DE844585C - Lose Kopf- und/oder Fussplatte fuer Grubenstempel - Google Patents

Lose Kopf- und/oder Fussplatte fuer Grubenstempel

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Publication number
DE844585C
DE844585C DEN3449A DEN0003449A DE844585C DE 844585 C DE844585 C DE 844585C DE N3449 A DEN3449 A DE N3449A DE N0003449 A DEN0003449 A DE N0003449A DE 844585 C DE844585 C DE 844585C
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DE
Germany
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stamp
foot plate
head
loose head
pit
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Expired
Application number
DEN3449A
Other languages
English (en)
Inventor
Josephus Maria Vleeskens
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NIEDERLAENDISCHE STAAT
Original Assignee
NIEDERLAENDISCHE STAAT
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/54Details of the ends of props

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Lose Kopf- und/oder Fußplatte für Grubenstempel Bei einer auf mechanischem Wege durchgeführten Kohlengewinnung geht die der Gewinnungsmaschine entstammende Gegenkraft, die durch die Transportvorrichtung geleitet wird, auf die Stempel der vorderen Reihe über und wird von diesen absorbiert. Beim Umlegen der Transportvorrichtung, wobei bedeutende Querkräfte auf die Stempel ausgeübt werden, fällt jenen Stempeln die Aufgabe zu, als Festpunkte zu fungieren. Es besteht dann die Gefahr, daß unter dem Einftuß dieser seitwärts wirkenden Kräfte einer der Stempelfüße ins Rutschen kommt, sich längs des Liegenden verschiebt und somit <las Umfallen des betreffenden Stempels bedingt. Ist die Lage des Flözes nicht horizontal, so ist die Gefahr noch größer, weil das Eigengewicht des Stempels sich in diesem Falle geltend macht.
  • Man könnte nun der oben erwähnten Gefahr dadurch aus dem Wege gehen, daß map dem Stempel eine derart geneigte Stellung gibt, daß die Querkraft ihm eine senkrechte Stellung zwischen Hangendem und Liegendem zu geben sucht.
  • Bei den bekannten Konstruktionen aber ist ein Schrägstellen des Stempels unzulässig, weil der Stempel dann vom Gebirgsdruck exzentrisch belastet wird, was zu einer Vergrößerung der Knickgefahr führt. Wenn der senkrecht zwischen Hangendern und Liegendem angebrachte Stempel nicht durch von der Gewinnungsmaschine ausgehende, seitwärts wirkende Kräfte beansprucht wird, liegt die Gefahr einer exzentrischen Belastung des Stempels ebenfalls vor. Infolgg ungleicher Senkung des Hangenden treten dann nämlich quer wirkende Kräfte auf, die den Fuß und Kopf des Stempels längs des Liegenden bzw. des Hangenden zu verschieben suchen.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Konstruktion vor, bei der die beiden vorhergenannten Übelstände, nämlich daß erstens der Stempel eine exzentrische Belastung erfährt und daß zweitens der Kopf oder die Fußplatte unter dem Einfluß der quer wirkenden Kräfte sich längs des Hangenden oder Liegenden verschiebt, unterbunden sind.
  • Ebenfalls ermöglicht die Erfindung die Anbritigung des Stempels in schräger Stellung zwischen (lern Hangenden und Liegenden, ohne daß man zu befürchten braucht, daß der Stempel eine exzentrische Belastung erfährt.
  • Beides wird dadurch erzielt, daß der Grubenstempel mit einer losen Kopf- und/oder Fußplatte ausgestattet wird, die an einer Seite eine in der Mitte angebrachte Erhebung in Form eines Kugelsegmentes besitzt, welches mit einer am Stempelständer entsprechend angebrachten, kuppelähnlich ausgebildeten Höhlung zusammenwirkt, wobei die Kopf-. bzw. Fußplatte an der anderen Seite eine in der Mitte angebrachte, ebenfalls kuppelähnlich geformte Höhlung liat, welche ringsum einen über die Tragfläche vorragenden dammähnlichen Fortsatz aufweist.
  • An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die vorliegende Erfindung erläutert werden.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Fußplatte i ist in der Mitte mit einer Erhebung 2 in Form eines Kugelsegments versehen, auf der derGrubenstempelständer 3 mit seiner kuppelähnlich geformten Höhlung 4 ruht. Die untere Seite der Fußplatte weist eine in der Mitte angebrachte, 'kuppelähnlich geformte Höhlung 5 und um diese herum einen über die Tragfläche 6 vorragenden dammähnlichen Fortsatz 7 auf. Bei einer Beanspruchung des Stempels drückt sich der Förtsatz 7 in das Liegende, zu gleicher Zeit dringt die ganze Fußplatte ein wenig in das Liegende ein und verursacht hiermit in seiner nächsten Umgebung eine Steigung des Liegenden.
  • Wirkt nunmehr auf den Fuß eine,Querkraft, so ist der Stempelfuß, dadurch, daß sich der Rand 7 in das Liegende drückt und infolgedessen bewirkt, daß (las Liegende unterhalb der Höhlung 5 hochgedrückt wird, gegen das Weggleiten l:in'gs des Liegenden wirksam gesichert.
  • Tritt eine exzentrische 1>elastung auf, so ist, weil die zwischen der Fußplatte des Stempels vorhandene Verbindung 2. .4 schwenkbar ist und somit die Möglichkeit einer Drelihewegiuig (res .einen hinsichtlich des anderen Teils \-orlizinclen ist, dafür gesorgt; daß die Wirkungslinie der durch den Gebirgsdruck hervorgerufenen Beansliruchung und die Mittellinie d.s Stempels zusammenfalle» und damit die Beanspruchung des Stempels wieder zentrisch wird.
  • Die obenerwähnte, für den Stempelfuß angegebene Konstruktion ist selbstverständlich auch für den Kopf des Stempels anwendbar.
  • Statt mit dem ritigförniigen Rand kann die Tragfläche der Platte auch finit Stiften oder \ockei oder mehreren konzentrischen hingen ausgestattet werden. Meistens wird ein einziger Rand, wie in der Zeichnung angegeben, genügen.
  • Beim Rauben des Stenillels l>estelit die Möglichkeit, daß die lose Fußplatte durch niederbrechendes Gestein verschüttet wird. Uni in diesem Falle die Fußplatte unter den Gesteinsbrocken wegzuziehen, ist an ihr eine Kette 8 befestigt. Wenn man die Tragfläche an ihrem Rand bei y abschrägt und dem Teil 7 eine abgeschrägte Form erteilt, läßt sich die Fußplatte leichter aus dem sie festhaltenden Gestein entfernen. Gibt man deni lZand eine Abschrägung, so beugt man einer Zerbröri:elung des Liegenden am 'Rand vor.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Grul)ensteniliel, gekennzeichnet durch eine lose Kopf- und/oder hLil.ililatte, die an einer Seit eine in der Mitte angebrachte I?r Hebung in Form eines Kugelsegments besitzt, welches in eine am Stempelständer entsprechend angebrachte kuppelähnlich ausgebildete Höhlung greift, wobei die Kopf- bzw. Fußplatte an der anderen Seite eine ebenfalls in der Mitte angebrachte kuppelähnlich geformt:: Holilung aufweist, die einen über die Tragfläche ringsum vorragenden dammähnlichen Fortsatz hat.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die lose Kopf- und/oder Fußplatte mit einer Kette versehen ist.
  3. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß die Tragfläche der losen Kopf- bzw. Fußl)latte an ihrem Rand allgeschrägt ist und die Erhellungen der Tragfläche eine al)gesclir,-igte Form aufweisen.
DEN3449A 1950-01-31 1951-02-01 Lose Kopf- und/oder Fussplatte fuer Grubenstempel Expired DE844585C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NL844585X 1950-01-31

Publications (1)

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DE844585C true DE844585C (de) 1952-07-21

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ID=19845122

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DEN3449A Expired DE844585C (de) 1950-01-31 1951-02-01 Lose Kopf- und/oder Fussplatte fuer Grubenstempel

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DE (1) DE844585C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924022C (de) * 1952-07-04 1955-02-24 Ringfeder Gmbh Im Druckstueck eines Grubenstempels mittels Kugelgelenkes beweglich angeordnete Kronenplatte
DE960084C (de) * 1953-10-15 1957-03-14 Bochumer Eisen Heintzmann Grubenausbau aus geflanschten Rinnenprofilen mit Fussplatte
DE964227C (de) * 1954-05-05 1957-05-23 Wilhelm Reppel Fussplatte fuer Grubenstempel
DE1114455B (de) * 1954-12-10 1961-10-05 Bergbaustahl G M B H Streckenausbaurahmen

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DE960084C (de) * 1953-10-15 1957-03-14 Bochumer Eisen Heintzmann Grubenausbau aus geflanschten Rinnenprofilen mit Fussplatte
DE964227C (de) * 1954-05-05 1957-05-23 Wilhelm Reppel Fussplatte fuer Grubenstempel
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