DE804318C - Vorrichtung zum Vorpfaenden von Stahlkappen beim Grubenausbau - Google Patents

Vorrichtung zum Vorpfaenden von Stahlkappen beim Grubenausbau

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DE804318C
DE804318C DE1949P0038116 DEP0038116D DE804318C DE 804318 C DE804318 C DE 804318C DE 1949P0038116 DE1949P0038116 DE 1949P0038116 DE P0038116 D DEP0038116 D DE P0038116D DE 804318 C DE804318 C DE 804318C
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DE1949P0038116
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/58Devices for setting props or chocks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/0213Assembling devices for pivoting caps upwardly

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Description

  • Vorrichtung zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau in Form einer parallel zum Kappenverlauf angeordneten Stütze, mittels der die vorzupfändende Kappe vor ihrer Abstützung durch den Ausbaustempel unterfangen und gegen das Hangende gehalten wir( 1, ohne daß das nachherige Einbringen des Ausbaustempels unter der vorgepfändeten Kappe und die Entfernung der Stutze Bei gesetztem Stempel irgendwie behindert sind.
  • Vorrichtungen zum Vorpfänden von Stahlkappen Beim Gruhenausbau sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Sie sind durchweg dadurch gekennzeichnet, daß bei ihnen die vorzupfändende Kappe gegenüber der bereits eingebauten Kappe um einen in der Nähe der Kappenverbindung liegenden festen Punkt schwenkbar ist und gegenüber der festen Kappe durch die verschiedensten Mittel in Form von Bolzen, Keilen o. dgl. festgelegt wird. Diesen bekannten Kappenver-Bindungen haftet der gemeinsame Nachteil an, daß bei Belastung des vorderen Endes der vorgepfändeten Kappe Hebelwirkungen im Kappenverlauf auftreten, durch die sowohl die Verbindungsmittel als auch das Hangende, gegen das sich das freie Ende der vorgepfändeten Kappe nach hinten abstützt, sehr starken, die Kappen und das Hangende verformenden Druck- und L)iegungsbeanspruchungen ausgesetzt sind. Soweit es sich bei diesen Kappenverbindungen um lose Teile handelt, die nach der Unterstützung der Kappe durch einen Ausbaustempel wieder entfernt werden, oder soweit es sich tun Verbindungsmittel handelt, die mit der eingebauten Kappe fest verbunden sind, iniissen sie allein schon aus dem Grunde die vorgepfändete Kappe an einem sehr kurzen Hebelarm unterfangen, um zu vermeiden, daß das Setzen des Ausbaustempels unter der vorgepfändeten Kappe Behindert wird, und uni ein Entfernen der hinteren Kappe bzw. der Kappenverbindung zu ermöglichen, ohne daß der unter der vorgepfändeten Kappe gesetzte Ausbaustempel das Lösen der Verbindung behindert.
  • Um nun die den bisherigen Vorpfändvorrichtungen anhaftenden Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Schwenkpunkt, um den die vorzupfändende Kappe gegenüber der eingebauten Kappe verschwenkbar ist, so anzuordnen, daß er vor der Stempelauflage der vorzupfändenden Kappe liegt und dabei gleichzeitig die Vorpfändvorrichtung so ausgebildet ist, daß sie auch nach dem Setzen des Stempels unter der vorgepfändeten Kappe wieder entfernt «erden kann, ohne daß der Ausbaustempel unter der Kappe hierbei hinderlich ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher eine Vorrichtung zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau, bestehend aus einer die vorzupfändende Kappe unterfangenden und diese gegen das Hangende haltenden Stütze, die eine ein nachträgliches Setzen des Ausbaustempels und ihre Entfernung bei gesetztem Stempel ermöglichende Formgebung besitzt.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar in Abb. i in Seitenansicht und in Abb. 2 in Draufsicht.
  • Die Vorpfändvorrichtung in Form einer Stütze i wird an der eingebauten Kappe 2 mittels Nocken 3, die sich auf den unteren Flansch 4 der eingebauten Kappe 2 auflegen, aufgehängt und stützt sich unter der Kappe 2 durch Einschlagen eines Keiles 5 ab. Die vorzupfändende Kappe 6 wird vor der Stempelauflage 7 mittels eines Riegels 8 unterfangen. Die Stütze i enthält ferner in ihrem hinteren Teil durch gabelförmige Ausgestaltung dieses Teiles eine Öffnung 9, durch die nach dem erfolgten Vorpfänden der Kappe 6 der diese Kappe stützende Ausbaustempel io eingebracht und unter der vorgepfändeten Kappe befestigt werden kann, ohne daß zu diesem Zweck die Stützschiene gelöst zu werden braucht. Nachdem dievorgepfändeteKappe 6 durch den Ausbaustempel io eine Unterstützung erfahren hat, wird die Vorpfändstütze i durch Zurückschlagen des Keiles 5 sowie durch Herausziehen des Riegels 8 gelöst und in Richtung auf die feste Kappe 2 zurückgeschoben, worauf sie von dem Flansch 4 der festen Kappe 2 abgehoben werden kann, ohne daß die vorgepfändete Kappe 6 und der Stempel io aus ihrer Lage entfernt zu werden brauchen.
  • Um das Setzen des Ausbaustempels io unter der vorgepfändeten Kappe 6 zu erleichtern und durch nur einen Mann zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, die Vorpfändstütze i mit Anschlägen i i zu versehen, in die der Stempelkopf vor dem Setzen des Stempels io eingehängt wird. Hierdurch wird es dem den Stempel io setzenden Hauer ermöglicht, die Stempelsetzvorrichtung zu betätigen, ohne daß er dabei den Stempel festzuhalten braucht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau, gekennzeichnet durch eine die vorzupfändende Kappe (6) unterfangende und diese gegen das Hangende haltende Vorpfändstütze (i), die eine ein nachträgliches Setzen des Ausbaustempels (io) und ihre Entfernung bei gesetztem Stempel (io) ermöglichende Form aufweist.
  2. 2. Vorpfändstütze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie Nocken (3) aufweist, mittels derer die Stütze (i) parallel zum Kappenverlauf auf den unteren Flansch (4) der eingebauten Kappe (2) aufgehängt ist, wobei sie sich unter dieser Kappe mittels eines zwischengeschalteten Keiles (5) abstützt.
  3. 3. Vorpfändstütze nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem hinteren Teil eine Öffnung (9) aufweist, durch die der Ausbaustempel (io) für die Unterstützung der vorgepfändeten Kappe (6) eingebracht werden kann.
  4. Vorpfändstütze nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch einen beweglichen Riegel (8), Keil o. dgl., mittels des die Stütze (i) die vorgepfändete Kappe (6) vor der Stempelauflage (7) unterfängt.
  5. 5. Vorpfändstütze nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch Ansätze (ii) für die Aufhängung des Ausbaustempels (io) beim Setzen des Stempels unter der vorgepfändeten Kappe (6).
DE1949P0038116 1949-03-28 1949-03-28 Vorrichtung zum Vorpfaenden von Stahlkappen beim Grubenausbau Expired DE804318C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068649B (de) * 1959-11-12
DE1082866B (de) * 1955-11-11 1960-06-09 Hermann Lutz Dr Ing Vorpfaendverfahren fuer Kurzkappen
DE977121C (de) * 1951-08-19 1965-03-11 Karl Gerlach Hilfsvorrichtung zum freien Vorpfaenden von Gelenkkappen im Streb mit metallischem Grubenausbau

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DE977121C (de) * 1951-08-19 1965-03-11 Karl Gerlach Hilfsvorrichtung zum freien Vorpfaenden von Gelenkkappen im Streb mit metallischem Grubenausbau
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