DEP0038116DA - Vorrichtung zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau - Google Patents

Vorrichtung zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau

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DEP0038116DA
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Winkhaus, Gerd Paul, Castrop-Rauxel
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Description

Grub eng te hl G. nub. K.. „ _ 25» 3» 49
. . , _ JA Γ Q Λ Q
Einriebtang zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Vorvon ötahlkappen beim Grubenausbau in Porm einer parallel zurr. Zappe π verlauf angeordneten Stütze, mittels der die vorzupfändende Ilappe vor ihrer Abstützung durch den Ausbaustempel unterfangen und gegen das Hangende gehalten v\irä, ohne daß das nachherige Einbringen des Ausbaus te repels unter der vorge pfändeten Kappe und die Entfernung der Stütze bei gesetztem Stempel irgendwie behindert ist»
richtunken zum Vorpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau sind in den verschiedensten Ausführungen benannt. Sie sind durchweg dadurch gekennzeichnet, daß bei ihnen die vorzupfändende Tappe gegenüber der bereits eingebauten Tappe um einen in der Habe der kappenverbindung liegenden festen Punkt schwenkbar ist und gegenüber der festen Iiappe durch die verschiedensten Mittel in Form von Bolzen, Keilen oder dergleichen festgelegt v*ird. Diesen bekannten kappenverbindungen haftet der gemeinsame Eachteil an, daß bei Belastung des vorderen Endes der vorgepfändeten Lappe Heberwirkungen im Eappenverlauf auftreten, durch die sowohl die Verbindungsmittel als auch das Hangende, gegen das sich das freie En α 6 der vor gepfände ten Kappe nach hinten abstützt, sehr starken.die Eappen und das Hangende verformenden Druck- und Biegungsbeanspruchungen ausgesetzt sind. Soweit es sich bei diesen ICoppenverbindungen um lose leile/hsndelt, die nach der Unterstützung 3er Kappe durch einen Ausbau-Stempel Y>'ie der entfernt werden, oder soweit es sich um Verbindungsmittel handelt, die mit der eingebauten Lappe fest verbunden sind, nüssen sie allein scnon aus· dem irunde die vorgepfandete Tappe en einem sehr kurzen riebelarm unterfangen, um zu vermeiden, d&i? das Setzen des Ausbaustempels unter der vorgepfän-
deten Eappe behindert v.ird, und um ein Entfernen der hinteren Zappe bezw. der Kappenverbindung zu ermöglichen, ohne daß der unter der vorgepiändeten Zappe gesetzte Ausbaustenipel das Lösen der 7er-· bindung behindert»
Um nun die den bisherigen Vorpiändeinrichtungen anhaftenden Wachteile zu. vermeiden, wird gemäß der irf-indung vorgeschlagen, den Schvenkpunkt, um den die vorzupfändende Eappe gegenüber der eingebauten Kappe verschwenkbar ist, so anzuordnen, daß er vor der Stempelauflage der vorzupfändenden Zappe liegt unü dabei gleichzeitig die Vorpfändeo^richtung so ausgebildet ist, daß sie auch nach dem Setzen des Stempels unter der vorgepfändeten Eappe wieder entfernt werden kann, ohne daß der Äusbaustempel unter der Eappe hierbei hinderlich iEyfc*/Gegenstand der Erfindung ist daher eine iri-Hricntung zum 7orpfänden von Stahlkappen beim Grubenausbau, bestehend aus einer die vorzupfander.de Kappe unterfangende und diese gegen 3as Hangende haltende,Stütze, die eine ein nachträglien.es Setzen des Ausbaustempels und ihre Entfernung bei gesetztem Stempel ermöglichende Pormgebung btsitzt*
3r
In der Zeichnung ist die erlindungsgemäße -ü-Hrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar in Abh„'l in Seitenansicht und in Abb. 2 in Draufsicht,
IifTf
Die Vorpfandeinrichtung in Porm einer stütze 1 mird an der eingebauten Eappe 2 mittels Hocken 3, die sich auf den unteren Plansch 4 der eingebauten läppe 2 auflegen, aufgehängt und stützt sich unter der ILsppe 2 durch Einschlagen eines Heiles 5 ab. Die vorzupfandende Lappe 6 wird vor der Stempelauflage 7 mittels eines Eiegels 8 unterfangen. Die Stutze 1 enthält ferner in ihrem hinteren l'eil öurcu gabtlfürmige Ausgestaltung dieses Teiles eine öffnung 9, durch die nach dem erfolgten Vorpfänden 3er Kappe 6 der diese Ilappe stützende Ausb&ustemoel 10 einrebracbt und unter der vorgepfändeten Eappe befestigt werden izann, ohne daß zu diesem
Zwecke die 3tu.tzscb.iene gelöst zu werden braucht. Ifachdem die vorgepfändete Eappe 6 durch oen Ausbaustempel IO eine Unterstützung erfahren hat, -wird die Torpfändstütze 1 durch Zurückschlagen des Heiles 5 sowie durca Herausziehen des Riegels 8 gelöst und in liichtung auf die feste Kappe 2t zurückgeschoben, worauf sie von dem Plansch 4 der festen iiappe 2 abgehoben werden kann, ohne daO die vorgepfändete Kappe 6 und der Stempel 10 aus ihrer Lage entfernt au werden brauchen,»
Um das Setzen des Ausbaustetnpels 10 unter der vorgepfändeten Eappe 6 zu erleichtern und durch nur einen Mann zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, die l/Orpfändstütze 1 mit Anschlägen zu versehen, in die der Stempelkopf vor dem Setzen des Stempels eingehängt wird. Hierdurch wird es dem den Stempel 10 setzenden Hauer ermöglicht, die Stempelsetavorrichtung zu betätigen, ohne daß er dabei den Stempel festzuhalten braucht,
Patentansprüche«

Claims (1)

  1. - 4 Pate nt a ns ρ r U. σ h e *
    1,- .Siarichtuns zum Yorpfänden von 3tahlkappen beim G-rubenausbaa, *&^&·Ό^5τέΐ.Ee| die vorzupfandende Lappe (6) unterfangende und diese gegen das Hangende haltende Vorpfsndstutze (1), die eine ein nachträgliches Setzen des ^usbsustempels (10) und iiire Entfernung "bei gesetztem Stempel (10) ermöglichende Form besitzt«
    2,- Vorpfandstütze nacn Anspruch 1, dadurch gekennzeich-snet, daß sie Locken (5) aufweist, mittels ^&vr^ri die Stütze (1) parallel zum !Lappenverlauf &uf öen unteren Plansch (4) der eingebauten Xcippe (2) aufgehängt ist, v.obei sie sich unter dieser Ilappe mittels eines zviischengeschdlteten Heiles (5) abstützt,
    3.- "forpi and stütze nach Anspruch 1 oder 2S dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem hinteren Teil eine Öffnung (9) aufweist, durch die der üusbausterupel (10) für die Unterstützung der vorgepfandeten Loppe (6) eingebracht nerden kenn»
    4»- Vorpfändstdtze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ■£4^i^Tfg eines? beweglichen xiiegel/ (S), Heil 2*s*& oder dergleichen, mittels defi die Stütze (1) die vorgepfändete Eappe (6) vor der dtempelauflage (7) unterfängt«
    5»- Vorpl" and stütze nach einem der Ansprüche 1 bis 4? gekennzeichnet durch ii^#»-^4ä^«r«^«&g--^ee- AnsSt^ej/ (11) für die Aufhängung des Ausbaustempels (10) beim Setzen des Stempels unter der vorgepfändeten Zappe (6).

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