DE844331C - Trommel zum Auf- und Abwinden eines z. B. einen elektrischen Kontaktschieber betaetigenden Drahtes - Google Patents
Trommel zum Auf- und Abwinden eines z. B. einen elektrischen Kontaktschieber betaetigenden DrahtesInfo
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Description
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- Trommel zum Auf- und Abwinden eines z. B. einen elektrischen Kontaktschieber betätigenden Drahtes Es ist bekannt, mittels einer Trommel einen Draht durch eine Führung hindurch durch Drehung der Trommel auf- und abzuwinden. Bei solchen Einrichtungen ist die Trommel von einem Gehäuse so dicht umschlossen, daß gerade für den Draht Raum bleibt. Der Draht ist durch eine Tangentialöffnung des Gehäuses aus diesem herausgeführt.
- Wird die Trommel in dem Sinne gedreht, daß der Draht abgewickelt wird, so legt er sich zunächst an die Gehäuseinnenwandung an und wird alsdann durch die Tangentialöffnung herausgeschoben. Beim Aufwinden vollzieht sich der Vorgang in umgekehrter Richtung, wobei sich jedoch der Draht fest um die Trommel legt und von dem Gehäuse nur an der Tangentialöffnung geführt ist. Solche Einrichtungen werden beispielsweise verwendet, um durch eine Drehbewegung eine Linearbewegung eines Teiles zu erreichen, das am Ende des Drahtes befestigt ist. Dieses Teil kann beispielsweise ein Kontaktschieber für einen elektrischen Widerstand sein, der durch Links- und Rechtsdrehen der Trommel auf dem Widerstand linear hin und her geschoben wird. Einrichtungen dieser Art können auch in andersartigen Gesamteinrichtungen verwendet werden, bei denen ähnliche Aufgaben zu lösen sind.
- Der Nachteil dieser Einrichtungen besteht darin, daß beim Abwickeln bzw. Herausschieben des Drahtes sich der Draht an die Wandung des Gehäuses anlegt, so daß ein verhältnismäßig großer Kraftaufwand erforderlich ist, um den Draht herauszuschieben. Die Reibung des Drahtes am Gehäuse führt zu Verschleiß und macht außerdem die Einrichtung störanfällig.
- Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, und zwar dadurch, daß die Trommel dauermagnetisch erregt ist. Der ferromagnetische Draht, der auf diese Weise nicht nur beim Aufwinden, sondern auch beim Abwinden und Ausstoßen des Drahtes von der Trommel festgehalten wird, legt sich daher in keinem Falle an die Gehäusewandung an, und es kann sogar das Gehäuse vollkommen entfallen. Lediglich eine tangential zum Trommelumfang angeordnete Führung für den Draht ist erforderlich. Die Einrichtung gewährleistet vor allem ein Abwinden des Drahtes unter geringem Kraftaufwand und ohne Gefahr des Verschleißes und der Störanfälligkeit für die Bewegung des Drahtes.
- Die Trommel kann als Ganzes einen Dauermagneten darstellen, der in geeigneter Weise auf seinem Umfang mit Polen versehen ist. Besonders zweckmäßig aber ist es, dauermagnetisch erregte schraubenlinienförmig nebeneinandergelegte, durch nichtferromagnetische Zwischenlagen getrennte Bänder als Mantelfläche des Trommelzylinders zu verwenden. Diese Zwischenlagen können beispielsweise aus Luft, Messing, Kunststoffen od. dgl. bestehen. Die Bänder können dabei auf einem Hohlzylinder aus nichtferromagnetischem Werkstoff aufgewickelt sein, der als Träger für die Bänder dient. Die Erregung der Bänder erfolgt durch Dauermagneten, die im Innern der Walze vorgesehen und vorzugsweise hufeisenartig ausgebildet sind. Die Bänder werden auf diese Weise ungleichpolig erregt und bilden zwischen ihren Kanten einen magnetischen Arbeitsluftspalt von Schraubenlinienform. Der auf- und abzuwindende Draht legt sich in diesen Arbeitsluftspalt hinein und wird dort magnetisch festgehalten.
- In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
- Ab. I zeigt eine Aufsicht der Trommel, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Trommel.
- Die magnetische Trommel I ist mit einem Handgriff od. dgl. 2 versehen, um die Trommel drehen zu können. Der Handgriff 2 kann selbstverständlich auch -durch ein Getriebe ersetzt sein. Auf die Trommel I ist der Draht 3 aufgewickelt, der durch die tangential zum Trommelumfang stehende Öffnung 4 in Richtung des Pfeiles 5 hinein- und herausgeschoben werden soll.
- Da die Trommel I magnetisch ist, hält sie den ferromagnetischen Draht auf ihrem Umfang fest und beim Herausschieben des Drahtes erfolgt ein Ablösen des Drahtes vom Trommelumfang erst dadurch, daß dem Draht durch die Führung 4 die Tangentialrichtung zum Trommelumfang erteilt wird. Es könnte daher im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen, bei denen die Trommel 1 nicht magnetisch ist, das Gehäuse6 vollkommen entfallen, jedenfalls atber hat das Gehäuse 6 derartige Abmessungen, daß der Dralht auch beim Herausschieben an keiner Stelle mit dem Gehäuse in Berührung gerät, abgesehen natürlich von der Führung 4.
- In Abb. 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform für die dauermagnetisch erregte Trommel dargestellt. Auf einem Hohlzylinder 14 aus nichtferromagnetischem Werkstoff sind schraubenlinienformig nebeneinander zwei Bänder 15 und I6 aus ferromagnetischem Werkstoff aufgewickelt. Die Bänder haben einen gewissen Abstand I7 voneinander, und in diesem Zwischenraum bildet sich der magnetische Arbeitsluftspalt aus. Der Zwischenraum kann auch, wie bei I8 angedeutet, durch ein Band aus Messing, Kunststoffen od. dgl. nichtferromagnetischen Werkstoffen ausgefüllt sein.
- Innerhalb des Hohlzylinders sind Dauermagneten 19 vorgesehen. Diese Dauermagneten können an sich verschiedene Formen aufweisen, sofern sie nur mit einem Pol dem einen Band die eine und mit dem anderen Pol dem anderen Band die andere Polarität induzieren. Im vorliegenden Falle sind hufeisenartige Magneten verwendet, deren Schenkel I9' aus dauermagnetischem Werkstoff und deren rückwärtig verbindendes Teil 19" aus Weicheisen bestehen. Wie ersichtlich ist, wird durch diese Anordnung und der im Beispiel gewählten Magnetisierung dem Band 15 Nord- und dem Band I6 Südmagnetismus induziert. Der Draht 3 legt sich in den schraubenlinienförmigen Zwischenraum I7 ein und wird hier bei Drehung der Trommel so lange magnetisch festgehalten, bis er durch die Tangentialführung 4 (Abb. I) von der Trommel abgehoben wird. In dem Zwischenraum wird der Draht magnetisch auch dann festgehalten, wenn der Zwischenraum, wie bei 18 angedeutet, ganz oder teilweise durch einen nichtferromagnetischen Werkstoff gefüllt ist.
- Im gewählten Beispiel sind die Bänder auf den Trägerkörper 14 aufgewickelt. Es ist naturgemäß auch möglich, aus den Bändern ohne einen Träger eine entsprechende Walze zu wickeln.
- Im allgemeinen wird es nicht notwendig sein, Vorsorge zu treffen, daß die magnetische Haftkraft der Trommel aufgehoben werden kann. In Fällen, in denen dies zweckmäßig oder erforderlich erscheint, kann dies jedoch in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß der oder die im Trommelinnern vorgesehenen Dauermagneten verschiebbar sind. Durch das Verschieben werden sie in eine Lage gebracht, in der sie sich an einem der Bänder kurzschließen oder sich gegenseitig kompensieren.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Trommel zum Auf- und Abwinden eines z. B. einen elektrischen Kontaktschieber betätigenden Drahtes durch eine Führung hindurch unter Drehung der Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel dauermagnetisch erregt ist.
- 2. Trommel nach Anspruch I, gekennzeichnet durch dauermagnetisch erregte schraubenlinienförmig nebeneinandergelegte, durch nichtferromagnetische Zwischenlagen (Luft, Messing, Kunststoffe od. dgl.) getrennte Bänder als Mantelfläche des Trommel zylinders.
- 3. Trommel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Hohlzylinder aus nichtferromagnetischem Werkstoff als Träger für die Bänder.
- 4. Trommel nach Ansprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch hufeisenartige, die Bänder ungleichpolig erregende Dauermagneten im Walzeninnern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7889A DE844331C (de) | 1951-01-20 | 1951-01-20 | Trommel zum Auf- und Abwinden eines z. B. einen elektrischen Kontaktschieber betaetigenden Drahtes |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE844331C true DE844331C (de) | 1952-07-21 |
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Family Applications (1)
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| DED7889A Expired DE844331C (de) | 1951-01-20 | 1951-01-20 | Trommel zum Auf- und Abwinden eines z. B. einen elektrischen Kontaktschieber betaetigenden Drahtes |
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| DE (1) | DE844331C (de) |
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1951
- 1951-01-20 DE DED7889A patent/DE844331C/de not_active Expired
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