DE84309C - - Google Patents
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- DE84309C DE84309C DENDAT84309D DE84309DA DE84309C DE 84309 C DE84309 C DE 84309C DE NDAT84309 D DENDAT84309 D DE NDAT84309D DE 84309D A DE84309D A DE 84309DA DE 84309 C DE84309 C DE 84309C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F15/00—Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Waschmaschine zeichnet sich vornehmlich dadurch aus, dafs der Boden aus
beweglichen und feststehenden Theilen gebildet ist und hierdurch ein mehrfaches Reiben der
Wäsche bewirkt.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine derartige Maschine, und zwar zeigt Fig. 1 eine
Ansicht der Waschmaschine in geschlossenem Zustande, Fig. 2 einen Längsschnitt derselben,
Fig. 3 eine Oberansicht zu Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Boden der Maschine mit
theilweisem Schnitt des Gehäuses (Troges) und Hinweglassung des Antriebsmechanismus, Fig. 5
eine Ansicht der Maschine im geöffneten Zustande.
Das auf vier Füfsen ruhende halbcylindrische
Gehäuse (oder »Trog«) α (Fig. 2 und 4) ist mit einem Riffelboden versehen, welcher aus
mehreren- (beispielsweise drei) Theilen, einem mittleren feststehenden al und zwei seitlichen,
längs des Gehäusebodens hin und her gleitenden α2 α3 gebildet ist. In Schlitzen c an den
Seitenwänden des Gehäuses α ist ein halbcylinderförmiger,
an der cylindrischen Mantelfläche geriffelter Reibklotz b concentrisch zum
Gehäuseboden mittelst zweier Zapfen c1 so gelagert , dafs derselbe um seine waagrechte
Mittelachse über dem Riffelboden schwingen und beim Oeffnen der Maschine ausgehoben
werden kann.
Der Riffel- oder Reibklotz b ist mit einem radialen Arm b1 versehen, welcher durch einen
Schlitz d im Deckel d1 des Gehäuses α oben
herausragt und durch eine an b1 angelenkte Zugstange f mit zwei um die waagrechte
Achse g schwingenden Armen h in Verbindung steht, so dafs mittelst der Schwingarme h der
Reibklotz b in schwingende Bewegung versetzt werden kann. Die am Gehäuse gelagerte
Schwingachse g, auf welcher die Schwingarme h festsitzen, überträgt gleichzeitig ihre Bewegung
mittelst der Arme /21 und an diese angeschlossener Gelenkstangen / auf die seitlichen
Riffelsegmente α2. Die Arme hl können
besonders auf der Achse g festsitzen oder aber mit den Armen h aus einem Stück oder auch
mit diesen durch Stege k verbunden sein.
Um den Deckel dl bequem öffnen bezw. den
Reibklotz b ausheben zu können, ist einerseits der Arm b1 des letzteren mit Zähnen bezw.
Kerben b'2 versehen, welche mit einem am Deckel verschiebbar gelagerten Stift / (Fig. 1, 3
und 5) übereinstimmen, und andererseits die Zugstange f mit der die Schwingarme h verbindenden
Lenkachse in nicht fest verbunden, sondern mit ihrem hakenförmigen Ende in die
letztere eingehakt.
Beim Oeffnen drückt man den Arm b1 des
Reibklotzes so weit zurück, dafs der Feststellstift / in eine der Kerben eingeschoben werden
kann. Ist dies geschehen, so braucht man blos die Zugstange/ auszuhaken und der Deckel d1
kann sodann bequem geöffnet werden. Hierdurch wird gleichzeitig der daran durch / festgehaltene
Reibklotz mit ausgehoben, wie Fig. 5 zeigt.
In das so geöffnete Gehäuse α kann nun die
zu bearbeitende Wäsche und Seifenwasser u. s. w. eingeführt werden. Der Deckel wird dann
wieder geschlossen und der Reibklotz durch Zurückziehen des Stiftes I wieder frei gemacht,
so dafs derselbe mit seinen Zapfen wieder in die Schlitze c am Gehäuse zu liegen kommt.
Wird noch die Zugstange f wieder in die Lenkachse in eingehakt, so kann die Maschine
mit Hand durch abwechselndes Vorstofsen und Zurückziehen der Lenkachse in Gang gesetzt
werden. Hierbei schwingt der Reibklotz b um seine Zapfen cl oberhalb des Riffelbodens hin
und her, während die seitlichen Riffelsegmente des letzteren in einer zur Bewegung des Klotzes
entgegengesetzten Richtung längs des Gehäusebodens auf- und abgleiten bezw. sich wiegen, wie
die durch punktirte und volle Linien schematisch angedeuteten Endstellungen in Fig. 2 erkennen
lassen. Auf diese Weise wird eine innige Reibung der Wäsche zwischen dem Klotz b
und dem theils beweglichen, theils feststehenden Riffelboden erzielt.
Für die Aufbewahrung von Seife und anderen Waschutensilien ist durch einen an einer Seite
des Gehäuses angebrachten Kasten η gesorgt, während für den Ablafs des Wassers ein
Hahn 0 nahe am Boden vorgesehen ist. Um an dieser Stelle den Boden gründlich reinigen zu
können, ist der mittlere Theil des Riffelsegmentes von einem aushebbaren Mitteltheil as
(Fig. 2 und 4) gebildet, welcher, wie punktirte Linien zeigen, abgenommen werden kann.
Claims (1)
- Pa tent-Ansprüche:
Waschmaschine, gekennzeichnet durch einen Riffelboden, welcher aus beweglichen und feststehenden Theilen (d2 al) gebildet wird, von denen die beweglichen (ä2) gleichzeitig mit einem in dem Gehäuse (a) über dem Riffelboden um eine waagrechte Achse (bezw. um Zapfen c) schwingenden Reibklotz (b) durch eine geeignete Antriebsvorrichtung (blfhhli) von einer Achse (g) aus so angetrieben werden, dafs sie in einer zur Bewegung des Klotzes (b) entgegengesetzten Richtung längs des Gehäusebodens hin- und hergleiten.Eine Ausführungsform der unter 1. genannten Waschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der radiale, aus dem Gehäuse ragende Antriebsarm (b1) des Reibklotzes (b) einerseits mit den auf der Schwingachse (g) festsitzenden Schwingarmen (h) durch eine ein- und aushakbare Zugstange (f) gelenkig verbunden und andererseits mit Kerben (b2) versehen ist, zum Zwecke, den Reibklotz nach Einschieben eines auf dem Deckel (dl) des Gehäuses verschiebbaren Feststellstiftes (I) in eine der Kerben (b'2) an (d) festmachen und so durch Oeffnen des Deckels den Reibklotz gänzlich herausheben zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84309C true DE84309C (de) |
Family
ID=356544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84309D Active DE84309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84309C (de) |
-
0
- DE DENDAT84309D patent/DE84309C/de active Active
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