DE842852C - Justierbare Messschraube mit Sichtskalen - Google Patents

Justierbare Messschraube mit Sichtskalen

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DE842852C
DE842852C DEP41474A DEP0041474A DE842852C DE 842852 C DE842852 C DE 842852C DE P41474 A DEP41474 A DE P41474A DE P0041474 A DEP0041474 A DE P0041474A DE 842852 C DE842852 C DE 842852C
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DE
Germany
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outer sleeve
attached
sleeves
sleeve
micrometer
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Expired
Application number
DEP41474A
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English (en)
Inventor
Alfred Fischer
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/18Micrometers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Justierbare Meßschraube mit Siditskalen Bekanntlich benutzt man die gegenseitige Bewegung zwischen einer zylindrischen Schraube und ihrem Muttergewinde bzw. dem Tragkörper desselben zu Nleßzwecken, indem man mittels einer Ablesevorrichtung die Umdrehungen der Schraube nach vollen Umdrehungen und Teilen solcher sichtbar macht.
  • Hierbei wird die Steigung der Schraube in einem passenden Verhältnis zu einer Maßeinheit gewählt, so daß die Umdrehungen der Schraube und somit ihr axiales Fortschreiten im Muttergewinde auf entsprechend unterteilten Meßskalen unmittelbar als Längenmaße abgelesen werden können. Hierzu pflegt man die Schraube und die Mutter je mit einer zur Schraube koaxialen, zylindrischen Hülse zu versehen, welche Hülsen eng übereinandergleiten und aus deren gegenseitiger Stellung man das Meßergebnis entnimmt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einesteils die Anordnung dieser Hülsen. Bei der bisher bekannten Ausführung hat man die mit der Schraube verbundene Hülse als äußere sog. Mantelhülse angeordnet und das Zurückweichen ihres freien Endes auf einer Skala erkennbar gemacht, die auf der inneren, mit dem Muttergewinde verbundenen Hülse angebracht ist. Dies hat zur Folge, daß in der Nullstellung diese Skala völlig von der äußeren Hülse verdeckt ist und erst allmählich dem Blick freigegeben wird. Die Praxis hat ergeben, daß hieraus leicht Ableseirrtümer entstehen, die die Messung illusorisch machen.
  • Die vorliegende Erfindung hilft diesem schwerwiegenden Mangel durch eine neue Anordnung der Hülsen ab, indem die mit der Schraube verbundene, also beim Gebrauch bewegte Hülse als innere angeordnet wird und die mit der Mutter verbundene, also beim Gebrauch ruhende Hülse als äußere angeordnet wird. An letzterer wird ein Fenster ausgespart, derart, daß die Ränder desselben axial bzw. peripher verlaufen. An dem axialen Rand wird die Skala für die Ablesung der Längsverschiebung der Schraube angebracht und liegt so jederzeit dem Blick in ihrer vollen Länge offen. Durch das Fenster hindurch wird die Bewegung der inneren Hülse beobachtet. Letztere trägt hierzu einen über ihren ganzen Umfang ringförmig gehenden Strich, der in einer zur Achse senkrechten Ebene liegt und der in der Anfangsstellung als Verlängerung des Nullstriches der erwähnten Skala zu erscheinen hat. Die Teilung dieser Skala zeigt hauptsächlich volle Umdrehungen der Meßschraube an und wird auch, je nach dem verfügbarren Platz, mit einer grob orientierenden Unterteilung jeder vollen Umdrehung versehen.
  • Ferner ist der Mantel der inneren Hülse mit dessen Umfang in gleiche Teile teilenden bezifferten Teilstrichen versehen, aus deren Stellung die Bruchteile einer vollen Umdrehung der Schraube ersehbar sind.
  • I)ie Stellung dieser Teilstriche wird an einem peripher verlaufenden Fensterrand abgelesen. Auf diesem ist eine Nebenskala angebracht, welche zunächst einen Nullstrich besitzt, der in der Anfangsstellung als Verlängerung des Teilstrichs o (Null) der inneren Hülse zu liegen hat. Anschließend an denselben ist eine Noniusskala angebracht, mittels welcher Bruchteile der Teilstrichentfernung ablesbar sind.
  • Es ist nicht erforderlich, daß die erwähnten beiden senkrecht zueinander stehenden Skalen an den Rändern eines und desselben Fensters angebracht werden.
  • Es können auch zwei Fenster, eins für die Ablesung der vollen Umdrehungen der Schraube und ein zweites für die der Teilumdrehungen an der äußeren Hülse, angebracht werden. Auch bedeutet es eine Ahleseerleichterung, die Skalen am gegenüberliegenden Rand des oder der Fenster zu wiederholen. Dies gilt besonders für den Nonius, auf dem die letzte erreichbare Genauigkeit der Messung beruht. Auch kann der gegenüberliegende axiale Fensterrand mit einer Skala in einer anderen Maßeinheit versehen werden, um die Verwendbarkeit der Meßschraube zu erhöhen.
  • Die vorstehend beschriebenen Maßnahmen zur Erreichung eines genauen Meßergebnisses durch Ausschließung von Ableseirrtümern bleiben jedoch erfolglos, wenn nicht gleichzeitig dafür Sorge getragen wird, daß in der Anfangsstellung sich die Nullstriche der beiden Hülsen präzis decken. Hauptsächlich infolge der unumgänglichen Überbrückung der Meßstrecke durch ein Temperatureinflüssen nicht entziehbares Bauelement, das die beiden Meßflächen trägt, z. B. den Bügel bei Bügelmikrometern, entstehen Verlagerungen des Nullpunktes, welche den Erfolg irrtumsfreier Ablesung und damit die Messung überhaupt illusorisch machen. Man hat sich bisher mit einer Korrektur durch Verlagerung der Meßspindel gegenüber ihrem Muttergewinde beholfen. Dies war nur umständlich unter völligem Herausschrauben der Spindel möglich, ohne daß man jedoch präzis voraussehen konnte, welchen Erfolg diese Manipulation erbrachte. Eine Einstellung auf den Nullpunkt ergab sich somit lediglich als Zufallstref(er nach einer Reihe von Versuchen. Die Erfindung ermöglicht dagegen die sofortige, in ihrem Ergebnis sichtbare, präzise Nullpunkteinstellung dadurch, daß die äußere Hülse auf dem Träger des Muttergewindes oder die innere auf dem Kopf der Meßspindel nicht fest, sondern nach Lösen einer Fixierung drehbar angebracht wird. Die Hülse kann also bei Unstimmigkeit mit geringster Mühe und geringstem Zeitaufwand in die präzise Nullstellung gebracht und in dieser fixiert werden.
  • In der Zeichnung ist in der Fig. I dargestellt die Meßschraube I mit ihrem Kopf 2, ihr Muttergewindeträger 3, die mit letzterem verbundene, nunmehr äußere Hülse 4 und die mit der Schraube verbundene, nunmehr innere Hülse 5. An der äußeren Hülse 4 ist ein Fenster 6 ausgespart, und an einem axial verlaufenden Rand 7 desselben ist nunmehr die Skala 8 für die Ablesung der Längsverschiebung der Schraube auf der äußeren Hülse angebracht und liegt dem Blick in voller Länge jederzeit offen. Durch das Fenster 6 der Hülse 4 wird die Bewegung der inneren Hülse 5 beobachtet. Letztere trägt die in der Anfangsstellung auf den Nullstrich g weisende ringförmige Markierund 10. Ferner ist die innere Hülse 5 mit einer peripheren Teilung II versehen, aus deren Stellung die Bruchteile einer vollen Umdrehung der Schraube ersehbar sind. Diese Teilstriche werden ebenfalls durch das Fenster beobachtet. Ihr Nullstrich deckt sich in der Anfangsstellung mit einer Nullmarke am Rand 14 des Fensters 6. Durch ausreichend angebrachte Bezifferung 12 ist die Maßangabe dieser Teilung unschwer erkennbar gemacht. Die Teilstriche I3 dieser Teilung II sind so weit durchgezogen, daß sie in jeder Stellung der Schraube bis an den peripheren Rand 14 des Fensters 6 reichen, so daß mittels der an diesem Rand angebrachten Noniusskala 15 Bruchteile der Teilstrichentfernung der Teilung II ablesbar sind.
  • Fig. 2 zeigt die Anbringung der beschriebenen Ablesevorrichtung an einem Meßinstrument, hier beispielsweise an einem Bügelmikrometer. Hier ist ersichtlich die Meßbacke I8 und die Verbindung derselben mit dem Muttergewindeträger 3 mittels des temperaturempfindlichen Bügels 19. Ferner ist ein besonderes Fenster für die Ablesung der Teildrehung der Meßspindel mit den peripheren Rändern 20 und 21 vorgesehen, auf denen eine Noniusskala 15 und spiegelbildlich gegenüber eine gleiche, 22, angebracht sind. Zwecks Einregulierung der Nullstellung ist wahlweise eine der Hülsen 4 oder 5 lösbar befestigt und wird nach Einregulierung mittels Drehung um die Längsachse beispielsweise durch die Klemmschraube i6 oder I7 festgestellt, welche durch ein längliches Loch der betreffenden Hülse geht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRi CIIE I. Meßschraube, bei der zwecks Ablesbarkeit des Meßergebnisses zwei mit der Meßschraube koaxiale, mit engem Spielraum übereinandergeschobene Hülsen angebracht sind, deren eine mit dem das Muttergewinde tragenden Bauteil des Meßinstrumentes zu einem Ganzen verbunden ist, während die andere mit der Meßschraube zu einem (;wanzen verbunden ist, so daß mittels auf den Hülsen angebrachter Skalen und Marken die gegenseitige Stellung der Hülsen in das Meßergebnis umdeutbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Muttergewindeträger (3) die äußere Hülse (4) verbunden ist und diese die somit voll sichtbare Skala (X) für die Ablesung der I,ängsverschiebung trägt, während durch ein Fenster (6) oder durch zwei Fenster (6 und 20, 2I) dieser äußeren Hülse die auf der mit der Schraube (I) verbundenen Innenhülse (5) angebrachte Nullmarke (ro) und eine Einteilung (11) für die periphere Verschiehuiig derselben gleichzeitig sichtbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhülse (4) mit einer Noniuseinrichtung (I5) versehen ist und daß die periphere Teilung (11) der inneren Hülse entsprechend verlängert ist und damit Bruchteile der Teilstrichentfernung (11) der peripheren Teilung abgelesen werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Noniusteilung auf den beiden peripheren Rändern (20, 2I) eines Fensters der Außenhülse (4) spiegelbildlich angebracht ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Außenhülse (4) mit dem Muttergewindeträger (3) oder der Innenhülse (5) mit der Schraube (I) lösbar ist, damit eine genaue Einstellung der Nullmarken (I0 und II) der inneren Hülse auf die Nullstriche (g bzw. von I5 und 22) der äußeren Hülse mittels geringer Drehung einer der Hülsen erfolgen kann.
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