DE84200C - - Google Patents

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DE84200C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/16Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
(Staat Indiana, V. St. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung besteht in einem Thiirknopf, Absperrvorrichtung im Innern, welche ohne Schlüssel durch eine sogenannte Vexirvorrichtung bethätigt wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch den Knopf und die daranstofsende Partie der Thür,
Fig. 2 ein Querschnitt durch den Knopf.
Die übrigen Figuren stellen Modificationen vor, welche weiter unten einzeln beschrieben werden.
In der Aussparung der Thür A befindet sich ein gewöhnliches Fallen- oder Drückerschlofs, welches von innen durch den Knopf C1 und den mit diesem fest verbundenen Dorn B bewegt wird. Die Falle, Nufs u. s. w. sind weggelassen, weil sie etwas Neues nicht bieten.
Aufsen sitzt der Drückerknopf C, welcher den eigentlichen Gegenstand der Erfindung bildet und sich lose um den nach innen verlängerten Dorn B dreht. Letzterer erstreckt sich bis in den Hals C2, des Knopfes C hinein und endigt in einen Kopf F, welcher mit Kuppelungsklauen versehen ist.
Im Innern des Knopfes befindet sich ein Schieber C, welcher, sich mit dem Knopfe dreht, sich aber in der Längsrichtung desselben verschieben läfst. Der Ansatz F1 dieses Schiebers ist an seinem Ende mit Kuppelungsklauen versehen, welche, wenn sich der Schieber G in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung befindet, in die Klauen des Kopfes F der Drückerachse B eingreift und auf diese Weise den Schieber mit der Achse verkuppelt. Eine Feder J hat das Bestreben, den Schieber in dieser Stellung zu halten. Der Schieber G ist mit den Verlängerungen K versehen, mit welchen er nach vorn aus dem Knopf hervortritt. Mit Hülfe dieser Verlängerungen kann man den Schieber G der Wirkung der Feder J entgegen zurückschieben und dadurch den Knopf und die Achse B entkuppeln, so dafs nunmehr der Knopf sich lose um die Achse dreht und das Schlofs nicht zu öffnen im Stande ist. Beim Zurückschieben des Schiebers G kommen kleine Kolben P, welche in radialen Bohrungen / des Schiebers stecken, radialen Bohrungen des Knopfes gegenüber zu liegen und werden von Federn i in diese Bohrungen hineingedrängt. Sie stecken alsdann theilweise in den Bohrungen I des Schiebers und theilweise in den Bohrungen des Kolbens und halten dadurch den Schieber G in seiner zurückgeschobenen Stellung fest. Der Schieber G .wird erst wieder ausgelöst und von der Feder J nach vorn geschnellt, wenn sämmtliche vorgetretene Kolben z'2 von den von aufsen zugänglichen, in den Bohrungen des Knopfes spielenden federnden Druckknöpfen wieder in den Schieber zurückgeschoben wurden. Um nun den Verschlufs zu einem Vexirverschlufs zu machen, sind nicht alle Bohrungen / mit Kolben z'2 versehen; einige derselben, welche in der Zeichnung Fig. 1 und 2 mit Z1 bezeichnet sind, sind vielmehr leer und die diesen leeren Bohrungen gegenüberliegenden Druckknöpfe H1 (Fig. 1 unten und Fig. 2) haben etwas längere Stifte, welche, wenn auf diese Knöpfe gedrückt wird, in die entsprechende leere Bohrung des Schiebers G eintreten und den Schieber, anstatt ihn auszulösen, nur noch mehr arretiren. Hierdurch
wird erreicht, dafs nur der Eingeweihte den Schieber auslösen und den Knopf mit der Drückerachse verbinden kann. Bei den in Fig. 3 und 4 dargestellten Schiebern G werden die Kolben z2 nicht von Spiralfedern, sondern von im Kreise angeordneten Flachfedern z3 beeinflufst. Bei der in Fig. 5 dargestellten Modification wird der Schieber G durch einen Ring K, welcher durch in Schlitzen gleitende Stifte mit ihm verbunden ist, zurückgeschoben und entkuppelt. Die Arretirung des zurückgeschobenen Schiebers geschieht hier in der Weise, dafs sich federnde Doppelhebel L gegen die Schulter des am hinteren Ende des Schiebers sitzenden Kopfes G1 legen und dadurch den Schieber zurückhalten, bis sie durch den auf ihren anderen Arm wirkenden Druckknopf H von der Schulter weggeschoben werden. Die Fehlknöpfe H1 dagegen wirken auf einarmige Hebel L1, welche dann, wenn diese Knöpfe gedrückt werden, sich hinter die Schulter von G1 legen und so die Arretirung noch vollständiger machen.
Bei der Modification Fig. 6 ist der Kuppelungsschieber G fest mit dem Knopf C verbunden, und dieser gleitet auf dem erweiterten Theil C* der sich lose auf der Achse B drehenden, mit dieser durch Nuth und Feder verbundenen Hülse C2. Wird der Knopf C zurückgeschoben und dadurch entkuppelt, so springen die unter dem Einflüsse der Druckknöpfe H stehenden Federn vor und legen sich hinter den Theil C4 der Hülse C, auf diese Weise den Knopf in seiner entkuppelten Stellung festhaltend. Der Knopf springt erst wieder vor, wenn sämmtliche Druckknöpfe H niedergedrückt werden. Wird dagegen einer der Fehlknöpfe H1 niedergedrückt, so schiebt dieser eine Feder i~ hinter C4 und vervollständigt auf diese Weise die Arretirung, anstatt sie aufzuheben.
Bei der Modification Fig. 7 ist der Schieber G mit Oeffnungen H- versehen, welche vorn weit und nach hinten bei g verengt sind. Die Druckknöpfe H stecken in diesen Oeffnungen und sind bei h- mit einer ringförmigen Aussparung versehen. Wenn sie niedergedrückt werden, so gestattet die Aussparung h-, welche dann dem engeren Theile g gegenüber zu liegen kommt, dafs der Schieber, dem Drucke der Feder J folgend, vorschnellt und sich mit der Achse B verkuppelt. Die Fehlknöpfe H1 haben die Aussparung ft'2 nicht, sie reichen nur .dann in die Oeffnungen H- hinein, wenn sie niedergedrückt werden, und vervollständigen dann die Arretirung.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Modification
. hat der Schieber G die Form einer Stange, welche mit ringförmigen Aussparungen versehen ist. Dieselbe wird von den mit den verschiedenen Druckknöpfen HH1 verbundenen Platten Hä umtafst. Diese haben Oeffnungen (Fig. 11), welche aus einem weiteren und einem engeren Theile bestehen, und sind so angeordnet, dafs, wenn die richtigen Druckknöpfe H niedergedrückt werden, der weitere Theil der Oeffnungen die Stange umfafst und dieser gestattet, vorzuschnellen. Wenn dagegen einer der Fehlknöpfe H1 niedergedrückt wird, so umfafst umgekehrt der engere Theil der Oeffnung die Stange und vervollständigt dadurch die Arretirung.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Modification sind ähnliche Platten H'd angeordnet, welche den Schieber G umfassen, und dieser hat in ähnlicher Weise ringförmige Aussparungen. Hier stehen die Platten unter dem Einflüsse von Federn ft4, von welchen ein Theil sich gegen den Halsring g^ des Schiebers G stützt. In diesem Falle hat die Feder J'2 das Bestreben, die beiden Kuppelungstheile von einander entfernt zu halten; wenn aber die verschiedenen richtigen Druckknöpfe niedergedrückt werden, so werden die sich gegen den Halsring g'2 stützenden Federn Λ4 angespannt und sind dann im Stande, den Schieber der Wirkung der Feder J2 entgegen vorzudrängen. Die mit den Fehlknöpfen versehenen Federn ft4 dagegen sind so angeordnet, dafs sie beim Niederdrücken der Knöpfe dem Vorschnellen des Schiebers nur noch mehr Widerstand entgegensetzen. .
Wie ersichtlich, läfst sich die Erfindung constructiv auf die verschiedenste Weise modificiren, ohne dafs dadurch ihr Wesen verändert wird.
Die Druckknöpfe können mit irgend welchen Marken versehen sein, welche dem Eingeweihten das Auffinden der richtigen Knöpfe erleichtern. In Fig. 12 ist zu diesem Zwecke einer der Knöpfe mit einer leichten Erhöhung ft5 versehen. Auch kann der Knopf an seiner Vorderseite mit einer Numeriruns ft4 oder sonst einer Merkvorrichtung versehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit dem Drückerdorn in und aufser Eingriff zu bringender Thürknopf, dadurch gekennzeichnet, dafs das auf der Drückerachse verschiebbare Kuppelungsstück in entkuppelter Stellung durch Sperrstifte, Sperrhebel, Sperrfedern oder dergl. erhalten wird, welche nur durch Niederdrücken bestimmter, aus einer gröfseren Anzahl von Knöpfen auszuwählender Knöpfe ausgelöst werden, während beim Niederdrücken eines falschen Knopfes eine weitere Sperrung des Kuppelungsstückes erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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