DE84170C - - Google Patents

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DE84170C
DE84170C DENDAT84170D DE84170DA DE84170C DE 84170 C DE84170 C DE 84170C DE NDAT84170 D DENDAT84170 D DE NDAT84170D DE 84170D A DE84170D A DE 84170DA DE 84170 C DE84170 C DE 84170C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
Harfe mit verbreitertem Resonanzboden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1895 ab.
Es ist eine Thatsache, dafs der Ton im unteren Register einer Harfe sowohl der Güte als auch der Fülle nach ungenügend ist, und diese Unvollkommenheit ist wohl dem Mangel eines geeignet abgemessenen Resonanzbodens zuzuschreiben. Es ist leicht nachzuweisen, dafs die gebräuchliche Bauart des Resonanzbodens deshalb wenig Wirkung ergiebt, weil die Breite des. Resonanzbodens mit der Länge der Saiten an verschiedenen Stellen nicht übereinstimmt. Z. B. wird das obere Ende des Resonanzbodens gewöhnlich ebenso breit gemacht, wie die Saite an dieser Stelle über ihm lang ist, nämlich 76 mm, während das untere Ende des Resonanzbodens um weniger als ein Viertel der Länge der dort über dem Boden befindlichen Saite breit ist, d. h. die Breite des Bodens beträgt etwa 355 mm, während die Saitenlänge dagegen über 1600 mm ist. Es läfst sich aber nachweisen, dafs die geeignete Breite des Resonanzbodens an jeder Stelle ein wenig mehr als die halbe Länge der über jeder Stelle befindlichen Saite zu sein hat, woraus sich ergiebt, dafs der Resonanzboden am unteren Ende nahezu 900 mm breit sein mufs, wenn er eine gute Wirkung haben soll.
Einer solchen wünschenswerthen Breite steht aber der Umstand entgegen, dafs über die bisherige Breite des unteren Endes der Harfenkastenzarge, welche nach Zweckmäfsigkeits- und Schönheitsrücksichten feststeht, namentlich deshalb nicht hinausgegangen werden darf, weil sonst die Ausdehnung der Pedale für die spielende Person unerreichbar grofs werden würde. Gemäfs der vorliegenden Erfindung dagegen ist die Breite des Resonanzbodens im unteren Registerfach vergröfsert worden, ohne dafs die Kastenzarge mit ihrem Pedalboden über das gebräuchliche Mafs erweitert und ohne dafs das charakteristische Aeufsere der Harfe und die Anordnung der Pedale verändert worden ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine perspectivische Ansicht einer nach der vorliegenden Erfindung gestalteten Harfe, Fig. 2 ein Querschnitt durch das untere Ende der Kastenzarge, Fig. 3 eine Ansicht des unteren Harfentheiles von hinten und Fig. 4 eine Einsicht in das Innere des Resonanzkörpers mit abgenommener Resonanzdecke. Fig. 5 giebt eine perspectivische Darstellung des unteren Harfentheiles mit einer wünschenswerthen Gestalt des Harfenkörpers, auch veranschaulicht diese Figur das Ergebnifs eines Versuches, die Schwingungen durch auf den Resonanzkörper aufgestreute Sandkörner zu bestimmen. Fig. 6 ist eine Darstellung der Harfenkastenzarge.
Auf die beiden Randflächen des unteren Theiles der Kastenzarge B sind Seitenstücke C C aufgesetzt, welche seitlich über die Zarge vorstehen und entlang ihren Randflächen wiederum Leisten D aufgesetzt erhalten haben. Auf letzteren ist erst die Resonanzdecke E befestigt und somit ihre Breite gegenüber der Breite der Kastenzarge um die beiden Breiten der SeitenstUcke C C vergröfsert. Da die Seitenstücke C C für gewöhnlich nicht bis ganz hinauf auf die Ränder der Kastenzarge B aufgesetzt sind, dagegen die Resonanzdecke E die Zarge in einer Fläche überdecken mufs,
sind die Seitenstücke in Aussparungen b b, Fig. 6, der Zargenränder vertieft eingelegt, deren Tiefe gleich der Höhe der Leisten D D ist. Als Befestigungsmittel zwischen der Kastenzarge und den Seitenstücken können die gebräuchlichen Stützleisten F der Resonanzdecke, obere Leisten G und Schrauben g benutzt werden. Die Seitentheile C C bestehen zweckmäfsig aus weichem Holz, während die Verbindungsleisten D D aus härterem Holz hergestellt sein können. Natürlich können die Seitentheile C C, anstatt auf den Rändern der Zarge B zu ruhen, auch seitlich neben diesen an den Zargenwänden befestigt sein.
Es ist zu beachten, dafs die über die Kastenzarge seitwärts vorragenden Theile der Seitenbretter C C wie Resonanzdeckentheile wirken, indem die Räume zwischen ihnen und der Resonanzdecke Schallräume bilden. Der Resonanzboden ist also thatsächlich um diejenigen Seitentheile des Resonanzkörpers verbreitert, welche aufserhalb der in Fig. 2 punktirt eingezeichneten Linien χ χ liegen.
Je nach Umständen ist die Kastenzarge B mehr oder weniger hoch hinauf von den Verbreiterungsstücken C C besetzt und kann sogar von unten bis ganz nach oben mit diesen versehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Harfe, dadurch gekennzeichnet, dafs über die Seitenränder (b b) der gebräuchlichen Kastenzarge (B) besondere Seitentheile (C C) seitlich vorstehen und sammt dem Resonanzboden durch die entsprechend verbreiterte Resonanzdecke (E) unter Belassung von Schallräumen zwischen Decke und Seitentheilen überdeckt sind, um den Resonanzboden ohne Erweiterung der Kastenzarge — vorzugsweise unterhalb der längeren Saiten — zu verbreitern, zum Zwecke, die Fülle und Güte des Tones der unteren Register zu verbessern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000072302A1 (en) * 1999-05-19 2000-11-30 Simara Ljerka The harp holder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2000072302A1 (en) * 1999-05-19 2000-11-30 Simara Ljerka The harp holder

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