DE84109C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
- G04C21/30—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school
- G04C21/32—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school giving indications at a number of places each at a different time, e.g. system of alarms in a hotel
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Description
KAISERLICHES
PATEN TA MT
KLASSE 74: Signalwesen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Ausschalter für elektrische Leitungen, durch
welchen nach Ablauf einer gewissen Zeit der geöffnete Stromkreis selbstthätig wieder geschlossen
wird. Es geschieht dies in der Weise, dafs das Oeffnen des Stromkreises das Aufziehen eines Laufwerkes voraussetzt, welches
freigelassen wieder abläuft und schliefslich das bewegliche Stromschlufsstück mit dem festen
wieder in Berührung bringt.
Dieser Ausschalter ist für elektrische Central-Weckvorrichtungen bestimmt, wie eine solche
in Fig. ι der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Es bezeichnet in dieser Figur A die an
der Centralstelle angebrachte Uhr, welche durch Draht L mit der Stromquelle B in Verbindung
steht. L1. . . Ls sind die Drähte, welche beispielsweise
nach den einzelnen Zimmern eines Gasthauses führen. Durch Einstecken der an den Drähten hängenden Stromschlüfsstöpsel e
in die rings um das Zifferblatt angebrachten, mit dem Stundenzeiger der Uhr zusammen
wirkenden Stromschlufsstücke d wird Zeit und Ort der Weckrufe bestimmt. Die Drähte L1. . . Z.0
führen nach Läutewerken, von denen in der Zeichnung nur das zum Draht L1 gehörige
dargestellt und mit C bezeichnet ist. Der Stromkreis wird dadurch vervollständigt, dafs
die Drähte L1... L6 .vereinigt als Leitung Lx
nach der Stromquelle zurückführen.
Der Weckruf wird so lange währen, als die
Berührung zwischen dem kleinen
Uhrzeiger
(oder einem mit ihm übereinstimmend bewegten besonderen Stromschlufsstück) und den
Stromschlufsstücken d dauert. Diese Zeit darf nicht zu kurz bemessen werden, weil manche.
Leute aus tiefem Schlafe nur durch anhaltendes Wecken erweckt werden können. Andererseits
wird der durchdringende Weckruf höchst lästig, sobald er seine Schuldigkeit gethan hat. Man
wird deshalb in den Zimmern Ausschalter anbringen müssen, durch welche der Erwachte
den Weckruf abstellen kann. Das Läutewerk schweigt dann freilich, während die Berührung
zwischen Uhrzeiger und Stromschlufsstück noch andauert, aber es entsteht die Gefahr, dafs
versehentlich der Ausschalter offen gelassen wird, worauf natürlich bei einer beabsichtigten
Wiederholung des Weckens am nächsten Morgen das Läutewerk stumm bleiben wird. Mit dem
vorliegenden Ausschalter ist ein Mitttel gegeben, das Läutewerk während der Berührung
zwischen Stundenzeiger und Stromschlufsstück zum Schweigen zu bringen, doch so, dafs ohne
weiteres Zuthun die entstandene Lücke im Stromkreis wieder geschlossen wird, nachdem
der Uhrzeiger das Stromschlufsstück verlassen hat. Zu diesem Zwecke wird der Ausschalter D
in den Draht L1 eingeschaltet.
Die Fig. 2 und 3 der Zeichnung stellen eine einfache Ausführungsform des Ausschalters dar.
Der eine Pol der Leitung Z,1... steht durch
eine Schleiffeder, f dauernd mit der Federtrommel g eines Laufwerkes in Berührung,
der andere schliefst sich als Stift h an das Gehäuse des Werkes an, von dem er jedoch
isolirt ist. Auf der Trommel g oder auf einer weiteren, langsam laufenden Achse des Werkes
sitzt ein Stift g1, der bei abgelaufenem Werke (wie in Fig. 2 und 3 angenommen) dem Stift h
anliegt und dadurch den Stromkreis geschlossen hält. Will man das Läutewerk ausschalten,
so mufs man durch Drehen am Griff ζ entgegen der Feder g den Stift g1 aus dem Bereich
von h bringen. Läfst man den Griff los,
so geht unter der hemmenden Wirkung eines Windfangs k die Trommel langsam zurück,
bis gl sich wieder an h anlegt.
Die Laufdauer des Werkes mufs so lange bemessen sein, dafs bis zum Ablauf desselben
der Stundenzeiger über das Stromschlufsstück hinweggegangen ist; sonst würde ja der Weckruf
noch einmal ertönen. Dem in der Zeichnung dargestellten einfachen Läutewerk könnten
natürlich noch mehrere Achsen hinzugefügt werden, so dafs zu einer Umdrehung der den
Stift tragenden Achse mehrere Umdrehungen der Federtrommel nothwendig wären.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Ausschalter, welcher die nach erfolgtem Wecken durch den Geweckten unterbrochene Leitung einer Central-Weckvorrichtung dadurch nach gewisser Zeit selbstthätig wieder schliefst und für ein späteres Wecken bereit stellt, dafs beim Unterbrechen der Leitung ein Laufwerk aufgezogen wird, welches freigelassen wieder abläuft und ein bewegliches Stromschlufsstück (gl) mit einem festen Stromschlufsstück in Berührung bringt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84109C true DE84109C (de) |
Family
ID=356368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84109D Active DE84109C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84109C (de) |
-
0
- DE DENDAT84109D patent/DE84109C/de active Active
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