DE84048C - - Google Patents

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DE84048C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M13/00Dispensers without mechanisms for single stamps modified for the application of stamps to articles

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung zum Aufkleben von Marken u. dergl. ist in Fig. 1 durch einen Verticalschnitt und in Fig. 2 durch eine Seitenansicht dargestellt. Fig. 3 veranschaulicht einen Schnitt nach x-x der Fig. 1.
In den Markenbehälter α ist eine oben und unten offene, mit einer seitlichen Füllöffnung b versehene Schachtel B lose eingeschoben, welche behufs Füllung mit Marken so weit aus dem Behälter α herausgezogen werden kann, bis der einwärts gerichtete Flantsch b1 der Schachtel B auf der bei entleerter Schachtel in der tiefsten Stellung befindlichen Prefsplatte C aufstöfst. Die mit Marken D gefüllte Schachtel B wird unter Zurückdrängung der Prefsplatte C in den Behälter α hineingeschoben. Um die Marken D vor dem Herausfallen aus der Schachtel B zu schützen, ist an den Ansätzen a1 des Behälters a ein mit Stützlappen e versehener Rahmen E drehbar angeordnet. Mittels des einestheils in den Rahmen E und anderntheils in den Ansatz, λ2 des Behälters α greifenden Stiftes e1 kann der Rahmen E im geschlossenen Zustande, in welchem er am unteren Ende des Behälters B anliegt, gehalten werden. In dieser Stellung des Rahmens liegen die Marken, mit der gummirten Seite nach unten gekehrt, auf den Lappen e auf. Der Rahmen E liegt beständig an der Bodenöffnung des Behälters B an und ist nur bei der Nachfüllung der Füllschachtel -B zurückzuschlagen.
Die im Behälter α bezw. in der Schachtel B angeordnete Prefsplatte C ist mit einer Stange c versehen, um welche die Schraubenfeder c1 gewunden ist. Letztere hat das Bestreben, die Platte C auf die Marken D zu drücken. Infolge dieses Druckes werden die letzteren auf die Lappen e geprefst, wodurch verhindert wird, dafs die unterste Marke an der Anfeuchtfläche hängen bleibt.
Um die Stange c und Feder c1 ist die Röhre F angeordnet, deren unteres Ende mit einem konischen Kopf/ versehen ist und deren oberes Ende mit dem cylindrisch ausgebohrten und mit einer Hülse g versehenen Griff G verbunden ist. In der Röhre F ist eine Hülse/1 befestigt, welche der Stange c als Führung und der Feder c1 als Widerlager dient. Griff G und Röhre ^F sind vertical verschiebbar, letztere ist in der im Deckel des Behälters α befestigten, ebenfalls mit einem konischen Kopf h versehenen Hülse H geführt. Die um die Röhre F gelegte, einestheils auf der festen Hülse H und anderntheils auf dem Boden der Griffbohrung aufliegende Feder J ist bestrebt, den hinuntergedrückten Griff G sammt der Röhre F emporzuschnellen. K ist eine an der Hülse· H befestigte Röhre zum Schutz der Feder J und zur Führung des Griffes G.
Die Wirkungsweise des Markenaufklebers ist folgende:
In der Ruhestellung ist der Griff G gehoben, so dafs der konische Kopf/ der Röhre F am konischen Kopf h der Hülse H aufliegt. Soll nun eine Marke aufgeklebt werden, so wird der Apparat leicht auf ein feuchtes Kissen gedrückt, wodurch die Klebseite der untersten Marke angefeuchtet wird. Hierauf setzt man den Apparat auf den mit der Marke zu versehenden Gegenstand und drückt auf den Griff G. Durch diesen Druck werden Griff G
und Röhre F gesenkt, so dafs der Kopf_/ der letzteren auf die Platte C stöfst, welche ihrerseits den Druck auf die Marken D überträgt, deren unterste auf die Unterlage geprefst wird. Am Ende der Abwärtsbewegung der Röhre F hat sich die Platte C mittels der an ihr befestigten , über den Kopf f schnappenden Feder c2 mit der Röhre F verkuppelt. So- bald nun der Druck auf den Knopf G aufhört,.-schnellt die Feder J denselben und mit ihm auch die Röhre F sammt der Platte C empor. Da jetzt kein Druck mehr auf die Marken D vorhanden ist, ist die Kleb kraft beim Wegheben des Apparates im Stande, die unterste Marke der Schachtel B bezw. den Lappen e zu entnehmen.
Beim Emporschnellen der Platte C' stöfst deren Feder c2 an den konischen Kopf h, welcher dieselbe zurückdrängt und dadurch die Verbindung zwischen Platte C und Röhre F löst. Hierauf drückt die Feder c1 die Platte C
wieder auf die Marken D hinunter. Der
Apparat befindet sich jetzt wieder in der
Anfangsstellung und ist zum Aufkleben einer frischen Marke bereit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Markenaufkleber, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Niederdrücken der mit dem Druckknopf (G) verbundenen Röhre (F) durch Uebergreifen der mit der Prefsplatte (C) verbundenen Feder (c2) über den konischen Ansatz (f) der Röhre (F) letztere mit der Platte (C) gekuppelt, bei vollendetem Hochgang von Platte und Röhre aber diese Verbindung durch Anstofsen der Feder (c2) an den Konus (h) wieder aufgehoben wird, zum Zweck, beim Abheben des Apparates jeglichen Druck auf die Marken aufzuheben, um eine leichte Entnahme der aufgeklebten Marke aus dem Apparat zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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