DE8399C - Expansions-Schiebersteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Expansions-Schiebersteuerung für Dampfmaschinen

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DE8399C
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Germany
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DENDAT8399D
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Original Assignee
GEBR. WULFF in Bromberg
Publication of DE8399C publication Critical patent/DE8399C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
    • F01L25/06—Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

Die in der Patentschrift No. 7093 beschriebene Expansionsschiebersteuerüng hat folgende Neuerungen erhalten:
Der ganze Steuerungsapparat, welcher aufserhalb des Schiebersystems lag, ist in der Weise abgeändert, dafs die Bewegung, welche der Expansionsschieber empfängt, jetzt von dem Mechanismus ausgeht, welcher in dem Führungsbock A liegt. Die Drehbewegung der Schieberstange G ist beibehalten worden, und wird sowohl Grund- als auch Expansionsschieber durch dieselbe Stange bewegt. Der Grundschieber ist nur seiner Form nach geändert worden. Die Ausströmung des Dampfes geschieht nach wie vor durch den Schieber, Fig. 2. Die Anordnung der rechtwinklig zu einander liegenden Kanäle des Grundschiebers ist ebenfalls beibehalten worden, nur sind die Expansionsschieber flach gemacht und in Führungen gelegt worden, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
Der Mechanismus, welcher in dem Führungsbocke A angebracht ist, besteht im wesentlichen aus den Stahlklötzchen B B1, Fig. 8 und 9, aus der Klappe C, Fig. 7, 8 und 9, mit dem Ausrückerstifte D und der Regulirwelle E. Die Stahlklötzchen BBt haben schräge Anlaufflächen, deren Höhe für den Hub des Expansionsschiebers mafsgebend ist. Wenn das Excenter auf dem halben Wege steht, sind die Expansionsschieber geschlossen, das Excenter geht bis zur Voreilung, circa 18°, vorwärts; dann laufen die Stahlflächen, an einander auf und öffnen den Expansionsschieber gänzlich, also noch bevor der Grundschieber öffnet. Der öffnende Grundschieber findet die Verbindung nach dem Kessel jetzt schon vollständig hergestellt, das Excenter vollendet seinen Hub, wobei der Grundschieber ganz geöffnet wird; die Expansionsschieber bleiben ganz geöffnet. Das Excenter geht dann zurück, der Grundschieber beginnt zu schliefsen, das Excenter erreicht die Mitte seines Hubes; der Grundsshieber schliefst ganz ab, nachdem der Expansionsschieber geschlossen wurde. Der Kolben steht noch nicht an seinem Ende, das Excenter hat noch die sogenannte Voreilung zurückzulegen. Während dies geschieht, öffnet der Expansionsschieber gänzlich, der Grundschieber beginnt zu öffnen, und der Vorgang wiederholt sich.
Bei normalem Gang wirkt aber der Regulator ein, indem er nach Bedürfnifs die Welle E dreht, so dafs der Stift D durch den Schub des Excenters gehoben und so die Klappe C, welche den Expansionsschieber öffnet und schliefst, ausgerückt wird. Die frei gewordene Stange G wird mit den Expansionsschiebern durch die Feder F, Fig. 7, in ihre alte Lage zurückgebracht. '
Fig. 10 stellt die Arretirung der Schieberstange G und zugleich die Begrenzung für den Hub des Expansionsschiebers dar. Ein Stahlkeil geht quer durch den Bund der Schieberstange und tritt in einen Ausschnitt, der sich im Metallprisma befindet. Die Nasen H, Fig. 8 und 10, dienen als Mitnehmer für das Stahlklötzchen Bi.
Paten τ-AnSPruch:
Die in der Beschreibung näher besprochenen Umänderungen und Verbesserungen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
Klasse 14.
GEBR. WULFF in BROMBERG. Ex ρ a η s i ο η s - Sc h i e b e r s t e u e r u η g für Dampfmaschinen.
Zusatz - Patent zu No. 7093 vom 2. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1879 ab. Längste Dauer: 15. Januar 1892.
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