DE290780C - - Google Patents

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DE290780C
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compressed air
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air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 290780'-KLASSE 31 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1914 ab.
Es sind mittels Druckluft o. dgl. betriebene Rüttelformmaschinen mit innen liegender Steuerung bekannt geworden, bei denen der den Formenträger tragende Kolben als Steuerschieber, der Teil der Maschine, gegen den deri Formenträger stößt, als Schiebergehäuse ausgebildet ist. Entweder wird dabei nur der Auslaß gesteuert, während der EinJaß ständig ,: offen bleibt, oder es werden sowohl Einlaß als
ίο auch Auslaß unter Zuhilfenahme eines Schleppschiebers gesteuert. Die erstgenannte Ausbildung ist einfach und betriebssicher, hat aber den Nachteil, daß das Arbeitsvermögen der Druckluft, da sie auch während des Auslasses in den Zylinder einströmt, nur unvollkommen ausgenutzt wird. Die zweite Ausbildung, bei der sowohl Einlaß als auch Auslaß gesteuert wird, nimmt einen Schleppschieber zu Hilfe, der durch Anschläge am Kolben mitgenommen wird. Bei dieser Bauart wird das Arbeitsdiagramm ähnlich dem Volldruckdiagramm einer Dampfmaschine. Kurz vor dem Zusammenstoß von Formenträger und Amboß oder Schlagkörper wird der Einlaß ge-
2S öffnet und bleibt beinahe bis zum entgegengesetzten Hubende offen. Dann wird fast im gleichen Punkt der Einlaß geschlossen und der Auslaß geöffnet. Der Auslaß bleibt seinerseits auf dem Rückhub fast bis zur Eröffnung des Einlasses offen, so daß weder eine namhafte Dehnung noch eine namhafte Verdichtung der Arbeitsluft stattfinden kann. Außerdem muß der Schleppschieber zumal bei der stehenden Bauart der Maschine und ihrem stoßenden Gang als unsicheres Maschinenelement bezeichnet werden, da es keineswegs ausgeschlossen erscheint, daß der Schleppschieber beim Zusammenstoß von Formenträger und Schlagkörper sich durch sein Baharrungsvermögen noch weiter nach unten bewegt und den Steuerungsvorgang stört.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Rüttelformmaschine weist eine Steuerung auf, die mit den beiden genannten Steuerungen den A^orzug einer geschützten Lage gemeinsam hat, sich gleichzeitig durch größte Einfachheit auszeichnet und außerdem den Vorzug vollkommener Ausnutzung der durch Dehnung und Verdichtung der Luft gegebenen Ersparnisse besitzt; dies wird dadurch erreicht, daß die beiden aufeinanderstoßenden Teile, die als Schieberkolben und Schiebergehäuse ausgebildet sind, unmittelbar, d.h. ohne Zuhilfenahme von Schleppschiebern oder ähnlichen Gliedern, nicht nur in bekannter Weise den Abfluß, sondem auch den Zufluß des Druckmittels steuern.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in drei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform, bei der das Rütteln durch Aufstoßen des Formenträgers h, auf dessen Kolben c die Druckluft wirkt, gegen den Maschinenständer d erreicht wird, während bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Rüttelformmaschine das Rütteln in bekannter Weise durch Aufeinanderstoßen des bewegten Formenträgers b und des gegenläufig bewegten Schlagkörpers e erfolgt. Der Unterschied zwischen den in
Fig. 2 und 3 dargestellten Bauarten besteht darin, daß bei der ersteren die steuernden Teile mit dem Formenträger oder dem Schlagkörper aus einem Stück bestehen, während sie bei letzterer als abnehmbare Teile ausgebildet und mit Formenträger oder Schlagkörper fest verschraubt sind. Die Wirkungsweise beider Ausbildungen ist genau dieselbe, doch besitzt die nach Fig. 3 herstellungs- und betriebstechnische Vorzüge.
Betrachtet man nun zunächst die Rüttelformmaschine nach Fig. 2 und 3, so wird bei ihr der Ein- und Austritt der Druckluft dadurch gesteuert, daß der eine der beiden gegen-
X5 einanderbewegten Teile b und e der Maschine fest mit einem Schieber, der andere fest mit einem entsprechenden Schiebergehäuse g verbunden ist. Der Schieber f besitzt öffnungen k, während das Schiebergehäuse g· mit
.20 zwei Ringkanälen i und k Versehen ist, deren einer i mit der Druckluft und deren anderer k mit der Außenluft in Verbindung steht. Die obere Verlängerung des Schiebergehäuses g durch eine Ringplatte r dient dazu, um durch deren Auswechseln gegen eine solche von anderer Dicke auf bequeme Art eine genaue Einstellung zu ermöglichen.
In Fig. 2 ist der Formenträger b in seiner oberen, der Schlagkörper e in seiner unteren Bewegungsumkehr gezeichnet. Die öffnungen h des Schiebers / befinden sich vor dem Ringkanal i des Schiebergehäuses und. stellen die Verbindung zwischen der Druckluftzuleitung m und dem Arbeitszylinder her. Die einströmende Druckluft bewegt nun den Formenträger mit annähernd gleichbleibendem Druck entgegen der Spannung der Federn α nach unten und den Schlagkörper nach oben, bis die Öffnungen h abgeschlossen werden. Von da findet die Weiterbewegung· unter Ausnutzung der Dehnungsarbeit der Luft statt, bis kurz vor Eintritt des Stoßes die Öffnungen h vor den Ringkanal k gelangen und die Verbindung des Zylinderinnern mit der Außenluft herstellen. Die höchste Stellung des Schlagkörpers e, entsprechend der tiefsten Stellung des Formenträgers l·, ist in Fig. 3 veranschaulicht! Bei der rückläufigen Bewegung beider Teile nach dem Stoß wird zunächst der Arbeitszylinder von der Außenluft abgeschnitten, so daß im Zylinder ein Verdichten der Luft stattfindet, bis bei weiterem Heben des Formenträgers und Sinken des Schlagkörpers der Eintritt der Druckluft wieder freigegeben und die durch Fig. 2 gegebene Stellung der Bewegungsumkehr wieder erreicht wird. Das Arbeitsdiagramm wird etwa die in Fig. 4 dargestellte Form erhalten, die nach dem Gesagten ohne Erläuterung verständlich ist. Sowohl die Dehnung als auch die Verdichtung wirken im Sinne einer Verminderung des Luftyerbrauches, sind also vorteilhaft.
Für die in Fig. 1 dargestellte Rüttelformmaschine gilt dasselbe. Ein Unterschied besteht hier insofern, als der Schieber nicht an einem beweglichen Schlagkörper befestigt ist, sondern an dem feststehenden Gehäuse d der Maschine. '

Claims (1)

  1. Paten t-An Spruch:
    Mit Druckluft 0. dgl. betriebene Rüttelformmaschine, deren aufeinanderstoßende Teile als Schieberkolben und Schiebergehäuse ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Teile unmittelbar, d. h. ohne Zuhilfenahme von Schleppschiebern oder ähnlichen Gliedern, nicht nur in bekannter Weise den Abfluß, sondern auch den Zufluß des Druckmittels steuern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.-
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