DE290780C - - Google Patents
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- DE290780C DE290780C DENDAT290780D DE290780DA DE290780C DE 290780 C DE290780 C DE 290780C DE NDAT290780 D DENDAT290780 D DE NDAT290780D DE 290780D A DE290780D A DE 290780DA DE 290780 C DE290780 C DE 290780C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C15/00—Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
- B22C15/10—Compacting by jarring devices only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 290780'-KLASSE
31 b. GRUPPE
Es sind mittels Druckluft o. dgl. betriebene Rüttelformmaschinen mit innen liegender
Steuerung bekannt geworden, bei denen der den Formenträger tragende Kolben als Steuerschieber,
der Teil der Maschine, gegen den deri Formenträger stößt, als Schiebergehäuse ausgebildet
ist. Entweder wird dabei nur der Auslaß gesteuert, während der EinJaß ständig
,: offen bleibt, oder es werden sowohl Einlaß als
ίο auch Auslaß unter Zuhilfenahme eines Schleppschiebers gesteuert. Die erstgenannte
Ausbildung ist einfach und betriebssicher, hat aber den Nachteil, daß das Arbeitsvermögen
der Druckluft, da sie auch während des Auslasses in den Zylinder einströmt, nur unvollkommen
ausgenutzt wird. Die zweite Ausbildung, bei der sowohl Einlaß als auch Auslaß gesteuert wird, nimmt einen Schleppschieber
zu Hilfe, der durch Anschläge am Kolben mitgenommen wird. Bei dieser Bauart wird das
Arbeitsdiagramm ähnlich dem Volldruckdiagramm einer Dampfmaschine. Kurz vor
dem Zusammenstoß von Formenträger und Amboß oder Schlagkörper wird der Einlaß ge-
2S öffnet und bleibt beinahe bis zum entgegengesetzten
Hubende offen. Dann wird fast im gleichen Punkt der Einlaß geschlossen und der
Auslaß geöffnet. Der Auslaß bleibt seinerseits auf dem Rückhub fast bis zur Eröffnung des
Einlasses offen, so daß weder eine namhafte Dehnung noch eine namhafte Verdichtung der
Arbeitsluft stattfinden kann. Außerdem muß der Schleppschieber zumal bei der stehenden
Bauart der Maschine und ihrem stoßenden Gang als unsicheres Maschinenelement bezeichnet
werden, da es keineswegs ausgeschlossen erscheint, daß der Schleppschieber
beim Zusammenstoß von Formenträger und Schlagkörper sich durch sein Baharrungsvermögen
noch weiter nach unten bewegt und den Steuerungsvorgang stört.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Rüttelformmaschine weist eine Steuerung auf,
die mit den beiden genannten Steuerungen den A^orzug einer geschützten Lage gemeinsam
hat, sich gleichzeitig durch größte Einfachheit auszeichnet und außerdem den Vorzug vollkommener
Ausnutzung der durch Dehnung und Verdichtung der Luft gegebenen Ersparnisse besitzt; dies wird dadurch erreicht, daß
die beiden aufeinanderstoßenden Teile, die als Schieberkolben und Schiebergehäuse ausgebildet
sind, unmittelbar, d.h. ohne Zuhilfenahme von Schleppschiebern oder ähnlichen Gliedern,
nicht nur in bekannter Weise den Abfluß, sondem auch den Zufluß des Druckmittels steuern.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in drei Ausführungsformen dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform, bei der das Rütteln durch Aufstoßen des
Formenträgers h, auf dessen Kolben c die
Druckluft wirkt, gegen den Maschinenständer d erreicht wird, während bei der in Fig. 2
und 3 dargestellten Rüttelformmaschine das Rütteln in bekannter Weise durch Aufeinanderstoßen
des bewegten Formenträgers b und des gegenläufig bewegten Schlagkörpers e
erfolgt. Der Unterschied zwischen den in
Fig. 2 und 3 dargestellten Bauarten besteht darin, daß bei der ersteren die steuernden
Teile mit dem Formenträger oder dem Schlagkörper aus einem Stück bestehen, während sie
bei letzterer als abnehmbare Teile ausgebildet und mit Formenträger oder Schlagkörper fest
verschraubt sind. Die Wirkungsweise beider Ausbildungen ist genau dieselbe, doch besitzt
die nach Fig. 3 herstellungs- und betriebstechnische Vorzüge.
Betrachtet man nun zunächst die Rüttelformmaschine nach Fig. 2 und 3, so wird bei
ihr der Ein- und Austritt der Druckluft dadurch gesteuert, daß der eine der beiden gegen-
X5 einanderbewegten Teile b und e der Maschine
fest mit einem Schieber, der andere fest mit einem entsprechenden Schiebergehäuse g verbunden
ist. Der Schieber f besitzt öffnungen k, während das Schiebergehäuse g· mit
.20 zwei Ringkanälen i und k Versehen ist, deren
einer i mit der Druckluft und deren anderer k mit der Außenluft in Verbindung steht. Die
obere Verlängerung des Schiebergehäuses g durch eine Ringplatte r dient dazu, um durch
deren Auswechseln gegen eine solche von anderer Dicke auf bequeme Art eine genaue Einstellung
zu ermöglichen.
In Fig. 2 ist der Formenträger b in seiner oberen, der Schlagkörper e in seiner unteren
Bewegungsumkehr gezeichnet. Die öffnungen h des Schiebers / befinden sich vor dem
Ringkanal i des Schiebergehäuses und. stellen die Verbindung zwischen der Druckluftzuleitung
m und dem Arbeitszylinder her. Die einströmende Druckluft bewegt nun den Formenträger
mit annähernd gleichbleibendem Druck entgegen der Spannung der Federn α nach
unten und den Schlagkörper nach oben, bis die Öffnungen h abgeschlossen werden. Von da
findet die Weiterbewegung· unter Ausnutzung der Dehnungsarbeit der Luft statt, bis kurz
vor Eintritt des Stoßes die Öffnungen h vor den Ringkanal k gelangen und die Verbindung
des Zylinderinnern mit der Außenluft herstellen. Die höchste Stellung des Schlagkörpers
e, entsprechend der tiefsten Stellung des Formenträgers l·, ist in Fig. 3 veranschaulicht!
Bei der rückläufigen Bewegung beider Teile nach dem Stoß wird zunächst der Arbeitszylinder
von der Außenluft abgeschnitten, so daß im Zylinder ein Verdichten der Luft stattfindet, bis bei weiterem Heben des Formenträgers
und Sinken des Schlagkörpers der Eintritt der Druckluft wieder freigegeben und die
durch Fig. 2 gegebene Stellung der Bewegungsumkehr wieder erreicht wird. Das Arbeitsdiagramm
wird etwa die in Fig. 4 dargestellte Form erhalten, die nach dem Gesagten ohne Erläuterung verständlich ist. Sowohl
die Dehnung als auch die Verdichtung wirken im Sinne einer Verminderung des Luftyerbrauches,
sind also vorteilhaft.
Für die in Fig. 1 dargestellte Rüttelformmaschine gilt dasselbe. Ein Unterschied besteht
hier insofern, als der Schieber nicht an einem beweglichen Schlagkörper befestigt ist,
sondern an dem feststehenden Gehäuse d der Maschine. '
Claims (1)
- Paten t-An Spruch:Mit Druckluft 0. dgl. betriebene Rüttelformmaschine, deren aufeinanderstoßende Teile als Schieberkolben und Schiebergehäuse ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Teile unmittelbar, d. h. ohne Zuhilfenahme von Schleppschiebern oder ähnlichen Gliedern, nicht nur in bekannter Weise den Abfluß, sondern auch den Zufluß des Druckmittels steuern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.-
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290780C true DE290780C (de) |
Family
ID=545711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290780D Active DE290780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290780C (de) |
-
0
- DE DENDAT290780D patent/DE290780C/de active Active
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