DE337989C - Kolbenkraftmaschine zum Antrieb von Schuettelrutschen mit Hubverstellung und Drosselung des Arbeitsmittels - Google Patents

Kolbenkraftmaschine zum Antrieb von Schuettelrutschen mit Hubverstellung und Drosselung des Arbeitsmittels

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DE337989C
DE337989C DE1919337989D DE337989DD DE337989C DE 337989 C DE337989 C DE 337989C DE 1919337989 D DE1919337989 D DE 1919337989D DE 337989D D DE337989D D DE 337989DD DE 337989 C DE337989 C DE 337989C
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piston
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control
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DE1919337989D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/003Reciprocating-piston liquid engines controlling
    • F03C1/005Reciprocating-piston liquid engines controlling motor piston stroke control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L23/00Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Kolbenkraftmaschine zum Antrieb von Schüttelrutschen mit Hubverstellung und Drosselung des Arbeitsmittels. Bei .dem Aufbau des Schüttelrutschenmotors nach Patent 330r95 ist man davon ausgegangen, eine. Feineinstellung ,der Motorleistung sowohl .durch .Hubverstellung wie durch Treibmitteldrosselung während: des Betriebs zu erzielen. Die Hubverstellung geschieht durch einen Drehschieber mit einstellbaren Marken und bewirkt für den Arbeitsgang eine drei- bis vierfache verschiedene Hublänge. Die Treibmitteldrosselung beim Rückgang der Rutsche bewirkt technisch die Erhaltung des Reibungsschlusses zwischen Rutschenbaden und Fördergut, wirtschaftlich eine allgemeine Ersparnis und eine besondere insofern, als der durch die Hubverkürzung auf der Rückgangseit e des.Kolbens entstehende schädliche Raum nur mit einem Teildruck des Treibmittels angefüllt und-entleert wird.
  • Beide Maßnahmen sollen .durch die vorliegende Erfindhng vervollkommnet werden. Das Kennzeichen dafür bildet die Einstellbarkeit des auf der Rückgangseite des Kolbens liegenden-Zylinderdeckels in achsialer Richtung. Wenn nämlich dieser mittels beweglicher Zuführung an .das . Treibmittel angeschlossene Zylinderdeckel. entsprechend. der verkürzten Länge des Arbeitshubes in den Zylinder hineingesaoben und; damit der Zylinder gewissermaßen kleiner gemacht wird, dann fällt auch für den verkürzten Hub der schädliche Raum fort. Dapiit .ist aber die durch eine Treibmitteldrosselung beabsichtigte Ersparnis an Treibmitteln. vollkommen, denn es, fällt jetzt sogar die bisher zur Anfüllung des schäd-: lichen. Raumes. notwendige Teildruckfüllung fort.
  • Darüber hinaus kann die damit gegebene achsiale Bewegung an Stelle der bisherigen Drehbewegung, zur Hubverstellung benutzt werden, um so mehr, als sich ja Hub- und Zvlinderdeckelverstedlung sowieso miteinander decken, müssen. Wenn z. B. von dem verstellbaren Zylinderdeckel aus eine mit Steuerkante versehene Stange in die hohle Kolbenstangehineingreift und- hier mit einem Steuerschlitz für die Umsteuerung des Hilfsschiebers 17 gemäß dem- Patent 330195 zusammenarbeitet, so ergibt sich eine ganz besondere Vereinfachung dieser Steuerungsteile. Es fällt nicht nur der Rohrschieber fort, sondern auch die einzelnen: Schlitze für die verschiedenen Hublängen, weil die Steuerkante der Zylindardeckelstanäe ihre - Stellung gegenüber dem Kolben und-dem Steuerschlitz der bohlen Kolbenstange mit -der Verstellung- des Zylinderdeckels--ändert, und zwar entsprechend dem vom Zylinderdeckel eingestellten Hube. Daraus; ergibt sich ferner der Vortein, daß die Hubeinstellung nicht auf drei oder vier bestimmte Punkte beschränkt ist, sondern den ganzen Bereich vom längsten bis zum kürzesten Hube auf Millimeterteilung beherrscht. Wenn eine solche auch wohl für den Grubenbetrieib nicht unbedingt erforderlich erscheint, so hat sie doch außer der für das Gefühl in der Bedienung angenehmen unbeschränkten Freiheit gerade für den Grubenbetrieb den Vorteil, daß man nicht ängstlich auf die genaue Einstellung auf »Marke« achten braucht, was sonst wegen der verhältnismäßig geringer Steuerkanalquerschnitte und der großen Zahi von Steuerschlitzen nötig ist.
  • Die Einschaltung des verstellbaren Zylinderdeckels ergibt somit außer ihrem grundsätzlichen Vorteil des Fortfalls eines schädlichen Raumes die Grundlage zu einer Vereinfachung und trotzdem Steigerung der Regelfähigkeit der Hubverstellung.
  • Von dem gleichen Gesichtspunkt aus kann natürlich .der verstellbare Zylinderdeckel auch unmittelbar als Träger der Umsteuereinrichtung für den Hilfsschieber 17 .desi Patents 330105 dienen. Wenn z. B. ein in dem verstellbaren Zylinderdeckel vor der Ausströmöffnung geführtes: und in d!en Zylinderraum hineinragendes Ventil .durch den ankommenden Kolben. geschlossen wird, so ergibt sich am Hubende des Arbeitsganges eine Drucksteigerung auf der Rückgangseite des Kolbens, die durch einen Umführungskanal ebenso hinter dem Hilfsschieber 17 des. Patents 330195 wirksam gemachf werden kann wie die gesteuerte Druckluft der Arbeitsgangkolbenseite.
  • Die gekennzeichneten beiden Ausführungsmöglichkeiten. sind' in den Fig. i und 2 sowie 3 und 4 je in den beiden Grenzfällen der Hubeinstellung schematisch dargestellt, wobei eine Verringerung der größten Zylinderlänge auf die .Hälfte zugrunde gelegt worden ist.
  • Fig. i und 2 zeigen die Ausführungsfora. mit Kolbenstangen-Hilfsumsteuerung, wobei die eigentliche Steuerung und der Hilfsschieber 17 nach dem Patent 330195 unverändert bleiben. Insbesondere bleibt die Treibmitteldrosselung für den Rückgang im Steuerschieber 7 bestehen und desgleichen auch alle Beziehungen zwischen letzterem und. dem Hilfsschieber 17, so daß d lie b-Seite des Zylinders i die bisherige. Gestaltung zeigt. Dagegen-,ist@der Zylinderdeckel 38 auf der a-Seite zunächst einmal um ein gewisses Stück herausgerückt, so daß ein zweiter Zylinderdeckel 51 innerhalb des verlängerten Zylinders i Platz hat. Dieser an sich bekannte achsial verstellbare Deckel 5, sitzt an. einer Schraubenspinde152, ,die durch eine im festen Zy- linderdeckel 38 drehbar, .aber nicht verschiebbar gelagerte Schraubenmutter 53 mittels Handrades 54 längsachsig verstellt werden kann. Die Verbindung zwischen dem nunmehr den wirksamen Zylinderabschluß bildenden Zylinderdeckel 51 und denn die Druckluft zu- bzw. abführenden Umführungskanal 6 wird durch ein. Schlauchstück 55 bewirkt, das beiderseits mit besonderen Kniemuffen 56, 5; angeschlossen ist. Schon in :dieser Form ergibt sich unter Zuhilfenahme der auf einer Seite des Zylinders vereinigten Hub- und Spannungsregelung nach dem Zusatzpatent 333212 eine Ausführungsforen, die durch den Fortfall des schädlichen Raumes auf der Kalbenrückgangseite bei der Hubverkürzung eine Ersparnis an Treibmitteln bis zu 3o Prozent möglich macht.
  • Die weiter gekennzeichnete Benutzung der mit der Zylinderdeckelverstellung gegebenen achsialen Bewegung zur Steuerung des Hilfsschiebers 17 wird durch eine Verlängerung 58 der Schraubenspindel 52 bewirkt. Diese Verlängerungsstange_58-tritt in die hohle Stange 12 des Kolbens 2 ein, so daß die hin und her gehende Kolbenstange auf der nach Einstel-Iung festen Stange 58 geführt ist. Erscheint auf Grund dieser Gegenein.anderbewegung eine Steuerungsableitung hieraus einfach, so ist dies doch nicht ohne weiteres der Fall, weil sich das Stirnende der in .die Kolbenstange 12 hineinragenden Stange 58 für die Arbeitshubbewegung nur als Steuerabschluß-, nicht als Steuereinleitungskante benutzen läßt. Erst durch eine weitere, dein Verstellweg des Zylindendeckels, 51 entsprechende Verlängerung 54 der Stange 58 unter Zwischenschaltung einer als Steuerkanal dienenden Eindrehung 6o ist es möglich, nunrrnehr die dein Ende des Arbeitshubes zugerichtete Stirnkante der weiteren Verlängerung 59 zur Steuereinleitung zu benutzen. Der,dadurch gebildete Steuerkanal 6o arbeitet .mit zwei Steuerschlitzen i i der Kolbenstange 12 derart zusammen, J'aß die Ausdrehung 6o von. den beiden Schlitzen i r der Kolbenstange 12 kurz vor dem Ende des Arbeitshubes überschliffen wird, @dadurch die Verbindung zwischen dem Druckluftanschluß 2o (Muschel 61) und' .dem Kanal 16 (Muschel 62) herstellt (s. Fig. i a) und den Hilfsschieber 17 ,durch das eintretende Treibmittel umsteuert. Aus der Zeichnung geht ohne weiteres hervor, d'aß jeder durch deri Zylinderdeckel 5 i eingestellten Zylinderlänge eine durch die Ausdrehung 6o ,gesteuerte Hublänge des Kolbens genau entspricht. Gegenüber einer gesonderten Hubverstellung ist somit ein ganzer Einstellmechanismus erspart und gleichzeitig die notwendige organische Verbindung zwischen Zylinderdeckel- und; Hubverstellung in einfachster Weise hergestellt. Darüber hinaus ist die beschriebene Steuerunggegenüber derjenigen ödes Hauptpatents insofern einfacher, als nur eine Steuerkante mit einem Steuerschlitz benutzt und der Rohrschieber überflüssig wird.
  • Die in .den Fig. 3 und 4 .dargestellte Ausführungsform mit unmittelbar im verstellbaren Zylinderdeckel 51 liegenden Steuerteilen hat den Vorzug, @die Kolbenstange von- der Hilfssteuerung frei zu machen. Ermöglicht wird dies natürlich nur durch Zugrundelegung der achsialen V erstellbewegung des Zylinderdeckels 51. Ein in diesem, und zwar in der Ein- und Austrittsbohrung für .das Treibmittel gelagertes Kolbenschieberventil 63 wird von .dem Kalben 2 am Ende des Arbeitshubes in seine AbschluBlage geschoben, so daß eine Drucksteigerung auf der a-Seite des Kolbens eintritt. Diese Drucksteigerungwird'durch eine ständig freie Verbindung mittels Schlauches 64 und Umführungskanals 16 hinter dem Kolbenhilfssehieber 17 zur Einleitung der Umsteuerung des Hauptsteuerschiebers 7 wirksam gemacht. Die dadurch bewirkte Zuschaltung des freien Auslasses zur b-Seite des Kolbens gestattet ein geringes Zurückfedern des Kolbens 2, .damit Freigabe des Ventils 63 und Einlaß des Treibmittels auf die a-Seite des Kolbens.
  • Den beiden beschriebenen Ausführungsformen ist in erster Linie die Beseitigung ödes schädlichen Raumes bei der zur Regelung notivendigen Hubverkürzung gemeinsam. Dieser eine Steigerung der mit der Drosselung schon teilweise erreichten Ersparnis bedeutende Zweck wird vollkommen erfüllt. Insbesondere ist auch hierbei wieder wie beim Gegenstand des Hauptpatents :die Bedingung erfüllt, daß die Verstellung während des Betriebs vorgenommen und somit genau der gefühlsmäßigen Beobachtung angepaßt werden kann. Wenn auf den ersten Blick die Verstellung des Zylinderdeckels angesichts,dierdamit erschwerten Treibmittelzuführung verwickelter erscheint als beispielsweise die für Zwecke der reinen Hubverstellung bekannte Anordnung von verstellbaren Doppelkolben, so wird diese Erschwerung bei weitem aufgehoben durch die Möglichkeit, .den ruhenden Zylinderdeckel während des Betriebs verstellen zu .können. Außerdem bleibt .dabei der für die Anordnung der Zylinderlängenverstellung große Vorteil, hierfür gerade die Zylinderseite zu benutzen, die .der nach außen durchtretenden Kolbenstange gegenüber- und vollkommen freiliegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE ; i. Kolbenkraftmaschine zum Antrieb von Schüttelrutschen mit Hubverstellung und Drosselung des Antriebsmittels nach Patent 330195 mit einer Vorrichtung zur achsialen Verstellung eines Zylinderdekkels,dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Verstellung des Zylinderdecked's (51) die Verstellung des Kolbenhubes erfolgt, so daß im Verhältnis mit der Verkürzung des Hubes während des Betriebes gleichzeitig der schädliche Raum verringert wird.
  2. 2. Kolbenkraftmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von dem verstellbaren Zylinderdeckel (51) ausgehende Steuerstange (58), auf .der die hohle Kolbenstange (12) hin und her geht und durch. Überschleifen ihrer Steuerschlitze an einer dem Arbeitshubende zugerichteten Steuerkante den Zutritt des Treibmittels hinter den Hilfssteuerkolben (17) bewirkt.
  3. 3. Kolbenkraftmaschine nach: Anspruch i, gekennzeichnet durch: einen in der Treibmittelzuführung des verstellbaren Zylinderdeckels (51) geführten Kolbenabschlußschieber (63), der durch den ankommenden Kolben in die Schlußlage bewegt wird und so eine Drucksteigerung ,des abgesperrten Treibmittels ,durch den unter .der Rutschenmassenwirkung stehenden Kolben herbeiführt, .die durch Umführungskanal (16) hinter dem Hilfssteuerkolben (17) wirksam gemacht wird.
DE1919337989D 1919-08-24 1919-08-24 Kolbenkraftmaschine zum Antrieb von Schuettelrutschen mit Hubverstellung und Drosselung des Arbeitsmittels Expired DE337989C (de)

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DE (1) DE337989C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3302577A (en) * 1964-11-10 1967-02-07 Barstow Pump metering device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3302577A (en) * 1964-11-10 1967-02-07 Barstow Pump metering device

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