DE893294C - Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor - Google Patents

Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor

Info

Publication number
DE893294C
DE893294C DEP29432A DEP0029432A DE893294C DE 893294 C DE893294 C DE 893294C DE P29432 A DEP29432 A DE P29432A DE P0029432 A DEP0029432 A DE P0029432A DE 893294 C DE893294 C DE 893294C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
sleeve
pressure
pressure medium
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP29432A
Other languages
English (en)
Inventor
Florence Cotter Biggert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Engineering and Foundry Co
Original Assignee
United Engineering and Foundry Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Engineering and Foundry Co filed Critical United Engineering and Foundry Co
Application granted granted Critical
Publication of DE893294C publication Critical patent/DE893294C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/02Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type
    • F15B9/08Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor
    • F15B9/10Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor in which the controlling element and the servomotor each controls a separate member, these members influencing different fluid passages or the same passage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor Die Erfindung bezieht sich auf Servomotoren, insbesondere auf solche, bei deren Betrieb der Bedienungsmann die Schwankungen in der Größe der Leistung abfühlt, die vom Servomotor auf die von ihm gesteuerte Vorrichtung übertragen wird.
  • Bekanntlich werden Servomotoren zur Unterstützung des Bedienungsmannes beim Antrieb und zur Steuerung solcher Vorrichtungen verwendet, die er kaum oder gar nicht ohne derartige mechanische Hilfsmittel bedienen könnte. Man wird dem Bedienungsmann oft eine allgemeine Vorstellung von der Größe der Kraft geben wollen, die zum Antrieb einer Vorrichtung zu irgendeinem bestimmten Zeitpunkt eingesetzt wird. Daher hat man Servomotoren konstruiert, die von dem Bedienungsmann eine im proportionalen Verhältnis zu der von dem Servomotor geforderten Leistung stehende Handarbeit erfordern. Das gibt dem Bedienungsmann das gleiche Gefühl oder dieselbe veränderliche Reaktion, wie wenn er die Vorrichtung gänzlich von Hand bedienen würde. Unter anderem ist es ein Ziel der Erfindung, einen Servomotor zu schaffen, der durch Druckflüssigkeit angetrieben wird, einfach, aber fest gebaut ist und der in Abhängigkeit von den relativen Abmessungen der Flüssigkeitssteuermittel in der Lage ist, dem Bedienungsmann das Gefühl für die aufzuwendende Kraft zu geben, die in dem erforderlichen Verhältnis zu der von dem Servomotor bei der Ausübung seiner Funktionen wirklich ausgeübten Leistung steht. Im Sinn der Erfindung sind durch Flüssigkeitsdruck betätigte Antriebsmittel vorgesehen, die an die durch den. Servomotor gesteuerte Vorrichtung angeschlossen werden können. Mit diesen Antriebsmitteln werden weitere Einrichtungen zur Steuerung des Flüssigkeitsdruckes verbunden. Die Steuermittel sind vorzugsweise so ausgebildet, 'daß der Flüssigkeitsdruck auf sie einwirken kann, wobei der zur Betätigung der Steuermittel erforderliche Arbeitsaufwand sich relativ oder. proportional zu dem Flüssigkeitsdruck verhält, der zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt zur Betätigung -der Antriebsmittel erforderlich ist. Die Steuermittel sind so mit den Antriebsmitteln verbunden, daß die letzteren sowohl von den Steuermitteln direkt wie auch von dem durch die Steuermittel geregelten Flüssigkeitsdruck angetrieben werden können. Die Antriebsmittel bestehen aus einer drehbaren Hülse, an der Flüssigkeitseinla3- und-auslaßöffnungen angebracht sind. Die Steuermittel weisen ein spindelähnliches lVkentil auf, das sich schraubenartig bewegend in der Hülse angeordnet ist. Die Hülse und die Spindel können so .geformt sein, daß der axialen Bewegung der Spindel in der Hülse .durch den sie steuernden Flüssigkeitsdruck ein Widerstand entgegengestellt wird; das verlangt eine verstärkte Handarbeit zur Bewegung der Spindel, wenn ein größerer Flüssigkeitsdruck zur Drehung der Hülse erforderlich ist. In so einem Fall wird die zum Antrieb der Spindel erforderliche Handarbeit um so größer sein, je größer die von der Hülse anzutreibende Belastung ist, und daher wird der Bedienungsmann im wesentlichen dasselbe Gefühl bekommen, wie wenn die Belastung ohne Zuhilfenahme eines Servomotors ausgeübt würde.
  • Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. i ist eine Stirnansicht des Servomotors in der Verwendung mit einer konstanten Volumenpumpe; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie II-II in Fig. i ; Fig. 3 ist ein gleicher Schnitt der Linie III-III in Fig. i ; Fig. 4 und 5 sind vertikale Querschnitte nach den Linien IV-IV bzw. V-V in Fig. 3; Fig. 6 und 7 sind Draufsichten von zwei im Innern des Motorgehäuses befindlichen Elementen (deren Erläuterung an späterer Stelle gegeben wird) ; Fig.8 ist eine verkleinerte Stirnansicht einer Konstruktionsabänderung, und Fig. 9 ist ein Teil eines der Fig. 3 gleichen Vertikalschnittes einer weiteren Abänderung für die Verwendung mit einer konstanten Druckpumpe.
  • Fig. 2 und 4 zeigen ein von zwei räumlich getrennten Endteilen i und 2 gebildetes Metallgehäuse. Die Endteile sind durch einen zylindrischen Teil 3 nahe ihrer Umflächen miteinander verbunden. Die Mittelstücke -der Endteile sind mit in gleicher Höhe liegenden geflanschten waagerechten Öffnungen versehen, in, denen ein röhrenförmiger Teil oder Hülse 4 drehbar angeordnet ist. Der mit dem Gehäuse- mit Hilfe von Bolzen 6 verbundene Block 5 füllt den oberen Teil des zylindrischen Teils und umfaßt einen erheblichen Teil des Umfanges der Hülse. Dieser Block stellt einen Teil des Gehäuses dar und bildet sozusagen ein Ganzes mit ihm.
  • Das Gehäuse hat daher eine Kammer ungefähr in der unteren, Hälfte seines Mittelteils. Diese Kammer wird in zwei kleine Druckkammern 7 und 8 von veränderlicher Größe durch einen Flügelkolben 9 unterteilt, der starr mit dem Boden der Hülse 4 verbunden ist. Der Flügelkolben und die Hülse bilden die Antriebsmittel, die die mit dem Servomotor verbundene (nicht dargestellte) Vorrichtung antreiben. Die Hülse 4 steht an den entgegengesetzten Enden des Gehäuses vor. Mit dem hinteren Ende der Hülse 4 ist ein Antriebsarm io starr verbunden, der mit seinem unteren Ende nach unten hin vorsteht und dadurch einen Anschluß an die anzutreibende Nforrichtung bildet.
  • Zur Erleichterung der Drehung der Hülse 4 im Gehäuse wird :den zwei Kammern 7 und 8 eine Flüssigkeit, wie z. B. Öl, in der Weise zugeführt, daß in der einen oder anderen Kammer je nach Belieben ein größerer Druck erzeugt werden kann, wobei der Flügelkolben 9 nach rechts oder links geschwungen wird. Zur Flüssigkeitszufuhr aus einer konstanten Volumenpumpe ,(nicht dargestellt) ist im oberen Teil der Hülse 4 eine mittlere Öffnung 12 (Fig. 5) angebracht, die sich mit dem durch den angrenzenden Block 5 und das zylindrische Gehäuseteil 3 hindurchführenden Einlaßkanal 13 deckt. Das innere Ende des Kanals verläuft zum Teil um die Hülse 4 herum, so daß die Öffnung 1.2 mit ihm in Verbindung bleibt, wenn die Hülse 4 im Gehäuse 2 hin und her gedreht wird. Die innere Seite der Hülse 4 ist in ihrem unteren. Teil mit den Kammern 7 und 8 durch Öffnungen 14 und 15 verbunden (s. Fig. 3, 4, 5 und 7), die mit den in die Flüssigkeitsdruckkammern 7 und 8 mündenden Aussparungen 16 bzw. 17 in den angrenzenden Endwänden des Flügelkolbens 9 in Verbindung stehen. Der obere Teil der Hülse 4 weist ebenfalls ein Paar Auslaßöffnungen 18 und i9 auf, die mit den unteren Enden der Aussparungen 2o und 21 in den Seitenwänden. des Blocks 5 in Verbindung stehen (Fig. 3, 4 und 6).Die oberen Enden dieser Aussparungen sind durch eine Aussparung 212 miteinander verbunden, deren Mittelteil mit dem unteren Ende einer Auslaßöffnung 23 in der Gehäusewand in Verbindung steht. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit von der Pumpe ununterbrochen der Hülse 4 zufließen und abfließen, so daß die beiden Druckkammern. 7 und 8 dauernd gefüllt bleiben.
  • Ein spiridelähnliches Ventil 26 ist drehbar in der Hülse-4 angeordnet; es hat den Zweck, die Strömung der Druckflüssigkeit in dem Servomotor zu steuern, um einen Druckunterschied zwischen den Kammern-7 und 8-zu erzeugen. Die Spindel 26 wird durch einen Hebel 27 gedreht (Fig. i und 2), der ein verdicktes Mittelstück aufweist, das drehbar auf dem vorstehenden Vorderende der Hülse 4 angeordnet ist. An der Vorderseite des Mittelteils des Hebels 27 ist eine Platte 28 befestigt, die wiederum durch Schrauben 29 mit dem angrenzenden Ende der Spindel 26 verbunden ist. Der Hebel 27 hat einen abwärts gerichteten Teil, auf dem verstellbar ein Gegengewicht 30 angeordnet ist, und einen nach oben gerichteten. Teil mit einem Handgriff, der in einem Schlitz durch einen Träger 31 hindurchragt, welcher oben auf dem Gehäuse i befestigt ist. Der Schlitz ist so weit gewählt, daß sich der Hebel 27 parallel zur Achse der Hülse 4. zu einem noch zu beschreibenden Zweck bewegen kann.
  • An den entgegengesetzten Seiten der Einlaßöffnung 12 (s. Fig. 2 und 3) ist der Durchmesser im Innern der Hülse 4 verringert, um zwischen den Auslaßöffnungen ein Paar verkürzter Kanäle 33 und 34 zu bilden, die mit ihren äußeren Enden in auswärts gerichtete radiale Ventilsitze 35 enden. In der Regel räumlich von diesen Sitzen getrennt befinden sich einwärts gerichtete radiale Ventilsitze 37 und 38, die auf der Spindel 26 durch Verringerung .des Durchmessers ihres Mittelteils gebildet sind. Die Fläche der inneren Enden der Kanäle 33 und 34 ist kleiner als die ihrer äußeren Enden, und die inneren Enden können von den Ventilsitzflächen 39 und 4o mehr oder weniger geschlossen werden., .die durch eine schwache Ausweitung des Mittelteils der Spindel 26 gebildet sind. Diese Sitze haben in der Regel den gleichen Abstand von .den inneren Enden der Kanäle 33 und 34; ihre Fläche ist aber zweckmäßigerweise kleiner als die der äußeren Sitze 37 und 38.
  • Die durch den. Servomotor strömende Flüssigkeit wird durch die Bewegung der Spindel 26 axial in der Hülse 4 gesteuert. Diese Bewegung wird mittels eines Schneckengetriebes a.2 auf der Spindel erzeugt, das mit einem gleichen Getriebe 43 in einem Block 44 kämmt, der in der Hülse 4 starr um die Spindel 26- herum befestigt ist. Daher wird sich, wenn der Widerstand der Hülse 4 gegen die Drehbewegung ausreicht, die Reibung zwischen den Getriebezähnen bei Drehung der Spindel 26 durch den Hebel 27 zu überwinden, (die Spindel 26 in der Hülse 4 drehen, und die Zähne werden wie Schraubgewinde wirken, um ihre gleichzeitige Längsbewegung zu verursachen.
  • Zum Betrieb des hier veranschaulichten Servomotors wird der Hebel 27 entweder nach links oder nach rechts je nach der Richtung verschwenkt, in der man den Antriebsarm io zu bewegen wünscht, der mit der anzutreibenden Vorrichtung oder Last verbunden ist. Bei einer leichten Belastung wird die Reibung zwischen den schräg verzahnten Getriebezähnen die Drehung der Hülse 4 durch und in Übereinstimmung mit der Spindel 26 bewirken. In so einem Fall wird die Spindel 26 in der Hülse 4 in der Mittellage verbleiben, und kein Druckunterschied wird zwischen den Kammern 7 und 8 erzeugt werden, so daß die Flüssigkeit bei der Drehbewegung der Hülse 4 unwirksam ist und der Hebel 27 daher im wesentlichen direkt mit dem Antriebsarm io verbunden ist.
  • Wird aber nun die Belastung so weit vergrößert, daß die Reibung zwischen den Getriebezähnen überwunden wird, dann wird sich die Spindel 26 in der Hülse 4 drehen, und die Getriebezähne werden auf die Spindel 26 eine schraubenartige Bewegung übertragen, die sie entweder axial weiter in die Hülse 4 hinein- oder aus der Hülse ,4 herausbewegt, j e nachdem nach welcher Richtung man den Hebel 27 verschwenkt. Wenn man der Darstellung wegen. annimmt, daß der Hebel 27 (Fig. i) nach rechts verschwenkt wird, wird sich die Spindel 26 einwärts oder nach rechts «Fig. 2 und 3) bewegen. Die Weite des Schlitzes in dem Träger 31 ermöglicht dem. Hebel 27 eine parallele Bewegung zur Hülsenachse. Die axiale Bewegung der Spindel 26 geht darauf aus, das äußere Ende des Kanals 33 und das innere Ende des: Kanals 34 in der Hülse 4 zu schließen, während sie die Öffnung des ersten Kanals und des äußeren Endes des zweiten erweitert. Der Strom der eintretenden Flüssigkeit wird daher von dem Kanal 34 mehr oder weniger abgesperrt, aber die Flüssigkeit in der Kammer 7 hat über den zugehörigen Auslaßkana121 freien Austritt. Gleichzeitig wird der Abfluß aus dem Kanal 33 über den zugehärigen Auslaß 2o im wesentlichen durch den Ventilsitz 37 verschlossen, aber der Durchlaß zwischen dem Einlaß 12 und dem Kanal 33 weiter geöffnet. Infolgedessen wird praktisch die gesamte aus der Pumpe kommende Flüssigkeit durch die Hülsenöffnung 15 hindurch in die Kammer 8 geleitet. Das erzeugt einen Druckunterschied zwischen. den beiden Kammern, der den Flügelkolben 9 nach links schwingt (F'ig. 4. und 5), und dadurch dreht sich die Hülse nach rechts. Je größer der Widerstand der Hülse 4 gegen die Drehung ist, desto weiter wird sich d'ie Spindel 26 axial nach rechts bewegen und desto größer wird der Druckunterschied sein, der zwischen den beiden Kammern 7 und 8 erzeugt wird, um den Widerstand der Hülse 4 zu überwinden. Das heißt, je größer der Druckunterschied, desto größer ist die Kraft, die der Flüssigkeitsdruck zur Drehung der Hülse 4 ausübt.
  • Wenn die Hülse 4 durch den Flüssigkeitsdruck gegen eine Seite des Flügelkolbens 9 gedreht wird, wird durch die Schneckenzähne 42 und 43 die Spindel 26 axial so lange nach links bewegt, bis die Ventilöffnungen die Einstellung erreichen, die not= wendig ist, um den Flüssigkeitsdruck auf den Flügelkolben 9 gegenüber der mit der Hülse 4 verbundenen Last auszugleichen. Bewegt der Servomotor lediglich die Last in eine neue Lage, in, der sie, bis sie wiederum von dem Servomotor bewegt wird, verbleiben wird, wird die axiale Linksbewegung der Spindel 26 fortdauern, bis sie sich in der Mittellage in der Hülse 4 befindet (Fig. 2).
  • Dadurch, daß die Fläche des Ventilsitzes 37 größer ist als jene des Sitzes 39, ist auch der gegen den Sitz 37 ausgeübte Flüssigkeitsdruck größer als der gegen den Sitz 39 ausgeübte Flüssigkeitsdruck. Dies bewirkt zusammen mit der Tatsache, daß sich im wesentlichen keine Druckflüssigkeit in dem Kanal 34 befindet, daß die Druckflüssigkeit im Kanal 33 die Einwärtsbewegung des Sitzes 37 und der Spindel 26 hemmt; daher verspürt der Bedienungsmann den Widerstand der Spindel gegen die Drehung- in der Hülse. Dieses. Gefühl schwankt im proportio aalen Verhältnis zu dem Flüssigkeitsdruck im Kanal 33, der, wie oben ausgeführt, sich in Übereinstimmung mit dem Widerstand der Hülse ¢ gegen die Drehung verändert.
  • Wird der Hebel 27 nach links, anstatt nach rechts verschwenkt, bewegt sich die Spindel 26 nach links (Fig.2und3), sobald,sie sich gegenüberder Hülse 4 dreht. Dies bewirkt die Leerung der Kammer 8 und eine Druckzunahme in der Kammer 7 und dem Kanal 34. Dieser Druck übt einen Widerstand gegen die Einwärtsbewegung des Spindelventilsitzes 38 aus, der durch den Hebel 27 dem Bedienungsmann sich bemerkbar macht.
  • D,ieLänge,derArmb.°-,vegung, die derBedienungsmann bei der Schwenkung des Hebels verrichten muß, kann dadurch verringert werden, daß der Hebel so, wie in Fig. 8 dargestellt, oder ähnlich angeordnet wird-. Zum Beispiel kann der Hebel am unteren Ende auf der seitwärts vorstehenden Grundfläche 47 des Motors schwenkbar angeördnet werden. Ein Hebel 48 ist drehbar mit dem Mittelteil des Hebels q!6 und dem oberen Ende der Platte 2'8 verbunden, die.starr an dem vorstehenden Ende der Spindel 26 angeordnet ist. Der den Hebel mit der Platte 28 verbdnd@ende Zäpfen 49 hat eine gleitende Passung -mit dem einen oder anderen dieser Teile, so däß sich die Spindel 26 ungehindert längs-bewegen kann. Die Hebelanordnung kann aber auch wunschgemäß mit jedem anderen geeigneten biegsauren Anschluß verwendet werden, der eine Beeinträchtigung der Längsbewegung -der Spindel 26 verhindert.
  • Die Größe der auf den Handhebel übertragenen manuellen Arbeit, die zur axialen Bewegung der Spin!del26 bei irgendeiner bestimmten Belastung erforderlich ist, wird durch den Flächenunterschied der inneren und äußeren Ventilsitze auf der Spindel in 'Vtrbindung mit der Neigung der Getriebezähne 42 und 43, der Länge des Handhebels, der Druckfläche des Flügels 9" dem Maximalöldruck, den die Pumpe erzeugen kann, bestimmt. Dieser Servomotor ist einfach, fest und leicht an vorhandenen Hebelvorrichtungen anzuschließen. Insbesondere kann er Anwendung finden, wenn keine Arbeitsleistung erforderlich ist, die Last in der Standlage zu halten, da in diesem Fäll die Pumpe meistens bei geringem oder gar keinem Druck arbeitet. Der Motor arbeitet ebenfalls nach dem einfachsten der Flüssigkeitsdrucksysteme, das kein Akkumulatordrucksteuersystem oder eine verwickelte veränderliche Entladungspumpe erfordert. Die Enden der Hülse 4 und der Spindel 26, mit denen. der Hebel 27 und der Antriebsarm ro verbunden sind, stehen von den Auslaßkammern innerhalb des Motors vor, weswegen Hochdruckpackungen überflüssig werden.
  • Der im einzelnen. oben dargestellte Servomotor ist für die Verwendung mit einer konstanten Volumenpumpe konstruiert; aus diesem Grund ist er nicht gut geeignet, wenn eine Belastung lange Zeit gehalten werden muß, weil unter diesen Verhältnissen die konstante Volumenpumpe fortlaufehd bei beträchtlichem Druck zu arbeiten hat. Fig. 9 zeigt einen Servomotor der gleichen allgemeinen Bauart, der aber fürdie obenerwähnte Verwendungs-: alt »besser geeignet ist. Diese Bauart kommt mit einer konstanten Druckpumpe zur Anwendung. Der wesentliche Unterschied zur ersten Ausführungsform liegt aber darin, daß die radialen Ventilsitze 37ä, 38a, 39a und 40a so. ausgebildet sind, daß sie die beiden Enden der Kanäle 33 und 34 schließen, wenn sich -die, Spindel 2,6a in der dargestellten Mittellage befindet. In dieser Lage sind die Einlaß-und Auslaßöffnungen mit den abschließenden Kantender Ventilsitze geschlossen, und zwar schneiden sie entweder in Linie auf Linie mit ihnen ab oder, wenn äußerste Genauigkeit nicht erforderlich ist, überschneiden sie sich ein wenig. Bei dieser Bauart der Servomotoren ist nur ein geringer Leckstromfluß vorhanden, selbst wenn die Belastung konstant gehalten wird. Der Betrieb dieser Ausführungsform der Erfindung entspricht. sonst genau der ersten Ausführungsform.
  • Beide Ausführungsformen der Servomotoren, wie sie hier dargestellt wurden, können so konstruiert wenden, daß bei ihrem Betrieb keine Reaktion auf den Bedienungsmann, übertragen wird, wenn die Ventilsitze auf der Spindel sämtlich den gleichen Durchmesser haben. Ein solcher Motor wird immer noch mit einer jedem beliebigen Servomotor der Zylinderart gleichwertigenEmpfindlichkeit arbeiten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor mit einem in einem Gehäuse hin und her bewegbaren und,das Gehäuse in ein Paar dehnbare und zusammendrückbare Kammern aufteilenden Flügelkolben und einem in .dem Gehäuse hin und her bewegbaren und mit dem Flügelkolben verbundenen sowie auch axial dazu verstellbaren Steuerglied für das Druckmittel, das zur Steuerung des Druckmittels zu den Druckkammern und zur Erzeugung eines Druckunterschiedes in den Druckkammern zwecks wahlweiser Betätigung des Flügelkolbens nach beiden Richtungen dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (26) so gebaut und angeordhet ist, daß der Druckunterschied um so größer wird, j e weiter -das Steuerglied axial verstellt wind, und @daß das Steuerglied (26) so ausgebildet ist, daß seine axiale Verstellbewegung durch .den Druck des Druckmittels gehemmt wird, wodurch eine größere Kraft zum Antrieb des Steuergliedes erforderlich ist, wenn ein größerer Druckunterschied 'des Druckmittels für die Betätigungdes Flügelkolbens erforderlich ist.
  2. 2. Servomotor nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, .daß ein hin und her bewegbares, an eine Last und an den Flügelkolben (9) anschließbares Antriebsglied @(4) vorgesehen ist und daß das Antriebsglied (4) einen mit Ein-und Auslaßöffnungen (z2, 18, zg) versehenen Hohlteil aufweist, welcher außerdem noch mit Öffnungen (r4, 15) versehen ist, welche die Innenseite des Antriebsgliedes (4) mit den Kammern (7, 8) verbinden.
  3. 3. Servomotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung mit einer konstanten Druckpumpe das Steuerglied (26) so ausgebildet ist, daß :die Einlaß- und Auslaßöffnungeni(i2, 18, i9) geschlossen werden, sobald sich das Steuerglied (26) in einer Mittellage gegenüber dem Antriebsglied (.4) befindet.
  4. 4. Servomotor nach Anspruch i, 2 oder 3, dar ,durch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (26) von Hand aus betätigbar ist und in Öffnungen (33, 3-1) des Antriebsgliedes (4) derart eingebaut ist, daß schraubenförmige Verstellbewegungen ermöglicht sind.
  5. 5. Servomotor nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das von Hand aus betätigbare Steuerglied (2.6) als eine in der Öffnung des Antriebsgliedes ,(d.) beweglich angeordnete Ventilspindel ausgebildet ist und daß zwischen Spindel und dem Antriebsglied eine Verbindung vorgesehen ist, die eine Drehung in bezug auf das Antriebsglied gestattet und eine axiale Steuerbewegung der Spindel vollführen läßt, um dadurch den Gutritt des Druckmittels in die Kammern (7, 8) hinein zu steuern.
  6. 6. Servomotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spindel (26) und dem Antriebsglied (4) eine schneckengetriebeartige Verbindung (q.2, 43) besteht, um eine gemeinsame Drehung der Spindel und des Antriebsgliedesi zu ermöglichen, wobei die Spindel auch axial bewegbar ist.
  7. 7. Servomotor nach Anspruch 4 oder 6, dadurch :gekennzeichnet, daß das Antriebsglied als Hülse (.)ausgebildet ist, die drehbar im Gehäuse (i, 2, 3) angeordnet ist, und starr mit ihrem Boden verbunden einen das Gehäuse in das dehnbare und zusammendrückbare Paar Kammern 8) aufteilenden. Flügelkolben. (9) aufweist, daß ferner die Hülse mit den Ein- und Auslaßöffnungen (i2, 18, i9) und außerdem mit öffnungen versehen ist, welche die Innenseite der Hülse mit den Kammern verbinden, und daß weiterhin die Steuerspindel (26) in der Hülse angeordnet und eine Verbindung zwischen Spindel und Hülse vorgesehen ist, welche schraubenförmige Verstellbewegungen der Spindel in bezug auf die Hülse ermöglicht, wobei die Spindel und Hülse in solcher Weise gestaltet sind, daß die schraubenförmige V'erstellbewegung der Spindel vom Druckmittel beeinflußt wird, so,daß die auf die Spindel von Hand ausgeübte Versbellkraft proportional dem für die Betätigung des Flügelkolbens (9) erforderlichen Druck des Druckmittels wird. B. Servomotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,. daß die Spindel (26) einander gegenüberliegende Ventilsitze mit verschiedenen Flächen aufweist, so daß dadurch die schraubenförmige Verstellbewegung der Spindel vom Druck des Druckmittels beeinflußt wird.
DEP29432A 1942-05-12 1949-01-01 Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor Expired DE893294C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US893294XA 1942-05-12 1942-05-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE893294C true DE893294C (de) 1953-10-15

Family

ID=22217059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP29432A Expired DE893294C (de) 1942-05-12 1949-01-01 Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE893294C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE877560C (de) Lenkgetriebe mit einem die Handbetaetigung der Lenkeinrichtung unterstuetzenden Kraftverstaerker, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3912743C2 (de) Hydraulische Steuereinrichtung
DE1776014B2 (de) Druckmittelsteuerung fuer hydraulische servoanlagen
DE2213314C2 (de) Vorrichtung zum Betätigen von Flügeln, insbesondere von Türen und Gittertüren
DE1450585B2 (de) Hydraulische Steuerventileinrichtung
DE1814168A1 (de) Hydraulische Steuervorrichtung und ihre Verwendung
DE1286403B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ablassen von Luft aus mit pulsierendem Druck arbeitenden Pumpen
DE893294C (de) Durch ein Druckmittel betriebener Servomotor
DE619219C (de) Regelbares Drosselventil mit Spueleinrichtung
DE1007627B (de) Steuerventil mit Kolbenschieber fuer hydraulische Pressen
DE706193C (de) Durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung
DE2625063A1 (de) Steuervorrichtung zur geschwindigkeitsregelung von pneumatischen und/oder hydraulischen arbeitskolben
EP0740083B1 (de) Druckabschneidungsventil mit Wechselventilkolben
DE2806929C2 (de) Fluidbetätigter Servomotor mit Nachlaufsteuerung
DE1118800B (de) Einrichtung zur Umkehr der Drehrichtung einer als Expansionsmaschine arbeitenden Schraubenradmaschine
DE1680253A1 (de) Servo-Lenkung fuer Kraftfahrzeuge
DE1108996B (de) Steuerung fuer Druckmittelverbraucher
DE958268C (de) Hydraulischer Umformer
DE2716262A1 (de) Drehvorrichtung fuer einen drehpflug
DE1650521B2 (de) Doppeltwirkender hydro zylinder mit nachfolgesteuerung
DE2456878A1 (de) Druckmittelbetaetigter stellzylinder
DE2538203C2 (de) Mechanismus zur Hublängenveränderung bei einem Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine hin- und hergehende Bewegung
DE172511C (de)
DE734441C (de) Kolbendampfmaschine
DE2363499C3 (de) Druckmittelbetätigter Drehantrieb für Ventile