DE706193C - Durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung - Google Patents

Durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung

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DE706193C DEJ53110D DEJ0053110D DE706193C DE 706193 C DE706193 C DE 706193C DE J53110 D DEJ53110 D DE J53110D DE J0053110 D DEJ0053110 D DE J0053110D DE 706193 C DE706193 C DE 706193C
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/02Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type
    • F15B9/08Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor
    • F15B9/10Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor in which the controlling element and the servomotor each controls a separate member, these members influencing different fluid passages or the same passage

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Description

  • Durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung Es sind Verstellvorrichtungen bekannt, welche durch ein Druckmittel betrieben werden und bei welchen räumlich getrennt voneinander ein in einem Arbeitsraum bewegbares Kraftglied und eine den Zu- bzw. Abfluß des Druckmittels beherrschende Steuereinrichtung angeordnet sind. Für eine solche Einrichtung wurde bereits eine Steuervorrichtung vorgeschlagen, welche aus zwei gegeneinander frei beweglichen Teilen besteht, von denen der eine äußere Teil drehbar mit einem Befehlsglied und der andere innere Teil axial in dem äußeren Teil verschiebbar und mit einem anderen Befehlsglied gekuppelt ist. Dabei sind in dem drehbaren Steuerteil zwei Paare von Bohrungen angebracht, die bei Drehung des Steuergliedes das Druckmittel entweder auf die eine oder auf die andere Seite des als Verschiebekolben aus: gebildeten Kraftgliedes führen. Der axial verschiebb@are Teil der Steuereinrichtung und der Kraftkolben werden dabei durch eine mechanische Rückführung miteinander verlyunden. Eine solche Einrichtung hat den Nachteil, daß zur Betätigung des Kraftkolbens der äußere Steuerteil eine bestimmte Lage einnehmen muß', wenn allein durch axiales Verschieben des inneren Steuerteiles eine Verstellung des Kraftkolbens erzielt werden soll. Außerdem kann bei bestimmten Stellungen des inneren Steuerteiles allein durch Verdrehen des äußeren Teiles noch keine Verstellung des Kraftkolbens erreicht werden. Eine solche Einrichtung ist also dann nicht so ohne weiteres brauchbar, wenn die Bewegungen des -Kraftgliedes in Abhängigkeit von den Bewegungen zweier voneinander unabhängiger Regler gesteuert werden sollen.
  • Es sind ferner durch ein Druckmittel zu betreibende Verstelleinrichtungen bekannt, welche aus einem in einem geschlossenen Arbeitsraum beweglichen, als Schwingkolben ausgebildeten Kraftglied und einem den Zu-und Abfluß des Druckmittels regelnden Steuerglied bestehen, das an dem Kraftkolben in einer zlindrischen Fläche -unmittelbar anliegt. Dabei sind in der zylindrischen Fläche mindestens eines Teiles voneinander getrennte schraubenförmige Kanäle vorgesehen, die einerseits abwechselnd an die Druckmittelzufuhr und -abfuhr und andererseits abwechselnd an die Räume vor und hinter dem Kraftkolben angeschlossen werden können. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Verstellung des steuernden Gliedes und damit die senkrecht zu dieser Verstellung gerichtete Bewegung des Kraftkolbens von nur einem Befehlsglied (Regler o. dgl.) gesteuert. Diese Vorrichtungen sind daher in den Fällen, in welchen die Bewegung des Kraftkolbens von zwei getrennten und voneinander unabhängigen Befehlsgliedern beeinflußt werden soll, unbrauchbar. Aufgabe der Erfindung ist es, eine durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung, deren Steuerglied an dein Kraftkolben- in einer zylindrischen, mit schraubenförmigen Kanälen versehenen Fläche
    anliegt, so auszugestalten, daß das Steue ,2
    glied von zwei getrennten und unabhangi'
    Befehlsgliedern (Reglern) verstellt werrek
    kann. Erfindungsgemäß wird zu diesA
    Zweck das Steuerglied derart mit zwei verschiedenen Befehlsgliedern verbunden, daß das eine Befehlsglied dem einteiligen Steuerglied in an sich bekannter Weise eine Verstellung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Kraftkolbens, das andere Befehlsglied dagegen eine Verstellung in Richtung der Kraftkolbenbewegung erteilt. Eine solche Vorrichtung kann beispielsweise bei Brennkraftrnaschinen, bei denen die Luftladungsdichte in weiten Grenzen unveränderlich ist, dazu dienen, die Brennstoffzumessung zu regeln, indem dem steuernden Glied die eine Bewegung von einem drehzählempfindlichen-Regler erteilt wird, der auf Gleichhalten der Motorendrehzahl hinwirkt, während die andere Bewegung des steuernden Gliedes nach Maßgabe der jeweiligen Ladungsdichte erfolgt, beispielsweise durch einen Membrandosenregler. Durch eine solche Vorrichtung kann erreicht werden, daß bei geringer Ladungsdichte ein Übermaß an Brennstoff und daraus folgende schlechte Verbrennung vermieden wird, daß aber innerhalb der zulässigen Brennstoffzufuhr die Regelung auf gleichbleibende Drehzahl erhalten bleibt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform mit als Schwingkolben ausgebildetem Kraftglied- und mit verschiebbarem und verschwenkbarem Steuerschieber, Abb. 2 einen Ouerschnitt durch diese Ausführungsform nach Linie II-II der Abb. i, Abb. 2ä und -=b einen Teil dieses Schnittes bei verschiedenen Einstellungen des Steuerschiebers, Abb.3 eine Teilstirnansicht in Richtung des Pfeiles a der Abb. i, Abb.4, 4a und 4b die Abwicklung des Steuerschiebers und seiner schraubenförmigen Steuerkanälausmündungen in verschiedenen durch Verschiebungen in Richtung seiner Mittelachse sich ergebenden Stellungen relativ zu den Mündungen der Steuerkanäle des Kraftgliedes, Abb: 5, 5 a und 5,b die Abwicklung des Steuerschiebers und seiner schraubenförmigen Steuerkanalausmündungen in verschiedenen durch Schwenken - des Steuerschiebers um seine Mittelachse sich ergebenden Stellungen relativ zu den Mündungen der Steuerkanäle des Kraftgliedes, Abb. 6 einen Axialschnitt durch eine Ausführungsform mit als Verschiebekolben ausgebildetem Kraftglied, Abb. 7 einen C)uerschnitt nachLinie VII-VIl elgr Abb. 6, Abb. 8 eine Abwicklung der Berübrungs-@`:::ftäche des Kraftgliedes und des steuernden - Gliedes mit den schraubenförmigen Steuerkanalausmündungen des Kraftgliedes.
  • Bei dem Beispiel nach Abb. i ist das Kraftglied als Schwingkolben 6 ausgebildet, welcher in einem sektorförmigen, von den Seitenteilen 9 und io und dem Mantelteil i i gebildeten Gehäuse untergebracht und mittels der mit ihm fest verbundenen Hohlwelle 5 in den Bohrungen 7 und 8 der Seitenteile 9 und io gelagert ist. Der Steuerschieber 3 ist in die Bohrung 4 der Schwingkolbenwelle 5 eingesetzt, so daß er das Kraftglied in einer Zylinderfläche berührt. Auf der einen Seite ist der Steuerschieber 3 durch ein Gelenk 4o mit einem Hilfsglied (Bewegungsübertragungsglied) 41 so verbunden, daß diese beiden Teile sich gegenseitig drehen, aber nicht axial verschieben können. Das Hilfsglied 41 ist an dem der Reglerdose i zugekehrten Ende finit einem flachen Fortsatz 43 versehen, welcher durch einen Schlitz 44, der mittels Schrauben 45 an dem Seitenteil 9 befestigten Platte 42 vorragt und über ein Zwischenstück 2 mit der Reglerdose i verbunden ist. Das Hilfsglied 41 kann auf diese Weise nur eine reine Verschiebebewegung, aber keine Drehbewegung ausführen und auf den Steuerschieber 3 übertragen. An seiner anderen Seite ist der Steuerschieber 3 mit einem abgeflachten Fortsatz 5o versehen, der in einen Schlitz 55 eines ebenfalls in der Bohrung 4 untergebrachten Hilfsgliedes 51 eingreift dergestalt, däß diese beiden Zeile sich gegeneinander axial verschieben, aber nicht drehen können. Auf das frei vorragende Ende 52 des in dem Wellenkörper 5 drehbar, aber unverschiebbar gelagerten Hilfsgliedes (Bewegungsübertragungsgliedes) 51 ist ein Hebel 53 fest aufgesetzt, welcher entweder von Hand oder von einem zweiten (in der Zeichnung nicht dargestellten) selbsttätigen Regler verschwenkbar ist. An dem Seitenteil 9 ist die von der Druckmittelquelle kommende Zuleitung 22 angeschlossen, welche durch einen Kanal i9 mit einer Ringnut 2o in der Bohrung; verbunden ist. An dem Seitenteil io ist die Arbeitsmittelabflußleitung 15 angeschlossen, welche durch einen Kanal 16 mit einer Ringnut 17 in der Bohrung 8 verbunden ist. Im Wellenteil 5 des Kraftgliedes sind Kanäle 25 und 26 vorgesehen, welche die Ringnuten 17 bzw. 2o mit Hohlräumen 23 und 24 der Bohrung 4 verbinden. In dem zwischen diesen Hohlräumen 23 und 24. liegenden Steuerschieber3 sind schraubenartig verlaufende Steuerkanäle 30, 31, 30, vorgesehen. Die Steuerkanäle 30, 3.0Q stehen mit dem Hohlraum 24, der Steuerkanal 31 mit dem Hohlraum 23 in Verbindung. Der Wellenlcörper 5 weist zwei Kanäle 35 und 36 (Abb. 2) auf,. die einerseits in den Teil der Ausbohrung 4, der den mit den Steuerkantern versehenen Steuerschieber umschließt, andererseits in einen der Arbeitsräume 13 bzw: 13ä beiderseits des Schwingkolbens 6 ausmünden. Die in der Wand der .Bohrung 4 .des Wellenkörpers 5 liegenden Mündungen dieser Kanäle 35, 36 haben, in Umfangsrichtung gemessen, die gleiche Entfernung voneinander, wie zwei aufeinanderfolgende Steuerkanäle 30 und 31 oder 31 und 30ä des Steuerschiebers 3. Auf das durch die Bohrung 8 aus dem Seitenteil ro hervortretende Ende 49 des -Wellenstückes 5 ist ein Zahnrad 47 aufgesetzt, welches durch eine Feststellschraube 46 undrehhar auf diesem Ende des Wellenkörpers 5 gehalten wird. Dieses Zahnrad 47 ist in Eingriff mit einem Zahnrad 48, welches mit- dem zu bewegenden, in der `Zeichnung nicht dargestellten Stellglied verbünden ist. In dem Bewegungsübertragüngsglied 51 ist noch ein Entlüftungskanal 54 vorgesehen,- der die Bohrung 'mit dem Freien verbindet und die Bildung eines Luftpolsters zwischen dem Steuerschieber'3 einerseits und dem Übertragungsglied 51 sowie der Wand der Bohrung 4 andererseits verhindert.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Der Steuerschieber 3 habe zunächst die aus den Abb. 2, 4 und 5 ersichtliche Lage, in welcher die zwischen den schraubenförmigen Steuerkanälen 30 und ,31 bzw. 31 und 30Q vorhandenen Wandteile die in der Wand der Bohrung 4 des 'Wellenkörpers- 5 liegenden Mündungen der- Kanäle 3.5 und 36 abdecken (vgl. auch Abb.2). Es kann somit kein Arbeitsmittel in die Kanäle ein- oder aus ihnen austreten und .der Sch-,vingkolben bleibt in Ruhe. Wird der Steuerschieber 3 aber, in -dem Schnitt nach Abb: r gesehen, nach links, also in Richtung auf das Reglerglied i hin, verschoben, so werden, wie in Abb: 2 a und 4a dargestellt, die Öffnungen der Kanäle 35 und 36 freigegeben, und zwar erhält Kanal 35 Verbindung mit dem'Steuerkänal 31,: Kanal .36- mit dem Steuerkanal 30d. Das unter Druckstehende Arbeitsmittel fließt also aus der Zuleitung -2 über Kanal; i9; Ringnut 2q, Kanal 26, Hohlraum 24 in den Steuerkanal 30a und von da (gemäß Abb. 2 a) über Kanal 36 - in den rechts vom Kraftkolben 6 befindlichen Arbeitsraum 13d. Der Kraftkolben 6- wird durch das einströmende Arbeitsmittel nach links (entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers) gedreht. Demzufolge wird das in dem links vom Kolben 6 liegenden Arbeitsraum 13 befindliche Arbeits= mittel verdrängt. Es tritt durch Kanal 35 aus und gelangt über den Steuerkanal 31, Hohl-. räum 23, Kanal 25, Ringnut 17 und Kanal 16 in die Abflußleitung 15. Bei dieser Schwenkung des Kraftkolbens verschieben sich die Mündungen ,der Kanäle 35 und 36 in Richtung des in Abb. 4a eingezeichneten Pfeiles b schräg zu den Steuerkanalkanten und werden mehr und mehr von den zwischen den Steuerkanälen liegenden Wandteilen abgedeckt. Die Bewegung des Kraftkolbens 6 hält infolgedessen nur so lange an, bis diese Kanalmündungen 35, 36durch ,die genannten Wandteile des Schiebers 3, völlig abgedeckt sind.
  • Die gleiche Wirkung kann durch Verschwenken des Hebels 53 durch das zweite Befehlsglied erzielt werden. Diese Verschwenkung des Hebels 53 hat eine Drehung des Übertragungsgliedes 51 und damit des Steuerschiebers 3 zu Folge, ist aber ohne Einfiuß auf die axiale Einstellung des Steuerschiebers. Die Wirkung einer solchen Drehung des Steuerschiebers gegenüber dem Kraftglied _ ist in den Abb. 5, 5 a, 5 b dargestellt. Die Abb. 5, welche :der Abb,4 eiltspricht,. zeigt den Beharrungszustand, in welchem Steuerglied und Kraftglied in Ruhe sind, da die Öffnungen der Steuerkanäle 35 und 36 des Kraftgliedes durch die zwischen den schraubenförmigen Steuerkanälen liegenden Wandteile des Steuerschiebers 3 verdeckt sind. Wird 'edoch der Steuerschieber 3 so gedreht, wie es der Richtung des Pfeiles c in Abb. 5 a entspricht, so kommen die schraubenförmigen Steuerkanalmündüngen 31 und 30, des Steuerschiebers in Verbindung mit den Mündungen der Steuerkanäle 35 und 36 des Kraftgliedes. Durch -diese Verstellung wird, .ebensö wie vorher beschrieben, der Strömungsweg für das Arbeitsmittel frei, und der Kraftkolben wird im gleichen Sinne wie vorher bei der Verschiebung 'des Steuergliedes in Richtung auf das 'Reglerglied zu, also ebenfalls im Sinne des Pfeiles c in Abb. 5a, so lange bewegt, bis der Beharrungszustand. wieder eingetreten ist und die Steuerkanalmündüngen 35 und 36 des Kraftkolbens die gleiche Lage relativ zu den schraubenförmigen@ Steuerkanalmündungen des Steuerschiebers eingenommen haben, wie vor der Drehung des Steuerschiebers..
  • Eine Bewegung des Kraftkolbens 6 in entgegengesetzter Richtung, also entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers; kann in ähnlicher Weise, wie vorher beschrieben, durch Verschiebung des Steuerschiebers 3, aus der Anfangslage gemäß Abb. 4 nach rechts, also vom Reglerglied i weg erzielt werden.. In diesem Fall kommt (gemäß Abh. 2b und 4b) der Kanal 35 mit dem Steuerkanal 30, der Kanal 36 mit dem Steuerkanal 31 in Verbindung. Das Arbeitsmittel fließt also nunmehr von der Zuleitung ?a über Kanal ig, Ringnut 2o, Kanal 26, Hohlraum 24., Steuerkanal flo und Kanal 35 in den links vom Kraftkolben 6 liegenden Arbeitsraum 13. Hierdurch wird der Kraftkolben 6 nach rechts (im Drehsinn des Uhrzeigers) bewegt, wobei er aus dem rechts von ihm liegenden Arbeitsraum 11, Arbeitsmittel verdrängt. Dieses fließt über Kanal 36, Steuerkanal.3i, Hohlraum 23, Kanal 25, Ringnut 17 und Kanal 16 in die Abflußleitung 15. Das gleiche tritt ein, wenn der Steuerschieber 3 durch Verschwenken des Hebels 53 im umgekehrten Sinne wie vorher, also im Sinne des Pfeiles d in Abb. 5 b gedreht wird.
  • Die Abb. 6, 7 und 8 zeigen eine andere Ausgestaltung einer Vorrichtung zum Verstellen eines Kraftgliedes in Abhängigkeit von der Stellung eines Steuergliedes, bei welcher das Kraftglied als Verschiebekolben ausgebildet und das von zwei getrennten Befehlsgliedern verstellbare Steuerglied in einer axialen Bohrung der Führungsstange des Kraftgliedes beweglich ist. Gemäß Abb.6 ist ein auf der Kolbenstange 6o festsitzender Kolben 61 in einem vom Mantelteil 62 und den Stirnwänden 63 und 64. gebildeten Zylinder axial verschiebbar angeordnet. Die kolbenstange 6o durchdringt in flüssigkeitsdichten Führungen 65 und 66 beide Stirnwände 63 und 64 und ist an einem Ende 67 zum Anschluß des zu verstellenden Gliedes eingerichtet. Ferner ist die Kolbenstange mit einer Längsbohrung 70 versehen, welche den zylindrischen Steuerschieber 71 aufnimmt. Ein Teil72 dieses Steuerschiebers ragt über die Kolbenstange 6o vor und besitzt eine Längsnut 73, in welche ein Zahn. 74 eines Umdrehungskörpers 75 eingreift, welcher an einer an der Stirnwand 63 des Zylinders festsitzenden Nabe 68 drehbar gelagert ist, aber durch Bunde 76 und 77 gegen axiale Verschiebung gesichert ist. Der äußere Bund 77 ist als Kurbel 78 zum Verschwenken des Steuerschiebers 7i ausgebildet. Das Ende des vorstehenden Teiles 72 des Steuerschiebers 71 ist durch ein Gelenk 8o, 81 mit einem Zwischenstück 82 verbunden, welches zum Anschluß an ein Reglerglied dient, dergestalt, daß nur Verschiebebewegungen über dieses Zwischenstück auf den Steuerschieber übertragen werden können. Im Steuer-Schieber 71 sind ferner zwei Längskanäle 85 und 86 vorgesehen, von denen der eine, 86, durch einen Querkanal 89 mit einem Schlauchanschlußstutzen go für die Druckmittelzuleitung i oo und der andere, 8 5, durch einen Ouerkanal87 mit einem Schlauchanschlußstutzen 88 für den Druckmittelabfluß 99 in Verbindung steht. Die Kolbenstange 6o weist innen zwei Ringnuten gi und 92 auf, die einen dem Kolbenhub gleichen Abstand oneinander haben. Die Ringnut 9i ist durch den in der Kolbenstange liegenden Kanal 93 mit dem links vom Kolben 61 liegenden Arbeitsraum 113, die Ringnut 92 durch den gleichfalls in der Kolbenstange liegenden Kanal 9.1. mit dem rechts vom Kolben 61 liegenden Arbeitsraum 111, dauernd verbunden. Die Steuerschieberkanäle 85 und 86 münden in die Außenfläche des Steuerschiebers, und zwar liegen ihre Mündungen 95 und 96 in der von den Ringnuten gi und 92 begrenzten zylindrischen Berührungsfläche des Steuerschiebers und des Kraftgliedes (vgl. Abb. 7). An der Innenseite der Kolbenstangenbohrung 70 sind im Bereiche der genannten Berührungsfläche schraubenförmige Steuerkanäle in Form von rinnenartigen Vertiefungen 97, 98 und 97a vorgesehen. Die Steuerkanäle 97 und 97" münden in die Ringnut 9i, der Steuerkanal 98 in die Ringnut 92 (vgl. Abb. 8).
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Wenn der Steuerschieber 71 die in Abb. 7 dargestellte Lage einnimmt, sind die Mündungen 95 und 96 seiner Druckmittelkanäle 85, 86 durch die zwischen den Steuerkanälen 97 und 98 bzw. 98 und 97" liegenden Wandteile verdeckt. Es kann somit kein Druckmittel fließen, und der Kolben 61 bleibt in Ruhe. Wird der Steuerschieber 71 aus der in Abb.7 gezeichneten Stellung in dem Sinne entgegengesetzt dem Uhrzeiger verdreht, so kommt sein Kanal 85 mit dem Steuerkanal 97a, sein Kanal 86 mit dem Steuerkanal 98 in Verbindung. Infolgedessen fließt jetzt das dem Kanal 86 aus dem Zuleitungsschlauch ioo zuströmende Druckmittel in den Steuerkanal 98 und über Ringnut 92 und Kanal 94. in den rechts vom Kraftkolben 61 liegenden Arbeitsraum i 13a (vgl. Abb. 6). Der Kalben bewegt sich infolgedessen nach links und verdrängt das Druckmittel aus dem links von ihm liegenden Arbeitsraum 113 über Kanal 93, Ringnut gi, Steuerkanal 97m Kanal 85, Querkanal 87 zum Abfluß 99. Die Verschiebung des Kolbens 61 nach links dauert so lange an, bis die Mündungen 95 und 96 ,der Kanäle 85 und 86 durch die zwischen den Steuerkanälen 97 und 98 bzw. 98 und 97, liegenden Wandteile wieder abgedeckt sind. Eine Verstellung des Kraftkolbens 61 im gleichen Sinne kann ohne Drehen des Steuerschiebers 71 erzielt werden durch Verschieben desselben nach links, d. h. in Richtung auf das an das Zwischenstück 82 angeschlossene Befehlsglied hin (Pfeil e in Abb. 8). Eine Verstellung des Steuerschiebers 71 im umgekehrten Sinne, also entweder, in Abb. 7 gesehen, eine Drehverstellung im Sinne des Uhrzeigers oder, in Abb. 6 gesehen, ` eine Verschiebung nach rechts; d. h. von dem über das Zwischenstück 82 angeschlossenen Befehlsglied: weg (Pfeil f in Abb. 8), hat in entsprechender Weise, eine Bewegung des Kraftkolbens nach rechts zur Folge.

Claims (3)

1t1 TJ-NTANSP1tÜCHß: i. Durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung, bestehend aus einem in einem Gehäuse beweglichen Kraftkolben und einem Steuerglied, das an dem Kraftkolben in einer zylindrischen Fläche unmittelbar anliegt; wobei in der zylindrischen Fläche mindestens eines Teiles voneinander getrennte schraubenförmige Kanäle vorgesehen sind, die einerseits abwechselnd an die Druckmittelzufuhr und -abfuhr und: andererseits abwechselnd an die Räume vor und hinter dem Kraftkolben angeschlossen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das einteilige Steuerglied: mit zwei verschiedenen Befehlsgliedern verbunden ist, derart, daß das: eine Befehlsglied dem Steuerglied in an sich bekannter Weise eine Verstellung senkrecht zur .Bewegungsrichtung des Kraftkolbens, das andere Befehlsglied dagegen eine Verstellung in Richtung der Kraftkolbenbewegung erteilt. .
2. Verstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig mit dem Steuerglied zwei Bewegungsübertragungsglieder (4i, 5o) vorgesehen sind, von denen das eine mit dem einen Befehlsglied so verbunden ist, däß es von diesem eine Verschiebung in Richtung der Regelgliedachse erfährt und mit .dem Regelglied drehbar, aber unverschiebbar gekuppelt ist" während das andere Übertragungsglied mit dem anderen Befehlsglied so verbunden ist, daß es eine Drehverstellung erfährt und mit dem Befehlsglied längs verschiebbar, aber undrehbar gekuppelt ist (Abb.. i und 6).
3. Verstelrvorrchtung nach Anspruch 2 mit einem als Schwingkolben ausgebildeten Kraftglied, dadurch gekennzeichnet, daß das in einer axialen Bohrung des Kraftgliedes angeordnete Steuerglied verschwenkbar und längs ist und daß die Bewegungsübertragungsglieder auf verschiedenen Seiten des Steuergliedes angeordnet sind (Abb. i, 2). q,. Verstellvorrichtung nach Anspruch :2 mit einem als Verschiebekolben ausgebildeten Kraftglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied in einer axialen Bohrung der Führungsstange des'Kraftgliedes verschwenkbar und längs verschiebbar angeordnet ist und daß auf der einen Seite des den Kraftkolben umgebenden Gehäuses die zum Anschluß des zu verstellenden Gliedes eingerichtete Kolbenführungsstange, auf der anderem Seite des Gehäuses der Steuerschieber vorragt, an den die Bewegungsübertragungsglieder auf derselben Seite des Gehäuses angeschlossen sind (Abh.6, 7).
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2189669A1 (de) * 1972-05-27 1974-01-25 Mitsubishi Metal Mining Co Ltd
DE2808734A1 (de) * 1977-10-31 1979-05-03 Commercial Shearing Servomechanismus zum umwandeln einer dreh- in eine linearbewegung
EP0070973A1 (de) * 1981-07-28 1983-02-09 Messerschmitt-Bölkow-Blohm Gesellschaft mit beschränkter Haftung Servosteuerventil, insbesondere für die hydraulische Servosteuerung eines Luftfahrzeuges
DE3204067A1 (de) * 1982-02-06 1983-08-18 Hartmann & Lämmle GmbH & Co KG, 7255 Rutesheim Hydraulischer schwenkantrieb
DE3339578A1 (de) * 1983-11-02 1985-05-09 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur verdichtungssteuerung
WO2002029255A1 (en) * 1999-04-12 2002-04-11 Kenneth Edlund Fluid-activated adjustment and manoeuvre device

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