DE839909C - Schleif- und Poliervorrichtung zum Schleifen und Polieren von Edelsteinen - Google Patents

Schleif- und Poliervorrichtung zum Schleifen und Polieren von Edelsteinen

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DE839909C
DE839909C DEC2533A DEC0002533A DE839909C DE 839909 C DE839909 C DE 839909C DE C2533 A DEC2533 A DE C2533A DE C0002533 A DEC0002533 A DE C0002533A DE 839909 C DE839909 C DE 839909C
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DE
Germany
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grinding
polishing
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DEC2533A
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English (en)
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ERNST CREMER DIPL KFM
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ERNST CREMER DIPL KFM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/16Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleif- und Poliervorrichtung zum Schleifen und Polieren von Edelsteinen Bei dem bisher üblichen Verfahren zur Bearbeitung von 1?delsteinen oder künstlichen Edelsteinen erfolgte (las Schleifen und Polieren der ebauchierten Steine in -zwei räumlich getrennten Arbeitsvorgängen, die auf zwei verschiedenen Vorrichtungen und im allgemeinen von Hand vorgenommen wurden. Bei den natürlichen Edelsteinen ist diese Bearbeitungsart dadurch begründet, daß es dem Schleifer überlassen bleiben muß, durch rationellste Ausnutzung der Steingröße und unter Vermeidung unnötiger Verluste den Stein in der gewünschten Form zu schleifen und dann zu polieren.
  • Obwohl bei den künstlich hergestellten Edelsteinen die Bedenken unnötiger Schleifverluste wegen der billigen herstellungsweise weitgehend in Wegfall kommen, wurde auch ihre Bearbeitung bisher vorzugsweise von Hand und auf zwei getrennten Vorrichtungen, nämlich einer Schleif- und einer Polierscheibe vorgenommen. Zu dieser zeitraubenden Bearbeitungsweise künstlicher Edelsteine kommt als weiterer Nachteil hinzu, daß die Steine beim Schleifen und Polieren von Hand nicht untereinander gleich sind, so daß die Fassungen in Ringen od. dgl. Schmuckstücken für jeden Stein gesondert hergestellt werden müssen. Bei der Massenherstellung billiger Schmuckgegenstände mit künstlichen Edelsteinen wirkt sich dies hemmend auf den Produktionsgang und die Preisgestaltung aus.
  • Gemäß der Erfindung findet zum Schleifen und Polieren von Edelsteinen, insbesondere von künstlichen Edelsteinen, eine Schleif- und Poliervorrichtung Verwendung, bei der symmetrisch zur Mittelachse eine Schleifscheibe und eine Polierscheibe angebracht sind und diesen Scheiben ein mittels eines Handrades schwenkbarer und auf die Scheiben senkbarer Tragarm zugeordnet ist, an dessen freiem Ende der oder die zu schleifenden Edelsteine eingekittet sind, wobei die Bewegung des Tragarmes durch einen verstellbaren Anschlag begrenzt ist.
  • Uni Rillenbildung beim Schleifen und Polieren der Edelsteine zu verhindern, ist gemäß der Erfindung dein Tragarm eine Oszilliervorrichtung zum leichten Hinundherbewegen der Edelsteine über die Schleif- bzw. Polierscheibe zugeordnet. Zweckmäßig wird man das freie Ende des Tragarmes entsprechend der Größe der Schleif- und Polierscheibe als Brücke ausbilden, so daß es mehrere, beispielsweise acht Steine aufnehmen kann. Die Anordnung der Steine in dieser Brücke am freien Ende des Tragarmes wird man dabei so wählen, daß sie nebeneinander zu liegen kommen. Die Befestigung der Steine an der Brücke erfolgt im allgemeinen durch Einkitten in Kittvorrichtungen, beispielsweise Kittnäpfchen.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schleif- und Poliervorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht einer Schleif- und Poliervorrichtung nach der Erfindung und Fig.2 eine Draufsicht auf die Schleif- und Poliervorrichtung nach Fig. i.
  • Auf einem Hauptrahmen i ist ein Querträger 2 montiert, der in seinen Endteilen 3, 4 die Lager 5, 6 für die Schleifscheibe 7 und die Polierscheibe 8 aufweist. Zwischen der Schleifscheibe und der Polierscheibe befindet sich eine Mittelsäule 9, auf der der schwenkbare und auf die Scheiben 7, 8 senkbare Tragarm io angebracht ist. Zur Höheneinstellung dieses 'Pragarmes dient das Handrad i i, wobei die jeweilige Höhe an der Einstellskala 12 zu erkennen ist. Der untere Anschlag des Tragarmes io, der die Dicke des zu schleifenden und zu polierenden Edelsteines festlegt, wird mittels des Handrades 13 eingestellt. Die Schleifscheibe 7 wird über einen Riemen 15 (vgl. Fig. 2) von einem Elektromotor 14 angetrieben, während die Polierscheibe 8 ihren Antrieb über einen Riemen 16 von einem Elektromotor 17 erhält. Der Tragarm io an der 1@Iittelsäule 9 ist gegabelt ausgebildet; wobei seine Gabelenden 18, i9 eine Brücke 20 zur Aufnahme von Kittvorrichtungell 21 halten.
  • Damit beim Schleifen und Polieren eine Rillenbildung an Gien Edelsteinen vermieden wird, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Oszilliervorrichtung zur leichten Hinundherbewegung über die Schleif- bzw. Polierscheibe ausgerüstet. Auf einer senkrechten und zur Mittelsäule 9 parallelen \\'elle 22 sitzt eine Scheibe 23, die eine ringförmige Rille 24 aufweist. In diese Rille 24 greift der Stift 25, der am freien Ende eines Armes 26 angebracht ist. Dieser Arm 26 ist durch eine im einzelnen nicht dargestellte Klinkenvorrichtung mit dem Arm io verbunden, so daß sich seine pendelnde Bewegung, die er bei einer Rotation der exzentrisch gelagerten Scheibe 23 erhält, auf den Arm io überträgt. Im Betrieb wird durch Drehen am Handrad i i der Schwenkarm io'hochgestellt, so daß in den Kittvorrichtungen 21 ebauchierte Steine eingekittet werden können. Dann wird mittels des Handrades 13 der gewünschte Anschlag zur Festlegung der Dicke des zu schleifenden Edelsteines eingestellt. Der Schwenkarm io wird über die Schleifscheibe 7 geschwenkt und durch Drehen des Handrades i i auf diese Schleifscheibe gesenkt, die durch den Elektromotor eine entsprechend gewählte Umdrehungsgeschwindigkeit erhält. Nach dem Schleifen wird der Schwenkarm io durch Drehen am Handrad ii wieder angehoben, von der Schleifscheibe 7 auf die Polierscheibe 8 geschwenkt und durch Drehen des Handrades i i wieder auf diese Scheibe gesenkt. Zum Anschleifen von Facetten an den Edelstein wird man die Brücke 20 zweckmäßig drehbar in den Gabelenden 18, i9 unterbringen, wobei eine Feststellschraube zum Festlegen der eingestellten Winkelstellung dienen kann.
  • Gemäß der Erfindung läßt sich demnach das Schleifen und Polieren von Edelsteinen, insbesondere künstlichen Edelsteinen od. dgl., auf einer einzigen Vorrichtung durch einfaches Schwenken des Schwenkarmes io von der Schleifscheibe 7 auf die Polierscheibe 8 bewerkstelligen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleif- und Poliervorrichtung zum Schleifen und Polieren von Edelsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zur Mittelachse der Vorrichtung eine Schleifscheibe und eine Polierscheibe angebracht sind und diesen Scheiben ein mittels eines Handrades schwenkbarer und auf die Scheiben senkbarer Tragarm zugeordnet ist, an dessen freiem Ende der oder die zu schleifenden Edelsteine eingekittet sind, wobei die Bewegung des Tragarmes durch einen verstellbaren Anschlag begrenzt ist.
  2. 2. Schleif- und Poliervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Tragarm die Oszilliervorrichtung zum leichten Hinundherbewegen der Edelsteine über die Schleif-bzw. Polierscheibe zugeordnet ist.
  3. 3. Schleif- und Poliervorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Tragarmes entsprechend der Größe der Schleif- und Polierscheibe, als Brücke ausgebildet ist, so daß es mehrere, beispielsweise acht Steine aufnehmen kann.
  4. 4. Schleif- und Poliervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine an der Brücke am freien Ende des Tragarmes, nebeneinander angeordnet sind.
  5. 5. Schleif- und Poliervorrichtung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine an der Brücke in Kittvorrichtungen, beispielsweise Kittnäpfchen, eingekittet sind.
DEC2533A 1950-09-24 1950-09-24 Schleif- und Poliervorrichtung zum Schleifen und Polieren von Edelsteinen Expired DE839909C (de)

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DE (1) DE839909C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090537B (de) * 1957-05-09 1960-10-06 Udo Hartje Einrichtung zum Facettieren von Edel- oder Schmucksteinen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090537B (de) * 1957-05-09 1960-10-06 Udo Hartje Einrichtung zum Facettieren von Edel- oder Schmucksteinen od. dgl.

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