DE839720C - Verfahren zur Herstellung von modischen Gegenständen, insbesondere Kopfbedeckungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von modischen Gegenständen, insbesondere Kopfbedeckungen

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DE839720C
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DENDAT839720D
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geb. Vetter Percha bei Starnberg Hanna Duchow
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C3/00Miscellaneous appliances for hat-making, e.g. for making wire forms for hat-frames; Apparatus for changing the form or size of finished hats

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  • Adornments (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von modischen Gegenständen, wie Kleidungsstücken, Handschuhen, Handtaschen u. dgl., insbesondere von Kopfbedeckungen für Damen.
ICs ist bekannt, in der warmen Jahreszeit als Kopfbedeckung für Damen besonders leichte Hüte, Kappen und Mützen zu verwenden, die aus netzartig gebildeten Textilien bzw. Stroh, Bast od. dgl.
ίο bestehen. Es ist dabei im allgemeinen kein Wert auf einen Schutz gegen Unbilden der Witterung durch diese Kopfbedeckung gelegt, sondern diese sollen lediglich das Haar und die Frisur zum Beispiel gegen Wind schützen und daher vor allem leicht sein. Ähnlich wie die Kopfbedeckungen sind auch alle anderen modischen Gegenstände im Sommer leicht und luftig ausgebildet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zur Herstellung von modischen Gegenständen im allgemeinen und von Kopfbe- »o deckungen für Damen im besonderen, das bei Verwendung von für diese Zwecke neuartigen Grundstoffen äußerst ejnfach und damit billig ist.
Erfindungsgemäß werden elastische Gewebe, Geflechte, Gespinste od. dgl. aus textilfreien Stoffen, as vorzugsweise aus Metall oder gegebenenfalls Glaswolle od. dgl., mit flächenmäßiger Ausgangsform in die Form des betreffenden modischen Gegenstandes gebracht und die hierbei gebildeten Kanten im wesentlichen nur durch Klopfen, Pressen oder ahn-
liehe kalte Verformung miteinander verbunden. Das im wesentlichen aus Metalldrehspänen hergestellte Ausgangsmaterial ist sehr preiswert und leicht im Gewicht und hat den weiteren Vorteil, daß es sehr leicht durch Dehnung der Maschen geformt werden kann. Dieser z. B. aus einzelnen Metallfaden bestehende Grundstoff läßt sich auf Grund seiner Beschaffenheit durch Drücken od. dgl. sehr leicht verformen und mit gleichem oder ähnlichem
ίο Stoff an Kanten auf diese Weise fest und dauerhaft verbinden.
Die Formgebung des jeweils herzustellenden modischen Gegenstandes wird durch Dehnung entsprechender Teile desselben bis zur gewünschten Form, zum Beispiel über einen Modellkörper oder frei in der Hand, vorgenommen. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und unter Verwendung des genannten textilfreien Werkstoffes lassen sich Kleider, z. B. für Ballett, Kopfbedeckungen aller Art, Handschuhe, Handtaschen, Ziergegenstände u. dgl. m. herstellen.
Um den !«treffenden Gegenstand fester in seiner Form zu gestalten oder besondere Wirkung zu erzielen, schlägt die Erfindung vor, das Gewebe, Gefledht, Gespinst od. dgl. in mehreren Lagen übereinander zu verarbeiten oder einzelne Stellen aus mehreren Lagen auszuführen. Es können dabei entweder jeweils der gleichausgebildete textilfreie Grundstoff oder verschiedenartige Stoffe verwendet werden, wie es erfindungsgemäß auch möglich ist, z. B. einen Textilstoff mitzuverarbeiten und diesen mit dem textilfreien Stoff durch Nähen oder Umlegen von Kanten des letzteren und Einklemmen des anderen Stoffes zu verbinden. Dies ist für Hutunterformen bekannt. Neu dagegen ist es, ein derartiges Geflecht für den eigentlichen Hutkörper ohne Verwendung einer Unterform oder für die bereits beispielsweise näher bezeichneten Gebrauchs- oder Ziergegenstände zu benutzen.
Falten oder Verzierungen, z. B. an Hüten oder Kleidern, werden erfindungsgemäß ebenfalls durch Klopfen, Pressen oder dergleichen kalte Verformung in der vorher gelegten Form gefestigt. Es ist aber auch möglich, ebenso wie bei zwei miteinander auf diese Weise verbundenen Kanten, zusätzlich noch durch Nähen die Verbindung zu sichern.
An Stelle von üblichen Metallgeweben u.dgl.,wie z. B. aus Kupfer, Eisen, Messing usw., können auch Metallegierungen oder Edelmetalle als Grundstoffmaterialien dienen. Die Gewebe, Geflechte, Gespinste u. dgl. können bei der erfindungsgemäßen Verarl>eitung und Anwendung vorher chemisch, galvanisch oder auf andere Weise gefärbt werden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verfahren zur Herstellung von modischen Gegenständen, wie Kleidungsstücken, Handschuhen, Handtaschen u. dgl., insbesondere von Kopfbedeckungen für Damen, ohne Verwendung einer Unterform, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Gewebe, Geflechte, Gespinste od. dgl. aus textilfreien Werkstoffen, vorzugsweise aus Metall oder gegebenenfallsGlaswolleod.dgl., mit flächenmäßiger Ausgangsform in die Form des betreffenden modischen Gegenstandes gebracht und die hierbei gebildeten Kanten im wesentlichen nur durch Klopfen, Pressen oder dergleichen kalte Verformung !miteinander verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die endgültige Formgebung des modischen Gegenstandes durch Dehnung entsprechender Teile desselben bis zur gewünschten Form, gegebenenfalls über einen Miodellkörper oder in der Hand, erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus textilfreien Werkstoffen bestehende Gewebe, Geflechte, Gespinste od. dgl. gleicher oder verschiedener Art in mehreren Lagen übereinander verarbeitet werden.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Falten oder Verzierungen an den modischen Gegenständen in die gewünschte Form gelegt und durch Klopfen, Pressen od. dgl. in dieser Form gefestigt werden.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von Geweben, Geflechten, Gespinsten od. dgl. aus Metall- go legierungen oder Edelmetallen.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die textilfreien, zur Herstellung von modischen Gegenständen verwendeten Werkstoffe chemisch, galvanisch oder auf andere Weise gefärbt werden.
  7. 7. Nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen ι bis 6 hergestellte modische Gegenstände, gekennzeichnet durch die Kombination des textilfreien Grundstoffes, insbesondere mit Textilstoffen, wobei die Verbindung zwischen dem aus textilfreien Stoffen bestehenden Gewebe, Geflecht, Gespinst od. dgl. mit dem Textilstoff durch Umlegen von Kanten des textilfreien Stoffes und Dazwischenklemmen des Textilstoffes durch Verklopfen oder Pressen der Ränder oder durch Nähen hergestellt wird.
  8. 8. Nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen ι bis 7 hergestellte Kopfbedeckungen, dadurch gekennzeichnet, daß diese, vorzugsweise an der Stirnseite, mit einer taschenartigen Verzierung ausgestattet sind.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 355668, 430011.
    © 5020 5.
DENDAT839720D Verfahren zur Herstellung von modischen Gegenständen, insbesondere Kopfbedeckungen Expired DE839720C (de)

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