DE835752C - Apparat zur Herstellung von umhuellten Materialien, insbesondere von bituminoesen Strassenbaustoffen - Google Patents

Apparat zur Herstellung von umhuellten Materialien, insbesondere von bituminoesen Strassenbaustoffen

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DE835752C
DE835752C DER3492A DER0003492A DE835752C DE 835752 C DE835752 C DE 835752C DE R3492 A DER3492 A DE R3492A DE R0003492 A DER0003492 A DE R0003492A DE 835752 C DE835752 C DE 835752C
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DE
Germany
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chamber
wrapping
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delimiting
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DER3492A
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English (en)
Inventor
Camille Gabriel Henri Rieux
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CAMILLE GABRIEL HENRI RIEUX
Original Assignee
CAMILLE GABRIEL HENRI RIEUX
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/10Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
    • E01C19/1013Plant characterised by the mode of operation or the construction of the mixing apparatus; Mixing apparatus
    • E01C19/1027Mixing in a rotary receptacle
    • E01C19/1031Mixing in a rotary receptacle the mixture being discharged continuously

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Apparat zur Herstellung von umhüllten Materialien, insbesondere von bituminösen Straßenbaustoffen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eitlen Apparat zur Herstellung umhüllter Materialien.
  • Bekanntlich benutzt man als Straßenbelag umhüllte Materialien, wie z. B. Teermakadam und Asphaltbeton, welche geeignet dosierte Gemische von Stein und Teer oder Asphalt sind.
  • Es ist ferner bekannt, daß derartigeGemischeentweder in warmem Zustand hergestellt werdenkönnen, indem man durch eine vorherige Erwärmung die (lern Stein eim-erleibten Bindemittel verflüssigt, wobei der Stein ebenfalls auf eine geeignete Temperatur gebracht wurde, oder in kaltem Zustand, wobei man dann besondere emulsionsartigeBindemittel benutzt, welche bei der Umgebungstemperatur flüssig sind und dem ebenfalls auf der Umgebungstemperatur befindlichen Stein einverleibt werden.
  • Das Verfahren zur Umhüllung, in kaltem' Zustand umfaßt zwei nacheinander erfolgende Vorgänge, nämlich eine Vorumhüllung, welche eine Art Vorbereitung des Steins mit einem besonderen Bindemittel ist, und die eigentliche Utphütlung, welche zur Fertigstellung des umhüllten Materials bestimmt ist und ebenfalls mit Hilfe eines anderen geeigneten Bindemittels erfolgt.
  • Für die Kaltumhüflung benutzt man bis jetzt einen Apparat der Betonmischmaschinenbauart, welcher in dem Fall von großen Erzeugungsmengen eitle beträchtliche Antriebskraft und erhebliche Arbeitskräfte erfordert.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Herstellung eines Apparates zur Vornahme einer selbsttätigen fortlaufenden Kaltumhüllung, wodurch einerseits die erforderliche Antriebskraft und anderseits die Handarbeit verringert wird. Der erfindungsgemäße Apparat ist dadurch gekennzeichnet, daß er einen drehbaren Mischerkörper mit zwei miteinander in Verbindung stehenden Kammern aufweist, welche mit Mitteln versehen sind, um das zu umhüllende Material durch sie hindurchzubefördern, wobei die eine dieser Kammern zur Vorumh#üllung mit einem geeigneten Bindemittel und die andere zur Umhüllung mit einem anderen geeigneten Bindemittel dient.
  • Die Zeichnungen zeigen lediglich beispielshalber eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Abb. i ist eine schematische Seitenansicht des Apparates; Abb. 2 ist ein Längsschnitt des Mischerkörpers; Abb. 3 bis 5 sind der Ansicht der Abb. 2 ähnliche Ansichten, welche Ausführungsabwandlungen des Niischerkörpers darstellen.
  • Bei dem auf Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Hauptteil des Apparates durch einen drehbaren Mischerkörper mit zwei gleichachsigen, merklich kegelstumpfförmigen Mänteln i und 2 gebildet, von denen der erste zur Abgrenzung einer sogenannten Vorumhüllu ngskammer 3 und der zweite zur Abgrenzung einer sogenannten Umhüllungskammer 4 bestimmt ist.
  • Die beiden Mäntel i und 2 stoßen mit ihren Enden aneinander und sind z. B. mit Hilfe von Bolzen 5 aneinander befestigt, daß das Ende mit kleinerem Durchmesser des Mantels i in den Mante12 auf der Seite des Endes mit dem größeren Durchmesser desselben mündet.
  • Auf der Innenwand des Mantels i ist eine fortlaufende schraubenförmige Rippe 6 angeordnet, welche gewissermaßen eine archimedische Schraube bildet. Ferner ist eine ebenfalls eine archimedische Schraube bildende schraubenförmige Rippe 7 auf der Innenwand des Mantels 2 vorgesehen. Die Ganghöhen dieser Rippen sind so gewählt, daß die Rippe 7 sozusagen die Fortsetzung der schraubenförmigen Rippe 6 des Mantels i bildet.
  • Der beschriebene Mischerkörper wird' durch zwei Rollkränze 8 und 9 vervollständigt, welche an der Außenwand des Mantels i bzw. an der Außenwand des Mantels 2 befestigt sind.
  • Der Mischerkörper ruht mittels seiner beiden Rollkränze 8 und 9 auf Nutenrollen io und i i, welche auf zwei parallelen Längswellen 12 befestigt sind, welche in mit dem Unterbau 14 des Apparates s,tar-r verbundenen Lagern 13 gelagert sind. Dieser Unterbau besteht aus zwei Längsträgern aus geeignet verstrebten Profileisen, zwischen welchen zwei Behälter 15 und 16 angeordnet sind, von denen der erste zur Aufnahme des zur Vornahme der Vorumhüllung erforderlichen - Bindemittels und der zweite zur Aufnahme des Fertigstellungsbindemittels für die eigentliche Umhüllung bestimmt ist.
  • Vor jedem Behälter 15, 16 ist der Unterbau 14 mit einer Pumpe 17, 18 versehen, welche das Bindemittel in dem zugeordneten Behälter 15, 16 ansaugt, wobei die erste Pumpe in die Vorumhüllungskammer 3 und die zweite in die Umhüllungskammer 4 fördert.
  • Der Drehantrieb der Längswellen 12 erfolgt mittels eures Motors i9, der 'auf einer durch die Verlängerung der Längsträger des Unterbaus 14 nach vorn gebildeten Plattform angebracht ist, sowie über eine hintere Querwelle 2o, die an jedem ihrer Enden mit einer Schnecke 21 versehen ist, die mit einem auf dem hinteren Ende einer jeden Welle 12 befestigten entsprechenden Schnockenrad 22 im Eingriff steht. Die Welle 20 ist auf zwei Haltern angeordnet, die durch die Verlängerung der beiden Seitenwände des Behälters 16 gebildet werden, wobei diese Welle von dem -Motor i9 durch einen nicht dargestellten Treibriemen angetrieben wird.
  • Für die Einbringung des zu urrihül'lenden Materials, z. B. Stein, in dien Niischerkörper bringt man an dem Unterbau 14 ein Becherwerk 23 beliebiger bekannter Bauart an, welches die Steine einem Haufen entnehmen und über eine Rutsche 24 ins Innere des Mantels i auf der Seite des Endes mit dem größeren Durchmesser einschütten kann. Das Becherwerk wird vorzugsweise über eine Kette 25 angetrieben, welche sein Antriebsrad 26 mit einem auf dem Endre einer der Wellen 12 befestigten Kettenrad 27 verbindet. Man erhält so einen Synchronismus zwischen den Bewegungen des Mischerkörpers und des Becherwerks, was gestattet, die durch dieses Becherwerk in die Kammer 3 eingeführte Steinmenge zu dosieren.
  • Die Pumpen 17 und 18 werden durch Nocken 28 und 29 betätigt, welche an der Außenwand des Mantels i bzw. 2 befestigt sind, um eine der zu behandelnden Steinmenge angepaßte Dosierung der Bindemittel zu gestatten.
  • Die Gesamtheit des Apparates ist so eingestellt, daß jeder Umdrehung des drehbaren Mischerkörpers die Ausschüttung einer bestimmten Zahl von Bechern des Becherwerks 23 in die Kammer 3 und eine bestimmte Zahl von Pumpenhüben entspricht.
  • Zur Abfuhr des umhüllten Materials mündet das Austrittsende des Mantels 2 über einer herunterklappbaren Rutsche 30.
  • Wie dargestellt, ist der drehbare Mischerkörper zum größten Teil in einem Außenmantel 31 enthalten, der auch zum Schutz der Bindemittelbehäl.ter 1; und 16 dient.
  • Um die Fortbewegung des beschriebenen Apparates auf der Straße zu gestatten, ist der Unterrau 14 mit Rädern 32 und 33 versehen.
  • Ferner ist ,dieser Unterbau mit allen für ein richtiges Arbeiiten des Apparates notwendigen Zubehörteilen versehen, z. B. mit einem Handrad 34 für die Betätigung der Bremsen, mit Ablaßhähnen 35 und 36 für die Pumpen 17 und 18 und mit einem Betätigungshandrad 37 eines der Pumpe 18 zugeordneten Dreiwegehahris 38.
  • Der beschriebene Apparat arbeitet folgendermaßen: Wenn der Motor i9 läuft, treibt er die hintere Welle 2o an, welche die mit den Rollen iound' i i versehenen beiden Längswellen 12 in Umdrehung versetzt, welche einerseits die Drehung des Misc'herkörper.s und anderseits den Antrieb des Becherwerks 23 bewirken.
  • Die von diesem Becherwerk erfaßten Steine werdeAber die Rutsche 24 in die Kammer 3 eingeführt, wo sie einer ersten Berieselung mit dem in dem Behälter 15 durch die Pumpe 17 entnommenen Bindemittel unterworfen werden, welches von dieser Pumpe an eine beliebige geeignete Stelle dieser Kammer gefördert wird. Da sich der Mischerkörper dreht, wandern die in die Kammer 3- eingeführten Steine dank der Wirkung der schraubenförmigen Rippe 6 über die ganze Länge dieser Kammer. In dieser Kammer 3 sind somit die eingeführten Steine einer Vorumhüllung und Mischung unterworfen, bis sie in die Kammer 4 ausgeschüttet werden, in welche das durch die Pumpe 18 dem Behälter 16 entnommene Fertigstellungsbindemittel an einer beliebigen geeigneten Stelle gefördert wird. Die in der Kammer 4 ankommenden vorumhüllten Steine werden dann mit dem Fertigstellungsbindemittel umhüllt, während sie unter der Einwirkung der schraubenförmigen Rippe 7 gezwungen werden, über die ganze Länge dieser Kammer 4 zu wandern.
  • In der Kammer ,4 sind die Steine einer zweiten Durchmischung ausgesetzt, bis sie ans Ende dieser Kammer 4 gelangen, wo sie über die Abfuhrrutsche 3o aus dem Apparat ausgeschüttet werden.
  • Mit Hilfe des beschriebenen Apparates erfolgt somit die Kaltumhüllung der Materialien zur Herstellung von Straßenbelägen selbsttätig und fortlaufend mit einem geringsten Kraftbedarf und mit einer äußerst geringen Arbeit für den Betrieb und die Überwachung des Apparates. Wie dies für die Herstellung eines Qualitätserzeugnisses notwendig ist, erfolgen die beiden Vorgänge der Vorumhüllun.g und der eigentlichen Umhüllung nacheinander ohne Unterbrechung. Es ist ferner zu bemerken, daß der Apparat sehr leicht auf der Straße geschleppt werden kann, was seine Beförderung von einer Baustelle zur anderen erleichtert.
  • Mit dem beschriebenen Apparat unter Benutzung von Bindemitteln verschiedener Oualität sowohl für die Vorumhüllungsphase als auch für die Fertigstellungsphase vorgenommene Versuche haben zu der Feststellung geführt, daß die Erzielung eines tadellosen Ergebnisses in den beiden Behandlungsphasen je nach den benutzten Bindemitteln nicht nur von der Durchmischungszeit abhängt, sondern auch von der Schnelligkeit, mit welcher die Materialien während der Durchmischung gezwungen werden, auf sich selbst zu rollen, was bei einer bestimmten Drehgeschwindigkeit des Mischerkörpers von dem von diesen Materialien in den beiden Kammern des Körpers durchlaufenen Weg abhängt.
  • So ist es z. B. bei gewissen Bindemitteln erforderlich, daß die X'orumliiillungspbase finit großer Geschwindigkeit und die Fertigstellungsumhüllungsphase mit kleiner Geschwindigkeit erfolgt, während es bei anderen Bindemitteln erforderlich ist, daß die Fertigstellungsumhüllungsphase mit einer sehr viel größeren Geschwindigkeit vorgenommen wird als die Vorumhiillungsphase.
  • Wenn es nötig ist, daß die Vorumhüllungsphase mit großer Geschwindigkeit und die Fertigstellungsumhüllungsphase mit kleiner. Geschwindigkeit erfolgt, ist es vorteilhaft, den auf Abb. 2 dargestelltem Mischerkörper durch den auf Abb. 3 dargestel-lten. Mischerkörper zu ersetzen, bei welchem die beiden miteinander verbundenen Mäntel i und 2 zylin,d,risch und gleichachsig sind. Wie dargestefft, ist der Durchmesser des die Vorurnhüllungskammer begrenzenden Mantels i größer als der Durchmesser des die Fertigstellungsumhüllurngskammer begrenzenden Mantels 2.
  • Da die zu umhüllenden Materialien sich in dem llischerkörper in der Richtung der Pfeile fortbewegen sollen, ist die letzte Windung der schraubenförmigen Rippe 6, d. h. die dem Eintrittsende des Mantels 2 benachbarte Windung dieser Rippe so ausgebildet, daß sie die an dem Austrittsende des Mantels i ankommenden Materialien anhebt, um sie während der Drehung des Mischerkörpers in den Mantel 2 zu befördern.
  • Da die beiden Mäntel entsprechend der Qualität des' benutzten Bindemittels bestimmte Längen aufweisen und beide mit derselben Geschwindigkeit im Umdrehung versetzt werden, so sieht man, daß infolge des Unterschieds der Durchmesser der Mäntel i und 2 die Materialien in dem Mantel i mit einer größeren Geschwindigkeit wandern als die, welche sie in dem Mantel 2 annehmen können. Mit dem Mischerkörper der Abb. 3 ist es somit möglich, umhüllte Materialien mit Bindemitteln herzustellen, welche eine große Geschwindigkeit für die Vorumhüllungsphase und eine kleine Geschwindigkeit für die Fertigstellun.gsumhüllungsphase erfordern.
  • Der Mischerkörper der Abb. 4 ist dem der Abb. 3 ähnlich, jedoch hat hier der Mantel 2 einen größeren Durchmesser als der Mantel i. Mit diesem zweiten Apparat ist es somit möglich, Materialien mit Bindemitteln zu umhüllen, welche eine kleine Geschwindigkeit für die Vorumhüllungsphase und eine große Geschwindigkeit für die Fertigstellungsumhüllungsphase erfordern.
  • Der Mischerkörper der Abb. 5, mit welchem man in derselben Weise wie mit dem Apparat der Abb. 4 umhüllte Materialien herstellen kann, unterscheidet sich von diesem letzteren Apparat dadurch, daß der Mantel 2, anstatt in der Verlängerung des Mantels i zu liegen, wenigstens teilweise um den Mantel i herum angeordnet ist, um dem gerade umhüllten Material zu gestatten, den durch die Pfeile angegebenen Weg zu nehmen. Damit das Arbeiten möglich wird, ist es nur erforderlich, daß der Gang der im Innern des Mantels 2 vorgesehenen schraubenförmigen Rippe 7 dem Gang der im Innern der Hülle i vorgesehenen schraubenförmigen Rippe 6 entgegengesetzt ist.
  • Bei jedem der beschriebenen Mischerkörper erfolgt die Vorumhüllungsphase stets in dem ersten :Mantel des Mischerkörpers, während die Fertigstelilungsum@hül,lungsp'hase stets in dem zweiten Mantel erfolgt.
  • In allen obigen Ausführungsbeispielen sind die beiden Mäntel des Mischerkörpers gleichachsig, wie dies vorzuziehen ist. Es ist jedoch selbstverständlich, daß man den Rahmen der Erfindung nicht verläßt, wenn man den Mischerkörper im der Form von zwei parallelen Rohren herstellt, die in einer lotrechten Ebene verschoben und miteinander durch eine Rutsche verbunden sind, wobei die Vorumhüllung in dein oberen Rohr und die Fertigstellungsumhüllung in dem unteren Rohr erfolgt.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Apparat zur Herstellung von umhüllten Materialien, insbesondere von bituminösen Straßenbaustoffen, dadurch gekennzeichnet, daß er einen drehbaren Mischerkörper mit zwei miteinander in Verbindung stehenden Kammern (3, 4) aufweist, welche mit Mitteln versehen sind, um das zu umhüllende Material durch sie h.indurchzubefördern, wobei die eine dieser Kammern (3) zur Vorumhüllung mit einem geeigneten Bindemittel und die andere zur Umhüllung mit einem anderen geeigneten Bindemittel dient.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Mischerkörper durch zwei kegelstumpfförmige gleichachsige Mäntel (1, 2) gebildet wird, die so miteinander fest verbunden sind, daß das Ende mit kleinerem Durchmesser des die Vorumhüllungskammer (3) begrenzenden Mantels (i) in das Ende größeren Durchmessers des die Umhüllungskammer (4) begrenzenden Mantels (2) mündet.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Mischerkörper durch zwei miteinander starr verbundene zylindrische gleichachsige Mäntel (1, 2) gebildet wird; von denen der eine dtie Vorumhülilungskammer (3) und der andere die Fertigstellungsumhü,llungskammer (4) begrenzt, wobei die Durchmesser dieser be'i'den miteinander in Verbindung stehenden Mäntel verschieden sind, so d'aß bei konstanter Drehgeschwindigkeit des Mi.scherkörpers die Wandergeschwindigkeit der zu umhüllenden Materialien in einem dieser Mäntel größer als in dem anderen ist.
  4. 4. Apparat nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Vorumhüllungskammer (3) begrenzende Mantel (i) einen größeren Durchmesser hat als der die Fertigstellungsumlriil.lungskammer (4) begrenzende Mantel (2).
  5. 5. Apparat nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Vorumhül'lungskammer (3) begrenzende Mantel (i) einen kleineren Durchmesser hat als der die Fertigstellungsumhüllungskammer (4) begrenzende Mantel (2).
  6. 6. Apparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder kegelstumpfförmige Mantel auf seiner Innenwand mit einer eine archimedische Schraube bildenden schraubenförrnigen Rippe versehen ist, wobei die Rippe (7) der Umhüllungskammer (4) merklich die Fortsetzung der Rippe (6) der Vorumhüllungskammer (3) bildet.
  7. 7. Apparat nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mantel (1, 2) auf seiner Innenwand mit einer eine archimedische Schraube bildenden schraubenförmigen Rippe (6, 7) versehen ist, wobei der Gang dieser schraubenförmigen Rippe in den beiden Mänteln den gleichen Sinn hat. B.
  8. Apparat nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Windung der in der Vorumhüllungskammer (3) vorgesehenen schraubenförmigen Rippe (6) so ausgeführt ist, daß die gerade zu umhüllenden Materialien angehoben werden, um sie in die Fertigstel'lungsumhüllungskammer (.4) zu befördern. g.
  9. Apparat nach Anspruch i und- 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fertigstellungsumhül'lungskammer begrenzende Mantel (2) den die Vorumhüllungskammer begrenzenden \tantel (i) über eine gewisse Länge auf der Seite seines Austrittsendes umgibt, wobei die Steigungen der in diesen Mänteln vorgesehenen beiden schraubenförmigen Rippen (6, 7) entgegengesetzt sind. io.
  10. Apparat nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Mischerkörper mit Hilfe von zwei Rollkränzen (8. g) auf Rollen (io, i i) ruht, welche auf zwei parallelen Längswellen (12) befestigt sind, welche durch einen an dem mit Rädern (32, 33) versehenen Unterbau (14) des Apparates angebrachten Motor'(ig) in Umdrehung versetzt werden, ii.
  11. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kammer (3, 4) auf dem Unterbau ein Bindemittelbehälter (15, 16) entspricht, dem eine Pumpe (17, 18) zugeordtnet ist, welche das in diesem Behälter enthaltene Bindemittel ansaugt und an einer beliebigen geeigneten Stelle im die entsprechende Kammer fördert.
  12. 12. Apparat nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Pumpe (17, 18) durch einen Nocken (28, 29) betätigt wird, welcher auf der Außenwand des die entsprechende Kammer (3, 4) begrenzenden Mantels (1, 2) gebildet ist.
  13. 13. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Becherwerk (23) auf dem Unterbau so angebracht ist, daß es das zu umhüllende Material über eine Rutsche (24) in die Vorumhüllungskammer (3) einschüttet.
  14. 14. Apparat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, d'aß das Becherwerk (13) von einer der Längswellen (12) angetrieben wird, die mit den den Mischerkörper tragenden Rollen versehen sind.
  15. 15. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mantel (31) den Mischerkörper umgibt und zum Schutz der Behälter (15, 16) für die Bindemittel dient. i6. Apparat nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daß eine herunterklappbare Abfuhrrutsche (13) an dem Unterbau auf der Seite des Austrittsendes der Umhüllungskammer (4) vorgesehen ist.
DER3492A 1946-12-13 1950-09-07 Apparat zur Herstellung von umhuellten Materialien, insbesondere von bituminoesen Strassenbaustoffen Expired DE835752C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217992B (de) * 1962-05-28 1966-06-02 Sager & Woerner Trocken- und Siebeinrichtung fuer Zuschlagstoffe fuer bituminoese Strassenbaustoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217992B (de) * 1962-05-28 1966-06-02 Sager & Woerner Trocken- und Siebeinrichtung fuer Zuschlagstoffe fuer bituminoese Strassenbaustoffe

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