DE83493C - - Google Patents

Info

Publication number
DE83493C
DE83493C DENDAT83493D DE83493DA DE83493C DE 83493 C DE83493 C DE 83493C DE NDAT83493 D DENDAT83493 D DE NDAT83493D DE 83493D A DE83493D A DE 83493DA DE 83493 C DE83493 C DE 83493C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
forging
cross
section
workpiece
balls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT83493D
Other languages
English (en)
Publication of DE83493C publication Critical patent/DE83493C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/02Making machine elements balls, rolls, or rollers, e.g. for bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und die zur Ausführung desselben dienenden Gesenke zum Schmieden verschiedenartiger Gegenstände ohne wesentlichen Materialverlust. '.
Bisher wurden Verzierungsgegenstände in Knopf-, Griff-, Heft-, Kugel-, Eichel-, Ei- oder Olivenform u. s. w. (Fig. 5 bis 11) in besonderen Formen geschmiedet, welche sehr theuer herzustellen sind, bei jedem Arbeitsgang nur ein Werkstück liefern und aufserdem beim Schmieden einen Grat hinterlassen, welcher einen Theil des Materials ausmacht und mit besonderer Schneidepresse abgeschnitten werden mufs.
Fig. ι stellt die Vorderansicht der unteren, sowie die Schnittansicht der oberen Form und den zum Schmieden von Kugeln dienenden Materialstab dar.
Das hierzu in entsprechender Stärke verwendete Material, etwa in einem Rundeisenstab bestehend, wird beim Schmieden quer auf die untere Form gelegt. Sobald nun die obere Form auf den Materialstab niederschlägt, wird bei continuirlicher Drehung durch Hand- oder selbstthätigen Maschinenbetrieb dieser zuerst an den entsprechenden Stellen gekerbt, wobei sich das Material nach den noch hohlen Stellen der Formen hindrängt.
Wie Fig. 2 zeigt, können die halbrunden Rinnen der Formen an der rechtsliegenden Seite kugelförmig auslaufen, wodurch beim Schmieden eine regelmäfsige Rundung der Kugeln erzielt wird.
Fig. 3 zeigt eine Form, bei welcher sich, von den halbrunden Rinnen getrennt, an der rechtsliegenden Seite halbkugelförmige Ausarbeitungen im Ober- und Untertheil befinden, die in schwachen Verbindungszwischenräumen auslaufen. Wird der schon kugelförmig bearbeitete Materialstab zum Fertigschmieden diesen Formen zugeführt und bei jedem Hammerschlag etwas umgedreht, so werden die Kugeln ganz regelmäfsig gerundet.
Die Seitenansicht (Fig. 4) zeigt, wie Ober- und Untertheil dieser Formen zusammenliegen. Links ist die Form noch weiter geöffnet, damit das Material beim Beginn des Schmiedens nicht flach geschlagen wird, während an der rechten Seite die Oberflächen der Form so dicht zusammenschlagen, dafs nur noch ein schwacher Verbindungskern zwischen den Kugeln verbleibt. An Fig. 3 ist das auch ersichtlich; sogar ist hier zwischen den halbkugelförmigen Mulden für diesen schwachen Verbindungskern eine Rinne in die Formen ausgearbeitet. Ebenso wie diese Kugeln geschmiedet werden, kann man nach demselben Verfahren die verschiedenartigsten Gegenstände in Knopf-, Griff-, Heft-, Quadrat-, Sechseck-, Eichel-, Birnen-, Olivenoder Eiform u. dgl. sehr schnell und ziemlich mühelos ohne wesentlichen Materialverlust herstellen.
In den Fig. 5 bis 11 sind verschiedenartige quadratische, sechseckige und runde Gegenstände dargestellt, welche in der beschriebenen Art angefertigt werden. Bei Herstellung quadratischer und sechseckiger Gegenstände, wie
Schraubenmuttern u. dgl., sind die Formen so ausgearbeitet, dafs der Material stab während des Schmiedens bei Vor- oder Rückwärtsdrehung stets mit den Ecken in die entsprechenden Vertiefungen der Form hineinschnappt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Schmieden von Kugeln u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs das Material die erforderliche Gestaltung durch Vor- und Rückwärtsdrehen zwischen Formen erhält, die (Fig. ι bis 4) längliche Rinnen enthalten, deren Querschnitt dem anzufertigenden Gegenstand entspricht und welche durch Schlag- bezw. Fallbewegung arbeiten. Zur Ausführung des unter Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens Schmiedeeinrichtungen, bestehend in Formen, welche eine Anzahl Rinnen enthalten, die dem Querschnitt des Werkstückes entsprechen (Fig. ι und 2) und aufserdem neben den Rinnen dem Werkstück entsprechende Vertiefungen haben (Fig. 3), in welchen der Gegenstand unter fortwährender Drehung vollständig glatt und fertig geschmiedet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT83493D Active DE83493C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE83493C true DE83493C (de)

Family

ID=355807

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT83493D Active DE83493C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE83493C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE966764C (de) Verfahren zur Herstellung von Schraubenziehern fuer Schrauben und aehnliche Maschinenelemente, die im Kopf eine Vertiefung mit mehreren radialen Schlitzen haben
DE1625467A1 (de) Industrieartikel,insbesondere Schrauben,Muttern u.dgl. sowie Werkzeuge zum Eintreiben derselben und Werkzeuge zur Fertigung dieser Artikel
DE1503028A1 (de) Werkzeug zum Drehen eines mit Gewinde versehenen Befestigers und Verfahren zur Herstellung desselben
DE83493C (de)
DE2132377A1 (de) Umformmaschine zum wahlweisen pressen oder schlagen
DE3009209A1 (de) Verfahren zur herstellung der werkstuecke fuer schaufeln von turbinen und verdichtern sowie ein gesenk zu dessen durchfuehrung
DE69202427T2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Achse mit profilierten Enden, Maschine zur Durchfuhrung des Verfahrens und damit hergestellte Achse.
DE3821927A1 (de) Verfahren zur erzeugung abgestufter naegel und gesenkeinheit zur durchfuehrung des verfahrens
CH220540A (de) Verfahren zur Herstellung von profilierten, mit mindestens einem Loch versehenen Serienartikeln.
DE844699C (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von Bauklammern
DE2311935A1 (de) Klemmschraube und verfahren zu deren herstellung
AT17395B (de) Maschine zum Herstellen und Schärfen von Werkzeugen, insbesondere Gesteinsbohrern.
DE667424C (de) Verfahren zur spanlosen Herstellung des Gewindes von Holzschrauben mit angepresster Spitze
DE665487C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gewinde an Holzschrauben- oder anderen Schraubenschaeften mit Spitze
DE49911C (de) Mehrfach getheilte, sich öffnende und schliefsende Gesenke bei Schienennägelmaschinen
DE91945C (de)
DE456723C (de) Herstellung von Spiralbohrern
DE485705C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohrknie- und aehnlichen Schmiedestuecken
DE940866C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Holzschrauben
DE1104795B (de) Verfahren zum Herstellen sternfoermig angeordneter Fluegel von Schraubenzieherspitzen
DE953401C (de) Verfahren zur Herstellung von Achsschenkeln mit Gabelkopf
DE546706C (de) Herstellung von Schraubenbolzen und aehnlichen Gegenstaenden mit Koepfen von rechteckigem Querschnitt durch Strangpressen
DE645521C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht durchgehendem Gewinde an Schrauben-schaeften, insbesondere an den Schaeften von Holzschrauben oder anderen Schrauben mit Spitze
AT164597B (de) Verfahren zur Herstellung von Holzschrauben
DE249013C (de)