DE83436C - - Google Patents

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DE83436C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Die an den bekannten Si em ens'sehen Blockeinrichtungen zur Zeit angebrachten Vorrichtungen , welche die richtige Bedienung der Apparate erzielen sollen, beruhen alle auf der Benutzung der gegenseitigen Bewegung zwischen der Druckknopfstange und der Blocksperrstange (vergl. D. R. P. Nr. 7281, 65695 und 71221).
Die in Folgendem beschriebenen Anordnungen beruhen auf der Hinzuziehung der gegenseitigen Bewegung des von den Wechselströmen beeinflufsten Rechens R und der Druckstänge B1, sowie der Blockstange B2.
Zunächst soll der Knopf einer gesperrten Blockeinrichtung nicht niedergedrückt werden können. Da in diesem Zustande der Rechen sich in seiner unteren Lage befindet, so ist zur Erfüllung dieser Bedingung die Klinke K1 neben der Druckstange B1 angeordnet, welche bei dieser Lage des Rechens in einen Einschnitt der Druckstange eingreift, beim Hochgehen des Rechens, also beim Freiwerden der Einrichtung durch den mit dem Rechen mitlaufenden Federkasten D oder auch durch einen am Rechen befestigten Stift aus dem Druckstangeneinschnitt entfernt wird und so letztere zur Benutzung freigiebt.
Soll ferner erzielt werden, dafs schon durch einfaches Drücken des Blockknopfes die Blockstange B'2 in ihrer unteren Lage festgehalten wird, so wird die Klinke K'2 verwendet. Dieselbe hängt lose seitlich der Druckstange und tritt beim Niederdrücken derselben über den Ansatz A. Wird sodann der Knopf ohne vorherige Drehung der Inductorkurbel losgelassen, so fängt sich die Druckstange unter der Klinke K2, die Blockstange kann daher ebenfalls nicht mehr in ihre obere Freilage zurückkehren. Die Auslösung der Druckstange ist nun nur möglich, wenn, nachdem der Knopf wieder in seine tiefste Lage gebracht, die Inductorkurbel genügend lange gedreht und der Rechen hierdurch in seine unterste Lage übergeführt ist, in welcher der Rechenstift s2 die Klinke K'2 wieder in ihre Freilage übergeführt hat. Wird dann der Knopf losgelassen, so kann die Druckstange wieder in die Höhe gehen, in welcher Lage sie dann, wie oben beschrieben, von der. Klinke K1 festgehalten wird. Die Klinke K2 im Zusammenwirken mit dem Rechenstift s2 und der Druckstangennase A kann daher als einfacher Ersatz für die Einrichtungen der D. R. P. Nr. 65695 und 72096 gelten.
Wird ferner die Bedingung gestellt, dafs ein freigegebenes Signal nur einmal auf »Fahrt« gezogen werden darf, so wird. die Signalrolle auf die allgemein bekannte Weise mit der Sperrklinke K3 versehen, welche unter Vermittelung einer Auslösevorrichtung bei dem Zurücklegen des Signals in die Zähne der Signalrolle einfällt und so eine wiederholte Benutzung desselben verhindert. Die Entfernung dieser Sperrklinke aus den Zähnen erfolgt beim Niederdrücken der Blockstange, welche dabei das Signal wieder durch Eintreten in den Schlitz Z oder auf sonst eine der üblichen Weisen verschliefst. Ist die Blockeinrichtung mit der Klinke K2 versehen, so kann die Blockstange dann nicht das Signal von neuem freigeben, wenn der Knopf vor Ausführung der Inductordrehung losgelassen
wird, es ist daher zur Erlangung einer zweiten Signalfreigabe unbedingt erforderlich, zunächst das Signal vorschriftsmäfsig zu blockiren und eine Wiederfreigabe abzuwarten.
Soll ferner eine einmalige Umstellung des Signals erfolgen, bevor dasselbe wieder blockirt werden kann, so wird mit der Klinke K3 auf gemeinschaftlicher Achse die Klinke K* angebracht, welche mit dem Ansatz S zusammenwirkt. Die Klinke KA ist durch Feder F und Stift s1 in ihrer. Bewegung von der Bewegung der Klinke K3 abhängig. Sie legt sich unter Anspannung der Feder F bei gesperrter Blockstange -B2 gegen den Ansatz S (Fig. i), springt beim Hochgehen von B'2 unter S und verhindert so ein Niederdrücken des Blockknopfes, bis die Klinke K3 sie beim Einfallen in die Sperrzähne unter dem Ansätze S weggezogen hat, was nur durch einmaliges Umlegen des Signals erreicht werden kann.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine mit den vorbeschriebenen Einrichtungen versehene Blockeinrichtung in Verbindung mit einem Signalhebel dar.
Fig. ι zeigt die normale gesperrte Lage. Der Rechen befindet sich in der untersten Stellung, Klinke K1 ist daher in den Druckstangeneinschnitt getreten und verhindert das Niederdrücken des Knopfes. Klinke K"2 befindet sich noch in der Lage, in welche sie vom niedergehenden Rechen gebracht war, um das Hochspringen der Blockstange zu ermöglichein.
Klinke K3 befindet sich aufser Eingriff mit den Zähnen der Signalstellrolle, in welche Lage sie von dem auf den Klinkenfortsatz L einwirkenden Ansatz S1 der Blockstange beim Niedergang derselben gebracht war. Feder F drückt die Klinke K* gegen den Ansatz S, der Signalstellhebel ist durch die in den Schlitz Z der Signalrolle eingetretene Blockstange B2 gesperrt.
In der Fig. 2 ist die Lage der Theile dargestellt nach Eintreffen der Freigabe des Signals. Hierbei ist auf bekannte Weise vermittelst Wechselströme die in die Zähne des Rechens eingreifende Ankerhemmung hin und her bewegt und der Rechen von der Feder F1 in seine oberste Lage übergegangen.
Hierbei hat der Federkasten D, welcher gegen die schiefe Fläche der Klinke K1 getreten ist, letztere aus dem Druckstangeneinschnitt entfernt. Klinke i£2, vom Stift s'2 freigegeben, lehnt sich gegen die Nase A, bereit, beim Niederdrücken des Blockknopfes über dieselbe zu treten. Die Blockstange -B2 ist auf die bekannte Weise freigeworden und hochgesprungen und hat so den Signalstellhebel zur Benutzung freigegeben, ist dagegen durch die unter den Ansatz 51 getretene Klinke K* an einer Abwärtsbewegung gehindert, wodurch auch der Blockknopf selbst, da die Blockstange B2 unter die Druckstange B1 sich eingestellt hat,, gesperrt ist. Es ist deshalb in diesem Zustand der Einrichtung lediglich der Signalhebel zur Bedienung frei.
Fig. 3 stellt die Anordnung dar während der Rückbewegung des Signalstellhebels zur Haltlage. Bei der vorher erfolgten Fahrtstellung waren Veränderungen in der gegenseitigen Lage der Theile nicht eingetreten, da das fingergelenkartig auf dem die Klinke K3 tragenden Stück N sitzende Anschlagstück E den an der Stellrolle befindlichen Stiften s ausgewichen war. Bei Beginn der Rückbewegung dagegen konnte E den Stiften s nicht ausweichen, das Stück N ist deshalb gedreht und die Klinke K3, da ihr der Stützpunkt entzogen wurde, eingefallen. Eine Wiederherstellung der Fahrtstellung ist deshalb nicht möglich. Klinke K* ist bei der Bewegung von K3 vom Stift s1 mitgenommen und hat die Blockstange B^ zur Benutzung freigegeben. Letztere wird jedoch noch durch den Rand der Stellrolle verhindert, bis der Schlitz Z unter B'2, d. h. bis der Hebel sich in der normalen Ruhestellung wieder befindet.
Fig. 4 zeigt die Anordnung, nachdem, was nunmehr möglich, der Knopf niedergedrückt, jedoch ohne vorherige Entsendung von Wechselströmen, also ohne vorschriftsmäfsige Bedienung des Inductors, wieder losgelassen ist. Die niedergegangene Blockstange B'2 hat durch die Einwirkung des Ansatzes S1 auf den Fortsatz L der Klinke K3 letztere wieder aus den Sperrzähnen ausgehoben und auf dem Stück N festgesetzt. Die Klinke K'2 ist über den Ansatz A der Druckstange B1 getreten und verhindert so das Wiederhochspringen der letzteren und damit der Blockstange B'2, welche daher, da sie in den Schlitz Z der Stellrolle eingetreten ist, das Signal verschlossen hält. Um dasselbe überhaupt wieder frei zu erhalten, mufs daher nach erneutem Niederdrücken des Knopfes in seine unterste Lage der Inductor gedreht werden, wodurch der. Rechen sich senkt und die Klinke K'2 aushebt, aber gleichzeitig wieder auf die gewöhnliche Weise die Blockstange B'2 elektrisch sperrt, wodurch der Zustand, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, wieder erreicht wird.
Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, dafs die vorstehend beschriebenen Anordnungen stets zusammen an demselben Blockapparat angebracht werden. Es werden vielmehr bei Stationsblockapparaten meist nur die Klinke K1, in besonderen Fällen auch K'2 zur Anwendung gelangen. Bei Ausfahrtssignalhebeln wird dagegen die gezeichnete Anordnung Verwendung finden. Statt der mechanischen Festsetzung des Signalhebels durch die Klinke K& könnte auch der im D. R. P. Nr. 71221 beschriebene
Mechanismus zur Anwendung gelangen, nur müfste statt der Blockstange B3 die Druckstange B1 vom zurückgehenden Signal heruntergezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An den bekannten Siemens'sehen Blockeinrichtungen Vorrichtungen, welche unter Benutzung der je nach dem augenblicklichen Betriebszustande der Blockeinrichtung verschiedenen gegenseitigen Lage von Rechen (R), Druckstange (B1J, Blockstange (B2J und Stellhebel stets nur die gerade erforderliche Handhabung zulassen, jede andere aber ausschliefsen, und zwar so, dafs die mit dem Rechen (R) bezw. mit dem dieselbe Auf- und Abwärtsbewegung machenden Federkasten (DJ einerseits und mit der Druckstange (B1) andererseits in Wechselwirkung stehende Klinke (K1J das Niederdrücken des Knopfes der gesperrten Einrichtung verhindert, und Klinke (K'2J das Emporgehen eines niedergedrückten Knopfes so lange nicht zuläfst, bis die Inductorkurbel genügend lange gedreht ist, während die mit dem Stellhebel, der Blockstange (B2) und der bekannten, nur einmalige Umlegung des Hebels zulassenden Klinkenvorrichtung (K3) in Wechselwirkung befindliche Klinke (K*J die einmalige Umlegung des Hebels erforderlich macht, bevor der Druckknopf der Einrichtung niedergedrückt werden kann, wobei je nach Erfordernifs eine, mehrere oder alle diese Vorrichtungen gleichzeitig an derselben Einrichtung Verwendung finden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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