DE83383C - - Google Patents

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DE83383C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/02Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in retorts
    • C10G9/04Retorts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfin dung betrifft ein Verfahren und einen Apparat zur Destillation flüssiger Kohlenwasserstoffe und dergl. zum Zwecke der Abspaltung gasförmiger Verbindungen und Erzeugung eines Oelgases, welches auf dem bekannten Wege der Zumischung von Sauerstoff in Brenngas verwandelt werden kann.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem Retortensystem, bei welchem die oberste Reihe der niedrigsten Heiztemperatur, die darunter liegenden in steigendem Verhältnisse höheren Temperaturen ausgesetzt werden und das sich flüssig niederschlagende Product der Destillation aus den Retorten einer Reihe der nächst darunter befindlichen, also höherer Temperatur ausgesetzten Reihe zwecks nochmaliger Spaltung seiner Componenten zugeführt wird.
Wie auf beiliegenden Zeichnungen zur Darstellung gebracht wird, ruhen in dem Ofen A (Fig. ι und 2) reihenförmig eine Anzahl cylindrischer Retorten abcd in geneigter Lage. Diese Reihen sind derart angeordnet, dafs die unterste, dem Heizkörper am nächsten befindliche der höchsten und die folgenden einer mit der steigenden Höhe abnehmenden Temperatur ausgesetzt sind. Aus dem Behälter B gelangt das Ausgangsmaterial (OeI) durch Rohr e in die Speiseglocken C und weiter mittels der Rohre e* durch den Kopf der Retorten d in Rohre, welche es (wie bei e** der Retorte α, Fig. 2) nach dem tiefer stehenden Ende der Retorte führen. Letztere Rohre werden zweckmäfsig aus Längsstücken zusammengesetzt (Fig.3), welche mittels Ringe zusammengehalten werden, damit sie· nach dem Entfernen der Ringe bequem von Verstopfungen infolge von Niederschlägen befreit werden können/ Ihre Befestigung in dem Retortenkopf geschieht in der Weise, dafs der gegen den Retortendeckel, durch den das betreffende Rohr geführt ist, anliegende Kragen χ (Fig. 3) mittels gebräuchlichen Deckelverschlusses befestigt wird.
In der Retorte d findet eine erste Spaltung des Oeles statt; das Destillat geht durch den Abzug g, Rohr h und Ventil X2 in das aufsteigende Rohr i, welches in einen Condensator führt, wo die schweren Destillationsproducte sich abscheiden. Der Condensator ist oberhalb des Retortenofens angelegt und besteht aus der durch Scheidewände k in drei Abtheile EFG gesonderten horizontalen Wanne D, welche Abtheile der Zahl nach den Retortenreihen entsprechen. In den ersten Abtheil E führt das Rohr i, ebenso die Arme eines fl-förmigen Rohres H, deren einer durch ein Zwischenrohrstück Z2 mit einem Arm eines zweiten zum folgenden Abtheil F gehörigen fl-förmigen Rohres H'2 verbunden ist, dessen zweiter Arm wieder mit dem Π-förmigen Rohr Ha des dritten Abtheils G mittels des Stückes Z3 communicirt. Der zweite Arm des letzten Rohres steht durch Knierohr Z* und Rohr I mit einem Gasmesser in Verbindung.
Die schweren Destillationsproducte schlagen sich im Abtheil E des Condensators nieder, aus welchem sie mittels des Rohres e2, der Speiseglocken C2 und Speiserohre f in die Retorte α der untersten Reihe, also unter die stärkste Wirkung der Feuerung gelangen. Bei der fortschreitenden Destillation steigen die gasförmigen Producte dieser Retorten α ver-

Claims (1)

  1. möge der Abzüge g 2 in das Rohr h2 und mittels des Ventils X2 gleichfalls in das aufsteigende Rohr i und in den Condensator.
    Die weniger schweren, nicht gasbeständigen Destillationsproducte schlagen sich im Abtheil F des Condensators nieder und gelangen mittels Rohres/2, Speiseglocken C3 und Speiserohre/3 in die Retorten b der zweiten Reihe, wo sie einer weniger heftigen Hitzewirkung, als der Inhalt der Retorten α erfährt, unterliegen. Das bei der Wiederdestillation der Producte in diesen Retorten erzeugte Gas geht durch die Abzüge m, Rohre n, Ventil X'2 und Rohr i auch in den Condensator zurück.
    Die leichten, nicht gasbeständigen Destillationsproducte verdichten sich im Abtheil G des Condensators. und werden mittels Rohre o, Speiseglocken C4, Rohre ρ in die Retorten d mit noch schwächerer Heizwirkung geführt. Aus diesen werden die Producte der Wiederdestillation durch die Abzüge q, Rohr r, Ventil X2 und Rohr i in den Condensator geführt.
    Das gasbeständige Destillationsproduct gelangt aus dem Condensator mittels des Rohres / in den Gasmesser und aus diesem in den Gasbehälter. Die Niederschläge der Wanne D werden in die Rohre e2, f~ und ο entweder direct oder nach dem Passiren einer zweiten, aus entsprechenden Abtheilen gebildeten Wanne D 2 (Fig. 2) geleitet. Die Rohre hh2nr führen aufser dem genannten Ventil X'2 noch einen Ablafshahn y; das Ventil dient zum Abstellen der Verbindung der je zugehörigen Retortenreihe mit dem Condensator beispielsweise zwecks Reinigung der Retorten von kohlenstoffhaltigen Sedimenten; um diese Reinigung auch während des Betriebes an einer Retorte oder Retortenreihe vornehmen zu können, ist der Ablafshahn y vorgesehen, welcher nach Schlufs des Ventils während des Reinigungsvorganges geöffnet bleibt.
    Pa te ν τ-Ansprüche:
    Verfahren zur Darstellung von Oelgas, darin bestehend, dafs die der Vergasung zunächst entgangenen, aber verdampften Antheile der Kohlenwassertoffe fractionirt condensirt und darauf ihrem Verflüchtigungspunkte möglichst entsprechend verschieden hohen, von einer gemeinsamen Wärmequelle erzeugten Temperaturen ausgesetzt und vergast werden.
    Ein Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch etagenartig in einem Heizraum gelagerte, ein gemeinsames, mit einem Condensator (Rohre HH2 etc., Wanne D) versehenes Abführrohr (iI) besitzende Retorten (abcd), deren oberste Reihe (d) direct mit dem Oelbehälter (B) verbunden ist, aus welchem sie die Ausgangsflüssigkeit erhält, während die darunter liegenden (a b c) mit den einzelnen Theilen des Condensators derart verbunden sind, dafs die unterste, der Feuerung am nächsten liegende Reihe (a a) mit dem im Abtheil E der Wanne sich niederschlagenden, den höchsten Siedepunkt besitzenden Destillate, die folgende mit dem Destillat des Abtheils F von niedrigerem Siedepunkt u. s. w. gespeist werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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