DE83259C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J5/00—Mechanical working of cork
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1895 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstthätige und regelbare Vorschub -Vorrichtung
für Korkschneidmaschinen und dergl., mittels welcher die Vorbewegung des in Scheiben
oder Blätter zu schneidenden Materials gegen das Messer während des Schnittes, das Zurückziehen
desselben nach dem Schnitt und gleichzeitig ein seitliches Verschieben des Materials um eine bestimmmte einstellbare
Spandicke bewirkt wird.
In der Zeichnung Fig. 1,2,3 und 4 bedeutet:
M die runde Messerscheibe, die fliegend auf der in L gelagerten Welle W sitzt und mittels
der Riemscheiben R angetrieben wird. In paralleler Ebene zur Messerscheibe befindet
sich eine Planscheibe oder ein Aufspannarm a, auf einer mit W gleichlaufenden Achse A
sitzend, an welcher mittels Pratzenbügel und Hakenschraube ρ das zu schneidende Holz
befestigt ist. Während des Schnittes wird letzteres, mit dem Aufspannarm um Achse A
in den Lagern L' schwingend, um ungefähr i8o° nach links gedreht, der Messerscheibe
entgegen bewegt und nach dem Schnitt um denselben Weg wieder zurückgeschwenkt.
Diese pendelnde Vor- und Rückbewegung wird nun in folgender Weise für den seitlichen
Vorschub benutzt: Ein auf der Achse A sitzender Daumen d schiebt mit seinem Rücken
einen Schlittenrahmen m in der Prismaführung an der Tischplatte nach rechts. Am Ende
dieser rechtsgehenden Schlittenbewegung wird durch Einfallen einer am Schlitten scharnierartig
gelagerten Sperrfalle 0 vor einer am Tischbett befestigten Nase η der Schlitten m,
welcher durch ein mittels Schnur ν über Rolle e gehängtes Gewicht g nach links gezogen
wird, selbst gesperrt, um jetzt ein Rückwärtslaufen desselben zu verhindern. Erst wenn der Daumen d so weit herumgeführt
ist, dafs seine Fingerspitze die Sperrfalle 0 über der Nase η aushebt, tritt der
Rücklauf des Schlittens durch den Gewichtszug ein. Mit dem Schlittenrahmen m ist ein
Zahnstängchen ^ verbunden, welches mit jenem hin- und herläuft und im Eingriff mit
einem darüberliegenden, auf dem glatten Schaft der Vorschubspindel S lose drehbar
sitzenden Stirnrädchen χ auch dieses vor- und zurückdreht. Diese Drehbewegung wiederum
wird mittels einer Sperrklinke k, welche an einem oben auf das Stirnrädchen geschraubten
feinen Support mit Zäpfchen beweglich sitzt, auf ein neben dem Stirnrädchen χ befindliches,
aber mittels Nuth und Feder verschiebbar auf der Vorschubspindel S sitzendes Sperrrädcheny
und damit auf die Spindel S selbst übertragen. Letztere selbst wieder schraubt sich
dadurch in dem Mutterböckchen b zurück, welchem Zurückgehen die mittels auf sie aufgewundener
Spiralfeder F an die Körner-
spitze q sich anpressende Achse A nebst Arm α und dem zu schneidenden Holz um
den gleichen Spindelweg folgt und zum nächsten Schnitt der Messerscheibe um Spandicke
näher rückt.
Die besondere Einstellung für eine bestimmte Spandicke wird dadurch erzielt, dafs
für die Gröfse des Vorschubes die Drehbewegung der Vorschubspindel S bezw. die rückgängige
Bewegung des Schlittens m regulirbar gemacht ist, indem eine Einstellspindel unter
dem Schlitten am Maschinengestell T gelagert ist, auf der eine Mutter näher oder weiter
von vorn eingestellt werden kann, an welcher beim Linksziehen des Schlittens derselbe aufgehalten
wird und seine Hubbegrenzung findet.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Vorrichtung für selbsttätigen und einstellbaren Vorschub von Schneidmaschinen zur Herstellung dünner Korkholzblätter, "dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Vorbewegung des Materials gegen das Messer während des Schnittes gleichzeitig ein mit einer Zahnstange versehener Schlitten m verschoben und festgehalten wird, der erst nach nahezu erfolgter Rückbewegung des Arbeitsstückes gelöst und bei seiner durch Feder oder Gewicht erfolgenden Rückwärtsbewegung mittels der Zahnstange und Sperrrad die Vorschubspindel S um Spanstärke zurückschraubt, wobei mit einstellbarer Wegbegrenzung des Schlittens m der Vorschub selbst regulirt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83259C true DE83259C (de) |
Family
ID=355591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83259D Active DE83259C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83259C (de) |
-
0
- DE DENDAT83259D patent/DE83259C/de active Active
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