DE832279C - Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder aehnlichen Koerpers von einem Maschinenteil - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder aehnlichen Koerpers von einem Maschinenteil

Info

Publication number
DE832279C
DE832279C DEP364K DEP0000364K DE832279C DE 832279 C DE832279 C DE 832279C DE P364 K DEP364 K DE P364K DE P0000364 K DEP0000364 K DE P0000364K DE 832279 C DE832279 C DE 832279C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
ring
guide member
pressure
conical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP364K
Other languages
English (en)
Inventor
Arie Pellegrom
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE832279C publication Critical patent/DE832279C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/02Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same
    • B25B27/06Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same inserting or withdrawing sleeves or bearing races
    • B25B27/062Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same inserting or withdrawing sleeves or bearing races using screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • An die Stelle der bisherigen Bezeichnung der Erfindung, der Beschreibung, der Patentansprüche und der Zeichnungen ist folgende Fassung getreten: Vorrichtung zum Abziehen eines Laufringes eines Radial-Kugel- oder Rollenlagers Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abziehen eines Laufringes eines Radial-Kugel-oder Rollenlagers von dem Konstruktionsteil, der den Laufring umschließt oder ihn trägt, z. B. von einem Maschinenteil, einer Welle od. dgl.
  • Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt, d'ie eine Anzahl kranzförmig angeordneter, sich in Abziehrichtung erstreckender Abziehsegmente besitzt, die an ihrem vorderen Ende einen radial vorstehenden Eingriffsrand aufweisen, der in Umfangsrichtung eine Breite hat, die soviel kleiner ist als die Breite der Abziehsegmente, daß er entgegen der Abziehrichtung zwischen die Kugeln oder Rollen des Lagers einführbar ist, um durch relative axiale Verschiebung eines ringförmigen Führungsgliedes auf Führungsflächen der Abziehsegmente die Eingriffränder der Abziehsegmente radial in der Lauffläche des Laufringes des Kugel- oder Rollenlagers festzulegen, so daß das Führungsglied, die Abziehsegmente und der Laufring als Ganzes mittels mindestens eines Abdrückgliedes, z. B. mittels einer sich axial am Konstruktionsteil abstützenden Abdrückspindel, gegenüber dem Konstruktionsteil in Abziehrichtung verschiebbar sind. Bei dieser Vorrichtung bilden die Führungsflächen der Abziehsegmente eine Zylinderfläche, die weiter rückwärts mit einem konischen Übergang in eine Zylinderfläche kleineren Durchmessers übergeht. Nachdem das Führungsglied auf den zylindrischen Teil kleineren Durchmessers zurückgeschoben worden ist, werden die sich aufspreizenden Abziehsegmente in das Kugellager eingeführt. Sodann wird das Führungsglied über den konischen Übergang auf die zylindrische Führungsfläche größeren Durchmessers vorgeschoben und hält die in die Kugellagerlauffläche eingreifenden Abziehsegmente zusammen, wenn sie beim Abziehen des Kugellagerringes dadurch, daß ihr Eingriffsrand an der ausgerundeten Lauffläche des Kugellagers angreift, nach außen sich aufzuspreizen suchen. Die Einstellung der Abziehsegmente auf verschiedene Durchmesser der Eingriffsränder ist nicht möglich. Diese Vorrichtung hat daher den Nachteil, daß sie nur zum Abziehen eines Ringes ganz bestimmten Durchmessers geeignet ist.
  • Diesem Nachteil vermeidet die Erfindung dadurch, daß bei einer Vorrichtung der obenerwähnten vorbekannten Art die Führungsflächen der baulich voneinander vollständig getrennten Abziehsegmente in ihrer Gesamtheit eine zu den Eingriffsrändern der Abziehsegmente hin sich erstreckende kegel-oder pyramidenförmige Fläche bilden und das auf sie einwirkende Führungsglied durch eine Führungshülse gebildet ist, die an den Abziehsegmenten mit einer entsprechenden Kegel- oder pyramidenförmigen Fläche anliegt, über welche die Abziehsegmente mit ihren den vorstehenden Eingriffsrand tragenden Enden vorstehen, daß die Abziehsegmente an ihrem dem vorstehenden Rand entgegengesetzten Ende gegen eine radiale Verschiebung abgestützt sind und daß ein im hinteren Teil der Führungshülse gleichachsig zu ihr durch Verschrauben verschiebbares Druckstück für die gemeinsame axiale und - durch Zusammenwirken der Abziehsegmente in der kegel- oder pyramidenförmigen Fläche der Führungshülse - radiale Lagenveränderung der Abziehsegmente in bezug auf die Führungshülse im Sinne des radialen Anpressens der Eingriffsränder der Abziehsegmente gegen den Laufring des Kugel-oder Rollenlagers vorgesehen ist.
  • Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, die sehr wenig Raum einnimmt, so daß sie auch in dem Fall verwendet werden kann, in dem Laufringe an schwer zugänglichen Stellen entfernt werden sollen, die sehr einfach konstruiert ist, sehr sicher arbeitet, bei deren Betätigung die Gefahr einer Beschädigung gering ist und die zum Abziehen von Laufringen in Fällen verwendet werden kann, in denen es unmöglich ist, den Laufring mit den bekannten Vorrichtungen abzuziehen. Der letztere Fall kommt z.13. vor bei Außenringen von (Zollen- oder Kugellagern bei Werkzeugmaschinen, die in vielen Fällen weitgehend auseinandergenomnien werden müssen, insoweit Schäden im Achslauer oder in den von ihm getragenen oder es umgebenden Konstruktionsteilen vorliegen. Mit Hilfe der Erfindung genügt es in vielen Fällen, lediglich einen der Teile auszubauen, was an Ort und Stelle geschehen kann, so daß die Maschine nicht zu der Lieferfirma transportiert zu werden braucht oder zu einer für diesen Zweck geeigneten Werkstatt mit a11 den hiermit verbundenen Nachteilen wie Transportkosten, Transportschwierigkeiten und Zeitverlust. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist ferner leicht zu handhaben. so däß ein Laufring mit ein paar einfachen Handgriffen allgezogen werden kann. Vor allem aber wird dadurch, daß die Abziehsegmente mit ihren den radial vorstehenden Eingriffsrand tragenden Enden über die kegel- oder pyramidenförmige Fläche der Führungshülse,vorstehen,. eine Hebelwirkung der Abziehsegmente möglich, die es erlaubt, die Abziehsegmente auf verschiedene lichte Weiten der Eingriffsränder einzustellen und daher die Abziehvorrichtung zum Abziehen von Laufringen eines größeren Durchmesserbereiches zu verwenden.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i ist teils ein Längsschnitt, teils eine Ansicht einer Abziehvorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 ist in vergrößertem Maßstab ein Längsschnitt durch die Segmente der Abziehvorrichtung der Fig. i; Fig. 3 ist eine Vorderansicht besagter Segmente; Fig. 4 ist ein Längschnitt durch eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • In Fig. i stellt i ein hülsenförmiges Führungsglied in Gestalt eines Halters einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dar zum Abziehen eines Laufringes von einem Wellenstumpf oder einem ähnlichen Konstruktionsteil, der diesen Laufring trägt. Dieser Halter hat eine keglige Innenfläche 2, die sich über den größeren Teil seiner Länge erstreckt und einen zylindrischen, innen mit Gewinde versehenen Abschnitt 3 an seinem rückwärtigen Ende. Innerhalb des Halters i befinden sich vorn acht Segmente 4, die eine keglige Außenfläche bilden entsprechend der Innenfläche des Halters i. Die Segmente 4 haben in Umfangsrichtung etwas Abstand und sind in gleicher Lage zueinander gehalten und gegen die Innenfläche des Halters i gedrückt durch eine ringförmige Feder 5, die in eine Nut in allen acht Segmenten paßt.
  • Auf das Hinterende der Segmente 4 drückt ein Druckzylinder io, der auf die Segmente 4 den Druck überträgt, der auf ihn von einem Druckkörper i i ausgeübt: wird. Dieser greift in den mit Gewinde versehener) Abschnitt 3 des Halters i mit-
    tels eines Außenge-,vindes ein. An seinem Hinter-
    ende hat der Druckkörper i i kein Gewinde, son-
    dern eine glatte Oberfläche mit kurzen Bohrungen
    12, in die ein Stift oder der Zahn eines geeigneten
    Schlüssels eingreifen kann, so claß der Druck-
    körper i i gegenüber dem Halter i gedreht werden
    kann. Damit der Halter i zurückgehalten werden
    kann, so daß er daran gehindert ist, sich mit dem
    Druckkörper i i zu drehen. hat der Halter an seinem
    den Gewindeabschnitt ,; enthaltenden Ende eine ge-
    riffelte Außenfläche 13.
    Der Druckkörper i i hat eine zentrale, mit
    Gewinde versehene Bohrung, durch die ein Bolzen
    15 geschraubt werden kann. Dieser Bolzen 15 hat
    eine sehr harte abgerundete keglige Spitze 16. Ein
    Abstandsstück 18 ist zwischen dem Bolzen 15 und
    dein Wellenstumpf 9 vorgesehen. Ein solches Ab-
    standsstück 18 kann irgendeine geNviinschte Gestalt
    haben, die unter anderem be stimmt ist durch dieLänge
    des abzuziehenden Ringes und ferner durch die Ab-
    messungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
    Der mit der Verwendung eines solchen Abstands-
    stückes verbundene Vorteil besteht darin, daß auf
    diese Art die Abnutzung des Wellenstumpfes ver-
    hindert werden kann, weil das Abstandsstück in
    bezug auf den Wellenstumpf unbeweglich bleibt,
    während sich die Spitze 16 auf dem Abstandsstück
    dreht. Ferner ist es möglich. den Grad der Abnut-
    zung vernachlässigbar klein zu machen durch Wahl
    eines geeigneten Werkstoffes für das Abstands-
    stück. Das Abstandsstück kann in eine Zentrier-
    bohrung der Welle eingreifen mittels einer vor-
    stehenden kegligen Zentrierspitze und kann auf
    ihrer anderen Seite eine keglige Ausnehmung
    haben, in welche die Spitze des Bolzens 15 eingreift.
    Fig. 2 und 3 zeigen die acht Segmente 4, die an
    ihren verjüngten Enden runde. nach innen vor-
    springende Ränder 21 besitzen, zwischen denen
    runde Aussparunge112o vorgesehen sind, während
    im übrigen zwischen den Segmenten im eingebauten
    Zustand nur enge Spalte verbleiben, so daß die
    Segmente bequem zusammen ausgebaut werden
    können. Diese Segmente eignen sich also zum Ab-
    ziehen von Radial-Kugellagerringen, da die Enden
    der Segmente mit den Rändern 21 zwischen den
    Kugeln hindurchgeschoben werden können, die
    dabei in die runden Aussparungen 20 eintreten. Die
    abgerundeten Ränder 21 vermögen in die Lauf-
    fläche des Kugellagerringes 6 einzugreifen.
    Die Segmente können leicht ausgewechselt wer-
    den, so daß dieselbe Vorrichtung, wenn sie ver-
    schiedene Sätze von Segmenten umfaßt, zum Ab-
    ziehen von Wälzlagerringen mit stark voneinander
    abweichenden Innendurchmessern verwendet werden
    kann.
    Die Vorrichtung gemäß Fig. 4 ist geeignet, um
    Ringe aus Bohrungen auszuziehen, und enthält ein
    Führungsglied 22, das eine konische Außenfläche
    23 und eine gleichachsige, mit Gewinde 24 ver-
    sehene Bohrung hat. Die besagte Führung 22 hat
    eine rohrartige Verlängerung 25 mit einem Innen-
    durchmesser, der geringfügig größer ist als der
    Außendurchmesser des Gewindes 24, und mit einem
    Außengewinde 26 an ihrem von dem Führungsglied abgewandten 1?nde. Das Führungsglied arbeitet mit einer Anzahl von Segmenten 27 zusammen. Diese haben eine Innenfläche 28, die mit der kegligen AUlienfläCI1C 23 des Führungsgliedes zusammenarbeitet. Ferner haben diese Segmente eine» vorstehenden Rand 29, der in die Lauffläche des alizuzichenden Kugellagerritiges einzugreifen vermag, und eine zylindrische Außenfläche 30.
  • Die Segmente sind finit einer gemeinsamen Ring-1iut 31 versehen, in die eine ringförmige Drahtfeder 32 gelegt ist, die die Segmente zusamniendriickt. Ferner hat jedes Segment eine abgerundete Endfläche 34. Diese Fläche 34 jedes Segmentes stützt sich in einer Ringhut 35 gegen einen Druckkörper 36. Dieser Druckkörper kann im Eingriff stehen mit einem Gewindeteil 37 innerhalb eines Halters 38, der teilweise die Scgmeiite bis über die ringförmige Feder 32 ncliiitzend umhüllt und zur Handhabung der Vorrichtung dient. Offensichtlich kann dieser llalter 38 weggelassen werden ohne irgendeinen Nachteil bezüglich der Wirkung der Vorrichtung. Der Druckkörper 36 umschließt die Verlängerung 25 des Führungsgliedes mit Zwischenraum und greift nicht in das Gewinde des Führungsgliedes ein. An seinem von den Segmenten abgewendeten Ende hat der Druckkörper 36 eine Druckfläche 48. Diese arbeitet mit einer Mutter 49 zusammen. die auf (las Gewinde 26 der Verlängerung 25 des Führungsgliedes geschraubt ist. Die Mutter 49 hat eine Ringnut So, mit der die Endflächen 34 der Segmente in Eingriff kommen können, wenn sowohl der Druckkörper 36 als auch der Halter 38 weggelassen werden. Ein Bolzen 39 ist in der durchgehenden Bolirting der Verlängerung 25 des Führungsgliedes angeordnet und greift mittels eines Gewindes in den mit Gewinde versehenen Teil 24 des Führungsgliedes 22 ein. An seinem auf der Seite der Segmente liegenden Ende trägt der Bolzen eine zentral angeordnete harte Kugel 4o.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Wenn ein Ring abgezogen werden soll, wird der Druckkörper 36 oder der Halter 38 von Hand oder ini Fall schwererer Vorrichtungen mittels eines geeigneten Stützgliedes oder -gerätes gehalten. Wenn die Segmente 27 noch nicht weit genug nach innen bewegt worden sind, um sie durch den Ring einzuführen, wird die Mutter 49 auf der Verlängerung 25 des Führungsgliedes 22 derart gedreht, daß sie sich nach hinten bewegt. Das Führungsglied 22 ist dabei durch die Reibung zwischen den Segmenten 27 und dem Führungsglied 22 an einer Drehung gehindert. Darauf wird der Bolzen 39, die Verlängerung 25 oder die Mutter 49 nach vorn gedrückt. Infolgedessen werden diese drei Glieder gemeinsam verschoben. Infolge der Verschiebung der kegligen Fläche 23 der Führung 22 nehmen die Segmente nunmehr eine Lage mit einem kleineren Durchmesser ein, da sie durch die Feder 32 zusammengepreßt werden. Darauf werden die Eingriffsränder der Segmente in den abzuziehenden Ring eingeführt, worauf die Mutter 49 in der zu der vorherigen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Infolge des Druckes der besagten Mutter 49 gegen die Fläche 48 des Druckkörpers 36 während dieser Drehung wird das Führungsglied 22 nach hinten bewegt, so daß sich die Segmente nach außen bewegen. Dies wird fortgesetzt, bis die Eingriffsränder der Segmente an die Lauffläche des abzuziehenden Kugellagerringes angepreßt sind. Der Bolzen 39 wird dann in dem Führungsglied 22 gedreht, bis sich seine Kugel 40 gegen die StÜtzfläche 33 in dem Maschinenteil legt. Bei weiterem Drehen des Bolzens 39 in derselben Richtung wird der Ring aus der Bohrung gezogen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann vorteilhaft benutzt werden zum Abziehen der Innen-oder Außenringe von Kugel- oder Rollenlagern eines großen Durchmesserbereiches, die in Transinissionen, Drehbänken und anderen Maschinen angeordnet sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abziehen eines Laufringes eines Radial-Kugel- oder Rollenlagers von dem Konstruktionsteil, der den Laufring umschließt oder ihn trägt, z. B. von einem Maschinenteil, einer Welle od. dgl., wobei die Vorrichtung eine Anzahl kranzförmig angeordneter, sich in Abziehrichtung erstreckender Abziehsegmente umfaßt, die an ihrem vorderen Ende einen radial vorstehenden Eingriffsrand aufweisen, der in Umfangsrichtung eine Breite hat, die soviel kleiner ist als die Breite der Abziehsegmente, daß er entgegen der Abziehrichtung zwischen die Kugeln oder Rollen des Lagers einfuhrbar ist, um durch relative axiale Verschiebung eines ringförmigen Führungsgliedes auf Führungsflächen der Abziehsegmente die Eingriffsränder der Abziehsegmente radial in der Lauffläche des Laufringes des Kugel- oder Rollenlagers festzulegen, so daß das Führungsglied, die Abziehsegmente und der Laufring als Ganzes mittels mindestens eines Abdruckgliedes, z. B. mittels einer sich axial am Konstruktionsteil abstützenden Abdruckspindel, gegenüber dem Konstruktionsteil in Abziehrichtung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen der baulich voneinander vollständig getrennten Abziehsegmente (4, 27) in ihrer Gesamtheit eine zu den Eingriffsrändern der Abziehsegmente hin sich erstreckende kegel- oder pyramidenförmige Fläche bilden und das auf sie einwirkende Führungsglied durch eine Führungshülse (i, 22) gebildet ist, die an den Abzielisegmenten mit einer entsprechenden kegel-oder pyramidenförmigen Fläche anliegt, über welche die Abziehsegmente mit ihren den vorstehenden Eingriffsrand tragenden Enden vorstehen, daß die Abziehsegmente an ihrem dem vorstehenden Rand entgegengesetzten Ende gegen eine radiale Verschiebung abgestützt sind und daß ein im hinteren Teil der Führungshülse gleichachsig zu ihr durch Verschrauben verschiebbares Druckstück (11, 49) für die gemeinsaure axiale und - durch Zusammenwirken der Abziehsegmente mit der kegel- oder pyramidenförmigen Fläche der Führungshülse - radiale Lagenveränderung der Abziehsegmente in bezug auf die Führungshülse im Sinne des radialen Anpressens der Eingriffsränder (2i, 29) der Abziehsegmente gegen den Laufring des Kugel-oder Rollenlagers vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 6o2 76o, 726 7 i7, 848 567. Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder ähnlichen Körpers von einem Maschinenteil Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder ähnlichen Körpers von einem Konstruktionsteil, der den Körper umschließt oder ihn trägt. z. B. von einem Maschinengehäuse, einer Welle o. dgl. Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung dieser Art zu schatten, die sehr wenig Raum einnimmt, so daß sie auch in dem Fall verwendet werden kann, in dem Hülsen o. dgl. an schwer` zugänglichen Stellen entfernt werden sollen, die sehr einfach konstruiert ist, sehr sicher arbeitet, bei deren Betätigung die Gefahr einer Beschädigung gering ist und die zum Abziehen von Ringen o. dgl. in Fällen verwendet werden kaiirr, in denen es (unmöglich ist, den Ring mit den bekannten Vorrichtungen abzuziehen. Der letztere Fall kommt z. B. vor hei Außenringen von Rollen- oder Kugellagern bei Werkzeugmaschinen, die in vielen Fällen weitgehend auseinandergenommen werden müssen, insoweit Schäden im Achslager oder in den von ihm getragenen oder es umgebenden Konstruktionsteilen vorliegen. Mit Hilfe der Erfindung genügt es in vielen Fällen, lediglich einen der Teile auszubauen, was an Ort und Stelle geschehen kann, so daß die Maschine nicht zu der Lieferfirma transportiert zu werden braucht oder zu einer für diesen Zweck geeigneten Werkstatt mit all den hiermit verbundenen Nachteilen, wie Transportkosten, Transportschwierigkeiten und Zeitverlust. Die Erfindung bezweckt ferner, die Vorrichtung so zu gestalten, da.ß sie leicht zu handhaben ist, so daß ein Ring mit ein paar einfachen Handgriffen abgezogen werden kann. Um diese Zwecke zu erreichen, umfaßt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung hauptsächlich ein Führungsglied, das eine kegel- oder pyramidenr förmige Führungsfläche hat, und eine Anzahl von Segmenten, die in ihrer Gesamtheit innen und/oder außen eine entsprechende kogel- oder pyramid'enfürmige Fläche bilden, wobei die Fläche der Segmente, die mit dem Ring oder ähnlichen Körpern zusammenarbeiten soll, so gestaltet ist, daß der 1Zitig durch die Segmente axial, wenigstens in der Abziehrichtung, längs bewegt werden kann, wobei Vorkehrungen getroffen sind für die gemeinsame axiale und, durch Zusammenwirken der Segmente mit der kegel- oder pyramidenförmigen Fläche des Führungsgliedes, radiale Lagenveränderuit,(Y der Segmente in bezug auf das Führungsglied und ein oder mehr Glieder für die axiale Verschiebung des Führungsgliedes mit ,den Segmenten in bezug auf (leg Konstruktionsteil vorhanden sind. Weitere Kennzeichen der Erfindung, die vorzugsweise angewendet werden sollen in Verbindung mit (lern obigen Kennzeichen, sind aus der folgenden (lesclirei,l)utig zu ersehen, in der die Erfindung mehr im einzelnen mit Bezug auf ,die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen erläutert ist. Fig. i ist teils ein Längsschnitt, teils eine Ansicht einer ersten Ausführungsform; o Fig. z ist ein Längsschnitt durch die Segmente gemäß einer zweiten Ausführungsform; Fig. 3 ist eine Vorderansicht besagter Segmente; h ig. 4, 5, 6, 7 und 8 sind Längsschnitte durch andere Ausführungsformen von Vorrichtungen gemäß der Erfindung. In Fig. i stellt i ein Führungsglied in Gestalt eines I-lalters einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dar zum Abziehen eines Ringes von einem Wellenstumpf oder einem ähnlichen Konstruktionsteil, der diesen Ring trägt. Dieser Halter hat eine keglige Innenfläche 2, die sich über den größeren 'feil seiner Länge erstreckt und einen zylindrischen, innen mit Gewinde versehenen Abschnitt 3 an seinem rückwärtigen Ende. Innerhalb des Halters i hefinden sich vorn drei Segmente 4, die eine keglige Außenfläche bilden entsprechend der Innenfläche des Halters i. Die Segmente 4 haben in Umfangsrichtung etwas Abstand und sind in gleicher Lage zueinander gehalten und gegen ,die Innenfläche des 1lalters i gedrückt .durch eine ringförmige Feder 5, die in eine Nut in allen drei Segmenten paßt. Vorn hallen die Segmente auf der Innenseite eine Nut 6, die zur .\ufnahnie eines Kragens 7 auf einem Ring h dient, der von einem Wellenstumpf 9 abgezogen werden soll. Auf das Hinterende der Segmente 4 drückt ein Druckzylinder io, der auf die Segmente 4 den Druck überträgt, der auf ihn von einem Druckkörper i i ausgeübt wird. Dieser greift in ide.n mit Gewinde versehenen Abschnitt 3 des Halters i mittels eines Außengewindes ein. Art seinem Hinterende hat der Druckkörper ii kein Gewinde, sondern eilte glatte Oberfläche mit kurzen Bohrungen 12, in die ein Stift oder -der Zahn eines geeigneten Schlüssels eingreifen kann, so daß der Druckkörper i t gegenüber denn Halter i gedreht werden kann. I)aniit der Halter i zurückgehalten werden kann, so claß er daran gehindert ist, sich mit dem Druckkörper 11 zu drehen, hat der Halter an seinem den Gewindeabschnitt 3 enthaltenden Ende eine geriffelte Außenfläche 13. Der Druckkiirllel- 1 i hat eine zentrale, mit Ge- winde versehene Bohrring, durch die ein Bolzen i 5 geschraubt werden kann. Dieser Bolzen i 5 .hat eine keglige Spitze 16 finit einer sehr harten Kugel i7. Diese Kugel kann unmittelbar an ,dein Wellenstumpf anliegen, von dem der lti»g 8 entfernt werden soll, es ist aber auch möglich, ein Abstandsstück i8 zwischen dem 13olze» 15 und dein Wellenstumpf 9 vorzusehen. Ein solches .1bstandsstück 18 kann irgendeine gewünschte Gestalt hallen, die u. a. be- stimmt ist durch die Länge des allzuziehenden Ringes und ferner durch die _\bniessungen der Vor- richtung gemäß der Erfindung. Der finit der Ver- wendung eines solchen .\hstandsstiickes verl)undene Vorteil besteht darin. daß auf diese Art die Ab- nutzung des Wellenstumpfes verhindert werden kann, weil das Abstandsstück in 1>ezug auf den Wellenstumpf unbeweglich bleibt, während sich die Kugel auf dem @11>stan<i#stück bewegt. Ferner ist es neöglich, den (3rad der Abnutzung vernachlässig- bar klein zu machen durch Wahl eines geeigneten Werkstoffes für Glas .\listaii(lsstück. Das Al)stands- stück kann in eine Zentrierbohrung der Welle ein- greifen mittels einer vorstehenden kegligen- Zen- trierspitze und kann auf ihrer anderen Seite eine keglige Ausnehmung haben, in welche die Kugel eingreift. Ini Falle hohler Welle» kann das Ab- standsstück eineu zentralen zylindrischen Teil hallen, der zentrierend in die Bohrung der Welle eingreift, während die Schulter, die durch die All- stufung des Abstandsstückes gebildet wird, den Druck auf die Welle üllertriigt. Die Segmente kii»neii statt der Nut 6 einen nach innen vorstehenden Teil hallen, der sich gegen eine schräge Kante des allzuziehenden Ringes zu legen vermal;. Der Kragen 7 an dein Iring kann darin weg- fallen, und der Riti,g kann, abgesehen von der schrägen Kante, glatt z_vlinelriscli oder kegelförmig sein. Fig. 2 und 3 zeigen acht Segmente, die an ihren verjüngten Enden runde, nach innen vorspringende Ränder 21 besitzen. zwischen Gienen runde Aus- sparungen 20 vorgesel1etl sind, während ini übrigen zwischen den Segmenten ini eingebauten Zustand nur enge Spalte verbleiben, so daß die Segmente bequem zusammen ausgebaut werden können. Diese Segmente eignen sich Ix!son(lers zum Abziehen von Itadialkugellagerringen, da die Enden der Sog- mente mit den Itändei-n 21 zwischen den Kugeln hindurch.geschofen werden können. die dabei in die rundete Aussllartlngell 20 eintreten. Die abgerunde- ten Ränder 21 vertniigen in die tut des Kugellager- rin.ges zu fassen, in der die Kugeln laufen, ohne daß dieser mit einem voi-stelienden Teil oder auch nur finit einer Abschrägun,g versehen zti sein braucht. .Mit den Segmenten kiiniien ,wegen des kleinen Krümmutigsliallimessers auch hinge von sehr ver- schiedenem Durclinie sser allgezogen werden, wobei eilte Spitzenberührung finit dein lZing vermieden ist. Die Vorrichtung geniül.@ Fig. 4 ist geeignet, uni Ringe aus Bohrungen auszuziehen, und enthält ein Führungsglied 22, (las eine konische Außenfläche 23 und eine gleichachsige, mit Gewinde 24 versehene
    Bohrung hat. Die besagte Führung 22 hat eine rohrartige Verlängerung 25 mit einem Innendurchmesser, der geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Gewindes 24, und mit einem Außen:gewiilcle 26 an ihrem von dem Führungsglied abgewandten Ende. Das Führungsglied arbeitet mit einer Anzahl von Segmenten 27 zusammen, z. B. mit deren drei. Diese haben eine Innenfläche 28, die mit der kegligen Außenfläche 23 des Führungsgliedes zusammenarbeitet. Ferner haben diese Soginente einen kegelförmig vorstehenden Rand 29, der hinter den Randdes abzuziehenden Ringes faßt, und eine zylindrische Außenflächei3o, die, wenn nötig, in Berührung mit der Innenfläche des abzuziehenden Ringes gebracht werden kann. Die Segmente 27. sind so gestaltet, .daß die Außenfläche 3o nur dann eine zylindrische Fläche ist, wenn sie eine bestimmte Lage in bezug auf die Führung 22 einnimmt. Im Hinblick hierauf kann jeder Satz von Segmenten 27 nur zum Abziehen von Ringen verwendet werden, deren Innendurchmesser nur wenig von einem bestimmten Wert abweicht. Die Segmente sind mit einer gemeinsamen Ringnut 31 versehen, in die eine ringförmige Drahtfeder 32 gelegt ist, die die Sogmente zusammendrückt. Ferner hat jedes Segment eine abgerundete Endfläche 34. Diese Fläche 34 jedes Segmentes stützt sich in einer Ringnut 35 gegen einen 'Druckkörper 36. Dieser Druckkörper kann in Eingriff stehen finit einem Gewindeteil 37 innerhalb eines Halters 38, .der teilweise die Segmente bis ii@ber die ringförmige Feder 32 schützend umhüllt und zur Handhabung der Vorrichtung dient. Offensichtlich kann (lies-er Halter 38 weggelassen werden ohne irgendeinen Nachteil bezüglich der Wirkung der Vorrichtung. Der Druckkörper 36 umschließt die Verlängerung25 des Führungsgliedes mit Zwischenrauen und greift nicht in das Gewinde des .Führungsgliedes ein. \n seinem von den Segmenten abgewendeten Ende hat der Druckkörper 36 eine Druckfläche 48. Diese arbeitet mit einer Mutter 49 zusammen, die auf das Gewinde 26 der Verlängerung 25 des Führungsgliedes geschraubt ist. Die Mutter 49 hat eine Ringnut 5o, mit der die Endtlächen 34 i der Segmente in Eingriff kommen können, wenn sowohl der Druckkörper 3,6 als auch der Halter 38 weggelassen werden. Bei dieser Vorrichtung kann dann von einem Druckelement mit einer Druckringmutter Gebrauch gemacht werden, wie es bei der Ausführungsform nach Fig.6 erläutert ist, ; deren Teile weiter unten beschrieben werden. Ein Bolzen 39 ist in der durchgehenden Bohrung der Verlängerung 25 des Führungsgliedes angeordnet und greift mittels eines Gewindes in den mit Gewinde versehenen Teil 24 des Führungsgliedes 22 ein. An seinem auf der Seite der Segmente liegenden Ende trägt der Bolzen eine zentral angeordnete harte Kugel 40. Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Wenn ein Ring abgezogen werden soll, wird der Druckkörper 36 oder der Halter 38 von Hand oder im Falle ' schwererer Vorrichtungen mittels eines geeigneten Stützgliedes oder -gerätes gehalten. Wenn die Seg inente 27 noch nicht weit ,genug nach innen bewegt worden sind, um sie durch den Ring einzuführen, wird die Mutter 49 auf der Verlängerung 23 des Führungsgliedes 22 derart gedreht, daß sie sich nach hinten bewegt. Das Führungsglied, 22 ist dabei durch die Reibung zwischen den iSegmenten 27 und dem Führungsglied 22 an einer Drehung gehindert. Darauf wird der Bolzen 39, die Verlängerung 25 oder die Mutter 49 nach vorn gedrückt. Infolgedessen werden diese drei Glieder gemeinsam verschoben. Infolge der Verschiebung der kegligen Fläche 23 der Führung 22 nehmen. die Segmente nunmehr eine Lage mit einem kleineren Durchmesser ein, da sie durch die Feder 32 zusammengepreßt werden. Darauf werden die Segmente durch den abzuziehenden Ring eingeführt, worauf die Mutter 49 in der zu .der vorherigen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Infolge des Druckes der besagten Mutter 49 gegen die Fläche 48 des Druckkörpers 36 während dieser Drehung wird das Führungsglied 22 nach hinten bewegt, so daß sich die Segmente nach außen bewegen. Dies wird fortgesetzt, bis die Segmente hinter den abzuziehenden Ring ohne oder im wesentlichen ohne Spiel greifen. Die Konstruktion der Vorrichtung und die Gestalt der Flächen 29 und 30 sichern eine gute Zentrierung der N'orrichtung in dem Ring. Der Bolzen 319 wird .dann in dem Führungsglied 22 gedreht, bis sich seine Kugel 40 gegen eine Stützfläche in dem Maschinenteil legt. Bei weiterem Drehen des Bolzens 39 in derselben Richtung wird der Ring aus der Bohrung gezogen. In der Vorrichtung nach Fig. 5 weist das Führungsglied 2'2 eine Verlängerung 25 auf mit einem sich über einen beträchtlichen Teil ihrer Länge erstreckenden Gewinde 26. Bei dieser Ausführungsform hat das Führungsglied 22 auch Innengewinde 24, durch das ein Bolzen für das Abziehen geschraubt werden kann. Jedoch ist diese Vorrichtung auch geeignet zur Anwendung in solchen Fällen, in denen kein Wellenstumpf oder eine andere Fläche vorhanden ist, gegen die sich ein Bolzen mit seinem Vorderteil stützen könnte. Gemäß dieser Ausführungsform sind die Segmente 27 mit einer abgestuften Außenfläche 41 versehen, die so ausgebildet ist, daß drei Kragen 42 gebildet -,verden, die hinter die abzuziehenden Ringe fassen können. Es ist damit möglich, Ringe von drei verschiedenen Innendurchmessern mit demselben Satz von Segmenten abzuziehen. Diese Segmente haben auch .abgerundete Endflächen 34, die mit einem auf das Gewinde 26 @geschraubten Druckkörper 43 zusammenwirken. Hinter dem besagten Druckkörper ist ein Druckteil 44 vorgesehen, der dazu dient. gegen den Konstruktionsteil zu stoßen, aus dem der Ring herausgezogen werden soll. Ein Axialdruckkugellager 45 ist hinter diesem .Druckteil vorgesehen, und hinter diesem befindet sich eine auf dasselbe Gewinde 26 geschraubte Druckringmutter 46. Bei dieser Ausführungsform ist auch eine Feder 32 vorhanden, welche die Segmente nach innen drückt. Durch Drehen des Druckkörpers 43 ist es möglich, die Segmente 27 mit ihrer kegligen Innenfläche 47 derart entlang der kegligen Außenfläche 23 des Führungsgliedes 22 zu verschieben, daß die Segmente aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden. Nachdem die Segmente in den Ring eingeführt sind und ihn ergriffen haben, was durch Drehen des Druckkörpers 43 geschieht, wird der Druckteil 44 mit dem Lager 45 und der Druckringmutter 46 längs der Verlängerung 25 des Führungsgliedes bewegt, worauf der Ring durch Drehen der Ringmutter 46 abgezogen wird. Die Innenfläche 47, die von den Segmenten gebildet wird, ist so gestaltet, daß sich ein möglichst wirkungsvolles Zusammenarbeiten mit der kegligen Außenfläche des Führungsgliedes 22 ergibt. Um diesen Zweck zu erreichen, kann die Fläche 47 keglig mit demselben Scheitel wie die Außenfläche 23 ausgebildet sein, die Fläche 47 kann aber auch, im Axialschnitt gesehen, gewölbt sein. In Fig. 6 ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung gezeigt, di_e geeignet ist, Ringe von Wellen o. dgl. abzuziehen. Diese Vorrichtung gemäß Fig. 6 ist leichter herzustellen und zu handhaben als die Vorrichtungen gemäß Fig. i. Bei dieser Ausfiilirungsform ist das Führungsglied, wie es auch in Fig. i der Fall ist, als ein Halter 49 ausgebildet, der auf der einen Seite eine keglige Innenfläche 9b hat, mit der eine Anzahl Segmente 51 zusammenarbeitet. Diese Segmente bilden an jedem Ende eine äußere keglige Fläche 52 und 53. Die Innenseite der Segmente weist zwei zylindrische Teile 54 und' 55 von verschiedenem Durchmesser auf. Der zylindrische Teil 54 hat an dem entsprechenden Ende der Segmente 51 eine konische Randfläche 56, die sich in bezug auf den Teil 54 nach innen erstreckt. Der zylindrische Teil 55 besitzt an dem entsprechenden Ende der Segmente 51 einen sich nach innen erstreckenden,Randteil 57. Die Segmente 51, vori denen z. B. drei vorhanden sind, haben, wiederum als Ganzes gesehen, an ihrem Umfang eine Nut 5,8 mit annähernd rechteckigem Querschnitt. In dieser Nut 58 liegt eine Drahtfeder 59 von rechteckigem Querschnitt. Wenn sich diese Feder 59 und die Segmente 51 in der dargestellten Lage innerhalb des Halters 49 befinden, steht die Feder 59 unter einem radial nach innen gerichteten Druck. Damit die Feder 59 die Segmente 51 nach außen drängt, ist die Nut 58 an ihren äußeren Kanten durch Hämmern o. dgl. verformt, um die Feder 59 an dem Heraustreten aus der Nut 58 zu hindern. Die Segmente 51 werden daher durch die Feder 59 nach außen gedrängt, die mit den eingezogenen äußeren Kanten der Nut 58 zusammenarbeitet. Das Führungsglied 49 ist mit Innen- und Außengewindeteilen 6o bzw. 61 versehen. Ein Druckkörper 62 wirkt mit dem Innengewindeteil 6o des Führungsgliedes 49 zusammen. Ein Druckteil 63 von im wesentlichen zylindrischer Gestalt kann auf (las Führungsglied 49y geschraubt werden. Nach dem, was bezüglich der Ausführungsform gemäß Fig. i gesagt ist, ist nicht viel über die \\'irkungsweise dieser Vorrichtung nach Fig.6 zu sagen. Der Druckkörper 62 hat dieselbe Aufgabe wie die Körper t i und i i° in I# ig. i, nämlich die Segmente in die keglige Führung zu drücken, um sie einander zu nähern. \\'enn ein abzuziehender Ring auf einer \\'elle sitzt, .deren Ende leicht dazu benutzt werden kann, einen axialen Druck zum Abziehen des Ringes zu schaffen, kann ein Bolzen durch eine Gewindebohrung 64 in den Druckkörper 62 eingeführt «erden. Ein solcher Bolzen ist in Fig. i mit i_3 bezeichnet. \\'e11 der den Ring umgebende Konstruktionsteil besser dazu geeignet ist, einen axialen Druck zum :Abziehen des Ringes zu schaffen, kann der Druckteil 63 hierzu verwendet werden. Das Abziehen des Ringes kann in diesem Fall durch Drehen des Druckteiles 63 mit Hilfe eines Werkzeuges geschehen, (las in Bohrungen 65 in diesem Teil 63 eirngreift, so daß durch Abstützung der vorderen Fläche (die rechte Fläche in Fig. 6) dieses Teiles 63 gegen den den Ring umgebenden Bauteil eine geeignete axiale Kraft erzielt wird. Diese Konstruktion nach Fig. 6 ist ganz einfach, hat viele Anwendungsmöglichkeiten bei verschiedenen Verhältnissen. und es ist ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform, daß die Seätnente 51 zum Abziehen von Ringen von zwei verschiedenen Durchmessern benutzt werden können. Wenn nämlich die Segmente aus, dem Führungsglied 49 herausgenommen und umgedreht werden, so daß ihr vorderer Teil zum hinteren Teil wird, wirkt die keglige Außenfläche 53 mit der inneren kegligen Fläche ;o des Führungsgliedes 49 zusammen. Es können nunmehr Ringe abgezogen werden mit einem Außendurchmesser, der im wesentlichen dein Durchmesser der inneren Zylinderfläche 55 der Segmente 51 entspricht. Bei einer ,gegebenen Zahl von Durchmessern von abzuziehenden Ringen ist daher die Zahl der benötigten Segmente nur halb so gro13 wie die Zahl der bei den vorher beschriebenen .ltisführungsformen belfitigten Segmente. Eine andere einfache Ausführungsform zum Abziehen von Ringen von einer Welle, Hülse o. dgl. zeigt Fig.7. Bei <fieser :#,tisfülirungsform ist angenommen, daß die Welle 66, die von dem abzuziehenden Ring 67 umschlossen ist, von solcher Gestalt und Abmessung in axialer Richtung ist, daß es nicht leicht ist, den Ring durch Ausübung eines axialen Druckes auf das Ende der Welle abzuziehen. -eia dies weit Hervorragt. In diesem Fall wirkt eine Anzahl von Segmenten 68, die z. B. eine pyramidenförmige Außenfläche 69 bilden, mit der z. B. pyramidenförmigen Innenfläche eines Fiihrungsgliedes 70 zusammen. das die Segmente umschließt. Die Welle 66. \-on welcher der Ring 67 abgezogen werden soll, hat, wie angenommen wird, eine sich in radialer hichtln- erstreckende Schulter 71. Die zum .\1>zielien des Ringes notwendige Kraft erhält man in diesem Fall (furch A lxlrfcken von dieser Schulter 7 i. Das Führungsglied 70 ist außen mit Gewinde 7 2 versehen, das im Eingriff finit einer Druckkappe 73 und einem Druckring 74 steht. Die 'Druckkappe 73 w lrkt so, (laß sie die Segmente nach recht: bewegt oder zuläßt, daß sie sich nach links bewegen. Der Druckring 74 hat Iiolirtingen 75, in die ein Werkzeug zum Drehen dieses Ringes eingreifen kann. Ein Stützring 76 ist vorgesehen, der sich gegen die Schulter 71 der Welle 66 zu stützen vermag. Kugeln 77 sind zwischen den Ring 74 und den Ring 76 eingefugt. Die Ausführungsform nach Fig.7 ist ganz einfach in der Herstellung und in der Wirkungsweise, und darüber hinaus hat diese Ausführungsform eine verminderte axiale Länge. Die Segmente 68 können auch zum Abziehen von Ringen mit zwei verschiedenen Durchmessern verwendet werden, denn sie bilden zwei nach verschiedenen Richtungen weisende pyramidenförmige Außenflächen und zwei zylindrische Innenflächen itiit verschiedenem Durchmesser. Bei dieser Ausführungsform ist keine Drahtfeder vorhanden, um die Segmente nach außen zu bewegen. Eine solche Feder ist nicht immer erforderlich und kann in einigen Fällen weggelassen werden, da die Segmente solche Seitenflächen haben und zusammen einen solchen beträchtlichen Teil eines Kreis- oder Vieleckumfanges einnehmen, daß sie ohne Vorhandensein einer Feder etwa in der gewünschten Lage innerhalb des Führungsgliedes 70 verbleiben. In -- ig. 8 ist eine andere Ausführungsform zum Abziehen von Ringen angegeben, die von einem festen Bauteil umschlossen und festgehalten werden. Diese Ausführungsform hat ein Stützglied 78, das sich zum Abziehen des Ringes gegen den umschließenden Bauteil stützt. Durch eine zentrale Bohruilg 79 in dieseln Glied 78- ist ein Bolzen So geführt, der einen Vierkantkopf 81 und einen mit Gewinde versehenen Teil 82 hat. Auf der von dem Kopf 8i abgewandten Seite des Bolzens 8o ist auf ihm ein Führungsglied 83 durch irgendwelche geeignete Mittel befestigt. Dieses Führungsglied 83 hat die Gestalt einer einfachen Scheibe mit einer kegligen Außenfläche 84. Eine Anzahl Segmente 85 ist angeordnet, die durch eine Drahtfeder 86 nach innen .gedrängt werden. Die Segmente, wiederum als Ganzes gesehen, verjüngen sich auf ihrer Innenseite keglig nach den Enden zu. Die Außenfläche der Segmente 85 vermag mit der Innenseite von abzuzielieii,den Ringen mit im wesentlichen zwei verschiedenen Durchmessern zusammenzuarbeiten und hat an beiden Enden nach außengerichtete Greifkanten 89. Eine Flügelmutter 87 ist auf den Bolzen 8o geschraubt und vermag den Bolzen So mit dem Führungsglied 83, den Segmenten 85 und einem abzuziehenden Ring in bezug auf das Stützlied 78 und .den festen, den abzuziehenden Ring umschließenden Bauteil nach links zu ziehen, wie aus F ig. 9 ersichtlich ist. Außer wegen ihrer bemerkenswerten Einfachheit ist diese Ausführungsform von Bedeutung, weil bei ihr ein Verschwenken der Segmente 85 eintreten kann, wenn sie in einen abzuziehenden Ring eingeführt werden, vorausgesetzt, daß dieser Ring an seinem rückwärtigen Ende abgerundet ist oder an diesem Ende einen konischen oder anderen schräg verlaufenden Teil aufweist. Dies wird klar werden, wenn zuerst angenommen wird, daß die Vorrichtung gänzlich auseinandergenommen ist. Das Führungsglied 83 mit dem Bolzen 8o wird nun in den abzuziehenden Ring in die zum Abziehen des Ringes richtige Lage eingeführt. Danach werden die Segmente 85 mit der Feder 86 zusammen um das Führungsglied herum in den abzuziehenden Ring eingeschoben. Während dieses Einführens werden die Segmente 85 nach innen gedrückt, wobei ihre rechten Greifkanten 89 die Innenfläche des abzuziehenden Ringes berühren. Während dieser Bewegung kommen die Segmente in Eingriff mit dem Führungsglied 83. Nachdem die Segmente mit ihren Greifkanten 89 hinter den abzuziehenden Ring getreten sind, schnappen diese Kanten 89 unter der Wirkung der nach innen drückenden Drahtfeder 86 nach außen hinter das abgerundete, konische oder anderweitig schräg verlaufende Ende des abzuziehenden Ringes. Wenn der abzuziehende Ring keine abgerundete, konische oder anderweitig schräg verlaufende hintere Kante aufweist, werden ,die Segmente 85 nach dem Einführen in diesen Ring in der Weise nach außen bewegt, wie es oben bezüglich Fig.4 und 5 beschrieben ist, wobei .sie hinter den abzuziehenden Ring greifen. Wenn sich z. B. hinter dem abzuziehenuen hing ein Bauteil befindet, der denselben Innendurchmesser hat, so daß die Innenflächen des abzuziehenden Ringes und dieses Teiles fluchten, können die scharfen Außenkanten 89 der Segmente an der Trennfuge des Ringes und des Bauteiles nach außen gedrängt werden, so daß sieden abzuziehenden Ring etwas in der gewünschten Richtung bewegen, worauf .die Kanten 89 fest hinter diesen Ring greifen. Diese Bewegung der Segmente kann durch eine Druckscheibe 88 bewirkt werden. Diese ist auf den Bolzen 8o geschraubt und kann mit einem geeigneten Werkzeug oder von Hand gedreht werden, wobei sie sich gegen die Segmente stützt. Die Segmente können leicht ausgewechselt werden, so daß dieselbe Vorrichtung, wenn sie verschiedene Sätze von Segmenten umfaßt, zum Abziehen von Ringen mit stark voneinander abweichenden Innendurchmessern verwendet werden kann. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann vorteilhaft zum Abziehen aller möglichen Ringarten von Wellen oder anderen Bauteilen benutzt werden. Besonders ist eine solche Vorrichtung geeignet zum Abziehen von Innen- oder Außenringen von Kugel-oder Rollenlagern in Transmissionen, Drehbänken und anderen Maschinen. Die Erfindung ist nicht auf die obigen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann bei verschiedenen Ausführungsformen angewendet werden. PATENTANSPRÜCHE: t. Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder ähnlichen Körpers von einem Konstruktionsteil, der den besagten Körper umschließt oder ihn trägt, z., B. von einem Maschinengehäuse, einer Welle o.,dgl., dadurch gekennzeichnet, <laß die Vorrichtung ein Führungsglied (1, 22, 49, 70, 83), <las eine kegel- oder lfyramidenförinige Führungsfläche (2, 23, 90.84) hat, und eine Anzahl von Segmenten (4, 27, 51, 68, 85) umfaßt, die in ihrer Gesamtheit innen oder außen eine entsprechende kegel- oder pyramidenförmige Fläche (28, 47. 52. 53, 69) bilden und mit dem Ring (8, 67) oder ähnlichen Körpern zusammenarbeitende Flächen (6, 21, 29, 41, 56, 89) besitzen, die so gestaltet sind, daß der Ring durch die Segmente axial mitgenommen wird, wenn diese in der .\1>zieliriclitung längs bewegt werden, wobei Vorkehrungen (io, 11, 32, 49, 43, 62, 73, 88) :getrofteti sind für die gemeinsame axiale und, durch Zusammenwirken der Segmente mit der kegel- oder pyra= nii,denförmigen Fläche des Führungsgliedes, radiale Lagenveränderutig der Segmente in bezug auf das Führungsglied und ein oder mehr Glieder (15, 39, 44, 46, 63, 74, 78, 87) für die axiale Verschiebung des Führungsgliedes mit den Segmenten in bezug auf den Konstruktionsteil vorhanden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch t zum Abziehen eines Ringes oder ähnlichen Körpers von einem Konstruktionsteil, der den besagten Körper umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder für die gemeinsame axiale Lagenveränderung der Sagnlellte (27, 68, 85) in bezug auf das Führungsglied einen eine Druckfläche (48) aufweisenden Druckkörper (36) umfassen und Mittel (49, 43, 88), die mit Gewinde zum Zusammenwirken mit dem Gewinde auf einer Verlängerung. des Führungsgliedes (22,83) oder irgendeines anderen auf dem Führungsglied befestigten Gliedes versehen sind, in der Weise, daß, wenn der Druckkörper und das Führungsglied oder die mit Gewinde versehe-Z> und mit dem Führungsglied zusammenarbeitenden Glieder in .der richtigen Richtung in bezug aufeinander gedreht werden, die Segmente auf dem Führungsglied verschoben und auseinandergedrückt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, die mit dem Gewinde versehen sind, das mit dein Gewinde auf der Verlängerung des Führungsgliedes zusammenarbeitet, durch eine Mutter (49, 43, 88) gebildet werden, die mittels einer Druckfläche axial mit dem Druckkörper zusammenarbeitet.
  4. 4. Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes (>der ähnlichen Körpers von einer Welle oder einem ähnlichen den besagten Körper tragenden Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder für die gemeinsame axiale Verschiebung der Segmente (4, 51, 68) in bezug auf (las Führungsglied (1, 49, 70) einen eine Druckfläche aufweisenden Druckkörper (1o) und Mittel (11, 62, 73) umfassen, die mit Gewinde zum Zusammenwirken mit dem .Gewinde auf einer Verlängerung des Führungsgliedes oder irgendeines anderen auf dem ,Führungsglied befestigten Gliedes versehen sind, in der Weise, dal3. wenn der I>rucl;k<irl>fr und das Führungs- glied oder die mit Gewinde versehenen und mit dem Führungsglied zusammenarbeitenden Glieder in der richtigen Richtung in bezug auf- einander gedreht werden, die Segmente in dem Führungsglied verscllil4eil cii(1 aufeinander zu gedrückt werden. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehen- iien .\nsl>riiche. dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (51. f>e, e; ) zwei kuglige oder pyra- midenförmige "1 eilflücllün (52, 53, li9) zum pyra- midenförmige finit denn Führungsglied (49, 70, 83) bilden, die sich beide nach außen oder beide nach innen verjüngen und ihre Scheitel auf ver- schiedenen Seiten der Segmente halfen, und daß die besagten Segmente -zwei derart verschieden- artige Flächenteile (54, 55, 56. 57. 89) haben, daß bei Umkehrung der Lage der Segmente in axialer Richtung Ringe von zwei verschiedenen Durchmessern und/oder festalten abgezogen werden können. 6. Vorrichtung nach eifein der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, (faß (las Führungsglied (22) eine roter- oder stangenförmige, zu der Vorrichtung gleich- aclisig angeordnete \-erlätigeruifg (25) hat, die finit einem Außengewinde versehen ist, mit dem die Mittel (43) zuin axialen Bewegen der Seg- inente mittels des Gewindes iin Lingriff stehen, und daß rings um die Verlängerung ein direkt oder indirekt gegen einen das abzuziehende 'heil umgebenden Konstruktionsteil drückender Druckteil (44) vorgesehen ist, der ebenfalls von einer 1)ruckrin.gmutter (46) zum Abziehen des Ringes gedrückt wird, die ebenfalls mit der erlängerung im Eingriff stellt. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Druckkörper (43) für die Segmente (27) und die Ritigniutter (46) in den- selben mit Gewinde versehenen. Teil der Ver- längerung (25) eillgreife1f. B. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, da- durch gekennzeichnet, daß ein Wälzlängsdruck- lager zwischen dem zum Drücken gegen den Konstruktionsteil dienenden Druckteil (44) und der Ringmutter (46) vorgesehen ist. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehen- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (4, 27, 51, 85) auf der Seite, die finit der kugligen Fläche des Führungsgliedes (1, 22, 49, 83) zusammenarbeiten soll, eine Fläche haben, die kegelförmig ist mit demselben Scheitel wie die kuglige Fläche des Führungs- gliedes. io. Vorrichtung nach eifein der vorhergehen- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (4, 27, 51, 68, 85) auf der Seite, die mit dem abzuziehenden Ring zusammen arbeiten soll, einen vorstehenden Rand.(21, 29, 42, 56, 57, 89) zum Fassen hinter einen abzu- ziehenden Ring haben. i i. Vorrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (4) an ihren
    Enden in radialer Richtung vorspringende abgerundete Ränder (21) besitzen, die hinter den abzuziehenden Ring zu greifen vermögen, und daß zwischen diesen Rändern Aussparungen (20) vorgesehen sind. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden _lasprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (d), als eine Einheit gesehen, auf der Seite, die mit dem abzuziehenden Teil zusammenarbeiten soll, eine Ringnut (6) aufweisen, die einen Kragen (7) des abzuziehenden Zylinders o. d"1. (8) zu fassen und zti halten vermag. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 tnid io, dadurch gekennzeichnet, daß die Seginente auf der Seite, die mit dein abzuziehenden Teil zusammenarbeitet, verschiedene vorstehende lZänder (d.2) aufweisen, die von der Einführungsseite der Vorrichtung her nacheinander zunehmende Durchmesser haben. 14. Vorrichtung nach einem der vorher-Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Segmente eine radial gegen das Führungsglied drückende ringförmige Feder (5, 32.59, 86) wirkt. 15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder für die gemeinsame axiale Verschiebung des Führungsgliedes (1, 22) mit den Segmenten (d, 27) in .bezog auf den Konstruktionsteil einen zentralen Bolzen (15, 39) enthalten, der mittels eines Gewindes in einer Bohrung des Führungsgliedes oder eines damit verbundenen Teils mit diesem zusammenarbeitet, um gegen das Ende einer Welle oder gegen irgendeine andere Querfläche zu .drücken, die zentral nahe bei dem abzuziehenden .Ring liegt, in der Weise, daß ein Drehen des Bolzens eine axiale Verschiebung des Ringes mit den Segmenten und dem Führungsglied in bezug auf den Konstruktionsteil ergibt. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (15, 39) an seinem Druckende einen harten Teil (17, :4o) hat. z. B. eine harte Kugel, die in oder an seinem Ende befestigt ist. 17,- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Bolzen (15) und Wellenende (9) ein Zwischendruckstück (18) angeordnet ist.
DEP364K 1948-06-30 1949-12-01 Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder aehnlichen Koerpers von einem Maschinenteil Expired DE832279C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL832279X 1948-06-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE832279C true DE832279C (de) 1952-02-21

Family

ID=19843001

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP364K Expired DE832279C (de) 1948-06-30 1949-12-01 Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder aehnlichen Koerpers von einem Maschinenteil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE832279C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169859B (de) * 1953-09-02 1964-05-06 Orenstein & Koppel Ag Vorrichtung zum Ausbauen von zylindrischen Tragrollen aus Foerderbandstrassen
DE1297059B (de) * 1968-01-09 1969-06-04 Engelmann Walter Zangenartiges Werkzeug zum axialen Verschieben von Spannelementen von Sicherungsmuttern, Stellringen u. dgl.
EP0662368A1 (de) * 1994-01-05 1995-07-12 Johann Peffeköver GmbH &amp; Co. KG Werkzeugfabrik Abziehvorrichtung
FR2778358A1 (fr) * 1998-05-07 1999-11-12 Facom Procede et outil d'extraction d'un joint
FR3118594A1 (fr) * 2021-01-04 2022-07-08 Electric Bike Company Outil d’extraction de bagues de guidage d’amortisseurs de cycle

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR602760A (fr) * 1925-08-27 1926-03-26 Extracteur pour cuvettes de roulements à billes
FR726717A (fr) * 1930-08-19 1932-06-02 Perfectionnements apportés aux dispositifs pour démonter les roues de véhicules
FR848567A (fr) * 1938-01-08 1939-11-02 Dispositif pour l'extraction de roulements et autres applications

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR602760A (fr) * 1925-08-27 1926-03-26 Extracteur pour cuvettes de roulements à billes
FR726717A (fr) * 1930-08-19 1932-06-02 Perfectionnements apportés aux dispositifs pour démonter les roues de véhicules
FR848567A (fr) * 1938-01-08 1939-11-02 Dispositif pour l'extraction de roulements et autres applications

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169859B (de) * 1953-09-02 1964-05-06 Orenstein & Koppel Ag Vorrichtung zum Ausbauen von zylindrischen Tragrollen aus Foerderbandstrassen
DE1297059B (de) * 1968-01-09 1969-06-04 Engelmann Walter Zangenartiges Werkzeug zum axialen Verschieben von Spannelementen von Sicherungsmuttern, Stellringen u. dgl.
EP0662368A1 (de) * 1994-01-05 1995-07-12 Johann Peffeköver GmbH &amp; Co. KG Werkzeugfabrik Abziehvorrichtung
FR2778358A1 (fr) * 1998-05-07 1999-11-12 Facom Procede et outil d'extraction d'un joint
FR3118594A1 (fr) * 2021-01-04 2022-07-08 Electric Bike Company Outil d’extraction de bagues de guidage d’amortisseurs de cycle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1254108B (de) Walzenzapfenlager
DE3530726C1 (de) Vorrichtung zum Herausdruecken von Radflanschnaben oder Flanschkeilnaben von Kraftfahrzeugen od.dgl. aus einem Wellenlager
DE2944963A1 (de) Spreizbare aufspanneinrichtung fuer naben o.dgl.
EP0512498B1 (de) Abziehvorrichtung zum Abziehen eines Wälzlagers von einer Welle
DE3506423C1 (de) Walzenmantelwechselvorrichtung an einem Kalander
DE832279C (de) Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder aehnlichen Koerpers von einem Maschinenteil
DE2841116C2 (de) Vorrichtung zum Abziehen von Hülsen, Lagerringen o.dgl.
DE2006954C3 (de) Walzenzapfenlager
DE2441218B2 (de) Vorrichtung zur drehmomentbegrenzung
DE2549709C2 (de) Vorrichtung zum Festspannen eines fliegend gelagerten Rotationskörpers, insbesondere einer Walzscheibe aus Hartmetall auf einer Antriebswelle
DE2252309C2 (de) Walzmaschine zum Verformen von zylindrischen metallischen Ringrohlingen
DE19957990A1 (de) Auszieheinrichtung für in Rollenwickelmaschinen eingesetzte Wickelrohre
DE2621702A1 (de) Spreizbarer dorn
DE2512654A1 (de) Dornausziehvorrichtung fuer pilgerwalzwerke
DD141466A1 (de) Vorrichtung zum befestigen von walzscheiben auf antriebswellen
DE1559675C (de) Vorrichtung zum Aufwickeln von Schlau chen
DE857713C (de) Auf den Kegel eines Waelzlageraussenringes aufsteckbarer, laengsgeschlitzter Aussen-Spannring
DE1291700B (de) Hydraulische Abziehvorrichtung zum Abziehen von Zahnraedern, Kugellagern und anderen rad- oder ring- oder scheibenfoermigen Werkstuecken
DE2400855A1 (de) Glattwalzwerkzeug
DE2108415C (de) Etui fur einen Lippenstift u dgl
DE1300777B (de) Hydraulischer Spanndorn
DE1777392A1 (de) Vorrichtung zum bearbeiten von rohren oder dgl
DE2302927C3 (de) Glattwalzwerkzeug zum Bearbeiten einer zylindrischen Werkstückoberfläche
DE2128851B1 (de)
DE2127628A1 (de) Vorrichtung zur festen Verbindung von Radern, Nocken u a mit einer Welle und zu deren Losung