DE8317802U1 - Anleinvorrichtung fuer tiere, insbesondere fuer hunde - Google Patents

Anleinvorrichtung fuer tiere, insbesondere fuer hunde

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DE8317802U1 DE19838317802 DE8317802U DE8317802U1 DE 8317802 U1 DE8317802 U1 DE 8317802U1 DE 19838317802 DE19838317802 DE 19838317802 DE 8317802 U DE8317802 U DE 8317802U DE 8317802 U1 DE8317802 U1 DE 8317802U1
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Anleinvorrichtung für Tiere, insbesondere Hunde
Die Erfindung betrifft eine Anleinvorrichtung für Tiere, insbesondere Hunde, mit einem an einem Glied oder einem Anschlußring eines Tierhalsbandes o.dgl. lösbar befestigbaren Anschlußglied, das zwei relativ zueinander in eine öffnungs- und eine Schließstellung bewegbare Halteglieder aufweist, die in Schließstellung verriegelbar sind, also eine Vorrichtung, die es beispielsweise ermöglicht, das Halsband eines Hundes lösbar an einer Führungsleine oder an einer Laufleine zu befestigen. Diese Vorrichtung kann auch statt einer der bei Hunderennen sonst üblichen 'Startmaschinen1 eingesetzt werden.
Bei den bisher bekannten derartigen Vorrichtungen, die in der Praxis trotz unterschiedlicher Gestaltung in aller
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Regel als "Karabiner" bezeichnet werden, zeigt sich immer wieder, daß sich ihre Halteglieder problemlos nur öffnen lassen, wenn auf das angeleinte Tier - also in Richtung der von ihm ausgeübten Zugkraft - zugegangen worden ist, um das an seinem Malsband befestigte Anschlußglied manuell zu betätigen. Letzteres ist für den Hundeführer insbesondere dann mit dem Risiko eines Sturzes verbunden, wenn eine plötzliche Ableinung des Hundes erfolgen soll, also beispielsweise auf der Jagd oder dann, wenn ein Schutzhund zur Verfolgung eines Tatverdächtigen rasch abgeleint werden soll. Ihn in solchen Fällen mit der Leine laufen zu lassen, hätte zur Folge, daß er von dieser im freien Lauf behindert, u.U. sogar verletzt werden könnte.
Bei einigen Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art kommt hinzu, daß sich ihre Halteglieder nur dann öffnen lassen, wenn auf sie keine Zugkräfte ausgeübt werden, d.h. beispielsweise nur dann, wenn sich der angeleinte Hund ruhig verhält und nicht an seiner Leine zerrt. Anderenfalls kann er in aller Regel erst abgeleint werden, nachdem seine über das Halsband auf die Leine übertragenen Zugkräfte von einer Hand des Hundeführers abgenommen worden sind, so daß die jetzt zugkraftfreien Halteglieder geöffnet werden kennen. Auch bei diesen Anleinvorrichtungen ist es also erforderlich, daß das angeleinte Tier, in Richtung der von ihm ausgeübten Zugkraft zugegangen wird, um das an seinem Halsband befesigte Anschlußglied zu lösen, was, wie bereits erwähnt, wegen der damit verbundenen Sturzgefahr nicht immer problemlos durchführbar ist.
Es wurde deshalb bereits eine Hundeleine entwickelt, bei der das an einem Leir.enende befestigte Anschlußglied nicht
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direkt an Halsband des Hundes zu befestigen ist, sondern vielmehr durch einen dort befestigten Ring zu führen und etwa in der Mitte zwischen Hund und Hundeführer am der Leine zu befestigen ist, so daß zum Ableinen des Hundes nicht mehr die volle Distanz zwischen Hundeführer und Hund zu überbrücken ist. Es besteht jedoch die Gefahr, daß sich das Anschlußglied, nachdem es durch manuelle Betätigung gelöst wurde, mit dem am Halsband des Hundes befestigten Führungsring verfängt, so daß der Hund weiterhin angeleint bleibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anleinvorrichtung für Tiere, insbesondere Hunde zu schaffen, deren Anschlußglied für Mensch und Tier rasch und problemlos zu lösen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anleinvorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens eines ihrer Halteglieder zum öffnen und/oder Schließen fernbetätigbar ausgebildet ist, so daß es sich erübrigt, zur Betätigung des Anschlußgliedes auf das angeleinte Tier in Richtung der von ihm ausgeübten Zugkraft zuzugehen. Dabei ist die Fernbedienung insbesondere so ausgebildet, daß eine Schließ- und Öffnungseinrichtung am Halteglied vorgesehen und dort betätigbar ist und die öffnungseinrichtung durch vorzugsweise mechanische und/oder elektrische Verbindungsglieder mit einem entfernt davon angeordneten Öffnungsauslöser verbunden ist.
Den beiden Haltegliedern kann mit Vorteil wenigstens ein Verriegelungsglied zugeordnet sein, mit dem sie formschlüssig in der Schließstellung haltbar und vorzugsweise auch in die Schließstellung bringbar sind. Dabei ist es möglich, die beiden Halteglieder so auszubilden, daß sie relativ zueinander federbelastet sind, wobei die Federkraft - anders als bei den bisher bekannten Anleinvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art - so gerichtet ist, daß sie eine Öffnung der Halteglieder bewirkt. Das Vorhandensein eines
die Halteglieder formschlüssig in der Verschlußstellung haltenden Verriegelungsgliedes und die auf die Halteglieder einwirkende, die öffnung der Halteglieder bewirkenden Federkraft hat zur Folge, daß sich die Halteglieder automatisch öffnen, sobald das Verriegelungsglied außer Eingriff mit den Haltegliedern gebracht worden ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Halteglieder jeweils als zweiarmige Hebel mit einem Verriegelungshaken und einem damit starr verbundenen Betätigungsarm ausgebildet, die im Obergangsbereich zwischen dem Verriegelungshaken und dem Betätigungsarm vorzugsweise derart gelenkig miteinander verbunden sind, daß durch ein Spreizen der Betätigungsarme ein Aufeinanderzugehen der Verriegelungshaken erzielbar ist. Die beiden Verriegelungshaken können dabei jeweils im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet sein, so daß sie in der Schließstellung eine im wesentlichen kreisförmige Aufnahme begrenzen. Die gelenkige Verbindung kann direkt oder indirekt ausgebildet sein. Die auf die beiden Halteglieder in Richtung auf deren Offen-Stellung ausgeübte Federkraft kann von einer Schenkelfeder ausgeübt werden. Wegen ihrer leichteren Montierbarkeit, ist jedoch eine einfache, im Endbereich der beiden Betätigungsarme zu befestigende Zugfeder vorzuziehen.
Das vorerwähnte Verriegelungsglied kann zwischen die beiden Betätigungsarme einführbar und vorzugsweise als keilförmiges Spreizglied ausgebildet sein. Statt dieses Spreizgliedes kann ein innen auf die Betätigungsarme einwirkender, die Spreizung bzw. Schließung der Betätigungsarme bewirkender Nocken vorgesehen sein. Das Spreizglied bzw. der Nocken ist vorzugsweise gegen eine ungewollte öffnung der Halteglieder in der Schließstellung gesperrt und kann zum öffnen durch Federkraft oder durch Zwangsführung zurückgeführt werden.
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Das Anschlußglied der erfindungsgemäßen Anleinvorrichtung kann ein vorzugsweise zylindrisch ausgebildetes Gehäuse aufweisen, in dem die Betätigungsarme der beiden Halteglieder angeordnet sind und das vorerwähnte Spreizglied kolbenartig geführt ist. Dem Spreizglied kann dabei innerhalb des Gehäuses eine fernbetätigbare Verstelleinrichtung zugeordnet sein. Diese Verstelleinrichtung kann einen Elektromotor aufweisen, dem ein mit dem Sperrglied zusammenwirkendes übertragungsglied zugeordnet ist. Dieses übertragungsglied wird bei einer bevorzugten Ausflihrungsform von einem Nocken gebildet, der über ein Getriebe von vorerwähntem Elektromotor antreibbar ist.
Die innerhalb des Gehäuses angeordnete Verstelleinrichtung kann statt eines Elektromotores und eines damit zusammenwirkenden Übertragungsgliedes einen aus zwei aneinander angelenkten Armen bestehenden Kniehebel aufweisen, wobei der eine Kniehebelarm am Gehäuse und der andere Kniehebelarm am Sperrglied angelenkt ist. Beiden Kniehebelarmen ist dabei wenigstens eine Feder zugeordnet, die die Kniehebelarme in ihre Sperrstellung drückt. Zur Betätigung der so ausgebildeten Verstelleinrichtung kann eine auf das Sperrglied in Öffnungsrichtung einwirkende, manuell betätigbare Zugeinrichtung vorgesehen sein, die vorzugsweise am Knickpunkt der Kniehebelarme angreift. Diese Zugeinrichtung kann bowdenzugartig ausgebildet sein. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß als Zugeinrichtung ein einfaches, durch eine öffnung im Anschlußglied-Gehäuse geführtes Zugseil genügt.
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Das Anschlußglied der erfindungsgemäßen Anleinvorrichtung kann je nach Einsatzort und -zweck überall befestigt werden, so beispielsweise auch an einen Mauerhaken oder einer im Hunderennspcrt üblichen Startmaschine. Als besonders vorteilhaft hat sich ihre Befestigung an einem Ende einer Führungsleine erwiesen und - wegen der damit verbundenen Gewichtsersparnis - dabei die direkte Befestigung, ohne Zwischenschaltung eines gesonderten Karabiners. Zur direkten Befestigung an einem Ende einer Führungsleine kann das Anschlußglied-Gehäuse einen der Befestigung der Führungsleine dienenden Quersteg aufweisen, worauf in der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform noch hingewiesen werden wird, Weist die mit dem Sperr- bzw. Spreizglied zusammenwirkende Verstelleinrichtung einen Elektromotor auf, so kann diesem als Stromquelle eine Batterie zugeordnet sein, die wegen der damit für das Tier verbundenen Gewichtsersparnis vorzugsweise außerhalb des Anschlußgliedes, beispielsweise in einem Griffstück angeordnet sein kann, das an dem vom Anschlußglied abgewandten Ende der Führungsleine vorgesehen ist. Dem Elektromotor können dabei mit Vorteil zwei parallel geschaltete, manuell betätigbare Schalter zugeordnet sein, von denen der eine am Anschlußglied-Gehäuse und der andere am Griffstück vorgesehen ist und die zweckm?;ßigerweise als Druckschalter ausgebildet sind, die sich bei Entlastung selbsttätig rückstellen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist zudem im Anschlußglied-Gehäuse ein mit dem Sperr- bzw. Spreizglied zusammenwirkender Endschalter vorgesehen, der den Stromkreis des im Ansehtußglied liegenden Schalters in Schließstellung des Anschlußgliedes unterbricht und so den Motor abschaltet. Ein öffnen ist dann wieder mit dem zweiten Schalter möglich. Diese Schaltung erlaubt es, den Motor sowohl für den Schließ- als auch für den Öffnungsvorgang im gleichen Drehsinn laufen zu lassen. Zum Schutz der das Griffstück mit dem Anschlußglied verbindenden Stromkabel können diese entlang der Leine, vorzugsweise im Inneren der hohl ausgebildeten Leine verlaufen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Be-
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schreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen im Zusammenhang mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen jeweils schematisch
Fig. 1 eine mit einer Anleinvorrichtung gemäß Erfindung ausgerüstete Hundeleine,
Fig. 2 Seitenansichten des in Fig. 1 dargestellten und 3 Anschlußgliedes in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte und 5 Anschlußglied in öffnungs- bzw. Schließstellung, jeweils geschnitten,
Fig. 6 den in den Figuren 4 und 5 dargestellten und 7 Schnitten entsprechende Schnitte durch eine andere Anschlußglied-Ausführungsform und
Fig. 8 einen Schaltplan für das in den Figuren 1 bis 5 dargestellte Anschlußglied.
Die in Fig. 1 dargestellte Hundeleine 1 weist an ihrem einen, in der Zeichnung nach oben weisenden Ende ein an ihr befestigtes Anschlußstück 2 und an ihrem anderen Ende ein Griffstück 3 auf. Das Anschlußstück 2 und das Griffstück 3 sind miteinander über einen doppellagigen Lederriemen 4 verbunden, der im Anschlußstück 2 über einen Quersteg 5 geführt und dessen beide Enden im Griffstück 3 befestigt sind.
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Zwischen den beiden, in ihren Randbereichen miteinander vernähten Lagen des Lederriemens 4 ist ein elastischer, in der Zeichnung nicht dargestellter Schlauch angeordnet, in dem drei Kabel verlegt sind, die das Griffstück 3 mit dem Anschlußglied 2 verbinden. Eines dieser Kabel führt von einer im Griffstlick 3 angeordneten, in Fig. 1 nicht dargestellten Batterie 6 (vgl. Fig. 8) zu einem in das Griffstlick 3 eingebauten, von außen her betätigbaren Schalter 7 und von dort zu einem im Anschlußglied 2 angeordneten Elektromotor 8, von dem das zweite dieser Kabel zurück zur Batterie 6 führt. Das dritte dieser Kabel führt von der Batterie 6 über zwei an bzw. im Anschlußglied 2 vorgesehene Schalter 9, 10 ebenfalls zum Elektromotor 8.
Das Anschlußglied 2 weist ein hohl und im wesentlichen quaderförmig ausgebildetes Gehäuse auf, in dessen unteren Bereich der Elektromotor 8 so angeordnet ist, daß seine Antriebswelle 11 mit der Längsachse des Anschlußglied-Gehäuses fluchtet. Auf dem freien Ende der Antriebswelle 11 des Elektromotores 8 ist ein kleines Kegelrad 12 befestigt, das mit einem größeren Tellerrad 13 in Wirkverbindung steht. Das Tellerrad 13 ist an einer Achse befestigt, deren eines Ende im Boden 14 des Anschlußglied-Gehäuses und deren anderes Ende in der diesem Boden 14 gegenüberliegenden, als Deckel 15 ausgebildeten Gehäusewandung gelagert ist, wobei das im Deckel 15 vorgesehene Achslager aus einer in Draufsicht kreisförmigen Durchbrechung besteht, so daß die Stirnseite des darin gelagerten Achsendes und eine darauf angeordnete Strichmarkierung 31 von außen her sichtbar sind, mit der Folge, daß auch bei geschlossenem Gehäuse die jeweilige Stellung erkannt werden
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kann, die ein mit dem Tellerrad 13 starr verbundener Nocken 16 einnimmt.
Der Nocken 16 ist einem Sperrglied 17 zugeordnet, der oberhalb des von dem Kegelrad 12 und dem Tellerrad 13 gebildeten Getriebes innerhalb des Anschlußglied-Gehäuses angeordnet und dort kolbenartig geführt ist. Die von vorgenanntem Getriebe abgewandte Seite des Sperrgliedes 17 weist zwei nach oben konvergierende Schrägflächen 18, 18' auf. Diese Schrägflächen 18, 18' stehen jeweils in Wirkverbindung mit einem Betätigungsarm 19, 19' eines als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Haltegliedes, das neben dem schon erwähnten Betätigungsarm 19, 19' noch einen damit starr verbundenen Verriegelungshaken 20, 20' aufweist. Die beiden zweiarmigen Hebel sind jeweils im Obergangsbereich zwischen ihren Verriegelungshaken 20. 20" und Betätigungsarmen 19, 19' so gelenkig miteinander verbunden, daß durch ein Spreizen der beiden Betätigungsarme 19, 19' ein Aufeinanderzugehen der beiden Verriegelungshaken 20, 20' erzielbar ist. Die beiden Betätigungsarme 19, 19' sind über eine Zugfeder 21 miteinander verbunden. Der die beiden zweiarmigen Hebel gelenkig miteinander verbindende Gelenkzapfen 22 ist mit seinem einen Ende am Gehäuseboden 14 befestigt, so daß sichergestellt ist, daß die beiden von den beiden zweiarmigen Hebeln gebildeten Halteglieder zwar gegeneinander verschwenkt, nicht jedoch aus dem Gehäuse des Anschlußgliedes 2 geschoben werden können.
Wird der Elektromotor 8 in Betrieb gesetzt, so bewirkt das ihm zugeordnete Getriebe, das neben den vorerwähnten Zahnrädern 12, 13 noch Untersetzungseinrichtungen 33 aufweisen kann, daß der Nocken 16 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Ausgehend von der in Fig. 4 dargestell-
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ten Nockenposition hat dies zur Folge, daß der Nocken 16 von unten her gegen das Sperrglied 17 drückt und dieses axial verschiebt. Letzteres hat wiederum zur Folge, daß die beiden Betätigungsarme 19, 19' wegen ihres Zusammenwirkens mit den beiden Schrägflächen 18, 18' des Sperrgliedes 17 entgegen der auf sie einwirkenden Zugfeder 21 auseinandergespreizt und die mit ihnen starr verbundenen Verriegelungshaken 20, 20' gegeneinander gedrückt werden, womit für die beiden Halteglieder die in Fig. 5 dargestellte Schließstellung erreicht ist. Wird der Elektromotor 8 jetzt von Schalter 10 (vgl. Fig. 3) gestoppt, so begrenzen die beiden Verriegelungshaken 20, 20' jetzt eine im wesentlichen kreisförmige Aufnahme für ein Glied oder einen Anschlußring eines Kundehalsbandes. Soll diese Aufnahme geöffnet werden, so ist der Elektromotor 8 erneut in Gang zu setzen, mit der Folge, daß sich der Nocken 16 weiter im Uhrzeigersinn verdreht und das mit ihm zusammenwirkende Sperrglied 17 unter der Wirkung der Zugkraft des Hundes sowie der der Zugfeder 21 nach unten, d.h. in Richtung auf den Elektromotor 8 hin verschoben wird. Die beiden Betätigungsarme 19, 19' bewegen sich unter der Wirkung dieser Kräfte aufeinander zu, mit der Folge, daß sich die mit ihnen starr verbundenen Verriegelungshaken 20, 20' voneinander weg bewegen und die zuvor gemeinsam begrenzte Aufnahme öffnen.
Dem Elektromotor 8 sind, wie bereits erwähnt, drei Schalter 7, 9 und 10 zugeordnet, denen jeweils andere Aufgaben zukommen. Der im Anschlußglied 2 angeordnete, von außen her manuell betätigbare Schalter 9 ist zu betätigen, wenn das Anschlußglied 2 an einem Glied oder einem Anschlußring eines Tierhalsbandes angeschlossen werden soll. Der im Inneren des Anschlußgliedes 1 angeordnete Schalter 10 (vgl. Fig. 3) wird von dem im Anschlußglied 2 kolbenartig
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geführten Sperr- bzw. Spreizglied 17 betätigt, wenn dieses die in Fig. 5 dargestellte Position erreicht hat. Der Schalter 10 bildet somit einen Endschalter, der die Stromzufuhr ; in dieser Sperrgliedposition für den Elektromotor 8 unterbricht. Dem Endschalter 10 ist eine Einstellschraube 32 ι zugeordnet, mit der der Hub des Verriegelungsgliedes 17 ι und damit der Schaltzeitpunkt einstellbar ist. Wird jetzt, ausgehend von der in Fig. 5 dargestellten Spreizgliedposition der Schalter 7 betätigt, so hat dies zur Folge, daß dem Elektromotor 8 erneut Strom zufließt und dies wiederum, daß der mit ihm zusammenwirkende Nocken 16 seine in Fig. 55 dargestellte Sperrposition verläßt und es dem Sperrbzw. Spreizglied 17 ermöglicht, sich unter der Wirkung der auf die beiden Betätigungsarme 19, "!91 einwirkenden Zugfeder 21 axial in Richtung auf den Elektromotor 8 zu verschieben, wodurch bewirkt wird, daß der interne Endschalter 10 geschlossen wird und sich die beiden Verriegelungshaken 20, 20' öffnen und letztlich wieder die in Fig. 4 dargestellte Ausgangsposition einnehmen. Wird jetzt, ausgehend von dieser Ausgangsposition einer der beiden Schalter 7, 8 erneut bzw. weiterhin betätigt, so führt dies wiederum dazu, daß sich die beiden Verriegelungshaken 20, 20' erneut aufeinander zu bewegen, bis sie schließlich wieder die in Fig. 5 dargestellte Position einnehmen.
Während der im Anschlußglied 2 vorgesehene, von außen her manuelle betätigbare Schalter 9 zur Befestigung des Anschlußgliedes 2 vorgesehen ist, dient der im Griffstück 3 vorgesehene, ebenfalls von außen her manuell betätigbare Schalter 7 dem Lösen des Anschlußgliedes 2.
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Der Elektromotor 8, das ihm zugeordnete Getriebe 11 bis 13 und der damit zusammenwirkende Nocken 16 bilden somit eine vom Schalter 7 fernbetätigbare Verstelleinrichtung für das zeichnerisch darüber angeordnete Sperr- bzw. Spreizglied 17. Diesem ist bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten, insbesondere für kleinere Tiere geeignete Ausführungsform eine anders ausgebildete Verstelleinrichtung zugeordnet, die einen aus zwei aneinander angelenkten Armen 23, 24 bestehenden Kniehebel aufweist, von denen der eine 23 am Gehäuseboden 14 und der ander«? 24 am Sperr- bzw. Spreizglied 17 angelenkt ist. Auf die beiden Kniehebelarme 23, 24 wirkt eine Druckfeder 25, die die beiden Kniehebelarme in die in Fig. 7 dargestellte Sperrstellung gegen einen Anschlag 26 drückt. Mittels eines am Anlenkpunkt der beiden Kniehebel arme 23, 24 angreifenden Zugseiles 29 kann der von den beiden Armen 23, 24 gebildete Kniehebel aus seiner Sperrstellung geführt werden, mit der Folge, daß das mit ihm zusammenwirkende Sperr- bzw. Spreizglied 17 dem Druck nachgeben kann, der auf seine Schrägflächen 18, 18' von den damit zusammenwirkenden Betätigungsarmen 19, 19' ausgeübt wird.
An dem am Sperr- bzw. Spreizglied 17 angelenkten Kniehebelarm 24 ist ein kleiner Zapfen 28 befestigt, für den im Gehäusedeckel 15 eine bogenförmig ausgebildete Durchbr«chung vorgesehen und der in seiner Länge so bemessen ist, daß er durch diese Durchbrechung ragt und von außen her manuell betätigt werden kann. Dieser Zapfen 28 nacht es also möglich, das Anschlußglied 2 zu öffnen bzw. dessen beido Anschlußglieder in die in Fig. 6 dargestellte Offen-Stellung zu bringen, in der das Anschlußglied an einem Glied oder einem Anschlußring eines Hundehalsbandes angesetzt werden kann. Wird der Zapfen 28 jetzt losgelassen, so drückt die
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Feder 25 die beiden Kniehebelarme 23, 24 in ihre Verriegelungsstellung.
Statt des Zugseiles 29 kann ein Bowdenzug vorgesehen sein, dem beispielsweise an einem Leinenende ein Betätigungsgriff zugeordnet ist.
Zur Betätigung der zunächst beschriebenen, mit dem Elektromotor 8 ausgerüsteten Verstelleinrichtung, bzw. der ihr
zugeordneten Schalter kann auch eine auf optische Signale
oder Funksignale ansprechende Fernsteuerung benutzt werden.
Die das Tellerrad 13 tragende Welle ragt durch den Gehäuseboden 14 und ist außen mit einem Stellrad 30 versehen, das eine manuelle betätigung der vorgenannten Verstelleinrichtung ermöglicht, was insbesondere bei Stromausfall von Vorteil ist.

Claims (1)

  1. Fernbetätigbtre Anleinvorrichtung für Tiere, insbesondere für Hunde, mi, einem an einem Glied oder Anschlußring eines Tierhalsbandes o.dgl. lösbar befestigenden Anschlußglied, das zwei relativ zueinander in eine Öffnungs- und eine Schließstellung bewegbare Halteglieder aufweist, die in Schließstellung verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der beiden Halteglieder zum Öffnen und/oder Schließen ausgebildet ist.
    Anleinvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halteglieder durch wenigstens ein Sperrglied (17) formschlüssig in der Schließstellung haltbar und vorzugsweise auch in die Schließstellung bringbar sind.
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    3. Anleinvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder relativ zueinander federbelastet sind, wobei die Federkraft in Richtung auf die Offen-Stellung gerichtet ist.
    4. Anleinvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden HaI-teglieder jeweils als zweiarmige Hebel mit einem Verriegelungshaken (20, 20') und einem damit s';arr verbundenen Betätigungsarm (19, 19') ausgebildet sind, die im Übergangsbereich zwischen Verriegelungshaken (20, 20") und Betätigungsarm (19, 19') vorzugsweise derart angelenkt sind, daß durch ein Spreizen der Betätigungsarme (19, 19') ein Aufeinanderzugehen der Verriegelungshaken (20, 20') erzielbar ist.
    5. Anleinvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verriegelungshaken (20, 20') jeweils im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet sind, so daß sie in der Scfil ießstel 1 ung eine im wesentlichen kreisförmige Aufnahme begrenzen.
    6. Anleinvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (17) zwischen die beiden Betätigungsarme (19, 19') einführbar und vorzugsweise als keilförmiges Spreizglied ausgebildet ist.
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    7. Anleinvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußglied (2) ein vorzugsweise zylindrisches Gehäuse aufweist, in dem die Beta'tigungsarme (19, 19') der beiden Halteglieder angeordnet sind und das Sperrglied (17) kolbenartig geführt ist,
    8. Anleinvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sperrglied (17) innerhalb des Gehäuses eine Verstelleinrichtung zugeordnet ist.
    9. Anleinvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung einen vorzugsweise mit einem Getriebe zusammenwirkenden Elektromotor (8) aufweist, dem ein mit dem Sperrglied (17) zusammenwirkendes übertragungsglied zugeordnet ist, das vorzugsweise ein Nocken (16) ist, der über ein Getriebe (12, 13) antreibbar ist.
    10. Anleinvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung einen aus zwei aneinander angelenkten Armen (23, 24) bestehenden Kniehebel aufweist, wobei der eine Kniehebelarm (23) am Gehäuse und der andere Kniehebelarm (24) am Sperrglied (17) angelenkt ist.
    11. Anleinvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Kniehebel armen (23, 24) wenigstens eine sie in Sperrstellung drückende Feder (25) zugeordnet ist, wobei vorzugsweise eine auf das Sperrglied (17) bzw. den Kniehebel (23, 24) einwirkende, manuell betätigbare Zugeinrichtung (29) vorgesehen ist.
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    12. Anleinvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußglied (2) an einem Ende einer Flihrufigsl ei ne (1) befestigt ist.
    13. Anleinvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie (6) für den Elektromotor (8) vorzugsweise außerhalb des Anschlußgliedes (2) angeordnet ist.
    14. Anleinvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leine (1) an dem vom Anschlußglied (2) abgewandten Ende ein Griffstück (3) aufweist, in dem die Batterie (6) untergebracht ist.
    15. Anleinvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei manuell betätigbare Schalter (7, 9) vorgesehen sind, von denen der eine (9) am Gehäuse und der andere am Griffstück (3) angeordnet ist.
    16. Anleinvorrichtung nach einem der Ansprüche 9, 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Sperrglied (17) zusammenwirkender, in SchiießstelHung betätigbarer Endschalter (10) vorgesehen ist.
DE19838317802 1983-06-18 1983-06-18 Anleinvorrichtung fuer tiere, insbesondere fuer hunde Expired DE8317802U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8715034U1 (de) * 1987-11-12 1987-12-23 Gund, Willy, 7000 Stuttgart Anschlußglied für eine Anleinvorrichtung für Tiere
EP4005898A1 (de) * 2020-11-29 2022-06-01 Herwig Dürnberger Kupplung für zugkräfte
AT524513A1 (de) * 2020-11-29 2022-06-15 Herwig Duernberger Kupplung für Zugkräfte

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