DE8317557U1 - Kastenschloss - Google Patents

Kastenschloss

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DE8317557U1
DE8317557U1 DE19838317557 DE8317557U DE8317557U1 DE 8317557 U1 DE8317557 U1 DE 8317557U1 DE 19838317557 DE19838317557 DE 19838317557 DE 8317557 U DE8317557 U DE 8317557U DE 8317557 U1 DE8317557 U1 DE 8317557U1
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kastenschlösser1 der im Gattungsbegriff genannten Art, wie sie insbesondere als Brieffach- oder Mietfachschlösser eingesetzt Werdens
Diese Schlösser weisen im allgemeinen einen Schlüssel auf/ dessen Bart im Querschnitt rechteckig ist. Bei der üblichen Schloßgröße kann man auf der Länge des Schlüsselbartes maximal sechs Zuhaltungen unterbringen* Auf ein kompliziertes, vom Rechteck abweichendes Schlüsselbartprofil wird aus Festigkeitsgründen verzichtet. Besonders dann, wenn der Schlüssel preisgünstig aus Zinkdruckguß hergestellt werden soll, darf der Bartquerschnitt nicht durch Profilierung geschwächt werden. Somit ist die Zahl der möglichen Schließkombinationen en^ begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Kastenschlösser durch einfache und preiswerte Umgestaltung so weiter zu entwickeln, daß die Zahl der Kombinationen vervielfacht werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen angegebenen Mitteln gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand von Fig. 1-4 der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die eine Schloßkastenhälfte,
Fig. 2 eine zum Teil geschnittene Seitenansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schlüssels,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Schlüssel
In Fig. 1 ist mit 1 der Schloßkastendeckel bezeichnet, an dessen linker oberer Ecke ein Wandelement 1a angesetzt ist. Eine recht-
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eckige Vertiefung 1b dient der Führung des nicht dargestellten Riegels. Mit 1c ist das Schlüsselführüngsloch bezeichnet, das *,?ön einer ringförmigen Erhöhung 1d und einer ringförmigen Vertiefung 1e umgeben ist.
Ein in der Bartbahn liegender Stift 1f verhindert das Durchdrehen des Schlüssels, so daß dieser nur im verriegelten Zustand abgezogen werden kann.
Aus dem Schnitt in Fig. 2 ergibt sich die Form der Erhöhungen und Vertiefungen. Durch die Erhöhung 1d wird die Lagerfläche im Schlüsselführungsloch 1c Vorteilhaft vergrößert.
Fig. 3 zeigt den Schlüssel 2, dessen Holm 2a aus Vollmaterial besteht. Der ohne die an der achsparallelen Kante üblichen Kodierungen gezeichnete Schlüsselbart 2b weist an der oberen achssenkrechten Kante eine Vertiefung 2b1 und eine als Kugelkalotte ausgebildete Erhöhung 2b2 auf.
Fig. 4 zeigt den rechteckigen Querschnitt des Schlüsselbarts 2b sowie die Form der Vertiefung 2b1 und der Erhöhung 2b2.
Das Schloß hat insgesamt die äußeren Abmessungen der bisher üblichen Schlösser. Die Kombination je einer schlüssel- und schloßseitigen Erhöhung mit je einer Vertiefung ergibt den Vorteil, daß weder die 'heuen" Schlüssel in die "alten" Schlösser passen noch umgekehrt die "alten" Schlüssel in die "neuen" Schlösser. Die Werkzeuge für die üblichen Zuhaltungen und deren Kombination brauchen also nicht verändert zu werden. Da derartige Schlösser vorwiegend aus Druckguß hergestellt werden, sind lediglich die Druckgußformen abzuändern.
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Durch die beschriebene Änderung an Schloßkastendeckel und Schlüssel verdoppelt sich die Zahl der Kombinationen. Eine VervierfaiLhung ergibt sich, wenn man die gleiche Formgebung auch am Schloßkastenboden verwirklicht.
Weitere Kombinationsgrüppen werden erschlossen, wenn man die Erhöhungen und Vertiefungen vertauscht oder ihren Abstand zur Schlüsselachse verändert.
Ferner ist es möglich, eine ringförmige Vertiefung auf dem ,| Schioßdeckel und eine ringförmige Vertiefung auf dem Schloß- . kasten vorzusehen.

Claims (3)

ι ■ · s · · r Werner Mauer GmbH i to! Prankenstr. 8-12 Heiligenhaus 27. 5. 1983 Prankenstr. 8-12 Kastenschloß Ansprüche
1. Kastenschloß mit η Zuhaltungen und einem auf der achsparallelen Kante kodierten Bartschlüssel, dessen Bartlänge der Schloßkastentiefe entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselbart (2b) an seiner vorderen oder hinteren achssenkrechten Kante eine Erhöhung (2b2) und eine Vertiefung (2b1) aufweist und daß die zugeordnete Schloßkastenwand eine ringförmige Vertiefung (1e) und Erhöhung (1d) trägt.
2. Kastenschloß mit η Zuhaltungen und einem auf der achsparallelen Kante kodierten Bartschlüssel, dessen Bartlänge der Schlößkastentiefe entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselbart an einer achssenkrechten Kante eine Erhebung und an der anderen achssenkrechten Kante eine Vertie-
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eine Vertiefung aufweist und daß die zugehörigen Schloß-■; kastenflächen mit je einer ringförmigen Vertiefung und Er-
i höhung ausgerüstet sind.
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3. Kastenschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
• daß auf beiden achssenkrechten Kanten und den Schloßkastenwänden verschiedene Erhebungen und Vertiefungen kombiniert
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DE19838317557 1983-06-16 1983-06-16 Kastenschloss Expired DE8317557U1 (de)

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