DE831707C - Entzerreranordnung, insbesondere fuer Traegerstromsysteme - Google Patents

Entzerreranordnung, insbesondere fuer Traegerstromsysteme

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DE831707C
DE831707C DEM1889A DEM0001889A DE831707C DE 831707 C DE831707 C DE 831707C DE M1889 A DEM1889 A DE M1889A DE M0001889 A DEM0001889 A DE M0001889A DE 831707 C DE831707 C DE 831707C
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DE
Germany
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impedance
equalizer arrangement
circuit
equalizer
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DEM1889A
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Inventor
Dr-Ing Karl Steinbuch
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Mix und Genest AG
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Mix und Genest AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/14Control of transmission; Equalising characterised by the equalising network used
    • H04B3/143Control of transmission; Equalising characterised by the equalising network used using amplitude-frequency equalisers
    • H04B3/145Control of transmission; Equalising characterised by the equalising network used using amplitude-frequency equalisers variable equalisers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

  • Entzerreranordnung, insbesondere für Trägerstromsysteme Die Erfindung bezieht sich auf regelbare Entzerrerschaltungen mit frequenzproporti,onaler Dämpfungsänderung, wie sie in Nachriclhtenübertragungssystemen zur Entzerrung von Leitungsverstärkern im Zuge von Übertragungsleitungen mit frequenzabhängiger Dämpfung benötigt werden. Von derartigen Entzerrerschaltungen wird in der Regel verlangt, daß sie eine Fächerung der Entzerrerkurven erlauben, d. 'h. daß sich eine Anzähl von Dämpfungskurven verschiedenen Charakters einstellen läßt. Diese Forderung wurde bisher in der Regel durch Schaltungsanordnungen erfüllt, die eine Anzahl auswechselbarer Elemente aufwiesen, wie Widerstände und Kondensatoren verschiedener Größe, ferner durch Spulen mit Anzapfun.gen, die wahlweise einschaltbar sind. Bekanntgeworden sind hierfür insbesondere Netzwerke in Gestalt eines oder mehrerer überbrückter T-Glieder oder diesen äquivalenter Glieder. Die Berechnung solcher Entzerrernetzwerke .ist in der Regel recht kompliziert und führt außerdem zu einem beträchtlichen Aufwand an Schaltungselementen. Auch die Einstellung der jeweils gewünschten Dämpfungs'kurve ist umständlich, so daß derartige Entzerrer sich nicht für eine selbsttätige Regelung eignen.
  • Es sind jedoch auch bedeutend einfachere Entzerrerschaltungen vorgeschlagen worden, die als Grundschaltung lediglich einen einfachen Schwingungskreis in einer Vierpolschaltung aufweisen und in einem fest umgrenzten Frequenzbereich eine kontinuierliche Fächerung mit hinreichender Genauigkeit bezüglich der Linearität ermöglichen. Dies wird durch eine feste Kreisgüte Q, eine bestimmte maximale Dämpfung im Längszweig und einen Widerstand Z im Querzweig des Vierpols erreicht. Die Fächerurig der Dämpfungskennlinien kann auf verschiedene Weise erzielt werden, z. B. durch Änderung der Resonanzfrequenz des Schwinf;tmgskreises unter Konstanthaltung des Verhältnisses L der Schwingkreiselemente, wie dies Fi.g. i zeigt, oder aber durch eine gleichzeitige Veränderutig der Elemente C und W in Fig. 2 bzw. I_ und lt" in der dualen Schaltung gemäß Fig.3, wobei die Änderung beider Elemente in einem ganz bestimmten Zusammenhang stehen muß, um die Line-« ari itätsbedingungen ' einhalten zu 'können. Grundsätzlich erlauben diese Schaltungen eine vollkommen kontinuierliche Fächerurig. Da jedoch zur lZealisierung dieser Arbeitsweise die praktisch vorliegenden Verhältnisse Kapazitätswerte ergeben, welche von den Werten cl-er handelsüblichen Drehkondensatoren zum Teil beträchtlich abweichen, wurde bisher das fädherbestimmte RC-Glied mittels eines Stufenschalters auf die einzelnen Fächerkurven eingestellt und auf eine kontinuierliche Regelung verzichtet. Damit wurde aber auch diese einfache Entzerreranordnung für eine selbsttätige Regeleinrichtung weniger geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Entzerreranordnung vorstehend beschriebenen Aufbaues, also mit nur einem Reihen-oder Parallelschwingungskreis zu schaffen, die unter Vermeidung der genannten Relaisierungsschwierigkeiten eine kontinuierliche Fächerurig erlaubt und damit für eine selbsttätige Entzerrung geeignet ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß man die zwecks Fächerurig veränderbare Impedanzkombination als Impedanzröhrenschaltung ausbildet. Die Fächerurig wird dabei in einfacher Weise durch eine Änderung der Steilheit der Impedanzröhre bewirkt, die zweckmäßig mit Hilfe einer Gleichspannung geregelt wird, die in bekannter Weise aus der Spannung eines über die zu regelnde Leitung übertragenen Pilottones abgeleitet wird.
  • In der Fig.4 ist eine solche Impedanzröhrenschaltung dargestellt. Das Ersatzbild .dieser Schaltung stellt eine Reihenschaltung eines veränderbaren Widerstandes und einer gleichfalls variablen Kapazität dar, entspricht also dem veränderbaren RC-Glied in Fig. 2. Dabei hat die gezeigte Röhrenschaltung zwischen den Punkten A und M einen Widerstand, der sich mit genügender Annäherung zu berechnet, wobei C durch bestimmt ist und ist.
  • Untersuchungen einer solchen Imped'anzröhrenschaltung haben ergeben, daß die Abhängigkeit dieses RC-Gliedes von der Steilheit der Röhre zahlenmäßig annähernd die gleiche ist wie die gegenseitige Abhängigkeit der veränderlichen Glieder des Netzwerkes g.@mäß Fig. 2.
  • Man kann demnach jeder Röhrensteilheit unmittelbar eine Fächerkurve zuordnen. Macht man die Steilheit veränderlich, so kann man kontinuierlich fächern. Bei Anwendung einer solchen Anordnung für eine automatische Regelung ergibt sich dabei als wesentlicher Vorteil, daß .die Steuerspannung nur gering zu sein braucht. Bei bekannten Anordnungen für eine automatische Regelung steuert der Pilotton in der Regel nach entsprechender Verstärkung und Gleichrichtung ein Relais, das seinerseits einen Verstellmotor zur Einstellung der veränderbaren Glieder des Entzerrers steuert. Demgegenüber kann bei einer Anordnung gemäß der Erfindung der gleichgerichtete Pilotton gegebenenfalls unmittelbar ,die Steil'heits;inderung bewirken.
  • Da die Impedanzröhrenschaltung nichts anderes als eine Spannungsgegenkopplungsschaltung darstellt, ist sie stark linearisiert. Infolge ihrer nur schwachen Aussteuerung sind daher nichtlineare Verzerrungen in der Röhre genügend unterdrückt. Die 1=igeninduktivität der Speisedrossel der Röhrenschaltung 'kann dabei dazu ausgenutzt werden, den Entzerrungsbereich nach niederen Frequenzen hin zu erweitern durch ein Hinausschieben der unteren. Krümmung der Fiicherkurven.
  • Die Impedanzröhrenschaltung 1ä ßt sich auch bei Entzerrern anwenden, die zur Entzerrung eines relativ breiten Frequenzbandes dienen, wie es z. B. bei Rundfunkübertragungen erforderlich ist. Hierfür sind bereits Schaltungen mit mehreren veränderbaren Schaltelementen (R, C, I_) vorgeschlagen worden, bei denen die Diimpfungskurve durch jeweils nur in Teilfrequenzbereichen wirksame Veränderungen einzelner Schaltelemente eingestellt wird. Diese voneinander unabhängige Einregelung in Teilfrequenzbereichen kann ebenfalls mittels einer oder mehrerer Impedanzröhren erfolgen.
  • Ebenso ist die Anwendung der Impedanzröhren nicht auf Entzerreranordnungen beschränkt, die eine Fächerurig in Keilfortn aufweisen, sondern auch bei Anordnungen zum Ausgleich von Restdämpfungen. Der Anodenstrom der Regelröhre kann in einfacher Weise, z. 13. mittels eines Schauzeichens, zur Betriebsüberwachung der Anordnung ausgenutzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSf'RCC, liE: i. Entzerreranordnung unter Verwendhtng eines Vierpols, bestehend aus einem einfachen Schwingungskreis als Grundschaltung, mit Fächerurig der Dämpfungskurve durch Änderung einer Impedanzkombination des Vierpols, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanzkombination durch eine Impedanzröhrenschaltung hergestellt wird.
  2. 2. Enitzerreranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächerurig der Dämpfungskurve durch Änderung der Steilheit der Impedanzröhre bewirkt wird.
  3. 3. Entzerreranordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Steilheitsänderung mittels einer Regelgleichspannung erfolgt, die aus .der Signalspannung einer über die zu entzerrende Leitung übertragenen Pilotfrequenz abgeleitet ist.
  4. Entzerreranordnung nach Anspruch i und 2 für breite Frequenzbänder mit Entzerrungsregelung in Teilfrequenzbereichen durch bevorzugte Beeinflussung der Dämpfungskurve in den einzelnen Teilbereichen durch einzelne Schaltelemente, dadurch gekennzeichnet, daB diese Schaltelemente unabhängig voneinander durch eine oder mehrere Impedanzröhren eingeregelt werden.
  5. 5. Entzerreranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daB zur Einregelung in den einzelnen Teilfrequenzbereichen verschiedene Pilotfrequenzen dienen.
DEM1889A 1950-02-12 1950-02-12 Entzerreranordnung, insbesondere fuer Traegerstromsysteme Expired DE831707C (de)

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