DE932912C - Schaltungsanordnung zur Entzerrung der durch die Filter in traeger-frequenten Nachrichtenuebertragungssystemen bedingten Verzerrungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Entzerrung der durch die Filter in traeger-frequenten Nachrichtenuebertragungssystemen bedingten Verzerrungen

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DE932912C
DE932912C DES10368D DES0010368D DE932912C DE 932912 C DE932912 C DE 932912C DE S10368 D DES10368 D DE S10368D DE S0010368 D DES0010368 D DE S0010368D DE 932912 C DE932912 C DE 932912C
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DE
Germany
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equalization
equalizer
circuit arrangement
frequency
transmission
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Expired
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DES10368D
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English (en)
Inventor
Karl-Heinrich Dipl-In Krambeer
Karl Dipl-Ing Scherer
Dietwald Dr-Ing Thierbach
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/04Frequency-transposition arrangements
    • H04J1/045Filters applied to frequency transposition

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Entzerrung der durch die Filter in trägerfrequenten Nachrichtenübertragungssystemen bedingten Verzerrungen In trägerfrequenten Nachrichtenübertragungssystemen treten durch die benutzten Filter Verzerrungen, insbesondere am Rande der Känale bzw. Frequenzbandbereiche auf, die durch Entzerrerschaltungen wieder ausgeglichen werden müssen. Gemäß der Erfindung soll eine Schaltungsanordnung zur Entzerrung der durch die Filter in trägerfrequenten Übertragungssystemen bedingten Verzerrungen so ausgebildet sein, daß das gleiche Entzerrerteil zur Entzerrung einander zugekehrter Randgebiete benachbarter Kanäle oder benachbarter Frequenzgruppenbereiche dient. Hierdurch wird vor allem eine Verringerung des erforderlichen Aufwandes erzielt. Darüber hinaus ergeben sich aber auch einheitliche Entzerrer, insbesondere bei Zweidraht-Zweiband-Übertragungssystemen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von zwei bevorzugten Anwendungsbeispielen behandelt, und zwar wird- .einmal die Anwendung der Erfindung zur Einzelkanalentzerrung in mehrfachträgerfrequenten Übertragungssystemen und einmal die Anwendung der Erfindung zur Entzerrung in Zweidraht-Zweiband-Übertragungssystemen betrachtet.
  • Die Einzelkanalentzerrung in mehrfachträgerfrequenten Nachrichtenübertragungssystemen wird bisher meist in der Form durchgeführt, daß die Verzerrungen der Sende- und der Empfangsseite eines Kanals in dem Niederfrequenzverstärker der Empfangsschaltung ausgeglichen werden, weil man dort keine Vierpolentzerrer zu verwenden braucht, sondern einfache Schaltungen verwenden kann, wie z. B. Niederfrequenzlängsentzerrer am Vorübertrager oder einfache Zweige im Gegenkopplungsweg des Niederfrequenzverstärkers. Auf eine Kanalentzerrung im Sendewege wird meist verzichtet, weil dort wegen der Scheinwiderstandsanforderungen, und weil im allgemeinen kein Kanalverstärker vorhanden ist, komplizierte Schaltungen (Vierpolentzerrer) benutzt werden müßten. Durch die Erfindung wird nun bei geringem Aufwand der Vorteil einer Sendekanalentzerrung (glatter Verlauf der Sendepegel-Frequenz-Kurve) erreicht. Die Kanalentzerrung erfolgt dabei nach der Zusammenfassung der ' Kanäle zu einer Frequenzbandgruppe in dem gemeinsamen Teil der Schaltung; und zwar ist der Entzerrer so ausgebildet, daß für die Entzerrung einander zugekehrter Randgebiete benachbarter Kanäle jeweils das gleiche Entzerrerbild benutzt ist.
  • In Fig. i ist beispielsweise die Sendeseite eines Mehrfachsystems mit vier Nachrichtenkanälen dargestellt. Die vier niederfrequenten Kanäle NF, bis NF4 werden über die Tiefpässe TPi bis TP4 den Modulatoren M1 bis M4 zugeführt und durch Filter F1 bis F4 wird eines der bei der Modulation entstehenden Seitenbänder ausgesiebt. Die in den einzelnen Modulatoren benutzten Trägerfrequenzen sind dabei so gewählt, daß die vier Kanäle nach der Modulation im Frequenzspektrum aneinandergereiht sind. Die Zusammenfassung der Kanäle erfolgt über einen Entkoppler EK, der in bekannter Weise, z. B. als Widerstandsentkoppler, aufgebaut sein kann.* Der Kanalentzerrer E ist zwischen dem Entkoppler EK und dem gemeinsamen Verstärker GTl (Gruppenverstärker) der Frequenz-Bandgruppe eingeschaltet.
  • Die einzelnen Kanäle zeigen die aus Fig. a ersichtlichen Dämpfungsverzerrungen, die durch die Form der Filterdurchlaßkurven d1 bis d4 bedingt sind. Zum Ausgleich der Dämpfungaverzerrungen der einzelnen Kanäle hat der Entzerrer E einen Dämpfungsverlauf, wie ihn Fig. 3 zeigt.
  • Der Entzerrer E wird zweckmäßig, z. B. wenn er einen frequenzunabhängigen Wellenwiderstand haben soll, als Brücken-T-Schaltung aufgebaut, wie es die Fig. q. zeigt. Die Lage der fünf -Dämpfungsminima im Dämpfungsverlauf des Entzerrers !, (Fig. 3) ist durch die Abstimmung der fünf Schwingkreispaare L, Cl, Ll' Cx'. . : L5 C5, L5 C5 auf die Frequenzen f1 bis f5 bestimmt. Die Dämpfungsbeträge dieser Minima sind durch die fünf Widerstandspaare R1 R1' ... R5 R5' je für sich einstellbar. Der Grunddämpfungswert bo ist durch die Größe der Widerstände W und W' gegeben. Die Scheinwiderstände ,9 und e der Längs- und der Querzweige_ stehen dabei zu dem Wellenwiderstand Z in bekannter Weise in folgender Beziehung @t . @t# = Z2: .
  • Dadurch, daß immer ein Entzerrerteil zur Entzerrung der Randverzerrungen zweier benachbarter Frequenzbereiche benutzt wird, ergibt sich gegenüber dem Fall, daß vier getrennte Vierpolentzerrer in den einzelnen Kanälen benutzt werden, eine Einsparung an erforderlichen Entzerrungselementen. So wären beispielsweise bei Verwendung von vier getrennten Vierpolentzerrern in den einzelnen Kanälen acht Schwingkreispaare erforderlich, während durch die Zusammenfassung in einem Entzerrer gemäß der Erfindung hierbei nur fünf Schwingkreispaare notwendig werden. Es werden also drei Schwingkreispaare erspart. Legt man dabei, wie es, die Fig.5 schematisch zeigt, das Entzerrungsnetzwerk in den Gegenkopplungsweg des Gruppenverstärkers GTl, so benötigt man nur einfache Schwingkreise L, C1 . . . L5 C5 (also insgesamt fünf statt zehn wie bei Fig. q.), und der Aufwand wird auf etwa ein Drittel vermindert. Ähnlich wie bei der Brücken-T-Schaltung nach Fig. q. können durch die Widerstände R1 bis R5 die Dämpfungsminima je für sich eingestellt werden, während eine Änderung vom inneren Widerstand R; des Rückkopplungsweges, z. B. mit Hilfe eines Sparübertragers, einer Änderung von b. (Fig. 3) durch die Widerstände W, W' der Anordnung nach Fig. q. entspricht. Dabei ist Ri zweckmäßig reell zu machen.
  • Bei Zweidraht-Zweibandübertragungssystemen wird häufig in den Trägerfrequenzverstärkerämtern ein Richtungswechsel vorgenommen, d: h. die Frequenzbandbereiche der beiden Übertragungsrichtungen werden dann vertauscht. Es sind dabei Entzerrer für die Frequenzbänder beider Richtungen vorgesehen, die bedarfsweise eingeschaltet werden, je nachdem, mit welchem Frequenzband die Übertragungsrichtung des Verstärkers betrieben wird. Hierdurch ergibt sich ein großer -Aufwand für die Entzerrer und schwierige Umschalteinrichtungen. Auch bei derartigen. Systemen wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine bedeutende Aufwandsverminderung erreicht.
  • In der Fig. 6 ist das Schema einer Zweidraht-Zweiband-Verbindung gezeichnet, bei dem die Erfindung angewandt ist. Durch die verwendeten Filter, insbesondere die zur Trennung der in den beiden Übertragungsrichtungen benutzten Frequenzbandbereiche verwendeten Richtungsweichen RW und durch die benachbarten Leitungsweichen LW, die zur Trennung der trägerfrequenten Kanäle von z. B. Niederfrequenzkanälen benutzt werden, treten in beiden Übertragungsrichtungen Verzerrungen auf, die durch Entzerrer -ausgeglichen werden müssen. Die Fig. 7 zeigt beispielsweise die Dämpfung des Hochpasses HP der Leitungsweiche. LW sowie die Dämpfungen der in der Richtungsweiche RW benutzten Filter, nämlich des Hochpasses HP' und des Tiefpasses TP'. In der Fig. 8 ist die Summenkurve dieser Dämpfungen aufgetragen, abzüglich einer konstanten Grunddämpfung. Die Kurven der Fig. 8 geben demnach die zu entzerrenden Kurven in beiden Richtungen an. Wie aus der Fig. -6 ersichtlich, werden nun durch einen Entzerrer E jeweils zwei Weichenpaare (jedes Weichenpaar besteht aus einer Richtungs- und einer Leitungsweiche) entzerrt. Die Entzerrer E sind dabei den Empfangsseiten der Verstärker V zugeordnet. Der Weichenentzerrer E des Zwischenverstärkeramtes ZVII entzerrt so beispielsweise die Empfangsweichen des Verstärkers dieses Zwischenamtes und die Sendeweichen des Sendeverstärkers im Endamt ETUI.
  • Alle Entzerrer E zeigen die gleiche Entzerrungskurve. Sie sind so ausgebildet, daß sie jede der beiden Richtungen entzerren können. Eine Umschaltung des Entzerrers bei Richtungswechsel kann damit in Fortfall kommen. Der Entzerrer kann vielmehr dem Verstärker fest zugeordnet werden. Ungünstigenfalls kann, dabei der Aufwand an Entzerrerteilen nie größer werden als bei Einzelentzerrung, wie beispielsweise aus der Gegenüberstellung der Schaltungen nach Fig. 9, io und ii ersichtlich ist. In der Fig.9 ist ein für die eine Übertragungsrichtung, in der der untere Frequenzbandbereich verwendet wird, geeigneter Entzerrer dargestellt, während die Fig. io den dann in der anderen Übertragungsrichtung zu verwendenden Entzerrer darstellt. Der gemeinsame Entzerrer gemäß der Erfindung ist in Fig. i i gezeichnet, wobei zunächst angenommen ist, daß der Entzerrer für die Entzerrung der den oberen Frequenzbereich verwendeten Übertragungsrichtung einen besonderen Entzerrerteil 3 enthält. Selbst unter dieser ungünstigen Annahme würde sich für diesen Entzerrer der gleiche Aufwand wie für die sonst erforderlichen beiden Entzerrer nach Fig. 9 und io ergeben. Als besonderer Vorteil bliebe jedoch immer noch die einfache Umschaltmöglichkeit. Dadurch aber, daß für die Entzerrung der benachbarten Randverzerrungen der beiden Übertragungsrichtungen das gleiche Entzerrerteil benutzt werden kann, kann das Entzerrerteil 3 in Fig. i i in Fortfall kommen, so daß sich damit auch eine Einsparung an Einzelteilen ergibt. Der Entzerrer nach Fig. i i ist dabei in der gleichen Weise als überbrückte T-Schaltung aufgebaut, wie der in Fig.4 dargestellte Entzerrer, so daß das, was zu diesem Entzerrer ausgeführt ist, auch hier Geltung hat. Durch die Schwingkreise i wird die untere Flanke der frequenzmäßig untenliegenden Übertragungsrichtung und durch die Schwingkreise 2 die obere Flanke des frequenzmäßig untenliegenden Bandes der einen Richtung und gleichzeitig die untere Flanke des frequenzmäßig obenliegenden Bandes der anderen Richtung entzerrt. Der Schwingkreis 3, der durch Widerstände von den anderen entkoppelt ist, stellt eine Korrektur dar, die jedoch nicht immer erforderlich ist. Wie bei dem früheren Anwendungsbeispiel kann der Entzerrer auch hier in den Gegenkopplungsweg des Verstärkers gelegt werden, wodurch die erforderliche Anzahl an Einzelteilen noch weiter verringert wird.
  • Den durch Fabrikationsschwankungen bedingten Abweichungen der Entzerrungskurve kann man durch Änderung der Schwingkreisfrequenzen und der Widerstände Rechnung tragen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Entzerrung der durch die Filter in trägerfrequenten übertragungssystemen bedingten Verzerrungen, dadurch gekennzeichnet, daß das gleiche Entzerrerteil zur Entzerrung einander zugekehrter Randgebiete benachbarter Kanäle oder benachbarter Frequenzgruppenbereiche dient.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i zur Einzelkanalentzerrung in mehrfachträgerfrequenten Übertragungssystemen, gekennzeichnet durch einen im gemeinsamen Übertragungsteil angeordneten gemeinsamen Entzerrer.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder :2 zur Entzerrung in Zweidraht-Zweiband-Übertragungssystemen, gekennzeichnet durch einen für die Entzerrung in beiden Übertragungsrichtungen bemessenen Entzerrer mit einem Entzerrerteil, durch das die Entzerrung des dem Frequenzband der anderen Richtung zugekehrten Randgebietes des in der einen Richtung übertragenen Frequenzbandes und die Entzerrung des benachbarten Randgebietes des in der anderen Richtung übertragenen Frequenzbandes bewirkt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entzerrerglieder im Gegenkopplungsweg eines Verstärkers angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 715 933, 736 917; Bell, Techn. Journal, 1939, H. r, S. 127/i28; Europäischer Fernsprechdienst, 1937, H. 47, S. 228; Wissenschaftl. Veröff. aus d. Siemenskonzern, B.d. V, 1929, S. 67; Schaltbilder Rel. str. IV E 15/9 und 15/1o von 1939
DES10368D 1944-01-23 1944-01-23 Schaltungsanordnung zur Entzerrung der durch die Filter in traeger-frequenten Nachrichtenuebertragungssystemen bedingten Verzerrungen Expired DE932912C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE715933C (de) * 1939-03-30 1942-01-09 Siemens Ag Phasenentzerrender Vierpol
DE736917C (de) * 1935-07-11 1943-07-01 Blaupunkt Werke Gmbh Hochpasskettenleiter fuer Drahtfunkanlagen

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE736917C (de) * 1935-07-11 1943-07-01 Blaupunkt Werke Gmbh Hochpasskettenleiter fuer Drahtfunkanlagen
DE715933C (de) * 1939-03-30 1942-01-09 Siemens Ag Phasenentzerrender Vierpol

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