DE831537C - Waschmaschinen-Anlage - Google Patents

Waschmaschinen-Anlage

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DE831537C
DE831537C DEP20852A DEP0020852A DE831537C DE 831537 C DE831537 C DE 831537C DE P20852 A DEP20852 A DE P20852A DE P0020852 A DEP0020852 A DE P0020852A DE 831537 C DE831537 C DE 831537C
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DE
Germany
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laundry
washing machine
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wringer
tamper
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DEP20852A
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Eugen Peters
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F31/00Washing installations comprising an assembly of several washing machines or washing units, e.g. continuous flow assemblies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Waschmaschinen-Anlage
    Als Standard\tas<-linias.-liiue gilt in gcu-erl>li:hcn
    und Ailstaltsträschercicn seit Jahrzehnten dir
    Doppcltroninieli,#-aschmas; hine, in welcher der Mach
    deren Fassungsvermögen bemessene Posten Wasch-
    gut im Gewicht bis jeweilig einige hundert Kilo-
    gramm eingefüllt -#l ird. In dieser geschlossenen
    Maschine wird das Waschgut nacheinander ciii-
    geweicht, gelvaschen, gebleicht und gespült.
    Hier -neigt sich bereits die erste Inzulängli;hkeit
    des jetzigen Arbeitsverfahrens, indem für jeden Ar-
    beitsgang (es sind deren rund zehn bis fünfzehn) die
    Schnnitzfliissigkcit des vorigen Arbeitsganges ab-
    gelassen und eine frische Flüssigkeit iuiters--hied-
    liclicr Zusammcnsets.ung, Standhöhe, Tcmpcratur
    «s\%,. angesetzt N@-erden inuß. Dieser %viederholtc
    Flüssigkeitswechsel verursa; ht 7_citverltist und stört
    (1(#u ortliitnlgsin'ißigen Arbeitsablauf; darüber hin-
    aus birgt er einerseits Fehlerquellen in sich und: erschwert andererseits die selbsttätige Steuerung des Arbeitsprozesses.
  • Die zweite Unzulänglichkeit liegt in dem Umstand begründet, da.ß das Waschgut naCh dein Ablassen der Schmutzflüssigkeit noch mehr als das Dreifache seines Eigengewichts an Flüssigkeit gebunden (im Gewebe aufgesaugt und zwischen den Stücken eingekapselt) hält, die es folglich in den nächsten Arbeitsgang überträgt. Tatsächlich wird beim Ablassen des Waschbades nur 1/5 bis ' , der in der Waschmaschine befindlichen Flüssigkeit ausgeschieden, während -1/@ bis 3/1 der Menge in dem Waschgut zurückbleiben und sich mit der neu zugesetzten frischen Flüssigkeit im nächsten Arbeitsgang vermischen. Dieser hohe Anteil der in der Waschmass hine zurückgehaltenen S:°hmutzflotte erhöht sich noch, soweit nicht die Schmutzflüssigkeit, sondern die Schmutzsubstanz in Betracht gezogen wird.
  • Beim Ablassen der Flüssigkeit ist diese nämlich gezwungen, zum Teil durch das Gewebe hindurch abzufließen. Dabei wirkt das Gewebe als Filter und hält einen erheblichen Teil der Schmutzsubstanz, der sonst mit der Flüssigkeit zusammen ausgeschieden würde, zurück, so daß das Verhältnis zwischen zurückgehaltenem und ausgeschiedenem Schmutz größer ist als dasjenige zwischen zurückgehaltener und ausgeschiedener Flüssigkeit. Die Ausscheidung des in verhältnismäßig kurzer Zeit gelösten Schmutzes und anschließend der zugesetzten Waschmittel (Seife, Soda usw.) ist daher nur allmählich durch eine fortlaufende Verdünnung möglich, bis am Ende das letzte Spülwasser klar abläuft.
  • Von der durch die beschriebene Filterwirkung in der Maschine beeinflußten Schmutzmenge dürfte der höchste Anteil auf die leichten Schmutzteilchen einschließlich der durch Faserabrieb entstehenden Wäschefusseln entfallen, da diese leichten Stoffe sich an der Oberfläche der Flüssigkeit und in dem Seifenschaum ansammeln und daher beim Ablassen weniger ungehindert abfließen können als die schweren Schmutzteilchen. Der Idealzustand wäre demnach, daß zuerst die leichten Schmutzstoffe nach oben und alsdann die schweren nach unten abgeführt würden, was aber bei der Trommelwaschmaschine nicht bewerkstelligt werden kann und was im übrigen die Filterwirkung des Gewebes und deren Folgen zwar abschwächen, aber nicht beseitigen würde.
  • Fachtechnisch wichtig und von ausschlaggebender Bedeutung für die Reinigungswirkung der Waschmittel ist der Umstand, daß die Seife im Beisein von Schmutz einen erheblichen Teil ihrer Reinigungskraft einbüßt. Durch die unzulängliche Schmutzausscheidung wird nicht nur der Reinigungsprozeß verlängert, sondern er ist auch, besonders spürbar im letzten Waschbad, wo der hartnäckig haftende Schmutz gelöst werden soll, unbefriedigend.
  • Als dritter Punkt für die Beurteilung des Vorganges beim bisherigen Waschverfahren gilt der Umstand, daß die im Anfang jedes Bades zugesetzte frische Wasch- und Spülflüssigkeit nicht ohne weiteres in das von Schmutzflüssigkeit vollgetränkte Gewebe eindringen kann, sondern daß es bei sonst günstigen Verhältnissen 3 bis 4 Minuten dauert, bis sich beide Flüssigkeiten ziemlich restlos (zu 9o bis 95 0;0) vermischt haben. Für das etwa i o Minuten währende Waschbad bedeutet dieses einen Verlust von, wenigstens theoretisch, 3o bis .1o0;'0, da die frisch zugesetzte Seife erst nach Eindringen in das Gewebe ihre (ohnehin durch den vorhandenen Schmutz beschränkte) Reinigungswirkung ausüben kann.
  • leben dem durch die erwähnten Faktoren verursachten, insgesamt erheblichen Zeitverlust und erhöhten Arbeitsaufwand fällt als vierter und wesentlichster Nachteil ins Gewicht, daß das Waschgut in dieser verlängertem Zeit, die wenig zu der cigctttlichen Reinigung beiträgt, durJi die ine.-liciiiis"lic Reibung einem starken Verschleili unterttarft#ii ist. Daß daneben das Umwälzen des Waschgutes in der rotierenden Trommel durch Zusammenballen und Verwickeln der Stücke primitiv bleibt, dah dieses Umwälzen nicht das kneten, Aufschwemmen und Reiben beim Handwaschen zu ersetzen vermag und daß auch aus diesem Grunde das System der umlaufenden Trommel als solches eine längere Arbeitszeit bedingt, liegt auf der Hand.
  • Dazu kommt als fünfter Punkt der Umstand, daß die zeitweilige, jeweils i t, .> bis z Stunden dauernde Bearbeitung eines Postens Wäsche in einer geschlossenen Trommel keine Fließarbeit, wie sie nach den heutigen Begriffen von Wirtschaftlichkeit verlangt wird, zuläßt.
  • Die geschilderten Unzulänglijhkeiteti der Doppeltrommelwaschmaschinen begründen ausreichend das Bestreben, in Wäschereihetrieben auf völlig neuen Wegen die Reinigung des Waschgutes besser und schneller herbeizuführen und somit in tczhnischer Beziehung sowohl als auch in wirtschaftlicher Hinsicht den höchsten Grad an Vollkommenheit zu erreichen. Eine solche vollkommene Waschmaschine setzt voraus, daß das Wasjhgut eine Mehrzahl von getrennten, Flüssigkeit unterschiedlicher Art enthaltenden Arbeitsabteilungen eines Behälters durchläuft und selbsttätig aus einer Abteilung in die andere befördert wird, um am Ende der letzten Abteilung aus der Maschine hinaus zur Ablieferung zu gelangen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eilte \Vaschmaschinen-Anlage dieser Art, die nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. i aus einem rechteckigcit Behälter mit so vielen Abteilungen at, a2 us@t.. besteht, wie Arbeitsgänge insgesamt erforderlich sind. Der Einfachheit halber sind in Abb. i nur zwei Altteilungen (at als Waschabteilung und a2 als Spülabteilung) im Längsschnitt veranschaulicht.
  • Abb. z zeigt eine schematische Darstellung der Stampferführung und deren Regelung; Abb. 3 zeigt die Waschabteilung im teilweis n Querschnitt in Verbindung mit einem Cberlaufstutzen und Umlaufbehälter, welch letzterer die Ableitung der Schmutzflüssigkeit und die Flüssigkeitserneuerung bewerkstelligt; Abb.4 zeigt eine Ausführung des Wringen, mit Einzelheiten des Höhenförderers; Abb.5 zeigt den Zufuhrkanal für die Zulcitwig der Flüssigkeiten zu der Maschine in vergröliei-tein Querschnitt.
  • Jede Arbeitsabteilung erhält eine dein bctrüitenden Arbeitsgang angepaßtc Flüssigkeit, die in Ztisammensetzung, Temperatur und Standhülic d2itici-ittl gleichbleibt. Solange Zusammensetzung und Tcn,-peratur der fortlaufend aus Vorratsbehältern zugesetzten frischen Flüssigkeit glei;ligchalten \@crden, braucht stur die Stiiiidli;ilic selbsttätig geregelt zu werdest, uni dauernd diu vorgcschrielx@ncti gleichartigen Verhältnisse getr:ihrlcistet zu crltaltcit.
  • Das an der Eingabeseite von Altteilung a' zwci-kmäßig durch F<ir<ler@urt (@ingcfiillte s,-hnittizigc \\'ascligut soll die ciiiruliicii Arbeitsabtciltnigeii nachcinandcr cltir#7hw-aiidcrti und so genau nach Vorschrift selbsttätig gereinigt, klar gespült und vorgetrocknet werclcn, um am Ende der letzten Abteilung auf eine Transportvorrichtung zti gelangen, durch die es zur weiteren Bearbeitung in die entsprechenden Abteilungen des Betriebes bcfürdcrt wird.
  • Die Bearbeitung des Waschgutes erfolgt in jeder Arbeitsabteilung durch an sich bekannte, auf und ab gehende und in der Führung i gefederte -locken-, napf- oder trichterförmige Stampfer 2, die bei ihrem Abw@irtsgang die Wäsche kneten und einen Teil der im Innern der Glocke befindlichen Luft auspressen. Die ausgepreßte Luft strömt durch die Flüssigkeit, sorgt dabei füreine gute Schaumbildung und treibt den leichten losen S; hmutz einschließlich etwaiger Wäschefusseln an die Oberfläche, wo sich der Schmutz teilweise mit dem Seifenschaum vereinigt. Das auf diese Weise im Innern der Glocke gebildete teilweise Vakuum sorgt beim Aufwärtsgang der Glocke dafür, dafi die Wäsche angehoben, gelockert und erneut mit Flüssigkeit getränkt wird. Diese Arbeitsweise, die in idealer Weise das Handwaschen nachahmt, ist sowohl intensiv als auch schonend.
  • Durch die als Antrieb dienenden Kurbeln oder Exzenter 3 wird den Stampfern 2 neben der Aufundabbewegung auch eine waagere:hte Bewegung vermittelt. Würde man der in Drehzapfen 3' aufgehäiigtcn Stampferspindel 6 eine unbeschränkte Bew-egtingsfrcihcit gestatten, so würde sie, falls sie nicht durch den Widerstand des Stampfers beim Eintritt in die Waschflüssigkeit behindert wäre, der Kurbelbewegung folgen und infolge ihres Schwergewichts ihre senkrechte Stellung beibehalten. Trifft der Stampfer jedoch auf das Waschgut, so wird die damit zwischen Stampfer und Waschgut erzeugte und sich vergrößernde Reibung seine waagerechte Bewegung abbremsen und zum Stillstand bringen. Damit wird sich aber die Stampfcrspindcl aus der senkrechten in eine bis zum 1lüchstwert wachsende Schrägstellung verändern. Beim Aufwärtsgang des Stampfers wird alsdann infolge des im Innern des Stampfers bestehenden teilweisen Vakuums das an dem Stampfer haftende Waschgut sAiräg nach oben angesaugt und in Richtung dieser Schrägstellung vorwärts bewegt. Die diese Förderwirkung auslösende Schrägstellung ist auch abhängig von dem @ref.1-druck- und der Di;kc der Was,hgtitschi:-ht.
  • Wurde eine gleiche sAiräge Einwirkung auf das \-S'ascligtit beim Abwärtsgang des Stampfers ausgeübt. so hätte dieses eine zweifache Wirkung: einmal dahin gehend, daß das Waschgut durch die stärkere Verschiebung der Wäschelagen gegeneinander eine griiftcre Reibung erführe, was der Reiiiigtings@trhcit zugute käme, tind das andere 1Mal dahin gehend, dal5 das Waschgut in der Schrägrichtung der Stampferwirkung vorwärts gesAoben und damit in der gleichen Richtung wie heim schräg( Aufwärtsgang befördert würde. Daraus geht hervor, dal; clcr Neigtingswinkcl der Stampfer-Spindel beim Abwärtsgang den dein Waschgut vermittelten Reibungsgrad bestimmt, während der Neigungswinkel sowohl beim Abwärtsgang als auch beim Aufwärtsgang für den Grad der Förderbewegung verantwortlich ist.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird den Stampfern durch eine regelbare Lenkung der ihnen durch die Kurbeln verliehenen Bewegung neben der Reinigungswirkung und unabhängig davon eine in Richtung und Intensität vorbestimmte Förderwirkung verliehen, indem die schräge Einwirkung auf das Waschgut beim Ab- und Aufwärtsgang der Stampfer eingestellt und nach Bedarf geändert werden kann. Dieses geschieht in der Weise, daß die Stampferspindeln durch Buchsen, Gleitflächen, Lenkstangen ti. dgl. geführt werden und daß diese Führungsmittel, die den Stampferspindeln bei starrer Befestigung eine maximale Schrägstellung vermitteln würden, in verstellbaren Grenzen beweglich angeordnet werden, wodurch die Schrägstellung in den entsprechenden Grenzen vermindert wird.
  • In der schematischen Darstellung von Abb.2 sind Prinzip und Wirkungsweise einer derartigen Anordnung durch verschiedene Ausführungsbeispiele (Abb.2a, 2b, 2c) veranschaulicht. Wie ersichtlich, werden die Stampferspindeln 6 durch die Führungsmitte14 gesteuert. Diese Führungsmitte14 sind in ihrer beiderseitigen äußeren Stellung durch die Arretierungen 5" und 511 begrenzt, und es ist augenscheinlich, daß die Stellung dieser Arretierungen die Schrägstellung der Spinde16 sowohl beim Abwärtsgang als auch beim Aufwärtsgang bestimmt.
  • Da die schräge Einwirkung auf das Waschgut nur beim Abwärtsgang den Grad der Reibung und demnach der Reinigungswirkung beeinflußt, wogegen für die Förderwirkung die Schrägstellungen sowohl beim Abwärts- als auch beim Aufwärtsgang maßgebend sind und sich gegenseitig ergänzen, so ist zu folgern, daß z. B. die geringere Schrägstellung beim Abwärtsgang sowohl die Reinigungswirkung als auch die Förderwirkung ermäßigen wird, da13 jedoch diese geringere Förderwirkung durch eine gleichzeitige größere Schrägstellung beim Aufwärtsgang kompensiert werden kann. Somit läßt sich der Grad der Reibungswirkung unabhängig von dem Grad der Förderwirkung einstellen und umgekehrt.
  • In Abb. t ist die beschriebene Lenkung der Stampferspindeln und deren Verstellung in einem Ausführungsbeispiel gezeigt. Wie ersichtlich, ist der Arbeitsbehälter durch einen Deckel 8 gegen den Austritt von Dämpfen und gegen Wärmeausstrahlung geschlossen. Die Stampferspindeln treten durch in diesen Deckeln 8 vorgesehene Schlitze 9 in den Arbeitsbehälter, während die Schlitze durch die waagerecht verschiebbaren Abdeckblc,#he to abgedichtet sind. Mit den Abdeckblechen fest verbunden sind Gleitbu.-hsen 4, durch die die Stampferspindeln geführt werden. Die waagerechte Verschiebung der Gleitbuchsen mit den Abdeckble; hen wird außen durch Arretierschienen 5a und 5b begrenzt, und durch die Verstellung beider Arretierschienen ist jede Einstellung der schrägen Einwirkung auf das Waschgut möglich, leas bis zu einem Aufhören oder gar darüber hinaus bis zu einer der normalen Förderrichtung entgegengesetzten Wirkung führen kann.
  • Bei einer starren Führung der Stampferspindel. wie sie beispielsweise in einer Ausführung mit fester Gleitbuchse bekanntgeworden ist, würde der Stampfer dauernd, hauptsächlich aber im Bereich der Totpunktstellung der Kurbel und demnach auch zur Zeit des höchsten Preßdruckes des Stampfers, eine Reibbewegung zwischen Stampfer und Waschgut ausführen. Diese würde einerseits zu einer Beschädigung des Waschgutes (Abreißen von Knöpfen, Spitzenansätzen u. dgl.) und andererseits zu einer übermäßigen Biegungsbeanspruchung der Stampferspindel führen. Bei der beweglichen Anordnung der Führungsorgane nach vorliegender Erfindung ist diese unerwünschte Beanspruchung zu vermeiden, da der Stampfer vor Erreichen der unteren Preßstellung der Weiterbewegung der Kurbel nicht zu folgen gezwungen ist, sondern vom Zeitpunkt an, wo ein mäßiger Preßdruck erreicht ist, bis zum Aufwärtsgang lediglich eine Druck- und Kippbewegung ausführt und dabei den Preßdruck steigert, ohne eine Reibung durch waagerechte Verschiebung auszulösen.
  • ach der vorliegenden Erfindung sind die Stampfer in mehreren Gruppen hintereinander angeordnet, wobei die benachbarten Gruppen so dicht nebeneinander oder in der Projektion zur Grundfläche des Behälters so versetzt sind, daß sie alle Stellen des Behälterbodens bz-w. des darauf ruhenden Waschgutes erreichen. Auch sind sie in der Kurbelstellung so versetzt, daß sie nichtgleichzeitig, sondern nacheinander die Wäsche kneten und aufschwemmen. Dadurch wird vermieden, daß eine unkontrollierbare Flutung der Flüssigkeit entsteht, ~vic sie durch zeitlich gleiche und übereinstimmende Bewegung einer Vielzahl von Stampfern entstehen würde. Weil die aufwärts gehenden Stampfer das Waschgut den nächsten Stampfern zuleiten, von denen es bei ihrem Abwärtsgang erfaßt wird, ist eine gleichmäßige Förderung des UWaschgutes gewährleistet.
  • Eine Unterstützung der beschriebenen Förderwirkung durch die normale, der N%'äschereiiiigut;`-dienende Tätigkeit der Stampfer erfolgt auch durch die Art, wie die Flüssigkeit in den Arbeitsbehälter einströmt. Wie aus Abb. t und dem vergrößerten Schnitt von Abb. 5 ersichtlich ist, strömt die der Maschine ständig zugeführte Flüssigkeit aus den in dem Boden ziemlich regelmäßig verteilten Kanälen t t schräg nach oben in der FörderriAitung des Waschgutes, wobei der Eintrittswinkel den Grad der Förderwirkung durch dieses 'Mittel bestimmt. Wie aus Abb.5 hervorgeht, befindet sich in dem Kanal « das darin drehbar angeordnete. in seiner Länge gleichmäßig gelochte Rohr 12. Der Kanal t ( ist in Cbereinstimmtuig mit den Löchern des Rohres 12 geschlitzt, und dieser Schlitz ist so breit gehalten, daß durch die Drehverstellung des Rollres 12 eine genügend große Änderung des \eigttngs%vinkels der @lii>si@k;itseinstriimung und damit der Fördenvirktnig crf;)l;cn kann.
  • Die Anpassung der YIihenstelltuth der Stampfer an die Wasserstandsh,ihe erfolgt durch eine Verlängerung oder Verkürzung der geteilten Stampferspindeln mittels der rnit Gewinde versehenen Büchsen Für die intensive Schmutzausscheidung aus Wäsche und Maschine, deren Wichtigkeit für die Verbesserung des Naschprozesses in der Einleitung bereits unterstrichen wurde, ist es das besondere Merkmal vorliegender Erfindung gegenüber der Arbeitsweise der bisherigen Trommelwaschmaschine, da(-') i%-ähi-end des Arbeitsvorganges einmal der Schinutz dur,- h wiederholtes Auspressen seitens der Stampfer aus der Wäsche und gleichzeitig durch den gelo: hten Boden aus der Maschine ausgesondert und das andere Mal verhindert wird, daß die so ausgeprel@tc Wäsche ausschließlich die in jeder Arbeitsabtciltnig bcfiitdliche Schmutzflüssigkeit erneut aufnimmt. Statt dessen soll gleich nach dem jeweiligen Auspressen das Gewebe, das durch die Aussonderung von Flüssigkeit aufsaugfähig geworden ist, mit der dauernd zugesetzten, frischen Flüssigkeit in direkten Kontakt gebracht werden, damit es vorwiegend diese frische Flüssigkeit schwammartig aufsaugt. Daneben muß der leichte Schmutz, der sich, ebenso wie manche Wäschefusseln, an der Überfläche der Flüssigkeit und im Seifenschaum ansammelt, fortlaufend oben abgeführt werden, da jede =ltissonderun- nach unten, lvenn sie überhaupt m%iglich wäre, durch das Gewebe der Wäsche tüliren « iirde, was auf Grund der Filterwirkung eine criictitc Beschmutzung der Wäsche zur Folge hätte.
  • Die Lösung aller dieser Aufgaben geschieht il: sinnreicher Weise unter Ausnutzung der natürlichen Knetarbeit der Stampfer und der ohnehin ständig zufließenden frischen Flüssigkeit in folgender Weise: Der durch die `\'asclnnittel gelöste Schmutz wird durch das Kneten der Stampfer 2 aus der Wäsche entfernt tind i% ürde irn normalen Falle in die freie Flüssigkeit im Arbeitsbehälter übergeführt. Durch die Lochung des Bodens t j im Wirkungsbereich der Stanillfer und Anordnung von untereinander vcrbtnideneii li,innncrii 16, 16' usiiunterhalb der gcloclitcti 1= lli: hcii des .Bodens 15 nimmt die durch den 1)t-ti: h der Stampfer ausgepreßte, stark schmutzhaltige Flüssigkeit den natürlichen Weg in diese Kammern 16, i\ obci der schwere lose Schmutz und S,-Iiinnl7S;lil2tmni das Bestreben haben, sich am Boden anzusammeln. Dieses gilt vor allem von dem Atifangssttiditini des Waschprozesses, wo eine hohe, Sclitiititzkonzciitt-atioti besteht, also im Einweich- oder VorwasAibad. 1,:s ist zweckmäßig, ztiniindc@@t aus den Kammern dieser Abteilungen. aber- auch ;Tiden ersten K.211111ncrn 16 der Waschabteilung, deii S,- linititz ins Freie zti befördern, wofür nach Abli. t die iillnun@en t,.- vorgesehen sind. Die lieidcii i iltntuizgcn i 5 und t9 sind für die Zuleitung der Flüssil;kcit zum Kreislauf über den L'inlattflicliiiltci- 2o (Abb. 3) gedacht, hei der ebenfalls eine :@usschcidun@ von ]:>sein Schinutz und SchmutzsAllamin am unteren Ende des überlanf52titleilS 2 i und am Boden 22 der Kammer 23 des t-mlaufbehälters 20 (Abb. 3) erfolgt. Diese Ausscheidung wird in beiden Fällen am tiefsten Punkt durchgeführt, wa eine Richtungsänderung der Strömung bei gleichzeitiger Querschnittsvergrößerung die Aussonderung begünstigt.
  • Die für den AblatS vorgesehenen Schlammventile erhalten z\%-cckinäßig, wie es beim Schlammventil 2,1 in Abb.3 gezeigt ist, drei Einstellungen, und zwar für wenig beschmutzte, normal beschmutzte und stark beschmutzte Wäsche, so daß je nach dem Grad der Beschmutzung die Ventile oder Hähne weit gciiug geöffnet werden können. Da der Umlaufbeliä]tCr 2o alle ausgeschiedenen S: hmutzflüssigkeiten selbsttätig durch eine gleiche Menge frischer Flüssigkeit ersetzt, würde man durch einfache zentrale Einstellung sämtlicher Schlammventile eine als halbautomatisch anzusprechende Anpassung der Flüssigkeitserneuerung 'an den veränderten Beschmutzungsgrad der Wäsche .erreichen können.
  • Für die Aussonderung des leichten Schmutzes ist am l-:nde der Arbeitsabteilung in Höhe des Flüssigkeitsspiegels eine hohle Leiste 25, die in senkrechter Richtung je nach der Höhe des Flüssigkeitsspiegels verstellbar ist oder durch Schwimmer selbsttätig in dieser Höhe gehalten werden kann, angeordnet, durch die die Oberfläche in der ganzen Breite der Abteilung fortlaufend abgesaugt wird. :eben der Schmutzausscheidung als solcher sorgt diese Vorrichtung au, `h dafür, daß eine Übertragung der leichten S; hmutzst,)tfe von Abteilung zu Abteiluni; durch die obere Wringerwalze 13' unterbleibt.
  • Wie vorher beschrieben, übt der Stampfer nach erfolgtem Auspressen der Wäsche beim Aufwärtsgang eine Saugwirkung aus, die die eben ausgepreßteWäsche auflockert und sieh ausdehnen läßt. An dieser Stelle: strömt aus einem im Boden des Behälters angebrachten Kanal i i dauernd frische Flüssigkeit unter Druck najh oben, verdrängt die Schmutzflüssigkeit und veranlaßt nun die ausgepreßte und sich ausdehnende Wäsche, sich sofort nach dem auspressen mit der zugesetzten frischen Flüssigkeit vollzusaugen.
  • Durch diese Anordnung wird die vorstehend geschilderte, für den Waschgang so wichtige Aufgabe des schnellen Eindringens der frischen Flüssigkeit in das Gewebe auf natürliche, sinnreiche Weise ohne zusätzliche Vorrichtungen und ohne Einschaltung zusätzlicher Funktionen voll gelöst. Das Ergebnis der beschriebenen Anordnung ist eine Verbesserung der Reinigungswirkung, eine Verringerung der Arbeitsdauer und dadurch eine Erhöhung der Faserschonung.
  • Gleichzeitig mit der Bearbeitung des Waschgutes durch die Stampfer erfolgt durch die der Erfindung zugrunde liegende Bewegung eine Förderung des Waschgutes von der ersten Gruppe Stampfer zur nächsten usiv. Die letzte Gruppe der jeweiligen Arbeitsabteilung befördert das Waschgut zu einem Wringer i_3, der zwischen dieser Arbeitsabteilung und der nächsten angeordnet ist und so tief liegt, daß die Kontaktlinie zwischen den beiden Wringerwalzen 13' und 13" unterhalb des Flüssigkeitsspiegels gelegen ist.
  • Der Wringer nimmt die ganze Breite des Behälters ein, s_) clal3 er die beiden benachbarten Abteilungen voneinander trennt. Hierdurch sowie durch die Sperrleiste 26 unterhalb des Wringers und den ständigen Abfluß der Schmutzflüssigkeit aus der Kammer 27 durch die Öffnung 19 kann ein Vermischen der Flüssigkeiten beider bena-hbarter Abteilungen nicht stattfinden. Aus dem gleichen Grunde ist auch der Wasserspiegel in allen Abteilungen derselbe, während die unterschiedliche Höhe des effektiven Wasserstandes in den einzelnen Abteilungen, wie sie der einwandfreie Waschprozeß erfordert, durch verschieden hohe Anordnung der gelochten Zwischenbaden 15 erreicht wird. Abgesehen davon, wird auch die als einzige selbsttätige Steuerung in Betracht kommende Regelung des Wasserstandes durch die Schaffung eines einheitlichen Flüssigkeitsspiegels wesentlich vereinfacht.
  • Der Wringer 13 hat die Aufgabe, die in dem Waschgut enthaltene Schmutzflotte (je Kilogramm ehva 3 1) nicht insgesamt in das nächste Wasch-oder Spülbad zu übertragen, sondern von dieser Schmutzflotte soviel wie möglich auszuwringen und in die vorhergehende Abteilung zurückgelangen zu lassen. Dieser Vorgang hat gleichzeitig den Zweck, das Waschgut für die schnelle Aufnahme von frischer Flüssigkeit in der nachfolgenden Abteilung bereitzumachen. Ähnlich wie im Arbeitsbereich der Stampfer und mit dem gleichen Zweck ist an der Austrittsstelle aus dem Wringer ebenfallsi eine Zufuhr frischer Flüssigkeit vorgesehen, damit das soeben durch den Wringer ausgepreßte Gewebe in Kontakt mit dieser frischen Flüssigkeit gebracht wird. Wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, wird das aus dem Wringer austretende Waschgut durch eine Führung 29 in die anschließende Arbeitsabteilung geleitet. Diese Führungsleiste 29 stellt einen in der ganzen Länge der Wringerwalzen verlaufenden, schräg nach oben in Förderrichtung des Waschgutes gelochten Kanal dar, durch den die frische Flüssigkeit ständig zuströmt und folglich das durch den Wringer ausgepreßte und saugfähig gemachte Waschgut tränkt. Die tiefe .Lage der Wringer mit der Kontaktlinie der Walzen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels verhindert ein Auftauchen der Wäsche aus der Flüssigkeit und damit ihre Berührung mit dem leichten Schmutz und dem schmutzigen Seifenschaum an der Oberfläche der Flüssigkeit. Die bereits beschriebene Absaugung des Wasserspiegels durch die hohle Leiste 25 verhindert gleichzeitig eine Übertragung des leichten Schmutzes durch die obere Wringerwalze 13'.
  • Der Wringer am Ende der letzten Arbeitsabteilung befördert das Waschgut zu einem Höhenförderer 1.1, der die Aufgabe hat, die Ablieferung des Waschgutes aus der Maschine zu bewerkstelligen, der aber ebensogut dazu dienen könnte, den Transport des Waschgutes von einem Arbeitsbehälter zu einem anderen oder aus der Waschanlage in eine andere, der weiteren Bearbeitung dienende Maschine zu veranlassen. Dabei ist es wichtig, daß das Waschgut gelockert und gleichmäßig verteilt auf den Höhenförderer und durch diesen zu dem letzten, am Ende des Höhenförderers angeordneten Wringer gelangt. Es darf also dem Waschgut nicht überlassen werden, sich vor dem Höhenförderer anzustauen, um von diesem stoßweise mitgenommen zu werden. Aus diesem Grunde ist der Höhenförderer 14 so nahe an den Wringer heran verlegt und so tief gelagert, daß der Wringer das Waschgut über die Führungsleiste 30 direkt auf das untere Ende des Höhenförderers schiebt. Unterstützt wird diese Wirkung durch die in Förderrichtung schräge Einführung frischer Flüssigkeit mittels der Leiste 3o, die zu diesem Zweck als Zufuhrkanal ausgebildet ist.
  • So sorgfältig die Zufuhr des Waschgutes von der letzten Stampfergruppe zum Wringer, von diesem zum Höhenförderer und von diesem wiederum zum letzten Wringer für die endgültige Ablieferung auch erfolgen mag, so bleibt es doch nicht aus, daß die Dicke der Wäscheschicht in der Breite des Wringers immer noch Unterschiedlichkeiten aufweist, die die Federung des massiven Gummibelages der üblichen Wringerwalzen nicht ausgleichen kann. Selbst das einzelne Wäschestück hat bisweilen dicke Stellen (Taschen, Rockkragen, Armel), die stärker auftragen und durch den massiven Gummibelag mehr gepreßt werden als die dünneren Schichten. Um hier einen vollkommenen Ausgleich zu schaffen und unbedingt zu der gleichmäßigen Ausscheidung der Flüssigkeit zu gelangen, die vor allem für die gleichmäßig feuchte Ablieferung so wichtig ist, bestehen beide oder eine der Wringerw°alzen aus einer Anzahl sog. Luftreifen, wie aus Abb.4 ersichtlich ist. Eine Anzahl nebeneinander angeordneter elastischer Reifen 31 enthält innen elastische Schläuche 32, die mit Druckgasen, Druckflüssigkeiten oder Druckbreien gefüllt und durch die öffnungen 33 untereinander mittels der hohlen Welle 34 verbunden sind. Das Aufpumpen der Schläuche erfolgt durch das gemeinsame Ventil35 am 'Ende der Wringerwalze.
  • Außerdem ist es zweckmäßig, die Stäbe, aus denen der Höhenförderer besteht, mit elastischem Belag oder hohlen elastischen Leisten 37 zu versehen, wodurch eine zusätzliche Anpassung an etwaige Ungleichmäßigkeiten der Wäscheschicht gegeben ist.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Regelung der Flüssigkeitserneuerung benutzt die ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge als Grundlage für die Zufuhr frischer Flüssigkeit. Zur Regelung dieser Zufuhr ist mit der einzelnen Arbeitsabteilung ein Umlaufbehälter 2o nach Abb. 3 durch den Rohrstutzen 21 verbunden. Der Umlaufbehälter hat Artschlüsse 39 für die Zuführung der verschiedenartigen benötigten Flüssigkeiten, wie Wasser, Seifen- und Sodalauge, Waschblau usw. Die Flüssigkeiten Hießen dem Umlaufbehälter 2o aus entsprechender Vorratsbehältern oder Druckleitungen durch Schwimmerventile 4o zu, und zwar in den vorbereiteten Zusammensetzungen und den Temperaturen, wie sie für die jeweiligen Arbeitsabteilungen vorgeschrieben sind. Am unteren Ende des die Schwimmerventile 4o aufweisenden Behälters 2o ist bei 38 eine Pumpe angeschlossen, die die Flüssigkeit ansaugt und in die Arbcitsabteilung drückt und damit einen Kreislauf von der Waschmaschine über den Umlaufbehälter zurück zur Maschine schafft. Der Rückfluß von der Maschine kann erst erfolgen, wennder Flüssigkeitsspiegel in der Maschine diedurch das Standrohr 21a als Überlauf im Stutzen 2 t bestimmte Höhe erreicht hat. Diese Höhe läßt sich durch die senkrechte Verstellung des Standrohres 21a beliebig einstellen. Es ist offensichtlich, daß durch den Umlauf der Flüssigkeitsspiegel in der Maschine stets selbsttätig auf der dem Standrohr 21a entsprechenden Höhe gehalten wird. Würde keine Flüssigkeit ausgeschieden, so würde ständig so viel Flüssigkeit aus der Maschine dem Umlaufbehälter zufließen, als die Pumpe vom Umlaufbehälter zur Maschine zurückbefördert.
  • Weil die verschiedenen Schlammventile ständig eine bestimmte Flüssigkeitsmenge aus dem Kreislauf der Flüssigkeit ausscheiden, werden die Schwimmerventile 4o geöffnet und so lange offen bleiben, bis ein Ausgleich der ausgeschiedenen Flüssigkeit erreicht ist. Zur selbsttätigen Regelung der Zufuhr der einzelnen Bestandteile, aus denen sich die zuzusetzende Flüssigkeit zusammensetzt, sind die dafür vorgesehenen SChw"linm(,rventile 4o so unterschiedlich im Querschnitt, wie cs den einzelnen Zusätzen ungefähr entspricht. Soll z. B. die frische Flüssigkeit aus etwa 3 Teilen Seifenlauge und 1 Teil Sodalauge bestehen, so wird das Seifenventil zweckmäßig etwa den dreifachen Querschnitt des Sodaventils habcii. Der Ventilhub ist für alle Ventile gleich, damit die senkrechte Verstellung der Ventilspindel durch den Schwimmer und damit der Grad der Ventilöifiiung für alle Ventile gleichbleiben, solange der Scbw-imnicrhebelarfn der Ventile gleich ist.
  • Durch waagerechte Verstellung der Buchsen 4 1 mit den Schwimmerstangen 42, die durch eine Rolle 43 in dem geschlitzten Hebel 44 lose geführt werden, läßt sich der Hebelarm, an dem die Schwimmer 45 auf das zugehörige Schwimmerventil 40 Wirken, verändern. Es ändert sich dann auch der Ventilhub im Verhältnis zum Schwimmerhub. Hat z. B. der Schwimmer, der das Seifenventil betätigt, einen Hebelarm von 20 ein und das Sodaventil einen solchen von 3o cm, so wird sich das Seifenventil beim Fallen des Wasserspiegels uni den f 0fachen Hub des Sodaventils öffnen. Dieser Vorgang ist durch die verschiedene Stellung der Schwimmerhebel in Abb.3 ersichtlich. Demnach kann man durch Verändern des Schwimmerhebelarmes das Verhältnis des Zusatzes der einzelnen Flüssigkeitsbestandteile auch während des Betriebes der Maschine beliebig verändern. Es ist also möglich, nachträglich jeder Änderung der Waschvorschrift, die eine unterschiedliche Zusammensetzung der Waschflüssigkeit vorsieht, durch einfache waagerechte Verstellung der S; hirimmer Rechnung zu tragen. Damit diese beabsichtigte Regelung eintreten kann, ist es erforderlich, cl-il.) bei unterschiedlichen Hebelarmen 44 alle Ventile 40 in der waagerechten Lage der Hebel geschlossen sind. Diese Einstellung läßt sich durch Ajustierung des Zahnsegments 46 bewerkstelligen. Aus dem in Abb.3 gezeigten Beispiel ersieht man, dal5 sich bei entgegengesetzter äußerster waagerechter Verstellung der Schwimmer das vordere Ventil 4o um den Winkel x und das dahinterliegende Ventil 4o um den Winkel y geöffnet hat. In dieser Stellung würde nach dem Beispiel das vordere Ventil ungefähr doppelt so weit geöffnet sein wie das hintere Ventil. Die umgekehrte äußerste waagerechte Verstellung der Schwimmer würde dieses Verhältnis von 1 : 2 in ein solches von 2 : i verändern, so daß eine Verstellmöglichkeit innerhalb dieser weiten Grenzen bestände.
  • Der höchste und niedrigste Flüssigkeitsstand sind in Abb. 3 mit HW (höchster Wasserstand) und NW (niedrigster Wasserstand) bezeichnet. Die Höhe des Wasserstandes kann nach Art des Waschgutes erheblich schwanken, weshalb die diesbezüglichen Maße in den Abb. t und 3 nur als Ausführungsbeispiel anzusehen sind.
  • Bei den bisher in Wäschereien zur Verwendung kommenden Trommelwaschmaschinen erfolgt die Ausscheidung des nach der Reinigung im Waschgut zurückgebliebenen Wassers bis zu einem Grad von 50 bis 6o0,`o des Trockengewichtes der Wäsche durch anschließendes Ausschleudern in Zentrifugen. Bei der der Erfindung zugrunde liegenden Waschanlage wird mit dem ähnlichen Zweck das zurückgehaltene Wasser zum Teil durch den am Ende des Höhenförderers 14 angeordneten Wringer ausgeschieden, doch ist im allgemeinen der Wirkungsgrad des Wringers nicht so groß wie derjenige der Zentrifuge. Zur Erzielung eines für die Weiterverarbeitung des Waschgutes genügend geringen Feuchtigkeitsgehaltes ist es daher bei der der Erfindung zugrunde liegenden Waschmaschine erforderlich, in den meisten Fällen dem Waschgut noch einen Teil der verbliebenen Feuchtigkeit zu entziehen. Die gleiche Notwendigkeit besteht auch, und das gilt ebenso von der bisherigen Trommelwaschmaschirie, in den Fällen, wo die Wäsche vollkommen trocken zur Ablieferung kommen soll. Für die Zwecke dieser zusätzlichen Wasserausscheidung wird der Waschanlage nach vorliegender Erfindung ein an sich bekannter, kontinuierlich arbeitender Trommeltrockner h angegliedert. Dieser Dauertrockner mit geneigter Trommelachse, der an dem höher gelegenen Ende die Einfüllöffnung und an dem entgegengesetzten Ende die Entleerungsöffnung hat, befördert durch seine schräge Trommellage das Trockengut selbsttätig von der Einfüllöffnung zur Entleerungsöffnung und liefert das Trockengut ebenso selbsttätig, am zweckmäßigsten auf ein am Ende des Trockners angeordnetes Förderband, ab.
  • Zur Erzielung höchster Wirtschaftlichkeit bei der Überführung der Wäsche von der Waschanlage zum Trockner, und zwar ,sowohl mechanisch in bezug auf Arbeitsaufwand als auch wärmetechnisch im Hinblick auf Wärmeverluste, befindet sich der Trockner so nahe hinter der Waschanlage und so tief angeordnet, daß er das Trockengut von dem über den Wringer hinaus verlängerten Höhenförderer 14 direkt oder mittels kurzer Schütte empfängt. Der Wegfall der bisher nach Beendigung des Waschprozesses erforderlichen Handbetätigung und deren Ersatz durch eine mechanische L'berführung des Waschgutes von der Waschanlage zum Trockner ermöglicht es der Waschmaschinen-Anlage nach vorliegender Erfindung, das Waschgut bis zuletzt bei einer dem Gewebe zuträglichen Höchsttemperatur zu spülen. Dadurch wird der Trockner stark entlastet und die Trockendauer abgekürzt. Wärmeausstrahlungen werden durch die elastische Kappe 47, die sich einer Änderung des Neigungswinkels der Trockentrommel anpaßt, vermindert.
  • Die Kappe 47 hat außerdem den Zweck, ein Ansaugen kalter Raumluft durch die Einfüllöffnung des Trockners zu verhindern, und bewirkt im Gegenteil, daß der an der Einfüllöffnung des Trockners bestehende Unterdruck dazu dient, die aus der heißen Wäsche am Ende der Waschanlage und beim Übergang zum Trockner aufsteigenden Wrasen und Dämpfe abzusaugen.

Claims (7)

  1. PATEN T,tNst'PCCtrF: i. Waschmaschinen-Anlage, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme unterschiedlicher Reinigungsflüssigkeiten dienenden Ahteilungen (ar, a2) durch sie gegeneinander abgrenzende Wringerwalzenpaare (13', I f') in einem gemeinsamen rechteckigen Behälter (a) gebildet sind, so daß sich mehrere oder alle Phasen des Reinigungsprozesses in einem einzigen Behälter abspielen, ohne daß das Waschgut auf seinem Wege durch die aufeinanderfolgenden Bäder aus den in diesen enthaltenen Reinigungsflüssigkeiten auftaucht, wobei die Kontaktlinie bei jedem Walzenpaar so tief unterhalb des Flüssigkeitsspiegels gelegen ist, dal; das Waschgut nicht zur Höhe des Flüssigkeitsspiegels ansteigen kann.
  2. 2. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in den durch die Wringer voneinandergetrennten Abteilungen die Böden (15) unterschiedlich hoch angeordnet sind, um bei gemeinsamem, gleichem Flüssigkeitsspiegel eine für die verschiedenartigen Arbeitsbedingungen erforderliche unterschiedliche effektive Flüssigkeitshöhe in 'den einzelnen Abteilungen zu erzielen.
  3. 3. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch t mit das Waschgut bearbeitenden Stampfern (2) in Glocken-, Napf- oder Trichterform, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Stampfer beim Abwärtsgang aus dem Waschgut ausgepreßte Schmutzflüssigkeit durch in ihrem Arbeitsbereich befindliche Löcher im Boden der Abteilung entweicht, so daß sie in Barunterliegende Kammern (16) gelangt und von da weiterbefördert wird.
  4. 4. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende einzelner oder aller Arbeitsabteilungen vor dem Wringer der an der Oberfläche der Flüssigkeit angesammelte leichte Schmutz und schmutzige Seifenschaum sowie Fusseln und sonstige leichte Fremdkörper durch einen an dieser Oberfläche in ganzer Breite der Arbeitsabteilung angeordneten Saugkanal (25) fortlaufend abgesaugt «erden.
  5. 5. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufluß frischer Flüssigkeit zur Maschine überall im Bereich der Stampferwirkung durch im Behälterboden angeordnete Zuleitungen (i i) derart erfolgt, daß die durch den Abwärtsgang der Stampfer vorher ausgepreßte und beim Aufwärtsgang der Stampfer gelockerte Wäsche die zugeführte Flüssigkeit schwammartig aufsaugen kann.
  6. 6. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Behälterboden angeordnete Zuleitung ( i i) aus einem in Förderrichtung schräg nach oben geschlitzten Kanal besteht, in dem sich das mit gleichmäßig verteilten Löchern versehene Ztileitungrohr (12) so verdrehen läßt, daß die schräge Stellung der Löcher in Übereinstimmung mit den Schlitzen des Kanals und in den Grenzen der Schlitzbreite und damit die Förderleistung verändert werden kann. . `Vaschmasc.hitien-Anlage nach Anspruch t bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zufuhr frischer Flüssigkeit zum Waschgut beim Austritt aus den Wringern unmittelbar längs des Austrittsspaltes der Wringerwalzen ein gleichzeitig als Führungsleiste dienender Zuflußkanal (29) in ganzer Länge der Wringerwalzen angeordnet ist, so daß die in der Förderrichtung des Waschgutes einströmende frische Flüssigkeit von dem durch die Wringer ausgepreßten Waschgut aufgesaugt wird. B. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i bis 7, mit einem Höhenförderer (14) zur Förderung des bearbeiteten Waschgutes aus der Anlage, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenförderer mit seinem unteren Ende so nahe an den den Abschluß der vom Waschgut verlassenen Abteilung bildenden Wringer und so tief verlegt ist, daß das vom Wringer vorgeschobene Waschgut dem Höhenförderer zuverlässig und gleichmäßig zugeführt wird. 9. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch t bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Walzen der Wringer aus elastischen Reifen (3t) mit darin untergebrachten Schläuchen (32) bestehen, wobei die Schläuche entweder mit Druckgasen oder Druckflüssigkeiten oder Druckbreien gefüllt sind, um auch bei unterschiedlicher Dicke der Waschgutschicht oder einzelner Stellen des Wäschestückes überall einen gleit @tmäßigen Wringerdruck zu erzielen. io. WaschmascIiinen-Anlagc nach Anspruch t und 3 mit das Waschgut lic@irl)citcnden Stampfern (2) in Glockcti-, Napf- oder Trichterforni, dadurch gekcnuzeiclinct, d2if.i die in den verschiedenen Abteilungen einzeln oder in Gruppen hintereinander angeordneten Stampfer (2) durch in Förderrichtung der Wringer und der zugeführten Flüssigkeit erfolgende schräge Einwirkung auf das Waschgut dieses entweder beim Abwärtsgang schiebend oder heim Aufwärtsgang saugend oder vereint schiebend und saugend in der Längsrichtung des Behälters geradlinig vorwärts betvcgen, um es innerhalb der Abteilungen von Stampfer zu Stampfer und durch Zuführung zu den Wringern (13) mittels dieser von Abteilung zu Abteilung weiterzuleiten und sclilief@licli einem Höhenförderer (14) zuzuführen. i i. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i, 3 und io mit das Waschgut bearbeitenden Stampfern (2) in (locken-, Napf- oder Trichterform, deren Spindeln (;) an kurbelförmig bewegten Drehzapfen @3) aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die waagerechten Komponenten der Kurbelbewegung bewirkten äußeren Stellungen der Stampfer aulktiseits durch verstellbare Arretierungen ( 5°, 51'), die auf einen festen odci- veränderlichen Punkt der Stampferspindeln wirken, begrenzt werden und dadurch die für die Eiim-irkung der Stampfer auf das Waschgut niaßgcbende Schrägstellung der Stampferspindeln bestimmt wird. 12. Waschmaschinen-Xiilag e nach Anspruch i und i t, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verstellung einer oder die gleichzeitige Verstellung beider Arretierungen die auf der Schrägstellung der Stampferspindel beruhenden Förder- und Reinigtnigsn irktnigeti des Stampfers unabhängig voneinander verändert werden können. t3. Waschmaschiiien-Anlage nach Anspruch t bis 12, bei der die durch den gelochten Boden des Behälters entfernte Schmutzflüssigkeit im Kreislauf über einen auf den vorgeschriebenen Flüssigkeitsspiegel einstellbaren ( berlaufstutzen (21) und einen Uinlaufl)eliältcr (20.) zurück zur Waschmaschine gelangt. 14. Waschmaschincti-Anlagc nach Anspruch i und 13, dadurch gekennzcic hnet, daß der schwere Schmutz und Schniutzsclilamni bei Richtungsänderung der Flüssigkeitsströmung und Vergrößerung des Dtircligangsquersclmittes im Überlaufstutzcn (21) und Umlaufbehälter (20) nach unten ausgeschieden, durch Zufuhr frischer Flüssigkeit zum Umlaufbehälter ständig ersetzt und die Waschflüssigkeit auf diese Weise fortlaufend regeneriert wird. 15. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch 1, 13 und 14, dadurch gckennzei@:luiet, daß zur selbsttätigen Regelung der Flüssigkeitserneuerung alle Zulaßventile (4o) zum Umlaufbehälter clen gleichen Ventilhub haben und die Schwiminc1,rhebel (44) bei geschlossenen Ventilen sämtlich waagerecht stehen, so daß beim Sinken des Nasse rstaildes die Ventile alle in gleichbleibendein Verhältnis zueinander geöffnet werden. 10. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i bis 15 mit mehreren Schwimmerventilen (40) am Umlaufbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Scli@i-immcr (45) mit ihren Führungen (41) auf den Schwimmerhebeln (44) waagere;ht verstellbar angeordnet sind, so daß sich die Hebelarme der auf die Schwimmerventile wirkenden Gestänge unabhängig voneinander verändern lassen. i
  7. 7 . Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschanlage mit einem anschließenden Dauertrockner (b) verbunden ist. i g. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das bis zuletzt bei zulässiger Höchsttemperatur gespülte Waschgut von dem verlängerten Höhenförderer (14) unmittelbar oder durch Förderband oder Schütte mittelbar in den Trockner befördert wird. i g. Waschmaschinen-Anlage nach Anspruch i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen Waschanlage (a) und Trockner (b) durch eine sich der ändernden Winkellage der Trockentrommel anpassende elastische Kappe (47) so abgeschlossen ist, daß der an der Einfüllöffnung des Trockners bestehende Unterdruck ein Ansaugen kalter Außenluft verhindert, dagegen scrion beim Übergang von der Waschanlage zum Trockner ein Absaugen der aus dem heißen Waschgut aufsteigenden Wrasen veranlaßt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958193C (de) * 1953-02-19 1957-02-14 Braithwaite I & Son Eng Ltd Waschmaschine mit einer aussen an der Maschine befindlichen Fluessigkeitsfuehrung
US4159632A (en) * 1976-11-22 1979-07-03 Grantham Frederick W Automatic cleaning apparatus
DE102017101802A1 (de) * 2017-01-31 2018-08-02 Tilmann Ocker Reinigungsanlage mit Trocknungseinrichtung

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