DE831370C - Linsen-Schleifmaschine - Google Patents

Linsen-Schleifmaschine

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Publication number
DE831370C
DE831370C DE1948P0027122 DEP0027122D DE831370C DE 831370 C DE831370 C DE 831370C DE 1948P0027122 DE1948P0027122 DE 1948P0027122 DE P0027122 D DEP0027122 D DE P0027122D DE 831370 C DE831370 C DE 831370C
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DE
Germany
Prior art keywords
spindles
grinding machine
lens grinding
row
spindle
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0027122
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alois Siebeck
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE831370C publication Critical patent/DE831370C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/0031Machines having several working posts; Feeding and manipulating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Linsen-Schleifmaschine Der Gegenstand der Erfindung ist eine Schleifniaschine zum Schleifen von optischen Linsen, insbesondere Brillengläsern. Bei solchen Schleifinasc'liinen ist man schon immer bestrebt, möglichst viele Schleifspindeln in einem Maschinenaggregat anzuordnen und durch einen gemeinsamen Motor anzutreiben. Dabei gellt man darauf aus, möglichst viele Einzelgläser in demselben Einsatz mit einer Spindel zu schleifen. Die Umdrehungszahlen der Sp»iideln sollen den Glashärte- und -schleifmittelii anpaßbar, also veränderlich sein.
  • Ilei derartigen :Maschinen besteht die Schwierigkeit, den :\ntrieb so zu gestalten, daß die Maschine ohne große Reibungsverluste und möglichst gei-;. usclilos läuft. li.s ist bekannt, die Spindeln durch verstellbare keibungsscheiben anzutreiben, die aber einen großen Lärm verursachen und einem starken Verschleiß unterliegen. Es ist bereits bekannt, bei Linsenschleifmaschinen eire größere Anzahl Spindeln durch eine @ Hauptantriebsw-elle anzutreiben und die Spindeln einzeln ausrückbar zu machen. Durch den Gegenstand der Erfindung werden diese bekannten Anordnungen dadurch wesentlich verbessert, daß je zwei Spindeln durch einen Riemenantrieb miteinander verbunden und auf diese Weise gemeinsam angetrieben werden, aber durch Kupplungen zwischen Riemenscheibe und Spindel einzeln ausrückbar sind.
  • Die Spindeln werden mit gleicher hoher Umdrehungszahl angetrieben, wobei gemäß der weiteren Erfindung zwei Reihen Spindeln vorgesehen sind, derart, daß die Spindeln einer Reihe je durch einen geschränkten Riemen von der waagerechten Hauptwelle angetrieben werden und jede der Spindeln der zweiten Reihe mit je einer der Spindeln der ersten Reihe durch einen Riemenantrieb verbunden ist. Die Kupplung befindet sich dabei jeweils zwischen Riemenscheibe und Spindelwelle, wobei die Riemenscheibe bei ausgerückter Kupplung auf der Spindelwelle frei drehbar ist. Llm den -Mangel, ilaß die Drehzahl der Spindeln nicht einzeln ver-;iiiderbar ist, auszugleichen, ist der Schleifdruck feinstufig oder kontinuierlich veränderbar. Die Ver-;inderung des Schleifdruckes wird dadurch erreicht, da13 die Schleifbügel durch Federn gegen die Spindelköpfe gedrückt werden, deren Sllannuiig über Seilzüge durch Hebel verstellbar ist.
  • I,.iii :\usführungsbeispiel des Gegenstandes der Frlindung zeigen die Abbildungen, und zwar stellen Abb. i und 2 eine einzelne Schleifspindel im Schnitt und in Ansicht dar, Abb. 3 eine Ansicht der ganzen Maschine von der Schmalseite, Abb. 4 eine Draufsicht auf die Maschine.
  • Die Riemenscheiben :I, die bei allen Spindeln gleichartig ausgeführt sein können, haben zwei lZiemenlaufflächen, die eine für die halbgeschränkten _\ntriel>srieinen 3, die die Spindeln der ersten Spindelreihe mit der Welle 2 verbinden, die durch den -Iotor 23 angetrieben wird, die zweite für die IZienien 9, durch die je eine Spindel der ersten Reihe finit je einer Spindel der zweiten Reihe verbunden ist. Bei den Riemenscheiben der zweiten Reihe ist die erste Riemenlauffläcqie an sich nicht erforderlich, doch werden zur Vereinfachung der Ersatzteillagerhaltung vorteilhaft die Riemenscheiben aller Spindeln gleich ausgebildet. Diese ständig rotierenden lZiemenscheiben .4 sind in an sich bekannter Weise als ausrückbare Reibungskupplung 5 ausgebildet. Im ausgekuppelten Zustand drehen sich die Riemenscheiben frei auf den Wälzlagern 6 und 7 um die \\'ellen i der Spindeln. Zwischen den Wälzlagern befindet sich eine Schmierkammer io, die durch Deckel i i und 12 abgeschlossen ist, um das Herumschleudern von Schmiermitteln zu ver'hinclern. Der bewegliche Kupplungsteil 13 kann durch ein Gleitstück 16 mittels des Hebels 17, der durch Rasten in beiden Stellungen festgehalten wird, ein-und ausgerückt werden; beim Ausrücken wird die Druckfeder 15 zusammengedrückt, die das Gewicht des beweglichen Kupplungsteiles aufhebt und die Kupplung einzurücken sucht. Dadurch wird erreicht, daß bei eingerückter Kupplung zwischen dem Gleitstück 16 und der Fläche x des beweglichen Kupplungsteiles keine Reibung auftritt. Bei ausgerückter Kupplung dagegen drückt die nunmehr gespannte Feder 15 den beweglichen Kupplungsteil 13 gegen das Gleitstück, so daß eine Bremsung eintritt -und beim Ausrücken der Kupplung die Spindelwelle sofort still steht. Während im entkuppelten Zustand eine Relativbewegung zwischen dem Teil 13 und der finit z bezeichneten Stelle nicht eintritt, tritt eine solche vorübergehend beim Einrücken der l@ulihltitlg, bis die Spindelwelle die volle Drehzahl erreicht hat. ein. Die Feder dient dabei gleichzeitig als elastisches Verbindtingsorgaii zwischeil Kupplung und Spindel%velle.
  • Dank der geringen -Maße der rotierenden Teile ist es beim Gegenstand der Erfindung möglich, die Umdrehungszahlen der Schleifspindeln von 6oo U/min auf über gooU/min zuerhöben. 7wiscliendieHauptwelle 2 und den Exzenterantrieb für den Schlitten 22, der auf Walzen läuft, um die gleitende Reibung in rollende l'Zeibung zu verwandeln, ist eine Untersetzung 21 eingeschaltet, uni trotz der hohen Drehzahl der Spindeln eine zii rasche Bewegung des Schlittens und damit (las .\uftreten hoher Massenkräfte zu vermeiden Da die Spindeln finit gleic'liuiäßig kolier Drehzahl umlaufen, ist es, wie eingangs erwähnt, erforderlich, den Schleifdruck feinstufig oder stufenlos zii regeln. Der Schleifdruck wird durch die Federn 30 erzeugt. Das eine Ende jeder Feder ist bei 33 an den Schleifbügeln 31 drehbar aufgehängt und durch Schraubgewinde verstellbar befestigt, während am anderen Ende ein Drahtseil 34 befestigt ist, das über Rollen 35 zu dem Einstellhebel 32 führt. der durch fünf oder mehr Rasten einstellbar ist.

Claims (3)

  1. PATENT A\SI'RCLHl#.: i. Linsen-Schleifinaschine finit mehreren von einer gemeinsamen Welle angetriebenen, durch Kupplungen einzeln ausrückbaren Spindeln, dadurch gekennzeichnet. daß je zwei Spindeln miteinander durch einen Riemenantriel> verbunden und auf diese Weise gemeinsam angetrieben werden, aber durch Kupplungen zwischen Riemenscheibe und Spindel einzeln ausrückbar sind.
  2. 2. Linsen-Schleifillascliine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Spindeln in zwei Reihen angeordnet sind und die Spindeln einer Reihe je durch einen geschränkten Riemen von der waagerechten Hauptwelle angetrieben werden und jede der Spindeln der zweiten Reihe mit je einer der Spindeln der ersten Reihe durch einen Riemenantrieb verbunden ist.
  3. 3. Linsen-Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenscheibe (8) auf Wälzlagern (6. 7) um die Spindelwelle ( i) drehbar ist. Linsen-Schleifinaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder zwischen dem beweglichen Kupplungsteil ur3d dem unteren Lager (14) der Spindelwelle angeordnet ist, die das Gewicht des beweglichen Kupplungsteiles aufhebt und die beim Ausrücken der Kupplung gespannt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften \r. 269 693, 315 973, 507482.
DE1948P0027122 1948-12-28 1948-12-28 Linsen-Schleifmaschine Expired DE831370C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1948P0027122 DE831370C (de) 1948-12-28 1948-12-28 Linsen-Schleifmaschine

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DE1948P0027122 DE831370C (de) 1948-12-28 1948-12-28 Linsen-Schleifmaschine

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DE831370C true DE831370C (de) 1952-02-14

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ID=579338

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DE1948P0027122 Expired DE831370C (de) 1948-12-28 1948-12-28 Linsen-Schleifmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6074285A (en) * 1998-08-06 2000-06-13 National Science Council Reciprocating friction drive-type ultra precision machine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269693C (de) *
DE315973C (de) * 1919-03-24
DE507482C (de) * 1929-03-24 1930-10-02 Willy Lindemann Riemenantrieb fuer die umlaufenden Spindeln der Werkstueckschale und den Exzenter zur Hinundherbewegung der Werkzeugschleifschale an Linsenschleifmaschinen

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