DE830462C - Allwetterverdeck fuer Fahrzeuge, wie Ackerschlepper u. dgl. - Google Patents

Allwetterverdeck fuer Fahrzeuge, wie Ackerschlepper u. dgl.

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DE830462C
DE830462C DED2440A DED0002440A DE830462C DE 830462 C DE830462 C DE 830462C DE D2440 A DED2440 A DE D2440A DE D0002440 A DED0002440 A DE D0002440A DE 830462 C DE830462 C DE 830462C
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DE
Germany
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frame
halved
bows
halves
weather
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Application number
DED2440A
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English (en)
Inventor
Lorenz Dinges
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Individual
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/0617Drivers' cabs for tractors or off-the-road vehicles
    • B62D33/0621Drivers' cabs for tractors or off-the-road vehicles able to be dismantled, folding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Allwetterverdeck für Fahrzeuge, wie Ackerschlepper u. dgl. Bei den Traggestellen der bekannten Allwetterverdecke sind die Holme, Rahmen und Spriegel starr miteinander verbunden. Das gesamte Verdeck ist ein starres Gebilde, das nicht zerleg- und zusammenklappbar ist und daher in einem solchen Zustand auf der Fahrt nicht in Bereitschaft mitgeführt werden kann.
  • Demgegenüber ist .der Gegenstand der Erfindung ein Allwetterverdeck, dessen Traggestell zerleg-und zusammenklappbar am Fährzeug aasgelenkt ist und im unbenutzten Zustand zusammengeklappt in Bereitschaft während der Fahrt mitgeführt werden und jederzeit ohne besonderen Montage- und Werkzeugaufwand in die Gebrauchsstellung aufgerichtet werden kann. Erfindungsgemäß besteht es aus zwei teleskopartig federnd ausziehbaren Holmen, deren Kopfende je eine Gabelung trägt, in die gewickelte Federn eingesteckt sind, welche an ihrem freien Ende die Spriegel tragen. Außerdem sind am Kopfstück seitlich Rahmenteile aasgelenkt. Der Rahmen geht an seinem vorderen Ende in den aasgelenkten Stirnspriegel über. Sowohl dieser als auch die übrigen quer zum Verdeck verlaufenden Spriegel reichen nur bis zur Mitte des Verdecks, so äaß das Traggestell aus einer linken und rechten Gestellhälfte besteht. Die Spriegel reichen also nur bis zur Fahrzeuglängsmitte, wo sie mit ihren Enden aneinanderstoßen und mittels eines Bolzens zusammengesteckt sind.
  • Das jeweilige untere Ende der ibeitien Tragholme (ein linker und rechter) sind an je einer Tragkonsole aasgelenkt, und beide Konsolen sind beispielsweise am Nabengehäuse der Hinterräder befestigt. Mittels dieser gelenkigen Befestigung werden die Hälften des Traggestells im zusammengeklappten Zustand seitlich längs am Schutzblech schwenkbar ,eingelegt, derart, daß das Gestell beim Nichtgebrauch aus dem Bereich des Fahrers zu liegen kommt. Die Verdeckplane wird zusammengelegt unter dem Fahrersitz verstaut. Das aufgeklappte Traggestell wird von den beiden Tragholmen getragen. Seitlich am vorderen Stirnspriegel sind links und rechts je eine zweiteilige Zugstange angelenkt, und die Stangen sind am Vorderwagen, beispielsweise am Motorgehäuse, federnd und lösbar eingehängt. Das praktisch längs geteilte Traggestell wird von der überspannten Verdeckplane zusammengehalten, derart, daß die ineinandergesteckten Spriegel miteinander im Sitz bleiben.
  • Dadurch, daß die Spriegel an dem Holmenkopf von Federn getragen werden, wird erreicht, daß für die überzuspannende Verdeckplane runde Ecken entstehen, und zum anderen, daß durch das Traggestell die von der Maschine und von Unebenheiten der Fahrbahn erzeugten Erschütterungen elastisch abgefangen werden. Zusätzlich wird dies auch noch von den federnd ausziehbaren Holmen unterstützt. Auf diese Weise wird die Lebensdauer des Verdecks erhöht. Die Schraubenfedern haben ferner den Zweck, daß beim Auseinandernehmen des Traggestells die Spriegelhälften dicht an die Holme und das übrige Gestänge herangezogen werden können, um so das Zusammenlegen des Gestells zu ermöglichen und es dann zusammengeklappt aus dem Bereich des Fahrers in die Ruhelage zu schwenken.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Gegenstand in Seitenansicht, Fig. 2 in Draufsicht und Fig. 3 in der Rückansicht; Fig.4 zeigt einen Tragholm als Einzelheit und Fig. 5 das Kopfende eines Holmes als Teil des Gestells im zusammengeklappten Zustand.
  • An dem jeweiligen Hinterradnabengehäuse ist die Konsole i mittels Schraubenbolzen befestigt. An ihrem freien Ende ist der Holm bei 2 in Richtung des Pfeiles 3 nach innen einlegbar angelenkt. Der Holm besteht aus den Rohrteilen 4°, 46 und 4®, die teleskopartig ineinandergesteckt sind. Im Rohr 46 sind je eine Feder 5° und 56 eingesetzt, die den dreiteiligen Holm 4°, 46, 4c für die Gebrauchsstellung unter Federdruck in der ausgezogenen Strecklage halten. Das Rohr 4c trägt den Gabel-kopf 6, in den die gewickelten Federn 7 und 8 eingesteckt sind. Diese tragen je ein Spriegelrohr 9 und io, die beide zur Mitte desTraggestells reichen. In der Mitte sind die Rohre 9, 9 und io, io mittels eines Bolzens 12 zusammengesteckt. Im Kopf 6 ist längs drehbar ein Bogen 17 gehalten, an dessen hinterem freier] Ende bei 13 die Hülse 14 angelenkt ist, die die Feder 15 mit ihrem Spriegel 16 trägt. An dem vorderen freien Ende des Bolzens 17 ist bei 18 das Rahmenrohr i9 angelenkt. Mit dem vorderen Ende des Rohres i9 ist bei 2o das Stirnspriegelrohr 21 gelenkig verbunden, das mit dem gegenüberliegenden Rohr 21 bei 22 ineinandergesteckt verbunden ist. Nahe bei 20 greift seitlich je eine bei 24 zweigeteilte Zugstange 23 an, und diese können bei 25 beiderseits am Motorgehäuse lösbar eingehängt werden. Von den Hülsen 14 aus greift je ein Zuggurt 25 an und spannt auf der Rückseite das Gestell, wobei die Gurte bei 26 beispielsweise am Schutzblech der Hinterräder eingehängt sind.
  • In Fig. i ist in gestrichelten Linien die über das Traggestell gespannte Verdeckplane angedeutet. 28, 29 und 3o bezeichnen die im übergestreiften Verdeck eingesetzten Celluloidfenster.
  • Mittels der eingezeichneten Pfeile soll erläutert werden, wie das Traggestell zerlegt und zusammengeklappt wird und in diesem Zustand in die hei 30 strichpunktiert angedeutete Lage innen an der Jeweiligen Seitenwand der Schutzbleche der Hinterräder zu liegen kommt. _1n jedem Schutzblech kommt die Hälfte des Gestells zu liegen, also die linke und die rechte Hälfte.
  • Das Zusammenlegen geschieht folgendermaßen: Zunächst werden die Spriegel 9, io, 16 und 21, nachdem die Plane abgenommen ist, durch Auseinanderziehen von den Stiften 12 und 22 gelöst. Die Spriegel 9, io und 16 werden in Richtung der Pfeile 31 und 32 nach innen und unten geschwenkt, was durch die Federn ;, 8 und 15 ermöglicht ist, und an den Holm 4 angedrückt. Gleichzeitig werden noch die Rahmenteile i9 und 18 drehend ebenfalls nach unten an den Holm .4 herangedreht, wobei gleichzeitig der Stirnspriegel21, um 20 gedreht, in Richtung der Pfeile 33 und 34 um das Gelenk i8 schwingend beigedreht wird. Die nun um den Holm 4 oben am Kopf 6 nach unten hängenden Teile 9, io, 16, i9 und 21 werden mit dem ebenfalls nun frei hängenden Gurt 25 um den Holm gebunden. Danach werden entgegen der Kraft der Druckfedern 5°, 56 die Rohre 46 und 4c in das Rohr 4° hineingedrückt und in dieser Stellung das Rohr 4c mit seinem Stift 35 im Querschlitz 36 gehalten. In dieser Schließlage werden nun das linke und das rechte Gestängepaket je um ihr Gelenk 2 in die Lage geschwenkt, wie bei 30 strichpunktiert angedeutet, so daß sich nun das Gestell vollkommen außerhalb des Bereichs des Fahrer: befindet und das Fahrzeug frei vom Allwetterverdeck ist. So wie das Zusammenlegen des Gestells beschrieben wurde, wird umgekehrt das Gestell wieder aufgeschlagen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Allwetterverdeck für Fahrzeuge, wie Ackerschlepper u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell des Verdecks mittels seiner Tragholme (4°, 46, .4c) am Fahrzeug angelenkt und der Länge nach halbiert ist, daß ferner seine Gestellteile einzeln gelenkig miteinander verbunden, die Gestelthälften in den halbierten Spriegeln (9, io, 16, 21) zusainmensteckbar sind und umgekehrt beim Nichtgebrauch des Verdecks das Gestell hälftig auseinandernehmbar ist, wobei die Hälften, in ihrem Gestänge zusammengeklappt, je als zusammengelegtes Gestängepaket aus dem Bereich des Fahrers in die Bereitschaftsruhelage (30) am Fahrzeug einschwenkbar angeordnet sind.
  2. 2. Allwetterverdeck nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Holme des Traggestells aus einzelnen Rohrteilen (4°, 4b, bestehen, die teleskopartig federnd ausziehbar sind und am Kopfende eine Gabelung (6) tragen, in die gewickelte Federn (7, 8, 15) eingesteckt sind, welche an ihrem freien Ende halbe Spriegel (9, io, 16) tragen, die in der Längsmitte mit den von der gegenüberliegenden Seite getragenen Spriegelhälften (9, io, 16) zusammengesteckt werden können.
  3. 3. Allwetterverdeck nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spriegel (9, io, 16, 21) in der Mitte unterbrochen sind und so halbiert, je mittels eines Bolzens (12, 22) zusammengesteckt, in ihrer Gebrauchsstellung gehalten werden.
  4. 4. Allwetterverdeck nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB das an der Gabelung (6) angelenkte Rahmenrohr (i9) mit dem halbierten Stirnspriegel (21) mittels eines Gelenks (20) verbunden ist.
DED2440A 1950-04-26 1950-04-26 Allwetterverdeck fuer Fahrzeuge, wie Ackerschlepper u. dgl. Expired DE830462C (de)

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US220787A US2676056A (en) 1950-04-26 1951-04-13 Weather protective hood for vehicles
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DE830462C true DE830462C (de) 1952-02-04

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FR (1) FR1036099A (de)
GB (1) GB684299A (de)

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