DE830439C - Brennstoffmischvorrichtungen an Zweitaktmotoren - Google Patents

Brennstoffmischvorrichtungen an Zweitaktmotoren

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Publication number
DE830439C
DE830439C DEF708A DEF0000708A DE830439C DE 830439 C DE830439 C DE 830439C DE F708 A DEF708 A DE F708A DE F0000708 A DEF0000708 A DE F0000708A DE 830439 C DE830439 C DE 830439C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
fuel
stroke engines
mixing
crankcase
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Expired
Application number
DEF708A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel and Sachs AG filed Critical Fichtel and Sachs AG
Priority to DEF708A priority Critical patent/DE830439C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE830439C publication Critical patent/DE830439C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M3/00Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Brennstoffmischvorrichtungen an Zweitaktmotoren Bei Zweitaktmotoren, die mit einem Brennstoffgemisch arbeiten, wird im allgemeinen das Gemisch bereits in betriebsfähigem, also gemischtem Zustand in den Brennstoffbehälter gefüllt. Das Mischen des Brennstoffes wird dabei vor dem Einfüllen meist in einer Kanne vorgenommen, in welche das Benzin und das 01 getrennt eingefüllt und dann durch Umrühren gemischt wird. In verschiedenen Betriebsfällen ist jedoch dieses fertige Gemisch nicht zu beschafften. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Benzin und C)1 in getrennten Gefäßen bezogen werden und Tankstellen, Reparaturwerkstätten o. ä. nicht vorhanden sind, die das Gemisch schaffen können. Insbesondere bei Zweitaktmotoren, die auf dem Lande als stationäre Motoren arbeiten, treten hier manchmal Schwierigkeiten auf, zumal damit gerechnet werden muß, daß der Motor von vollkommen ungeschulten Kräften bedient wird. Man ist deshall) bereits dazu übergegangen, bei stationären Zweitaktmotoren die getrennte Einfüllung von Benzin und 01 in den Behälter dadurch zu erreichen, daß der Behälter mit einer Umrührvorrichtung versehen ist. Die Zubereitung des Gemisches erfolgt dann in der Weise, daß nach dem Einfüllen der abgemessenen Benzin- und Ölmenge die Umrührvorrichtung, die im wesentlichen aus einem Quirl besteht, so lange betätigt wird, bis das Vorhandensein einer guten Mischung angenommen werden kann. Derartige Handmischvorrichtungen weisen jedoch gewisse Mängel auf, da erfahrungsgemäß am Boden des Behälters doch Ölrückstände verbleiben und die gute Mischung sehr stark davon abhängig ist, wie lange und wie schnell die Mischvorrichtung bewegt wird.
  • Diesen Nachteil weisen auch die an sich bekannten Überfüllvorrichtungen für Schmieröl in den Brennstoffbehälter auf, die das Schmieröl lediglich in dosierter Menge in den Behälter überführen, wobei das Mischen durch ein Rührwerk von Hand erfolgen muß. Ebenso ist dieser Nachteil vorhanden bei den bekannten Vorrichtungen zum Mischen von flüssigen Kraftstoffen und 01 mit Hilfe einer im Brennstoffbehälter auf Kraftfahrzeugen eingebauten Handpumpe. Im letzteren Fall ist es an sich bekannt, ein mit Öffnungen versehenes Verteilerrohr nahe dem Boden des Behälters anzuordnen, durch das das Öl gegen den Behälterboden zu in den Kraftstoff getrieben wird.
  • Es ist an sich bekannt, zum Mischen von Stoffen in einem Behälter vom Behälterboden aus einen Strom eines gasförmigen Mittels in den Behälter einzuführen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist eine Mischvorrichtung geschaffen, die in einfachster Weise zu betätigen ist und die in kürzester Zeit die denkbar beste Durchmischung gewährleistet. Die Erfindung löst die Aufgabe in der Weise, daß der von der Ladepumpe erzeugte Überdruck benutzt wird, um ein gasförmiges Medium durch den noch ungemischten Behälterinhalt zu blasen. Es ist lediglich notwendig, vom Kompressionsraum der Ladepumpe eine Rohr- oder Schlauchleitung zum Brennstoffbehälter zu führen und diese dort unter dem Flüssigkeitsspiegel möglichst in Bodennähe enden zu lassen. In die Leitung ist ein Rückschlagventil eingebaut, das ein Ansaugen des Brennstoffes bei der Saugperiode der Ladepumpe verhindert und somit die Bewegung des Gas- oder Luftstromes nur in einer Richtung gestattet. Soll das Mischen des Brennstoffs vorgenommen werden, so braucht lediglich ein Hahn in der erwähnten Leitung geöffnet zu werden. Der vom Überdruck der Ladepumpe erzeugte Gasstrom gelangt in den Brennstoffbehälter und bewirkt dort ein heftiges Wallen des Inhalts, das eine vollständige und rasche Mischung des Öls mit dem Benzin zur Folge hat. Nach erfolgter Mischung wird der Hahn in der Gasleitung wieder geschlossen.
  • Bei Zweitaktmotoren, bei welchen die Ladepumpe im Kurbelgehäuse angeordnet ist, ist es also lediglich notwendig, die Rohrleitung zwischen dem Kurbelgehäuse und dem Brennstoffbehälter zu schaffen. Ein Leistungsabfall des :Motors tritt während des Mischvorganges kaum ein, da die vom Kurbelgehäuse abgezweigte Mischgasmenge im Verhältnis zu der gesamten, durch die Pumpe geförderten Gasmenge gering ist. Außerdem erfordert der Mischvorgang auch nur kurze Zeit, so daß ein vorübergehender Leistungsabfall in Kauf genominen werden könnte. Wegen ihrer Einfachheit kann die erfindungsgemäße Vorrichtung an allen Motorarten, also sowohl an stationären wie an in Fahrzeugen eingebauten Zweitaktmotoren angebracht werden.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung an einem stationären Zweitaktmotor mit Kurbelgehäuseladepumpe schematisch dargestellt.
  • Bei dem Zweitaktmotor i ist das Kurbelgehäuse 2 der Saug- und Druckraum für die Gehäusepumpe 3, die vom Kurbeltrieb gebildet wird. Vom Kurbelgehäuse 2 führt eine Rohrleitung 4 zu dem Brennstoffbehälter 5. In die Leitung 4 ist ein Hahn 6 eingebaut, durch welchen es möglich ist, die Rohrleiturig 4 gegenüber dem Kurbelgehäuse 2 abzusperren. Außerdem ist in die Rohrleitung 4 ein Rückschlagventil 7 eingebaut, das die Bewegung des Gasstromes in der Rohrleitung .I nur in Richtung auf den Behälter 5 zu gestattet. Bei entstehendem Unterdruck im Kurbelgehäuse 2 kann also ein Zurücksaugen des Brennstoffes in das Kurbelgehäuse nicht erfolgen. Die Rohrleitung .4 ist in den Brennstoffbehälter 5 z. B. von oben eingeführt und endet unmittelbar über dein Boden des Behälters. Dort ist sie mit Öffnungen 8 versehen, die gegen den Boden des Behälters gerichtet sind. Der Behälter 5, der z. B. zvlitidrisclie Gestalt hat, ist durch eine siebartige Zwischenwand 9 in einen kleineren Einfüllraum und einen größeren Vorratsraum geteilt, die ein Weiterfließen des eingefüllten Öls vor der Mischung zur Ausflußöffnung 12 des Behälters 5 verhindert. In den Einfüllraum mündet die Einfüllöffnung i o. Durch diese Öffnung wird der Brennstoff und das 01 getrennt, aber im richtigen Mischungsverhältnis eingefüllt. Die siebartige Zwischenwand 9 verhindert, daß sofort eine größere Menge des Öls in den Vorratsraum des Behälters dringt. Ist die Einfüllung vorgenommen, so wird der Hahn 6 kurze Zeit geöffnet. Damit strömt vom Kurbelgehäuse 2 Luft durch die Rohrleitung 4 und tritt bei den Öffnungen 8 in den ungemischten Brennstoff aus. Dieses =austreten der Luft hat eine starke Wallung des .Behälterinhalts zur Folge, so daß die Mischung des Öls mit dem Brennstoff in denkbar kurzer Zeit erfolgt. Ist die Mischung vollzogen, so wird der Hahn 6 geschlossen.
  • Bei Zweitaktmotoren, die Gemisch in das Kurbelgehäuse einsaugen, wird das Gasgemisch zum Mischen des Behälterinhalts verwendet. Bei Zweitaktmotoren, bei denen erst kurz vor Eintritt in den Zylinder das Gas aus dein Vergaser zugeführt wird, befindet sich Luft im Kurbelgehäuse, und es wird demgemäß Luft zur Mischung des Behälterinhalts verwendet.
  • Der ölablaßhahn i i kann auch mit dem Hahn 6 in Form eines Zweiwegehahnes kombiniert sein. Ebenso wäre es möglich, das Rückschlagventil 7 konstruktiv mit dem Olablaßhahn i i und dem Hahn 6 zu vereinigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff und Schmieröl im Brennstoffbehälter von Zweitaktmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein gasförmiges Mittel, z. B. Luft oder Gemisch, durch eine Leitung vom Kurbelgehäuse des Motors in den Brennstoffbehälter geführt wird und ein in der Leitung vorgesehenes Rückschlagventil die Bewegung des Gasstromes nur in einer Richtung zuläßt. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 14 340; deutsche Patentschriften Nr. 6o6 753, 709 399-
DEF708A 1943-05-13 1943-05-13 Brennstoffmischvorrichtungen an Zweitaktmotoren Expired DE830439C (de)

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DE830439C true DE830439C (de) 1952-02-04

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ID=7082498

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2935057A (en) * 1958-06-04 1960-05-03 Tecumseh Products Co Pressurized proportional mixing device
US3253583A (en) * 1962-04-24 1966-05-31 Isuzu Motors Ltd Rotary internal combustion engine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE606753C (de) * 1934-04-21 1934-12-10 Albert De Gruyter Brennstoff-Schmieroel-Mischer fuer Vergaserkleinmotoren von Kraftfahrzeugen
DE709399C (de) * 1938-02-13 1941-08-15 Auto Union A G Vorrichtung zum Mischen von fluessigen Kraftstoffen und OEl mit Hilfe einer im Brennstoffbehaelter auf Kraftfahrzeugen eingebauten Handpumpe

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