DE830370C - Lampenfassung mit Klemmvorrichtung - Google Patents

Lampenfassung mit Klemmvorrichtung

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DE830370C
DE830370C DE1949830370D DE830370DA DE830370C DE 830370 C DE830370 C DE 830370C DE 1949830370 D DE1949830370 D DE 1949830370D DE 830370D A DE830370D A DE 830370DA DE 830370 C DE830370 C DE 830370C
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DE
Germany
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cap
thread
clamping
clamping piece
lamp tube
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Expired
Application number
DE1949830370D
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English (en)
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Reininghaus and Co KG
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Reininghaus and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V19/00Fastening of light sources or lamp holders
    • F21V19/006Fastening of light sources or lamp holders of point-like light sources, e.g. incandescent or halogen lamps, with screw-threaded or bayonet base

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

  • Lampenfassung mit Klemmvorrichtung' Die Erfindung bezieht sich auf eine Lampenfassung mit in deren Kappe angeordneter Klemmvorrichtung für ein in jene eingreifendes Lampenrohr. Es ist bereits eine ganze Anzahl Klemmvorrichtungen dieser Art bekanntgeworden, die aber durchweg noch erhebliche Mängel aufweisen. Bei einer dieser vorbekannten l@ assungen ist axial hinter das das Lampenrohr aufnehmende Kappengewinde ein Gewindering eingeschaltet, der in Achsrichtung der Kappe anziehbar ist und gewissermaßen als Gegenmutter dient. Um die Bauhöhe der Fassungskappe nicht zu vergrößern, darf dieser Gewindering nur dünn gehalten werden. Er kann also nur wenige Gewindegänge aufnehmen. Infolge seiner nur geringen Dicke neigt der Ring leicht zu Verbiegungen und Abbrechen der die Schrauben aufnehmenden seitlichen Ansätze. Außerdem ist die Pressung innerha11) des Gewindes nur mangelhaft, da die Anzugsmöglichkeit der Schrauben mit Rücksicht auf ein Ausreißen des Gewindes beschränkt ist. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Fassung zu schaffen, deren Klemmvorrichtung, sich durch kräftige Ausbildung, lange Lebensdauer und großen Preßdruck am Leuchtenrohr bei größter Schonung des Rohres und seines Gewindes besonders auszeichnet. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Klemmvorrichtung aus einem Klemmstück besteht, das durch eine axiale Schraube anziehbar und dabei durch Zusammenwirken einer abgeschrägten Stirnfläche des Klemmstückes mit einer entsprechend geneigten Führungsfläche an der Kappe im wesentlichen radial gegen das Leuchtenrohr verschiebbar ist. Durch diese neue sinnreiche Ausbildung der Klemmvorrichtung wird eine besonders günstige Kraftübertragung von der Anzugschraube auf das Klemmstück erzielt, so daß bei einem Mindestmaß an Kraftaufwand ein Höchstmaß an Klemmwirkung erzeugt wird. Durch die radiale Anordnung und Führung des Klemmstückes kann dieses kräftig gehalten sein, ohne daß zu diesem Zwecke die Bauhöhe der Kappe vergrößert werden müßte.
  • Das Klemmstück kann an seiner dem Leuchtenrohr zugekehrten Stirnfläche' einen keilförmigen Vorsprung haben, dessen Keilwinkel zweckmäßig dem Spitzenwinkel des Rohrgewindes entspricht. Es empfiehlt sich jedoch, zwecks Erzielung größerer Flächenreibung das Klemmstück an seiner Stirnfläche mit mehreren Gewindegängen zu versehen. Auf diese Weise wird einerseits jegliche Beschädigung des Rohrgewindes vermieden und anderseits eine große mehrere Gewindeflanken umfassende Reibungs- oder Klemmfläche geschaffen, so daß das Lampen- oder Leuchtenrohr zuverlässig gehalten ist. Um ein Verdrehen des vorteilhaft im Innern der Kappe angeordneten Klemmstückes in der Kappe zu vermeiden, können beiderseits des Klemmstückes Wände an der Decke der Kappe vorgesehen sein, die jenes sowohl in axialer wie auch in radialer Richtung führen.
  • Wenn auch durch die mittels der Keilführungsflächen erzielten Kraftübertragung die Anzugschraube stark entlastet wird, so empfiehlt es sich doch, für diese Schrauben ein Gewinde großer Steigung und kräftiger Gewindeflanken zu verwenden, deren Muttergewinde bei Herstellung der Kappe aus Preßstoff gleich mit in deren Werkstoff eingeformt werden kann. Durch die Verwendung solcher Schrauben wird die Gefahr eines Ausreißens des Gewindes selbst bei sehr kräftigem Anzuge sicher vermieden.
  • Die neue Fassung ist, wie ersichtlich, den bisher bekannten Klemmvorrichtungen hinsichtlich Zuverlässigkeit, leichter Handhabung bei einfacher Herstellungsmöglichkeit und Klemmkraft überlegen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Glühlampenfassung mit eingeschraubtem Lampenrohr, teils in Seitenansicht, teils im senkrechten Längsschnitt, Fig.2 einen senkrechten Schnitt durch die Fassungskappe bei gelöster Klemmvorrichtung und Fig. 3 die Kappe in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles III der Fig. 2.
  • Die in bekannter Weise aus dem Fassungskörper 4 und einer die Anschlußklemmen 5 abdeckenden Fassungskappe 6 bestehende Glühlampenfassung ist am Ende eines die Leitungsschnur aufnehmenden Lampenrohres 7 befestigt, und zwar in der Weise, daß ein Außengewinde des Leuchtenrohres 7 in ein entsprechendes, in der Decke 6' der Kappe 6 vorgesehenes Muttergewinde eingreift.
  • Die Sicherung des Leuchtenrohres 7 in; der Kappe 6 ,erfolgt mit Hilfe einer Klemmvorrichtung, die im wesentlichen aus einem radial in das Außengewinde des Rohres 7 eingreifenden Klemmstück 8 besteht, das durch eine in der Kappendecke 6' gehaltene Schraube 9 anziehbar üst. Das Klemmstück 8, das einen im allgemeinen rechteckigen Umriß und flach rechteckigen Querschnitt hat, weist an seiner dem Lampenrahr 7 zugekehrten Stirnfläche eine Verzahnung to auf, die dem :Muttergewinde der Kappendecke 6' entspricht und in das Außengewinde des Rohres 7 eingreift. Die dem Gewinde io gegenüberliegende Stirnfläche des Klemmstückes 8 ist abgeschrägt. Sie wirkt mit einer entsprechend geneigten Führungsfläche i i an der Innenwandung der Kappe 6 zusammen in der Weise, daß beim Anziehen der ein mittleres Langloch 12 des Klemmstückes 8 durchgreifenden Klemmschraube g das Klemmstück auf der geneigten Führungsfläche i i entlang gleitet und dadurch zugleich gegen die Kappendecke wie auch radial in das Rohrgewinde hineingeführt wird. Zur Verhinderung eines seitlichen Ausweichens und zur Sicherung gegen Verdrehen .des Klemmstückes 8 ist an der Kappendecke beiderseits des Klemmstückes je eine Wand 14 vorgesehen, deren Höhe etwa der Dicke des Klemmstückes entspricht.
  • Zur Erzielung eines möglichst schnellen Anzuges der Klemme und zur Vereinfachung der Herstellung der Kappe ist als Gewinde für die Klemmschraube ein Gewinde großer Steigung und kräftiger Gewindeflanken vorgesehen, beispielsweise ein sogenanntes Millimetergewinde, dessen Muttergewinde in der Kappendecke h' beim Pressen dieser Kappe gleich mit eingeformt werden kann. Durch die Pressung des Muttergewindes werden die Oberflächen der Gewindeflanken verdichtet und geglättet, so daß das eingepreßte lfuttergewinde allen Beanspruchungen gerecht wird.
  • Die Klemmvorrichtung wird in der Weise benutzt, daß zunächst das Leuchtenrohr 7 in das Muttergewinde der Kappendecke 6' eingeschraubt wird, und zwar bei gelöster Klemmvorrichtung (vgl. Fig. 2). Alsdann wird die Klemmschraube g angezogen, wobei sich das Klemmstück einerseits gegen dieDecke6' der Kappe verschiebt, dabei aber mit der einen Stirnfläche an der keilförmigen Führungsfläche i i an der Kappenwandung entlang gleitet und so radial nach innen verschoben wird. Hierbei dringt das an der anderen Stirnfläche des Klemmstückes 8 angeordnete Gewinde io in das Außengewinde des Lampenrohres 7 ein und übt auf dessen Gewindeflanken einen großflächigen Druck aus. Eine Beschädigung des Lainpetirohrge@vindes wird hierbei zuverlässig vermieden, da die Gewindegänge des Klemmstückes denen des Rohres entsprechen.
  • Das Lösen der Kleminung geschieht in umgekehrter Weise durch Lösen der Klemmschraube g, wobei das Klemmstück 8 das Rohrgewinde wieder freigibt. Zur Unterstützung des Lösungsvorganges könnte gewünschtenfalls zwischen Kappendecke 6' und Klemmstück 8 eine kleine Rückführfeder eingeschaltet werden, beispielsweise in Form einer federnden, geschlitzten Unterlegscheibe o. dgl.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte das Klemmstück statt mehrerer Gewindegänge auch nur einen einzigen keilförmigenKlemmvorsprung aufweisen, dessen Keilneigung jedoch zweckmäßig dein Spitzenwinkel des Lampenrohrgewindes angepaßt ist, damit dieses beim Klemmen keine Beschädigungen erleidet. Statt bei aus Preßstoff hergestellten Fassungskappen könnte die Erfindung natürlich auch bei metallischen Fassungskappen verwendet werden. Die Ausbildung des Fassungskörpers selbst ist unabhängig von der Erfindung und kanngewünschtenfalls abweichend vom :lusfiihrungsl>eisl>iel sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lampenfassung mit in deren Kappe angeordneter Klemmvorrichtung für ein in die Kappe eingreifendes Lampenrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus einem Klemmstück (8) besteht, das durch eine axiale Klemmschraube (9) anziehbar und dabei durch Zusammenwirken einer geneigten Stirnfläche des Klemmstückes mit einer gleichfalls geneigt verlaufenden 1`iihrungsfläche (i i) an der Kappe (6) im wesentlichen radial gegen das Lampenrohr (7) verschiebbar ist.
  2. 2. Fassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (8) an seiner dem Lampenrohr (7) zugekehrten Klemmfläche (io) keilförmig ausgebildet ist in der Weise, daß der Keilwinkel dem Spitzenwinkel des Lampenrohrgewindes entspricht.
  3. 3. Fassung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer, dem Rohrgewinde entsprechender Gewindegänge (io) an der Klemmfläche des Klemmstückes (8). d..
  4. Fassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (8) im Innern der Kappe angeordnet und durch seitlich davon angeordnete Wände (i4) an der Kappendecke (6') axial und radial geführt ist.
  5. 5. Fassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Klemmschraube (9) ein Gewinde großer Steigung und kräftiger Gewindeflanken hat und anderseits deren Muttergewinde unmittelbar in den Preßstoff der Kappendecke (6') eingeformt ist.
DE1949830370D 1949-04-20 1949-04-20 Lampenfassung mit Klemmvorrichtung Expired DE830370C (de)

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