DE890929C - Schluessel fuer Stiftschrauben - Google Patents

Schluessel fuer Stiftschrauben

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Publication number
DE890929C
DE890929C DED2361D DED0002361D DE890929C DE 890929 C DE890929 C DE 890929C DE D2361 D DED2361 D DE D2361D DE D0002361 D DED0002361 D DE D0002361D DE 890929 C DE890929 C DE 890929C
Authority
DE
Germany
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key according
collet
key
sleeve
clamping
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Expired
Application number
DED2361D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Kendzia
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE890929C publication Critical patent/DE890929C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/16Handles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/02Arrangements for handling screws or nuts
    • B25B23/08Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation
    • B25B23/10Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means
    • B25B23/103Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means for gripping threaded studs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

  • Schlüssel für Stiftschrauben Zum Einziehen und Ausziehen von .Stiftschrauben wurden bisher entweder Doppelmuttern auf die Stifte aufgezogen und gegeneinander verspannt, oder es wurden besondere Druckmuttern verwendet: In beiden Fällen wird @dasGewinde in seiner Achsrichtung stark .beansprucht und meist etwas verformt. Wenn man diese Verformung .durch Nachschneiden des Gewindes zu beseitigen suchte, ergab sich dabei ein einseitig verschobenes Gewindeprofil, das nicht mehr allseitig gleichmäßig tragen konnte. Abgesehen davon erfordert das Anziehen der Druckmuttern einen besonderen Arbeitsgang, der,die gesamte Arbeitszeit erheblich verlängert.
  • Der Schlüssel nach .der Erfindung gestattet das unmittelbare Angreifen !der Stiftschrauben ohne vorheriges Anziehen, .einer Mutter und :beansprucht das Gewinde nur in radialer Richtung allseitig gleichmäßig, so daß Verformungen, Nacharbeiten und bleibende Ungleichmäßigkeiten des Gewindes vermieden werden.
  • Das wird durch Gewindebacken :erreicht, die an die Stiftschrauben gepreßt werden. Diese werden zweckmäßig in einer Spannzange angeordnet, die durch kegelige Spannflächen zusammengedrückt wird. Sie wird .in eine Hüdse hineingezogen, die etwas enger ist als der größte Durchmesser :der Spannflächen. Diese Flächen sitzen zweckmäßig außen auf der Spannzange, möglichst nahe bei ,den Gewindebacken, um denSpanndruck auf kürzestem Wege zu übertragen. Man kann die Spannflächen selbsthemmend eusführen :und eine besondere Auswerfeinrichtung am Schlüssel anbringen, die die Spannzange wieder aus der Hülse heraustreibt, oder man ,kann die Flächen mit solcher Steigung ausführen, daß beim Loslassen der diese von selbst aus der Hülse herausgleitet.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit weiteren Einzelheiten.
  • Ahb. i zeigt den .Schlüssel im Schnitt; Abb. 2 zeigt einen Schnitt in einer zum .Schnitt nach Abb. i senkrechten Längsebene.
  • Die Hülse i des Schlüssels hält als Grundkörper die übrigen Teile des Schlüssels zusammen. In ihr steckt eine Spannzange 2, die auf einem Teil ihrer Länge (bei 3 geschlitzt ist (Abb.2). An ihrem oberen Ende ;hat sie eine Durchbrechung q., in der ein Spannhebel 5 .an .dem Stift 6 !gelagert ist. Dieser Hebel wirkt mit seinem kurzen Ende 7 auf eine Druckplatte 8, die (durch -die Durchbrechung q. hindurchgeht und mit der Hülse i fest verbunden ist. Das lange Ende 9 des Spannhebels 5 umfaßt in der Spannstellung mit seinem U-förmigen Querschnitt den Handgriff io, wie besonders (deutlich aus der Schnittdarstellung hervorgeht, die in Abb. i in die unterbrochene Darstellung des Handgriffes io eingefügt .ist.
  • Die Spannzange 2 trägt an ihrem unteren Ende im Innern Gewindebacken i i, die in nicht gezeichneter Weise auswechselbar gestaltet sein ;können, damit eine einzige .Spannzange für verschiedene Gewinde verwendbar ist. Man kann auch für eine einzige Hülse i verschiedene Spannzangen vorsehen. In der Nähe der Gewindebacken sind außen an der Spannzange Spannflächen 12, die .beim Hineinziehen der Spannzange 2 .in (die Hülse i :an entsprechenden Flächen der Hülse gleiten und wegen ihrer kegeligen Form dabei zusammengepreßt werden, wobei sie wegen des Schlitzes 3 federnd nachgeben. Diese Flächen können statt Teile einer Kegelfläche auch ebene Keilflächen sein. Wenn sie nicht solche Neigung haben, daß sie (durch ihre Reibung selbsthemmend das Wiederherausgl.eiten der Spannzange .aus der Hülse verhindern, dann wird beim Spannen der Spannhebel 5 so weit bewegt, ;daß die durch die Mitte des Stiftes 6 gedachte Parallele zur Längsachse dies Schlüssels zwischen dem Berührungspunkt,des kurzen Endes 7 mit der Druckplatte 8 und dem langen Ende g (des Hebels 5 hindurchgeht, so daß, in Abib. i der Berührungspunkt etwas rechts von der gedachten Senkrechten liegt. Damit ist der Hebel 5 über seine Totlage hinausgelangt, so daß er in Verbindung mit den Spannflächen 12, die die Spannzange nach unten zu ziehen suchen, das Zurückgleiten der Spannzange aus der Hülse verhindert. In der gezeichneten Ausführung ist jedoch angenommen, daß die Spannflächen i2 selbsthemmend wirken. Dann muß z. B. durch einen Auswerfheibel 13, der an der Hülse in Aden Lappen 1q. an dem Stift 15 gelagert eist und durch eine nicht gezeichnete Feder in der gezeichneten Ruhestellung gehalten wird, dafür gesorgt sein, daß die Spannzange gegen .die Reibung der Spannflächen nach unten aus der Hülse herausgedrückt werden kann. Der Auswerfhebel hat zu diesem Zweck eine Nase 16, die in eine Erweiterung 17 (des ,Schlitzes 3 eingreift und sich gegen die .Stufenfläche 18 legt, bei der die Erweiterung 17 in Iden engen Teil des ,Schlitzes 3 übergeht (Ab.b.2). Zum Auswerfen wird der Auswerfhebel 13 gegen den ihm benachbarten - Handgriff i9 des Schlüssels gezogen.
  • Damit die Spannzange gut federt, ist sie beim oberen Teil des Schlitzes 3 außen bei 2o auf .geringeren Durchmesser abgedreht.
  • In der Spannzange 2 sitzt ein Anschlag 2i, gegen dessen unteres Ende sich die ein- oder auszuziehende Stiftschraube stützt, wenn sie zwischen den Gewindebacken i i eingespannt wird. Dieser Anschlag kann .z. B. (durch eine Feder 22 etwas nachgiebig gegenüber der .Spannzange verschiebbar sein, damit sich bei jedem Abstand,des Schraubenkopfes von den .Schraubengängen das Gewinde ohne Zwängen genau auf die Gewindebacken i i einstellen kann. Der Anschlag ist iim übrigen in nicht gezeichneter Weise in der Spannzange geführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlüssel für Stiftschrauben, gekennzeichnet (durch Gewindebacken (i i), die !an die ein-oder auszuziehende Stiftschraube gepreßt werden. .
  2. 2. Schlüssel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewändabacken in den Enden einer Spannzange (2) sitzen, die (durch kegelige Spannflächen (i2) an .ihrer Außenfläche in der Nähe der Gewindebecken beim Hineinziehen in eine Hülse(i) zusammengedrückt wird.
  3. 3. Schlüssel nach Anspruch 2, (gekennzeichnet durch einen ung-leiaharmigen Spannhebel (5), der einerseits an der Spannzange und andererseits an der Hülse so abgestützt ist, daß er die Spannzange in die Hülse hineinzuziehen gestattet. q.. Schlüssel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ,Spannhebel in der Nähe eines (io) der beiden Handgriffe (io, r9) des Schlüssels liegt und sich in seiner Spannstellung dicht an diesen Handgriff (io) .anlegt. 5. Schlüssel nach ,Anspruch q., .dadurch gekennzeichnet, daß der ,Spannhebel einen solchen U-förmigen Querschnitt hat, daß er den Handgriff in der Spannstellung teilweise umgibt. 6. Schlüssel nachAnspruch2 mit nicht selbsthemmenden Spannflächen, dadurch gekennzeichnet, daß (der Spannhebel (beim Spannen etwas über seinen Totpunkt hinausbewegt werden kann. 7. .Schlüssel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine solche Steigung der Spannflächen, da$ diese selbsthemmend wirken. B. Schlüssel nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Austzerfhebel (i3), der ähnlich dem Spanuheibel an der Spannzange und der Hülse angreift und dem Spannhebel entgegengesetzt wirkend dii.e Spannzange aus der Hülse heraustreibt. g. Schlüssel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Anschlag (2i), .der sich auf den Kopf der .Stiftschraube stützt. io. Schlüssel nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, idaß der Anschlag in der Längsrichtung der Stiftschraube federnd (22) nachgiebig im Schlüssel befestigt .ist. i i. Schlüssel nach Anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, @daß die Spannzange aus einem zylindrischen, in einem Teil seiner Länge geschlitzten (3) Stück besteht, das in ider Nähe seines ungeschlitzten Teiles auf geringere Wandstärke abgedreht ist (2o). 12. Schlüssel nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze an der Stelle der geringeren Wandstärke erweitert (i7) sind. 13. Schlüssel nach Anspruch 8 und 12, @dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerferhebel sich mit seinem inneren Ende (i6) in dem erweiterten Teil eines,der Schlitze auf die Spann-Zange stützt (i8). 1q.. Schlüssel nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, idaß die Gewindeb;acken für verschiedene Gewinde auswechselbar sind.
DED2361D 1942-11-18 1942-11-18 Schluessel fuer Stiftschrauben Expired DE890929C (de)

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DE (1) DE890929C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3075283A (en) * 1959-12-30 1963-01-29 Burroughs Corp Ejecting tool
DE3421496A1 (de) * 1984-06-08 1985-12-12 Weh, Erwin, 7918 Illertissen Spannvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3075283A (en) * 1959-12-30 1963-01-29 Burroughs Corp Ejecting tool
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