DE83029C - - Google Patents

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DE83029C
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Germany
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cooking
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screw
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Einstell-Vorrichtung soll insbesondere bei Kochständern und Lampen Verwendung finden. Die Einstellung wird mit Hülfe einer frei beweglichen Schraubenmutter besorgt, welche an ihrem unteren Ende verzahnt ist und in ihrer tiefsten Stellung in das gleichfalls verzahnte obere Ende eines feststehenden Rohres eingreift. Es wird hierdurch gleichzeitig ein schnelles Heben der Lampe bezw. des Kochgefäfses ermöglicht und eine Sicherung gegen Herabstürzen erreicht.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind verschiedene Anwendungsarten der Vorrichtung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Kochstä'nder. Auf einem Sockel g sind zwei Rohre f und i befestigt, von denen das erstere f zur Aufnahme einer steilgSngigen Schraubenspindel c dient, während in dem zweiten i eine Führungsstange e gleitet. Schraubenspindel und Führungsstange sind an ihrem oberen Ende verbunden und tragen ein ringförmiges Gestell h, das zur Aufnahme des Kochgefäfses dient.
Im vorliegenden Falle ist die Einrichtung so gedacht, dafs das Kochen mittelst ~ einer gewöhnlichen Petroleumlampe besorgt wird, welche auf den Sockel g gestellt wird.
Die Einstellung erfolgt mit Hülfe der frei beweglichen Mutter /. Dieselbe ist an ihrem unteren Rande ebenso wie das Rohr f verzahnt. In Fig. ι sind die Zähne mit α bezw. b bezeichnet. Anstatt eine vollgängige Mutter zu verwenden,, genügt es auch, einen Ringcylinder mit einem vorstehenden Stift auf der Schraubenspindel laufen zu lassen, wobei der Stift in das Gewinde eingreift.
Sobald die Zähne von Schraubenmutter I und Rohr/ im Eingriff sind, kann ein Herabsinken der Schraubenspindel nicht erfolgen, da dieselbe sich hierbei drehen müfste, was durch die Führungsstange e verhindert wird. Nur durch Drehen der Schraubenmutter, wobei die Zähne derselben über die Zähne des Standrohres f gleiten, kann ein Herabsenken erfolgen. Soll dagegen ein Heben eintreten, so genügt es, die Spindel c einfach in die Höhe zu ziehen, wobei dann die Schraubenmutter infolge des steilen Gewindes an der Spindel heruntergleitet, bis sie wieder mit ihrem unteren Rande auf dem Standrohr f aufruht.
Auf diese Weise ist es also möglich, trotz leichter Verstellbarkeit doch eine absolute Sicherung gegen Herabstürzen zu erreichen.
In Fig. 2 ist eine besondere Ausführungsform des Kochstativs zur Darstellung gebracht, bei welcher die Führungsstange e nicht in einem Rohr gleitet, sondern nur von einer Kugel d geführt wird. Auch dies genügt schon, um eine Drehung der Spindel c zu verhindern.
In Fig. 3 ist ein Kochständer dargestellt, welcher an seinem oberen Ende, nicht wie das in Fig. ι dargestellte, einen Ring zur Aufnahme des Kochgefäfses trägt, sondern einen einfachen Arm, an welchen das Kochgefäfs gehängt werden kann.
In Fig. 4 ist in etwas gröfserem Mafsstabe, ebenso wie in Fig. 5, die Construction der frei beweglichen Mutter sowie des oberen Endes des Rohres f zur Darstellung gebracht. Die Mutter Z besteht hier aus einem Ringcylinder,
welchen eine kleine Schraube k eingesteckt
ist, deren nach innen vorstehendes Ende in dem Gewinde gleitet. Aus Fig. 4 ist der Eingriff der Zähne deutlich zu ersehen.
Fig. 6 ist eine Aufsicht auf die Mutter, welche zu'r besseren Handhabung mit kleinen Pflöcken versehen ist.
Fig. .7 zeigt einen Kochständer. An dem Sockel g, auf welchen die Lampe aufgestellt wird, ist das Standrohr^/ befestigt. In letzterem gleitet die steilgängige Schraubenspindel c. Das Gewinde ist jedoch nur in dem oberen Theile angebracht, der untere ist glatt und mit einer Nuth r versehen. In diese Nuth greift ein Schraubenstift ^ ein, so dafs hierdurch eine Drehung der Schraubenspindel um ihre eigene Achse verhindert wird. Die übrigen Einrichtungen sind dieselben wie bei der oben beschriebenen Construction.
In Fig. 8 ist die Verstellvorrichtung bei einer Lampe gezeigt Die Construction ist ohne Weiteres aus der Zeichnung zu ersehen und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einstell-Vorrichtung mit steilgängiger Schraubenspindel, insbesondere für Lampen und Kochständer, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Feststellung eine frei bewegliche, an ihrem unteren Ende gezahnte Mutter verwendet wird, die ein schnelles Heben der Lampe bezw. des Kochgefäfses gestattet und gleichzeitig die Schraubenspindel gegen Herabstürzen sichert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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