DE828780C - Schwingungsbutterfass - Google Patents

Schwingungsbutterfass

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DE828780C
DE828780C DEP53495A DEP0053495A DE828780C DE 828780 C DE828780 C DE 828780C DE P53495 A DEP53495 A DE P53495A DE P0053495 A DEP0053495 A DE P0053495A DE 828780 C DE828780 C DE 828780C
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DE
Germany
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vibration
butter
cream
springs
container
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Expired
Application number
DEP53495A
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English (en)
Inventor
Jakob Glaser
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/04Rotating or oscillating churns

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Es sind Schwingungsbuttervorrichtungen bekannt, bei denen das Rahmgefäß auf einer Spiralfeder ruht, die gleichzeitig als Ständer für das Rahmgefäß dient, das mittels der Spiralfeder in vertikale Schwingungen versetzt wird.
Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß während der Verbutterung das Gewicht des Rahms bei jeder Aufwärtsbewegung mitgehoben werden muß. Die dafür aufzuwendende Leistung geht der Arbeitsleistung für den Verbutterungsvorgang verloren oder muß zusätzlich aufgewendet werden. Außerdem setzt dieser Energieverlust der zu verbutternden Rahmmenge verhältnismäßig enge Grenzen.
Diese offensichtlichen Nachteile des vertikalen Schwingens vermeidet die Erfindung dadurch, daß sie das horizontale Schwingungsprinzip zur Durchführung bringt. Bei diesem wird das Rahmgewicht für die Arbeitsleistung bei der Verbutterung ausgeschaltet, da die Gewichtskomponente des Rahms ao von den Federn als Stützen aufgenommen wird und der Angriffspunkt der Arbeitskraft senkrecht zur Gewichtskomponente wirkt.
Demzufolge kann bei dem horizontalen Schwingungsprinzip fast die gesamte aufgewandte Arbeite- as energie als Schlagenergie zur Wirkung kommen, da hier, abgesehen vom Luftwiderstand, lediglich die innere Reibung des Rahms und dessen Reibung an den Behälterwänden als Verlustquote eingesetzt zu werden braucht, so daß die elastische Kraft der Schwingungsfedern voll ausgenutzt werden kann.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Prinzipien ist bei der Erfindung in der Verstellbarkeit der gelenkigen Verbindung 3, 4
entlang den Schwingungsfedern C (Fig. I und II) zu erblicken. Diese Vorrichtung schafft die Möglichkeit, die Schwingungen der Jeweils zu verbutternden Rahmmenge anzupassen und dadurch die Schwingungsamplitude möglichst konstant zu halten.
Um eine bequeme Entleerung der Buttermilch und eine leichte Entnahme der Butter zu ermöglichen, ohne das Rahmgefäß aus seiner Lagerung
ίο heben zu müssen, ist gemäß der Erfindung das Rahmgefäß um seine Gelenkachsen schwenkbar gehalten. Seine Schwenkung um i8o° bewirkt das Auslaufen der Buttermilch durch das Lüftungsrohr i" (Fig. I) in einen auf die Rasten 9 und 10 (F'g-1) gestellten Eimer. Nach Zurückschwenken in die Ausgangslage kann Frischwasser in das Rahmgefäß nachgefüllt werden, und durch einige Schwingungen wird die Butter ausgewaschen. Xach Ablassen dieses Spülwassers kann mit
ao wenigen Schwingungen die Butter zusammengeballt und nach Abnahme des Deckels und Schwenken des Rahmgefäßes der Butterballen in ein untergestelltes Gefäß fallen gelassen werden, ohne daß die Butter mit der Hand in Berührung kommt. Der Vorgang vollzieht sich folglich in jeder Hinsicht ausgesprochen hygienisch. Es bleiben, da das Rahmgefäß keinerlei Rührteile enthält, keine Butterreste im Behälter zurück, und ein einfaches Nachschütteln mit heißem Wasser reinigt den Behälter mühelos und gründlich, ohne ihn abnehmen und die Hände mit der Innenwandung in Berührung bringen zu müssen.
Der größte Fortschritt der Erfindung gegenüber den bekannten Buttervorrichtungen liegt aber in der Schnelligkeit und Gründlichkeit des Verbutterungsvorganges. Die horizontale Aufhängung und die horizontalen Schwingungen des Rahmgefäßes ermöglichen, wie oben erwähnt, eine fast verlustlose Umwandlung der Schwingungsenergie in Schlagenergie. Die gesteigerte Schlagenergie beschleunigt in unvergleichlicher Weise den Verbutterungsvorgang, der je nach Rahmmenge in wenigen Minuten abgeschlossen ist, und bewirkt gleichzeitig gründlichste Rahmausbeutung.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine Längsansicht,
Fig. II eine Draufsicht und
Fig. III eine Seitenansicht, während
Fig. IV den Schwingungsvorgang schematisch darstellt.
In Fig. I ist A das Rahmgefäß, B das Fußbrett, und C sind die Schwingungsfedern, die zusammen mit dem Fußbrett B als Ständer für das Butterfaß dienen. 1 bezeichnet den Deckel des Butterfasses, i" das Lüftungsrohr im Deckel, durch das die Rahmgase entweichen können, ib das Schauglas im Deckel, an dessen Klarwerden die Beendigung des Verbutterungsvorganges zu erkennen ist. ic ist ein Bügel, der den Deckel anpreßt, 2 der Handgriff, mit dem das Butterfaß in Schwingungen versetzt wird. 3 zeigt ein Kugelgelenk, dessen Kugelkopf in einer Aushöhlung des an der Feder C verschiebbaren und mit der Flügelmutter 5 an diesem fixierbaren Lauflaschenkörpers 4 lagert. 3" zeigt die Achse des Kugelgelenks, die mit dem Rahmgefäß A, das um die Achse schwenkbar ist, oberhalb der Mittellinie des Rahmgefäßes, also exzentrisch fest verbunden ist. Diese exzentrische Lagerung hält das Rahmgefäß sowohl im leeren als auch im gefüllten Zustand in einer stabilen Gleichgewichtslage. 6 sind die unter dem Fußbrett ausschwenkbar befestigten Verlängerungsstützen, die in ausgeschwenktem Zustand die Standfläche der Vorrichtung vergrößern und ihre Standfestigkeit erhöhen. 7 sind Gummifüße, die das Rutschen des Fußbrettes am Boden vermindern und ein Gleiten der Maschine verhindern. 8 sind Winkeleisen, zwischen denen die Federn C mit ihrem unteren Ende befestigt sind. Q und 10 sind Leisten auf dem Fußbrett, die als Standfläche für den Eimer dienen, wobei die Leiste 9 gleichzeitig als Fußraste fungiert.
In Fig. II kommt ein Teil des Fußbrettes B mit den ausgeschwenkten Verlängerungsstützen zur Darstellung. 11 sind Rinnen in den Verlängerungsstützen, in die die Beine eines Stuhles gestellt werden, auf den sich die Person setzt, welche die Maschine bedient. Durch den Druck, den die Stuhlbeine auf die Verlängerungsstützen ausüben, wird die Maschine unverrückbar und absolut sicher während der Arbeit an den Boden gepreßt.

Claims (8)

Patentansprüche=
1. Schwingungsbutterfaß, dadurch gekennzeichnet, daß ein horizontal liegender, vorzugsweise zylindrischer Behälter (Rahmgefäß A) aus Holz oder einem anderen geeigneten Material zwischen Schwingungsfedern (C), die mit ihrem unteren Ende in einer Fußplatte (B) befestigt sind, aufgehängt ist.
2. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsfedern (C), vorzugsweise Flachfedern aus Holz, einerseits mit dem zylindrischen Behälter (Rahmgefäß A) gelenkig verbunden sind, andererseits in einem Fußbrett (B) verankert sind.
3. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkigen Verbindungen der Schwingungsfedern (C) mit dem Rahmgefäß (A) an den Federn verschiebbar sind und in beliebiger Höhe fixiert werden können.
4. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkigen Verbindungen zwischen den Schwingungsfedern (C) und dem Rahmgefäß (A) mittels Kugelgelenken (3) bewirkt werden.
5. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt (3a) der gelenkigen Verbindung zwischen den Schwingungsfedern (C) und dem Rahmgefäß (A) oberhalb der Mittelachse des Rahmgefäßes exzentrisch angeordnet ist.
6. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmgefäß (A) um die Achsen (3*) der gelenkigen Verbindungen (3) drehbar bzw. schwenkbar ist.
7. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1 bisi 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmgefäß (A) mit einer öffnung versehen ist, die mittels eines Deckels, der ein durchsichtiges Fenster (Schauglas ift) und ein Lüftungsrohr (i°) trägt, verschließbar ist.
8. Schwingungsschnellbutterfaß nach Anspruch ι bisi 7, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Fußbrett (B) zwei ausschwenkbare Verlängerungsstützen (6) befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
9 2857 1.
DEP53495A 1949-09-01 1949-09-01 Schwingungsbutterfass Expired DE828780C (de)

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