DE828780C - Schwingungsbutterfass - Google Patents
SchwingungsbutterfassInfo
- Publication number
- DE828780C DE828780C DEP53495A DEP0053495A DE828780C DE 828780 C DE828780 C DE 828780C DE P53495 A DEP53495 A DE P53495A DE P0053495 A DEP0053495 A DE P0053495A DE 828780 C DE828780 C DE 828780C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vibration
- butter
- cream
- springs
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 235000014121 butter Nutrition 0.000 title claims description 18
- 239000006071 cream Substances 0.000 claims description 26
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 7
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 6
- 235000015155 buttermilk Nutrition 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 244000145845 chattering Species 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000013505 freshwater Substances 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/04—Rotating or oscillating churns
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
Es sind Schwingungsbuttervorrichtungen bekannt, bei denen das Rahmgefäß auf einer Spiralfeder
ruht, die gleichzeitig als Ständer für das Rahmgefäß dient, das mittels der Spiralfeder in
vertikale Schwingungen versetzt wird.
Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß während der Verbutterung das Gewicht des Rahms
bei jeder Aufwärtsbewegung mitgehoben werden muß. Die dafür aufzuwendende Leistung geht der
Arbeitsleistung für den Verbutterungsvorgang verloren oder muß zusätzlich aufgewendet werden.
Außerdem setzt dieser Energieverlust der zu verbutternden Rahmmenge verhältnismäßig enge
Grenzen.
Diese offensichtlichen Nachteile des vertikalen Schwingens vermeidet die Erfindung dadurch, daß
sie das horizontale Schwingungsprinzip zur Durchführung bringt. Bei diesem wird das Rahmgewicht
für die Arbeitsleistung bei der Verbutterung ausgeschaltet, da die Gewichtskomponente des Rahms ao
von den Federn als Stützen aufgenommen wird und der Angriffspunkt der Arbeitskraft senkrecht
zur Gewichtskomponente wirkt.
Demzufolge kann bei dem horizontalen Schwingungsprinzip fast die gesamte aufgewandte Arbeite- as
energie als Schlagenergie zur Wirkung kommen, da hier, abgesehen vom Luftwiderstand, lediglich
die innere Reibung des Rahms und dessen Reibung an den Behälterwänden als Verlustquote eingesetzt
zu werden braucht, so daß die elastische Kraft der Schwingungsfedern voll ausgenutzt werden kann.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Prinzipien ist bei der Erfindung in der
Verstellbarkeit der gelenkigen Verbindung 3, 4
entlang den Schwingungsfedern C (Fig. I und II) zu erblicken. Diese Vorrichtung schafft die Möglichkeit,
die Schwingungen der Jeweils zu verbutternden Rahmmenge anzupassen und dadurch die Schwingungsamplitude möglichst konstant zu
halten.
Um eine bequeme Entleerung der Buttermilch und eine leichte Entnahme der Butter zu ermöglichen,
ohne das Rahmgefäß aus seiner Lagerung
ίο heben zu müssen, ist gemäß der Erfindung das
Rahmgefäß um seine Gelenkachsen schwenkbar gehalten. Seine Schwenkung um i8o° bewirkt das
Auslaufen der Buttermilch durch das Lüftungsrohr i" (Fig. I) in einen auf die Rasten 9 und 10
(F'g-1) gestellten Eimer. Nach Zurückschwenken
in die Ausgangslage kann Frischwasser in das Rahmgefäß nachgefüllt werden, und durch einige
Schwingungen wird die Butter ausgewaschen. Xach Ablassen dieses Spülwassers kann mit
ao wenigen Schwingungen die Butter zusammengeballt und nach Abnahme des Deckels und
Schwenken des Rahmgefäßes der Butterballen in ein untergestelltes Gefäß fallen gelassen werden,
ohne daß die Butter mit der Hand in Berührung kommt. Der Vorgang vollzieht sich folglich in
jeder Hinsicht ausgesprochen hygienisch. Es bleiben, da das Rahmgefäß keinerlei Rührteile
enthält, keine Butterreste im Behälter zurück, und ein einfaches Nachschütteln mit heißem Wasser
reinigt den Behälter mühelos und gründlich, ohne ihn abnehmen und die Hände mit der Innenwandung
in Berührung bringen zu müssen.
Der größte Fortschritt der Erfindung gegenüber den bekannten Buttervorrichtungen liegt aber in
der Schnelligkeit und Gründlichkeit des Verbutterungsvorganges. Die horizontale Aufhängung und
die horizontalen Schwingungen des Rahmgefäßes ermöglichen, wie oben erwähnt, eine fast verlustlose
Umwandlung der Schwingungsenergie in Schlagenergie. Die gesteigerte Schlagenergie beschleunigt
in unvergleichlicher Weise den Verbutterungsvorgang, der je nach Rahmmenge in wenigen Minuten abgeschlossen ist, und bewirkt
gleichzeitig gründlichste Rahmausbeutung.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine Längsansicht,
Fig. II eine Draufsicht und
Fig. III eine Seitenansicht, während
Fig. IV den Schwingungsvorgang schematisch darstellt.
In Fig. I ist A das Rahmgefäß, B das Fußbrett, und C sind die Schwingungsfedern, die zusammen
mit dem Fußbrett B als Ständer für das Butterfaß
dienen. 1 bezeichnet den Deckel des Butterfasses, i" das Lüftungsrohr im Deckel, durch das die
Rahmgase entweichen können, ib das Schauglas im
Deckel, an dessen Klarwerden die Beendigung des Verbutterungsvorganges zu erkennen ist. ic ist ein
Bügel, der den Deckel anpreßt, 2 der Handgriff, mit dem das Butterfaß in Schwingungen versetzt
wird. 3 zeigt ein Kugelgelenk, dessen Kugelkopf in einer Aushöhlung des an der Feder C verschiebbaren
und mit der Flügelmutter 5 an diesem fixierbaren Lauflaschenkörpers 4 lagert. 3" zeigt die
Achse des Kugelgelenks, die mit dem Rahmgefäß A, das um die Achse schwenkbar ist, oberhalb
der Mittellinie des Rahmgefäßes, also exzentrisch fest verbunden ist. Diese exzentrische
Lagerung hält das Rahmgefäß sowohl im leeren als auch im gefüllten Zustand in einer stabilen
Gleichgewichtslage. 6 sind die unter dem Fußbrett ausschwenkbar befestigten Verlängerungsstützen,
die in ausgeschwenktem Zustand die Standfläche der Vorrichtung vergrößern und ihre Standfestigkeit
erhöhen. 7 sind Gummifüße, die das Rutschen des Fußbrettes am Boden vermindern und ein
Gleiten der Maschine verhindern. 8 sind Winkeleisen, zwischen denen die Federn C mit ihrem
unteren Ende befestigt sind. Q und 10 sind Leisten auf dem Fußbrett, die als Standfläche für den
Eimer dienen, wobei die Leiste 9 gleichzeitig als Fußraste fungiert.
In Fig. II kommt ein Teil des Fußbrettes B mit den ausgeschwenkten Verlängerungsstützen zur
Darstellung. 11 sind Rinnen in den Verlängerungsstützen, in die die Beine eines Stuhles gestellt
werden, auf den sich die Person setzt, welche die Maschine bedient. Durch den Druck, den die
Stuhlbeine auf die Verlängerungsstützen ausüben, wird die Maschine unverrückbar und absolut sicher
während der Arbeit an den Boden gepreßt.
Claims (8)
1. Schwingungsbutterfaß, dadurch gekennzeichnet, daß ein horizontal liegender, vorzugsweise
zylindrischer Behälter (Rahmgefäß A) aus Holz oder einem anderen geeigneten Material
zwischen Schwingungsfedern (C), die mit ihrem unteren Ende in einer Fußplatte (B) befestigt
sind, aufgehängt ist.
2. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsfedern (C), vorzugsweise Flachfedern aus
Holz, einerseits mit dem zylindrischen Behälter (Rahmgefäß A) gelenkig verbunden sind, andererseits
in einem Fußbrett (B) verankert sind.
3. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkigen
Verbindungen der Schwingungsfedern (C) mit dem Rahmgefäß (A) an den Federn verschiebbar sind und in beliebiger
Höhe fixiert werden können.
4. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkigen Verbindungen zwischen den Schwingungsfedern (C) und dem Rahmgefäß (A) mittels
Kugelgelenken (3) bewirkt werden.
5. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt
(3a) der gelenkigen Verbindung zwischen den Schwingungsfedern (C) und dem
Rahmgefäß (A) oberhalb der Mittelachse des Rahmgefäßes exzentrisch angeordnet ist.
6. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmgefäß
(A) um die Achsen (3*) der gelenkigen Verbindungen (3) drehbar bzw. schwenkbar ist.
7. Schwingungsbutterfaß nach Anspruch 1
bisi 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmgefäß (A) mit einer öffnung versehen ist, die
mittels eines Deckels, der ein durchsichtiges Fenster (Schauglas ift) und ein Lüftungsrohr
(i°) trägt, verschließbar ist.
8. Schwingungsschnellbutterfaß nach Anspruch ι bisi 7, dadurch gekennzeichnet, daß
unter dem Fußbrett (B) zwei ausschwenkbare Verlängerungsstützen (6) befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
9 2857 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53495A DE828780C (de) | 1949-09-01 | 1949-09-01 | Schwingungsbutterfass |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53495A DE828780C (de) | 1949-09-01 | 1949-09-01 | Schwingungsbutterfass |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828780C true DE828780C (de) | 1952-01-21 |
Family
ID=7386475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53495A Expired DE828780C (de) | 1949-09-01 | 1949-09-01 | Schwingungsbutterfass |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828780C (de) |
-
1949
- 1949-09-01 DE DEP53495A patent/DE828780C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2340390A1 (de) | Vorrichtung zum abgeben von nuessen und bonbons | |
| DE828780C (de) | Schwingungsbutterfass | |
| DE929055C (de) | Abfallbehaelter | |
| DE462855C (de) | Spender fuer fluessige Seife | |
| US2218598A (en) | Filler for grease guns | |
| DE861691C (de) | Vorrichtung zum Extrahieren | |
| DE827782C (de) | Teigknet- und Ruehrmaschine | |
| DE644263C (de) | Eiermischvorrichtung | |
| DE202018104843U1 (de) | Stabiler Keramikbecher | |
| DE2775C (de) | Untersatz für Trinkgefässe | |
| AT200743B (de) | Kaffeemaschine | |
| DE672694C (de) | Kurbelstangenantrieb fuer um eine Achse pendelnde Ruehrwerke von Rahmreiferwannen | |
| DE838591C (de) | Sackreiniger | |
| DE838493C (de) | Kaffeemaschine | |
| AT298298B (de) | Tauch- und Trockenvorrichtung für Schuhzubehör | |
| DE440150C (de) | Siebdeckel fuer Waschkessel | |
| DE892392C (de) | Zusatzgeraet fuer Waschmaschinen od. dgl. | |
| DE182832C (de) | ||
| DE446736C (de) | Selbsttaetige Waage | |
| DE2624675C3 (de) | Verrichtung zum Ausgießen von Abdrucklöffeln oder Küvetten mit Gips | |
| DE1403648A1 (de) | Vorrichtung zur dosierten Zugabe von Wasch- und/oder Spuelmitteln zur Waschfluessigkeit von Waschmaschinen,insbesondere Geschirrwaschmaschinen | |
| DE946662C (de) | Seiher fuer Tee, Kaffee, Milch und andere Fluessigkeiten | |
| AT205250B (de) | An einer Wand aufhängbare Waage | |
| DE519370C (de) | Vorrichtung zum Auswaschen von Staerke aus Mehl u. dgl. | |
| DE397141C (de) | Butterkneter |