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An einer Wand aufhängbar Waage
Die den Gegenstand der Erfindung bildende, an einer Wand aufhängbare Waage mit nur einer Waagschale ist vorzugsweise für die Küche geeignet ; sie kann aber auch als Briefwaage dienen.
Die Erfindung geht von einer an einer Wand auf- häingbaren Waage mit einem die Waagschale aufnehmenden äusseren Trägerteil aus,. der gelenkig mit einem im Waagengehäuse angeordneten, in vertikaler Richtung beweglichen Schalenträger derart verbunden ist, dass der äussere Trägerteil aus der waagrechten Arbeitslage zusammen mit der Waagschale in eine am Gehäuse anliegende Lage aufklappbar ist.
Eine derartige Waage ist erfindungsgemäss dadurch verbessert worden, dass die abnehmbare
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der Einschnürung in eine entsprechende Einbuchtung des äusseren Trägerteils einschiebbar ist.
Bei der vorbekannten Waage ist die Waagschale lose in eine mit dem äusseren Trägerteil fest verbundene Wanne eingesetzt, was folgende Nachteile hat. Für die Hausfrauen ist es beispielsweise schwer, die Waagschale aus der Wanne herauszunehmen, weil die Waagschale keine Handhabe besitzt und nur schwierig erfasst werden kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die lose eingesetzte Waagschale durch ihr Eigengewicht aus der Wanne herausrutschen kann, wenn der äussere Trägerteil zusammen mit der Wanne in die senkrechte Lage aufgeklappt wird. Schliesslich lässt sich auch bei der vorbekannten Waage nicht verhindern, dass in die Waagschale eingebrachtes Gut in die fest angeordnete Wanne gelangt und dass infolgedessen diese Wanne stets gereinigt werden muss, wenn das in ihr befindliche Gut beim Aufklappen nicht auf den Fussboden oder den Tisch einer Küche fallen soll.
Alle Nachteile sind beim Gegenstand der Erfindung vermieden worden. Die Waagschale ist bequem erfassbar, sie kann gut auf dem Küchentisch aufgestellt werden, sie ist in genügender Weise mit dem äusseren Trägerteil auch beim Aufklappen verbunden und schliesslich ist die bei der vorbekannten Waage vorhandene Tragwanne überhaupt nicht vorhanden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Waage mit aufge- klapper Waagschale von vorne und von der Seite gesehen.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht der Waage mit abgeklappte Waagschale.
Fig. 4 zeigt die Vorderansicht der Waage bei abgeklappter Waagschale und abgenommenem Gehäuse, wobei die Gewichts- und Skalenscheibe in einer belasteten Stellung gezeichnet ist.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht entsprechend Fig. 4 von rechts gesehen.
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ist eine Bodenplatte 2 eingesetzt, die zwecks Aufhängung an der Wand oben mit einem Loch 3 und unten mit einem waagrecht liegenden Langloch 4 versehen ist. Mit dem scheibenartigen Boden 2 ist im gezeichneten Beispiel eine im Querschnitt U-förmige nach vorne offene stabile Schiene 5 fest verbunden, die in ihrem Innenraum den inneren Teil 6 des Schalenträger aufnimmt, der in der Höhenrichtung beweglich gelagert ist. Die bewegliche Lagerung des inneren Schalenträger 6 kann auf verschiedene Weise erfolgen. Im gezeichneten Beispiel ist der innere Schalenträger 6 durch kleine Achsen 7 an den Schenkeln S'von U-förmigen Bügeln 8 aufgehängt, die ihrerseits durch kleine Achsen 9 gelenkig mit den Seitenwandungen der Schiene 5 verbunden sind.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind die Seitenwandungen mit Ausschnitten 10 versehen, um die Gelenkachsen 7 montieren zu können.
Der innere Schalenträger 6 besteht aus einer U-förmigen Gabel, deren unterer Steg 6'bei- spielsweise in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise gekröpft ist, und der mit einander gegenüberlie- genden Löchern zum Einstecken der nach aussen umgebogenen Enden 11'des äusseren Schalenträgerteils 11 versehen ist. Der äussere Trägerteil 11 besteht im gezeichneten Beispiel aus einem Drahtbügel, der in seiner Mitte einen einwärts
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sitzt. Die auseinanderfedernden Schenkel des Tragbügels sind bei 12 rechtwinklig abgebogen.
Infolge der federnden Eigenschaft des äusseren Trägerteils oder Drahtbügels 11 ist er mit den Enden 11'ohne weiteres in die Löcher des erwähnten Steges 6'einsetzbar. In der abgeklappten Lage des äusseren Trägerteils 11 bilden Teile des Steges 6'Anschläge, die verhindern, dass der äussere Trägerteil über seine waagrechte Arbeitslage hinaus abklappbar ist.
Die in ihrer Form dem Waagengehäuse 1 angepasste vorzugsweise runde Waagschale 13 besitzt einen vorzugsweise mit ihr aus einem St : ick bestehenden Aufstellfuss 14, wobei der Boden der Waagschale 13 mit einer Einschnürung 15 in den Aufstellfuss 14 übergeht. Die Waagschale 13 ist in den äusseren Trägerteil 11 leicht einsetzbar und wieder abnehmbar, wobei der mittlere Bügelteil in die Einschnürung 15 eingreift. In aufgeklappter Stellung (Fig. 1 und 2) liegt die Waagschale 13 am Waagengehäuse 1 an und bildet gleichzeitig einen Schutz für dieses Gehäuse. In abgeklappter Lage (Fig. 3) nimmt die
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cher sie zum Wiegen benutzt wird.
In der Schiene 5 und einem mit ihr verbundenen Winkelblech 16 ist die Waagachse 17 drehbar gelagert, mit welcher eine Scheibe 18 fest verbunden ist, die einerseits ein exzentrisch liegendes Gewicht 19 trägt und auf der anderseits die Gewichtsskala 20 angebracht ist. Von der Scheibe 18 geht ein zweimal winklig abgebogener Lappen 21, 22 aus. Der Lappenteil 22 liegt der Scheibe 18 parallel und ist gleichfalls mit der Waagenachse 17 fest verbunden. Im übrigen ist der Lappen 22 mit einer Kurvenscheibe 23 fest verbunden, die im gezeichneten Beispiel kreisförmig ausgebildet ist, da sie exzentrisch zur Waagenachse 17 angeordnet ist. Der gesamte Schalenträger 6, 11 ist durch ein Zugglied oder ein Stahlband 24 an der Scheibe 18, 21, 22 aufgehängt.
Das Band 24 ist beispielsweise durch eine Schraube oder Niete 25 fest mit dem Lappenteil 21 verbunden. Das Band verläuft über die Kurvenscheibe 23 und ist mit seinem unteren Ende mit einer Querstange 26 des inneren Schalenträgers 6
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durch ein Loch des Zugbandes gesteckt.
Um die Wiegeskala 20 besser ablesen zu kön-
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eingesetzt sein. Zur genauen Ablesung dient ein dünner Draht oder ein Faden 28, der in senkrechter Lage zwischen dem Schienenlappen 16 und einem oberen Lappen 29 der Schiene 5 ausgespannt ist, so dass er vor der Ablesescheibe 18 liegt.
Ist die Waage mittels des Loches 3 an einem Haken od. dgl. aufgehängt, dann kann sie unten um den Aufhängehaken etwas geschwenkt werden, um die Waage zu justieren, d. h., um den Nullkilostrich der Skala 20 in Obereinstimmung mit dem Faden 28 zu bringen. In dieser justierten Stellung wird die Waage durch eine durch das Langloch 4 geführte Schraube festgehalten.
Die unbelastete Gebrauchsstellung der Waage is- in den Fig. 3 und 6 dargestellt. Bei Belastung der Waagschale erfolgt durch das sich von der Kur-
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hung der Ablesescheibe 18, wobei das exzentrische Gewicht 19 in zunehmendem Masse angehoben wird, siehe die in Fig. 4 gezeichnete Lage der Teile. Bei dieser Bewegung schwingt der Innere Trägerteil 6 um die Gelenkachsen 9.
Die Waagschale 13 kann nach erfolgter Wiegung ohne weiteres abgenommen, ausgeschütte- oder auch auf einer Tischplatte mittels des Fu- sses 14 aufgestellt werden.