DE82800C - - Google Patents

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DE82800C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/02Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes
    • F22B21/14Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes involving a single upper drum and two or more lower drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der neue Dampferzeuger gehört zu den Wasserröhrenkesseln, bei denen die Wasserrohren zum gröfsten Theil unter dem Wasserstand im oberen Kessel einmünden und die heifsen Gase nach Umspülen der Röhren in den Schornstein übertreten, der an der der Stirnseite des Kessels entgegengesetzten Seite sich befindet. Diese Kesselgattung soll gegenüber der älteren, bei welcher das Wasser im Inneren der Röhren kreist und der Schornstein unmittelbar über dem Roste sich befindet, eine gröfsere Kohlenersparnifs gewähren, denn die Verbrennungskammer ist eine geräumigere, die Richtung der Röhren nähert sich mehr der Senkrechten, der Durchgangsquerschnitt der Gase ist ein geringerer und der Weg derselben ein längerer. Es hat sich aber ergeben, dafs die Nutzleistung eine geringere ist, als man erwarten konnte. Der Grund hierfür liegt darin, dafs die Heizfläche sehr unvollkommen, und zwar um so weniger ausgenutzt wird, je höher die Anlage ist, ein um so gröfserer Uebelstand, als die vermehrte Höhe bei nur geringer Vermehrung des Gewichts und Geldaufwandes einen grofsen Zusatz an Heizfläche ergiebt.
Die vorliegende Anordnung bezweckt nun eine vollkommenere Ausnutzung der Heizröhrenbündel sowohl in Hinsicht auf die Höhe als auch auf die Länge und eine bessere Verbrennung der Gase, indem letztere gezwungen werden, vor ihrem Eintritt zwischen die Röhrenbündel ■ längere Zeit in der Brennkammer zu verbleiben. Zu diesem Zwecke erfolgt die Einführung der Gase zwischen die Röhrenbündel nur in der Nähe der Vorderseite des Kessels, , d. h. an dem vom Schornstein entferntesten Ende, und zwar auf eine möglichst grofse Höhe. Auf diese Weise wird die gesammte Länge und Höhe der Röhrenbündel von den Gasen bestrichen, ehe letztere in den Schornstein übertreten.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt den mit M in Fig. 1 und 4 bezeichneten Theil der Röhrenbündel. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt in dem mit L in Fig. 1 und 4 bezeichneten Theil der Röhrenbündel. Endlich zeigt Fig. 4 einen schrägen Längsschnitt nach Linie x-y in den Fig. 2 und 3.
Die der Heizkammer am nächsten liegende Strecke L der Röhrenbündel bildet fast auf ihrer gesammten Höhe Oeffnungen, d. h. es ist die in Fig. 2 ersichtliche Krümmung der Röhren so gewählt, dafs die Gase zwischen α und b in die seitlich liegenden Röhrenbündel treten können. Auf dem gesammten Theil M (Fig. 1) der Strecke der Röhrenbündel, welcher die übrige Länge des Feuerraumes einnimmt, können die heifsen Gase nicht zwischen die Röhrenbündel treten, welche hier ein möglichst dichtes Gewölbe bilden.
Zu diesem Zwecke wird jede der beiden inneren Rohrreihen (Fig. 2) und die hinter ihr liegende Rohrreihe in eine gemeinsame Ebene gebogen, so dafs sie auf die genannte Strecke eine geschlossene Wand bilden, wobei etwa vorhandene Spalten gegebenenfalls mit Asbest oder anderer feuerbeständiger Masse gedichtet
werden. Die Zwischenräume d und e, welche in der Nähe der Ober- und Unterkessel entstehen, werden mit Cement, Ziegeln von besonderer Form, Asbest oder in anderer Weise ausgesetzt, so dafs die Flamme und die heifsen Gase in grofser Menge nicht zwischen die Spalten treten können. Die Pfeile in Fig. ι und 3 zeigen den von den heifsen Gasen wahrscheinlich eingeschlagenen Weg.
Da der Durchgangsquerschnitt für die Gase innerhalb der Röhrenbündel der Länge L und der Höhe α b der Eintrittsquerschnitte proportional ist, so kann die Länge L um so kleiner sein, je gröfser die Kesselhöhe ist, und kann diese Höhe mit der neuen Röhrenanordnung vergröfsert werden, ohne dafs der obere Theil der Bündel für die Verdampfung schlecht ausgenutzt wird.
Der auf der Strecke N zwischen der Hauptfeuerbrücke D und der Feuerbrücke J (Fig. i) liegende Theil der Röhrenbündel hat den Zweck, die Heizfläche zu vermehren; dieser Theil ist aber nicht unbedingt nöthig und kann weggelassen werden. Bei einem Wasserröhrenkessel von der eingangs der Beschreibung erwähnten Gattung ist dieser auf der Länge N liegende Theil der Röhrenbündel nöthig, um die Flamme zum Verlöschen zu bringen, welche in der Nähe der Hauptfeuerbrücke zwischen die Bündel tritt.
Es können die nachstehend angeführten Ab- ' änderungen an dem vorbeschriebenen Kessel angebracht werden, ohne das Wesen der Erfindung wesentlich zu verändern.
Damit die Gase möglichst weit von ihrer Austrittsstelle zwischen die Röhrenbündel eintreten, und um zu vermeiden, dafs sie nach ihrem Eintritt erlöschen, kann ein Theil der Röhren auf der der Vorderseite zunächst liegenden Strecke L wegfallen. Man kann sogar in diesem Theile eine Art Feuerkiste einbauen, wobei nur eine oder zwei Querreihen von Röhren parallel zur Vorderseite verbleiben, um eine übermäfsige Erhitzung dieses Theiles der Umkleidung zu verhüten.
Der nach innen gelegene Schirm der Röhrenbündel auf der Strecke M wird gebildet, indem man die beiden ersten Längsreihen der Röhren in eine gemeinsame Reihe stellt. Es wird dann vielleicht die der unmittelbaren Einwirkung der Flamme ausgesetzte Heizfläche nicht genügend grofs sein; man vergröfsert diese Fläche wesentlich, indem man nicht die erste und zweite Längsreihe der Röhren, sondern beispielsweise die dritte und vierte Röhrenreihe in eine Reihe stellt. Die erste und zweite Längsreihe würde dann gänzlich der unmittelbaren Einwirkung des Feuers ausgesetzt sein und in gewissen Fällen zu einer vollkommeneren Verbrennung der heifsen Gase beitragen, ehe letztere in die Bündel eintreten, zwischen denen sie schnell zum Verlöschen gelangen.
Der Schornstein ist als vollständig aufserhalb des Bereichs der Röhrenbündel liegend angenommen. Um besonders die Länge der Anlage zu vermindern, kann es sich empfehlen, den Schornstein über dem von der Vorderfläche am weitesten entfernt liegenden Theil der Röhrenbündel anzuordnen, wobei die aufsenliegenden Reihen der Röhren in ihrem oberen Theile frei liegen, um den Gasen freien Durchgang zu gewähren; auch kann der Schornstein zum Theil über den von der Vorderseite entferntesten Röhren und zum Theil über einer Rauchkiste angeordnet werden, die hinter den Röhrenbündeln liegt. Die Zahl der weiten Rücklaufrohre, von denen hier drei EE1E" angeordnet sind, kann abgeändert werden; beispielsweise kann das in der Nähe des Schornsteins liegende Rohr in Wegfall kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampferzeuger mit einem Oberkessel und zwei seitlich der Feuerung angeordneten, mit dem Oberkessel durch je eine Gruppe von Wasserröhren verbundenen Unterkesseln, gekennzeichnet durch eine derartige Zusammenstellung der inneren, die seitlichen Züge begrenzenden Wasserröhren, dafs die Feuergase nur an der von ihrem Abzug entferntesten Stelle, und zwar in ganzer Höhe in die seitlichen Züge treten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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