DE827705C - Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Schaelen und Schneiden von gekochten Kartoffeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Schaelen und Schneiden von gekochten Kartoffeln

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DE827705C
DE827705C DEP19765A DEP0019765A DE827705C DE 827705 C DE827705 C DE 827705C DE P19765 A DEP19765 A DE P19765A DE P0019765 A DEP0019765 A DE P0019765A DE 827705 C DE827705 C DE 827705C
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Germany
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DEP19765A
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English (en)
Inventor
Erwin Lang
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J17/00Household peeling, stringing, or paring implements or machines
    • A47J17/14Machines for peeling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Schälen und Schneiden von gekochten Kartoffeln Es gab bisher noch keine Haushaltsgeräte, mit denen man gekochte Kartoffeln in einem Arbeitsgang schälen und zu Scheiben schneiden konnte. Bekannt sind wohl :Maschinen, die rohe oder gekochte Kartoffeln schälen, ferner Pressen und Schneider zum Rädeln. oder Zerdrücken der geschälten Kartoffeln. Die Anschaffung dieser verwickelt aufgebauten Geräte lohnt sich aber nur für mechanisierte Großküchenbetriebe.
  • Dieser Umstand ist allgemein bekannt. Zahllos sind die angestellten und ergebnislos verlaufenen Versuche, der Hausfrau ein einfaches Gerät zum Schälen der Kartoffeln in die Hand zu geben. Der Erfindungsgegenstand stellt dieses Mittel dm-1 Man kann mit ihm gekochte Kartoffeln schälen und muß sie allerdings dabei in Scheiben schneiden. Dieses Schälen und Rädeln erfolgt in einem Arbeitsgang. Die Vorrichtung besteht erfindungsgemäß aus einem Drahtsieb sowie aus einem Stempel, der die Kartoffel durch das Drahtsieb hindurchdrückt. Letzteres kann auf einen festen rechteckigen Rahmen aufgespannt sein und aus mehreren über die Rahmenöffnung gespannten, im gleichen Abstand parallel zueinander verlaufenden Saiten bestehen. Ein Handgriff ergänzt den Rahmen. Den Stempel lenkt man bei einfach und billig zu haltenden Geräten mit Hilfe eines waagerecht gelagerten Gelenkzapfens am Rahmen an. Ein Handgriff am Hebel vervollständigt die Vorrichtung zu einer Zweihebelpresse. Zwischen Stempel und Hebel kann man noch ein weiteres Gelenk einbauen. _ ..
  • Wie man die Saiten über den Rahmen spannt, ist für den Erfindungsgegenstand ohne Belang. Zweckmäßig dürfte es jedoch sein, die Saiten: parallel zum Gelenkzapfen bzw. zur Hebelschwenkachle verlaufen zu lassen. Ein. Behälter zum Auffangen der von den Saiten abzustreifenden Schalen sowie die :Maßnahme, den Rahmen in einen Saitenträger und in einen davon abhebbaren Halter abzuteilen, sind beim Gebrauch der Vorrichtung gute bewährte Hiffsmittel. Die Besaitung kann im Bereiche der Auflager in den Saitenträger eingelassen sein, damit ein seitliches Ausweichen von Saiten beim Gebrauch verhindert wird.
  • Wesentlich an der Erfindung ist die Erkenntnis, vor dem Gebrauch der Vorrichtung jede Kartoffel in zwei Hälften nacheinander durch das Drahtsieb zu drücken, wobei jeweils die Schnittfläche auf das Drahtsieb gelegt und nach jedem Arbeitsgang die zurückgebliebene Schale von dem Drahtsieb mit einem Messerrücken, einem Kamm o. dgl. abgestreift wird.
  • Vorteile des Erfindungsgegenstandes gegenüber dem Bekannten sind somit billiger Gestehungspreis, geringer Raumbedarf, rasche Verwendungsbereitschaft, überraschend saubere Trennung der Schale von dem genießbaren Teil der Kartoffel und gute Zugänglichkeit beim Reinigen der Vorrichtung.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dar.
  • Abb. i zeigt die Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht; Albb.3 veranschaulicht die Draufsicht auf den vom Halter abgenommenen Saitenträger, Abb. 4 dessen Seitenansicht (Kartoffelhälfte und Stempel strichpunktiert) und die Abb. 5 a bis 5 d eine Arbeitsfolge beim Besaiten des Saitenträgers.
  • Die auf dem Topf T stehende Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Halter i, dem Saitenträger 2, den Saiten 3, den Steckbolzen 4, dem Hebel 5, den Gelenkzapfen 6 und 7, dem Stempel 8, dem Behälter 9 und der Zugfeder io.
  • Der Saitenträger 2 ist nach Gebrauch zur Reinigung v omRahmen i abhebbar. Leisten 2a am Saitenträger bilden nach dem Einschlitzen Zapfen 2b, die beim Besaiten des Saitenträgers umschlungen werden und so ein einfaches Besaiten .durch ein einziges langes Stück Draht zulassen. Der Behälter 9 dient zum Auffangen der Schalen, die nach jedem Preßhub mit einem Messerrücken, einem Kamm o. dgl. von der Besaitung abgestreift werden. Die Handgriffe sind mit ja und 5a bezeichnet.
  • Bewährt hat sich auch die Verwendung von Messing- oder Stahlblech als Werkstoff für den Saitenträger. In diesem Falle legt man die Saitenaufspannzapfen durch Einschnitte im Blech frei, biegt sie dabei um, so daB sie rechtwinklig vom Blech abstehen, spannt dann die Saiten auf und gibt ihnen die endgültige Spannung durch weiteres Umlegen der Zapfen (Abb. 5 a bis 5 d). Zweifellos ist es auch möglich, aus dieser einfachen Vorrichtung heraus ein automatisch arbeitendes Gerät zu entwickeln, ohne daß dadurch der Charakter der Erfindung verändert wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum gleichzeitigen Schälen und Schneiden von gekochten Kartoffeln, dadurch gekennzeichnet, daß die vorher halbierte Kartoffel mittels Stempels (8) o. dgl. durch einen Rahmen mit parallelen Drahtsaiten (2, 3) gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen, Rahmen (2) mit mehreren über die Rahmenöffnung gespannten, im gleichen Abstandpärallel zueinander verlaufenden Saiten (3).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit einem Handgriff (ja) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rahmen ein Hebel (5) schwenkbar um eine waagerechte Achse (Zapfen 7) angelenkt ist, der den Stempel (8) sowie einen Handgriff (5a) trägt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i Ibis 4, da-,durch gekennzeichnet, daß zwischen Hebel (5) und Stempel (8) ein Gelenk (Zapfen 6) eingebaut ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, da-.durch gekennzeichnet, daß die Saiten (3) vorwiegend senkrecht zur Hebelschwenkachse (Achse des Zapfens 7) liegen, jedoch auch parallel oder in anderer Richtung zu ihr verlaufen können.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auffangblech (9) o. dgl. die abgestreiften Schalen aufnimmt. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus zwei zusammensteckbaren Teilen (Saitenträger 2, Halter i) besteht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus Blech gefertigte Saitenträger (2) mit Zapfen (2b) zum Umschlingen der aus einem einzigen Stück Draht bewickelten Besaitung versehen ist. io. Verfahren zum Herstellen von Sieben für die Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß aus Blechrahmen auf gegenüberliegenden Seiten Haken herausgebogen werden, an denen die Besaitung befestigt wird, und daß anschließend die Abstände der die Saiten spannenden Hakenpaare durch weiteres Aufbiegen bzw. Umlegen etwas vergrößert werden.
DEP19765A 1948-10-27 1948-10-27 Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Schaelen und Schneiden von gekochten Kartoffeln Expired DE827705C (de)

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