DE827702C - Vorrichtung zur intravenoesen, tropfenweisen Injektion von medizinischen Loesungen - Google Patents

Vorrichtung zur intravenoesen, tropfenweisen Injektion von medizinischen Loesungen

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DE827702C
DE827702C DEE1235A DEE0001235A DE827702C DE 827702 C DE827702 C DE 827702C DE E1235 A DEE1235 A DE E1235A DE E0001235 A DEE0001235 A DE E0001235A DE 827702 C DE827702 C DE 827702C
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    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/44Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests having means for cooling or heating the devices or media
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61M2205/36General characteristics of the apparatus related to heating or cooling
    • A61M2205/366General characteristics of the apparatus related to heating or cooling by liquid heat exchangers

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Description

  • Vorrichtung zur intravenösen tropfenweisen Injektion von medizinischen Lösungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur intravenösen, tropfenweisen Injektion von medizinischen Lösungen mittels eines an eine Ampulle für die Lösung angeschlossenen Schlauches mit Injektionsnadel. Bei intravenösen Injektionen müssen bekanntlich die medizinischen Lösungen meist mit Körpertemperatur in die Adern eingeführt werden. Dies macht aber bei tropfenweiser Injektion Schwierigkeiten, da die geringen Mengen der Lösung sich auf dem Wege von der erwärmten Ampulle zur Nadel schnell abkühlen. Selbst wenn die Ampulle auf einen höheren Grad erwärmt wird, um der Abkühlung Rechnung zu tragen, so hat man doch keine Kontrolle darüber, mit welcher Temperatur die Lösung die Nadel tatsächlich verläßt.
  • Außerdem müssen die verschiedenen Lösungen mit verschiedenen Tropfgeschwindigkeiten eingespritzt werden oder es muß diese während der Behandlung geändert werden, so daß es auch bei größerer Erfahrung nicht möglich ist, die Lösung mit der richtigen Temperatur einzuspritzen.
  • Durch die Erfindung werden diese Schwierigkeiten beseitigt. Erfindungsgemäß ist der an die Ampulle für die Lösung angeschlossene Schlauch bis oder nahezu bis zur Anschlußstelle der Injektionsnadel von durch mindestens einen weiteren Schlauch gebildeten Kanälen für den Umlauf eines flüssigen oder gasförmigen Wärmemittels umgeben.
  • Die Erfindung soll an Hand der in den Fig. I bis I3 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
  • Die Fig. I zeigt die gesamte Vorrichtung in schematischer Darstellung und die Fig. 2 bis I3 verschiedene Formen des Wärmemittelschlauches im Längs- und Querschnitt.
  • In dem Behälter I nach Fig. I, der zum Teil mit Wasser gefüllt ist, ist die Ampulle 2 auswechselbar eingesetzt. In die Wasserfüllung taucht sowohl ein Temperaturregler 3 als auch ein Zeigerthermometer 4 ein. Äus der Ampulle fließt die medizinische Lösung über eine einstellbare Tropfkugel 5 in den Schlauch 6, an den eine Injektionsnadel 7 angeschlossen ist. Der Schlauch ist nahezu auf seiner ganzen Länge von Kanälen umgeben, die von einem oder mehreren Schläuchen 8 gebildet sind und die in die Zu- und Abführungsschläuche 9 und io für das Wasser münden. Diese sind an den Behiilter 1 angeschlossen, und zwar der Zuführungsschlauch g über eine kleine Pumpe I 1. Die Wasser füllung kann durch eine elektrische Heizung I2, die ebenso wie der Temperaturregler 3 über ein relais I3 an einen Transformator 14 angeschlossen ist, beheizt werden.
  • Nach Fig.2, die einen Längsschnitt des Schlauches an der Anschlußstelle der Injektionsnadel zeigt, ist der Schlauch 15 (Fig.1 Teil 6) für ilie medizinische Lösung, an der die Nadel I6 (Fig. 1 Teil 7) befestigt ist, von einem zweiten Schlauch I7 unter Bildung eines Kanals 18 umgeben.
  • Wie aus Fig. 3 hervorgeht, die einen Querschnitt durch das Schlauchende nach Fig. 2 darstellt, ist der Kanal I8 durch zwei längs des Schlauches bis nahe an das Schlauchende verlaufende Querwände 19 und 20 in zwei Kanäle 2I und 22 aufgeteilt, von denen der eine den Zuflußkanal des warmen Wassers und der andere den Abflußkanal bildet.
  • Bei der Schlauchausführung nach den Fig. 4 und 5 sind die Zu- und Abflußkanäle 23 und 24 durch zwei den Schlauch 25 für die Lösung umgebende Schläuche 26 und 27 gebildet. Als Innenwand für den inneren Kanal dient der Schlauch 25.
  • Um den Schlauch für die medizinische Lösung von den Wärmemittelschläuchen trennen und damit leichter desinfizieren zu können, werden die Wasserkanäle nach den Fig. 6 und 7 von drei besonderen, konzentrisch zueinander angeordneten Schläuchen 28, 29 und 30 gebildet. von denen der innere 28 den Schlauch 3I für die Lösung unmittelhar umschließt.
  • Es genügen aber auch zwei Schläuche für den Wasserumlauf. wenn man nach den Fig.8 und 9 die von den Schläuchen 32 und 33 gebildeten Kanäle wiederum durch zwei Längswände 34 und 35 trennt.
  • Die Längs wände können auch durch die Schläuche selbst gebildet werden, wenn deren Querschnitte nach den Fig. 10 und 1 1 zwei halbe Kreisringe bilden und an den Flächen 36 und 37 durch Vulkanisieren oi dgl. miteinander verbunden werden.
  • Um den Schlauch, der die Injektionslösung führt, noch leichter abnehmen zu können, kann der Wasserschlauch 38 nach den Fig. 12 und 13 mit seiner einen Querschnittshälfte 39 nach außen gedrückt und in die so gebildete Rinne der Schlauch Ao für die Lösung eingelegt sein. Der von dem Wasserschlauch gebildete Kanal 41 ist wiederum durch eine Längswand 42 geteilt.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht eine genaue Einstellung der erforderlichen Temperatur der Injektionslösung auf dem Weg bis zu der Nadel, die jeder erforderlichen Tropfgeschwindigkeit ohne Schwierigkeit angepaßt werden kann. Die emperatur kann während der oft stundenlangen Behandlung stets auf dem gleichen Wert gehalten werden. Die Vorrichtung ermöglicht somit eine einwandfreie und damit wirksame tropfenweise Injektion.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Vorrichtung'zur intravenösen, tropfenweisen Injektion von medizinischen Lösungen mittels eines an eine Ampulle für die Lösung angeschlossenen Schlauches mit Injektionsnadel, dadurch gekeniizeichnet, daß der Schlauch bis oder nahezu bis an die iNnschlußstelle der Nadel und gegebenenfalls auch das Nadelanschlußstück vOll durch mindestens einen weiteren Schlauch 1)Z'V. einer weiteren Wand gebildeten Kanälen für den Umlauf eines flüssigen oder gasförmigen Wärmemittels umgehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwieter Schlauch (17) den Schlauch (15) für die Lösung konzentrisch umgibt un der so gebildete Wärmemittelkanal (18) durch längs des Schlancl,es verlaufende Wände (19, 20) für den Zu- und Abfluß des Wärmemittels geteilt ist.
  3. 3. VOrrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schläuche (26, 27) den Schlauch (25) für die Lösung unter Bildung von zwei Kanälen für das Wärmemittel konzentrisch umgeben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß drei Schläuche (28, 29, 30) den Schlauch (31) für die Lösung unter Bildung von zwei Kanälen für den Wärmemittelumlauf konzentrisch umgehen und der Schlauch für die Lösung innerhalh des inneren Wärmemittelschlauches (28) lose angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Aiispruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schläuche (32, 33) durch Längswände (34, 35) zwei Kanäle für den Wasserumlauf bilden.
  6. 6. Vorrichtung nach ANspruch 1, dadurch gekennziechnet, daß zwei Schläuche so geformt sind, daß ihre Querschnitte Halbkreisringe bilden, an den radialen Flcchen (36, 37) miteinander verbunden sind und innerhall) des von ihnen gebildeten Innenschlauches der Schlauch für die Lösung lose angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schläuche (38, 41) SO geformt sind, daß sie eine nach außen offene Rinne bilden, die den Schlauch (40) für die Lösung nahezu am ganzen Umfang einschließt, und der Schlauchkanal (39) für das Wärmemittel durch eine längs des Schlauches verlaufende Wand (42) geteilt ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4874033A (en) * 1986-11-28 1989-10-17 Nicholas Marchiani Chatelain M Rapid warmer for blood and blood products
EP0463837A1 (de) * 1990-06-26 1992-01-02 Level 1 Technologies, Inc. An Patienten angeschlossene, mit vor- und zurückströmender Flüssigkeit erwärmte Leitung
DE102006032775A1 (de) * 2006-07-14 2008-01-24 WWT Technischer Gerätebau GmbH Heizprofil für medizinische Instrumente

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