DE826809C - Verfahren zur Einstellung der Gaengigkeit von Kugelgelenken und unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk - Google Patents
Verfahren zur Einstellung der Gaengigkeit von Kugelgelenken und unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes KugelgelenkInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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- F16C11/04—Pivotal connections
- F16C11/06—Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
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Description
- Verfahren zur Einstellung der Gängigkeit von Kugelgelenken und unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Einstellung der Gängigkeit von Kugelgelenken, deren Kugelkopf in der Kugelschale durch einen in letzteren eingesetzten Federring gehalten wird, um bei allen Gelenken dieser Art eine Bleichgute Gängigkeit zu erzielen, sowie ein unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk, das sich durch besonders einfache Herstellungsmöglichkeit auszeichnet.
- Bei den Kugelgelenken der vorerwähnten Art, welche sich insbesondere als Kleingelenk in der Form von Winkelgelenken eignen, wird die Kugel des Kugelzapfens von dem Federring auf der dem Zapfen zugewandten Seite unterhalb der Kugelmitte umfaßt und durch die Spannung des Federringes in der Anlagestellung in der Schale des Gelenkkopfes gehalten. Die einwandfreie Herstellung dieser Gelenke bereitet insoweit Schwierigkeiten, als die Höhenlage der Ringnut zur Aufnahme des Federringes genau eingehalten werden muß, damit die Gelenke die notwendige Gängigkeit haben und nicht zu leicht oder zu schwer gehen. Außerdem wirkt sich die unterschiedliche Spannung der Federringe ungünstig auf die Einhaltung einer gleich guten Gängigkeit bei allen Gelenken aus.
- Nach der Erfindung wird nach dem Zusammensetzen des Gelenks die Schale auf dem Kugelkopf beigeformt. Hierdurch ist es möglich, dem Gelenk unabhängig von dem Einhalten der genauen Höhenlage der Ringnut für den Federring nachträglich die gewünschte Gängigkeit zu geben und auch Ungleichmäßigkeiten in der Gängigkeit, verursacht durch eine unterschiedliche Spannung der Federringe, auszuschalten. Die Ringnut zur Aufnahme des Federringes wird erfindungsgemäß in einem solchen Abstand vom Schalengrund vorgesehen, daß die Kugel nach dem Zusammensetzen des Gelenks mit leichtem Gang in der Schale sitzt. Dies gewährleistet es, daß die endgültige Gängigkeit des Gelenks stets durch Beiformen der Schale auf den Kugelkopf festgelegt wird, so daß eine Sicherheit für eine bei allen Gelenken gleiche Gängigkeit besteht. Das Beiformen kann durch Beiwalzen oder Nachdrücken erfolgen.
- Ein unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk kann einen Kugelkopf mit einer durchgehenden Bohrung und auf der dem Kugelbolzen abgewandten Seite einen in die Bohrung eingesetzten Boden aufweisen, der nach dem Einbringen der Kugel auf letztere beigedrückt ist. Hierbei kann der Boden aus einem Blechdeckel mit der Kugelrundung angepaßter Mittelwölbung und gegenläufig abgebogenem Deckelrand bestehen.
- Das Kugelgelenk wird in der Herstellung besonders einfach, wenn erfindungsgemäß die durchgehende Bohrung des Gelenkkopfes auf der dem Kugelbolzen zugewandten Seite eine Schulter als Auflager für den Federring aufweist und als Boden ein die Kugel aufnehmender Topf in die Bohrung eingesetzt ist. Bei dieser Gelenkausführung ist ein nur geringer Fertigungsaufwand erforderlich, weil der Gelenkkopf lediglich einer Ausbohrung bedarf, die einseitig mittels eines einzusetzenden Topfes verschlossen wird. Der Topf wird unter Verschieben der Kugel gegen den Federring so tief in die Bohrung eingedrückt, bis die gewünschte Gängigkeit erreicht ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
- Abb. i läßt den Kopf eines Kugelgelenks im Schnitt mit aufgesetztem Beiformwerkzeug erkennen; Abb. 2 zeigt einen Gelenkkopf mit durchgehender Bohrung; Abb. 3 läßt einen Gelenkkopf mit durch Umlegen des Bohrungsrandes erzeugter Ringnut zur Aufnahme des Federringes erkennen; Abb.4 verdeutlicht einen Gelenkkopf ohne Gewindeanschlußteil; Abb.5 gibt einen Gelenkkopf mit durch eine Blechkappe gebildeter Aufnahmeschale für die Kugel wieder; Abb. 6 ist ein Gelenkkopf, bei welchem die Kugel in einem eingesetzten Bodentopf ruht.
- Bei den dargestellten Kugelgelenken wird der strichpunktiert angedeutete Kugelkopf i von dem Federring 2 in dem Gelenkkopf gehalten. Der Federring 2 ist in eine Nut 3 des Gelenkkopfes eingesetzt. Nach dem Einsetzen des Kugelkopfes in den die Schale bildenden Gelenktopf wird die Schale auf den Kugelkopf beigeformt, was beispielsweise mittels des in Abb. i gezeigten Werkzeuges 4 geschehen kann. Durch das Beiformen wird die gewünschte Gängigkeit erzielt. Der Federring 2 hat einen solchen Abstand vom Schalengrund, daß die Kugel nach dem Zusamensetzen des Gelenks mit leichtem Gang in der Schale sitzt. Gemäß Abb. 3 ist die Ringnut 3 zur Aufnahme des Federringes dadurch erzeugt, daß nach dem stufenförmigen Ausbohren des Gelenkkopfes der Bohrungsrand umgewalzt ist. Hierdurch ergibt sich eine größere Genauigkeit hinsichtlich der Lage der Ringnut.
- Der Gelenkkopf in Abb. .4 weist keinen Gewindeteil, sondern einen Zapfen 5 auf, der dazu dient, den Gelenkkopf an einem Gestängeteil o. dgl. zu befestigen.
- Die Ausführungsbeispiele nach Abb. 2, 5 und 6 besitzen einen Gelenkkopf mit einer durchgehenden Bohrung. In Abb. 2 ist wie in Abb. i die Ringnut zur Aufnahme des Federringes durch Eindrehen erzeugt. Ein Blechteller oder -deckel6 ist als Schalengrund in die Bohrung eingesetzt. Der umgebördelte Bohrungsrand 7 hält den Teller in der Bohrung. In der Mitte ist der Teller der Kugelrundung entsprechend gewölbt. Die Deckelrandung ist gegenläufig gewölbt, wodurch sich eine federnde Anpressung des Deckels gegen die Kugel ergibt.
- Nach Abb. 5 ist in die durchgehende Bohrung als Kugelschale eine Blechkappe 8 eingesetzt, die an der Öffnung ebenso wie die Bohrung erweitert und deren Rand zur Formung der Ringnut für die Aufnahme des Federringes 2 umgelegt ist.
- In Abb. 6 weist die durchgehende Bohrung des Gelenkkopfes auf der dem Kugelbolzen zugewandten Seite eine Schulter 9 auf. Diese Schulter dient als Auflager für den Federring. Auf der dem Kugelbolzen abgewandten Seite ist der Topf io eingesetzt, welcher die Kugel aufnimmt. Der Topf ist so tief in die Bohrung eingedrückt, bis die Kugel so weit gegen den Federring verschoben ist, daß die gewünschte Gängigkeit eintritt. Er kann aus einem Dreh- oder Ziehteil bestehen. Zur Lagensicherung des Topfes läßt sich nach dem Eindrücken des Topfes ein Stemmbördel i i vorsehen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Einstellung der Gängigkeit von Kugelgelenken, deren Kugelkopf in der Kugelschale durch einen in letztere eingesetzten Federring gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zusammensetzen des Gelenks die Schale auf den Kugelkopf (i) beigeformt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (3) zur Aufnahme des Federringes (2) in einem solchen Abstand vom Schalengrund vorgesehen wird, daß die Kugel (i) nach dem Zusammensetzen des Gelenks mit leichtem Gang in der Schale sitzt.
- 3. Nach einem der Ansprüche i und 2 leergestelltes Gelenk, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkkopf eine durchgehende Bohrung und auf der dem Kugelbolzen abgewandten Seite einen in die Bohrung eingesetzten Boden (6) aufweist, der nach dem Einbringen der Kugel (i) auf letztere beigedrückt ist.
- 4. Kugelgelenk nach _lnspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (6, 8) aus einem Blechdeckel mit der Kugelrundung angepaßter Wittenwölbung besteht.
- 5. Kugelgelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Bohrung des Gelenkkopfes auf der dem Kugelbolzen zugewandten Seite eine Schulter (g) als Auflager für den Federring (a) aufweist und als Boden ein die Kugel aufnehmender Topf (io) in die Bohrung eingesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21764A DE826809C (de) | 1948-11-16 | 1948-11-16 | Verfahren zur Einstellung der Gaengigkeit von Kugelgelenken und unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21764A DE826809C (de) | 1948-11-16 | 1948-11-16 | Verfahren zur Einstellung der Gaengigkeit von Kugelgelenken und unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826809C true DE826809C (de) | 1952-01-07 |
Family
ID=7368423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP21764A Expired DE826809C (de) | 1948-11-16 | 1948-11-16 | Verfahren zur Einstellung der Gaengigkeit von Kugelgelenken und unter Anwendung des Verfahrens hergestelltes Kugelgelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826809C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225920B (de) * | 1959-03-25 | 1966-09-29 | Hanns Voglgsang Dipl Ing | Selbsteinstellendes Gleitlager |
| FR2515285A1 (fr) * | 1981-10-23 | 1983-04-29 | Nifco Inc | Articulation a rotule |
| US5492427A (en) * | 1993-01-20 | 1996-02-20 | Lemforder Metallwaren Ag | Ball joint and work process for preparing same |
-
1948
- 1948-11-16 DE DEP21764A patent/DE826809C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225920B (de) * | 1959-03-25 | 1966-09-29 | Hanns Voglgsang Dipl Ing | Selbsteinstellendes Gleitlager |
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| DE3239208A1 (de) * | 1981-10-23 | 1983-05-05 | Nifco Inc., Yokohama, Kanagawa | Kugelgelenk |
| US4568216A (en) * | 1981-10-23 | 1986-02-04 | Nifco Inc. | Ball joint |
| US4679958A (en) * | 1981-10-23 | 1987-07-14 | Nifco, Inc. | Ball joint |
| US5492427A (en) * | 1993-01-20 | 1996-02-20 | Lemforder Metallwaren Ag | Ball joint and work process for preparing same |
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