DE501906C - Zurichtung der Werkstuecke fuer die Befestigung der hohlen Knoepfe an den Enden von Huthaken - Google Patents
Zurichtung der Werkstuecke fuer die Befestigung der hohlen Knoepfe an den Enden von HuthakenInfo
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- DE501906C DE501906C DEG71796D DEG0071796D DE501906C DE 501906 C DE501906 C DE 501906C DE G71796 D DEG71796 D DE G71796D DE G0071796 D DEG0071796 D DE G0071796D DE 501906 C DE501906 C DE 501906C
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Description
Die Erfindung betrifft die Befestigung von hohlen Knöpfen an Drähten, beispielsweise an
den Enden von Huthaken. Als Halt gegen das Ablösen des Knopfes von dem Hakendraht
dient ein für jeden Knopf an dem letzteren vorgesehener Bund. Neu ist die Zurichtung des
Drahtes, so daß er dem Knopf, während sein Öffnungsrand unter den Bund gebördelt wird, eine
Stütze bietet; sie besteht darin, dem über den
ίο Bund hinausragenden Teil des Drahtes eine
solche Länge zu geben, daß die Stirnfläche dieses Drahtteiles sich gegen die dem Bund des
Drahtes gegenüber befindliche Innenfläche des Hohlkörpers anlegt.
Den Öffnungsrand einer Hohlkugel unter einen Bund zu bördeln, ist an sich bekannt.
Hier wird aber der Rand in eine Nut hineingebördelt, die auf der einen Seite durch den
erwähnten Bund und auf der andern Seite durch einen andern, außerhalb der Kugel verbleibenden
Bund gebildet wird. Die Kugel wird, damit ihr Öffnungsrand sicher in die Nut hineingetrieben
werden kann, außen passend gestützt. Es ist auch bekannt, oberhalb des Bundes einen
zu vernietenden Ansatz vorzusehen, dieser hat aber stets nur eine so geringe Länge, daß sie,
nachdem der Ansatz durch ein Loch in der Wand einer Halbkugel oder einer Schale hindurchgesteckt
worden ist, die Bildung eines Nietkopfes gestattet. Man hat die Köpfe von Stiften auch
schon zwischen zwei ineinanderpassende Schalen gelegt, so also, daß die Innenflächen der
beiden Schalen gegen entgegengesetzte Endflächen des Kopfes anlagen, und hat den Rand
der einen Schale dann um den Rand der andern herumgebördelt.
Die Erfindung beschreibt einen neuen Weg zur Befestigung von hohlen Knöpfen; diese
haben, wenn sie an dem Draht festgemacht werden sollen, bereits Kugelformen oder eine
ähnliche Form und sind nur noch an einer Stelle so viel offen, daß sie über den Bund gestreift
werden können. Sobald dies der Fall ist, liegt die Stirnfläche des entsprechend lang gewählten
Zapfens gegen die dem Bund gegenüber befindliehe Innenfläche des Hohlkörpers oder
Knopfes an, und der Öffnungsrand kann nun, ohne daß der Knopf sich verschieben kann,
unter den Bund gebördelt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele von Knöpfen, die erfindungägemäß
auf dem Draht festgemacht sind.
Der Draht ist in allen Ausführungsbeispielen mit α bezeichnet, b ist der Bund und c das über
den Bund hinausragende Ende des Drahtes a.
Bei den Ausführungen nach den Abb. 1 und 3 sind kugelförmige Knöpfe gewählt; bei der Ausführung
nach der Abb. 2 ist ein Knopf gewählt, der aus einer Halbkugel und einem Kegel oder
ähnlichen Körper zusammengesetzt ist. Bei Abb. 4 besteht der Knopf aus zwei mit den
Füßen aneinandergesetzten Halbkugeln. Bei der Ausführung nach Abb. 5 ist ein hohlkugelähnlicher
Knopf gewählt, der aus zwei miteinander durch Bördelung verbundene Schalen besteht.
Insoweit die Knöpfe durch nur ein einziges dünnes Metallstück gebildet werden, haben sie
ursprünglich eine sternähnliche Form. Dieser Stern wird zunächst in an sich bekannter Weise
in die Form eines einseitig offenen Hohlkörpers gebracht. Der Hohlkörper d wird dann mit
dem offenen Ende über den Bund b gestreift, wobei er sich gleichzeitig auf das freie Ende
des Stiftes c auflegt, und darauf werden seine
ίο Zacken e fest unter den Bund δ gebogen, wie
dies die Abb. ι erkennen läßt. Der kugelförmige Hohlkörper ist nun gegen axiale Verschiebung
an dem Draht α vollständig gesichert. Wenn dickeres Metall für den hohlen Knopf verwendet
wird, wie es z. B. Abb. 3 voraussetzt, so ist es nicht nötig, die Platte zunächst sternförmig zu
gestalten, sondern sie kann ganz rund, oder unter Umständen, wenn der Knopf eine entsprechende
Form haben soll, auch oval sein.
ao In Abb. 3 ist f die Kugel, sie liegt ebenso wie in Abb. 1 auf dem oberen Ende des Stiftes c auf
und wird durch den Bund δ gegen Verschiebung auf dem Draht« gesichert.
Das Herstellungsverfahren ist, wenn Knöpfe von der durch die Abb. 2 und 4 veranschaulichten
Form gewünscht werden, in allem wesentlichen dasselbe, d. h. es wird zunächst ein mit Zacken e
versehener, an einer Seite offener Hohlkörper hergestellt; dieser wird über den Bund b gestreift,
bis er gegen das freie Ende des Zapfens c anliegt, und darauf werden die Zacken e einwärts
und fest unter den Bund δ gepreßt.
Bei der Ausführung nach Abb. 5 kann auch zunächst die Kugel aus ihren beiden Hälften d,
d' hergestellt werden, wobei d' mit den Zacken β versehen sein kann, die unter den Bund δ gebogen
werden. Das Herstellungsverfahren kann aber auch ein anderes sein, d. h. die Schale d'
kann, nachdem der Bund δ an dem Draht α hergestellt
ist, in Richtung des Pfeiles g aufgeschoben werden, darauf kann die obere Hohlkugel d
über die untere d' gestreift, und schließlich können beide Hohlkugeln durch Bördelung in
der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise miteinander dauerhaft vereinigt werden. Bei dem Bördelungsvorgang
preßt sich der dann nicht in Zacken"■ zerlegte Unterrand der Schale d' gegen
den Bund b und der obere Teil der Innenfläche der Schale d gegen das freie Ende des
Zapfens c.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zurichtung der Werkstücke für die Befestigung der hohlen Knöpfe an den Enden von Huthaken unter Benutzung eines an dem Hakendraht festsitzenden Bundes, unter den der Rand der öffnung des Knopfes gebördelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakendraht oberhalb des Bundes mit einem Stiftansatz versehen ist, der während des Bördelns des Randes des Knopfes als festes Auflager für den Knopf dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG71796D DE501906C (de) | 1927-11-25 | 1927-11-25 | Zurichtung der Werkstuecke fuer die Befestigung der hohlen Knoepfe an den Enden von Huthaken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG71796D DE501906C (de) | 1927-11-25 | 1927-11-25 | Zurichtung der Werkstuecke fuer die Befestigung der hohlen Knoepfe an den Enden von Huthaken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE501906C true DE501906C (de) | 1930-07-07 |
Family
ID=7135196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG71796D Expired DE501906C (de) | 1927-11-25 | 1927-11-25 | Zurichtung der Werkstuecke fuer die Befestigung der hohlen Knoepfe an den Enden von Huthaken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE501906C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149202B (de) * | 1955-12-30 | 1963-05-22 | Torrington Co | Verfahren zum Zusammenbau von zweiteiligen, ringfoermigen Axialnadel-lagerkaefigen sowie Ringscheiben und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens |
-
1927
- 1927-11-25 DE DEG71796D patent/DE501906C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1149202B (de) * | 1955-12-30 | 1963-05-22 | Torrington Co | Verfahren zum Zusammenbau von zweiteiligen, ringfoermigen Axialnadel-lagerkaefigen sowie Ringscheiben und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens |
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