DE408806C - Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung - Google Patents

Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung

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DE408806C
DE408806C DEM83626D DEM0083626D DE408806C DE 408806 C DE408806 C DE 408806C DE M83626 D DEM83626 D DE M83626D DE M0083626 D DEM0083626 D DE M0083626D DE 408806 C DE408806 C DE 408806C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B21/00Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
    • F16B21/06Releasable fastening devices with snap-action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine durckknopfartijge Befestigungsvorrichtung, bei der ein Kopf eines Patrizenteiles mit einem Matrizenteil in Eingriff gelangt und in dem Matrizenteil durch einen in achsialer Richtung beweglichen und zusammendrückbaren Greifer festgehalten wird. Dieser in achsialer Richtung bewegliche Greifer wirkt mit einer ringförmigen Widerlageriiäche zusammen, um die erforderliche Zusammendriickung und das Festhalten des Kopfes des Patrizenteiles zu bewirken. Derartige druckknopfartige Befestigungsvorrichtungen sind für verschiedene Zwecke und insbesondere zur Befestigung der zusammenlegbaren Verdecke, Schutzschirme oder ähnlicher Teile bei Motor- oder anderen Fahrzeugen verwendbar.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Ausbildung des Matrizenteiles, die derart ist, daß er einen hohlen Hauptkörper, einen in diesem in achsialer Richtung beweglichen und zusammendrückbaren Greiferund Festhalteteil und einen über die Außenseite des Hauptkörpers hinüberreichenden Betätigungsknopf hat, der mit dem einen Ende des beweglichen Teiles starr verbunden ist. Dieser bewegliche Teil wird von einer Hülse umgeben, die ihrerseits von einer Schraubenfeder umgeben wird, welche einen achsialen Druck auf den beweglichen Teil ausübt. Die Schraubenfeder ist zwischen Widerlagerflachen angeordnet, von denen die eine an dem festen Hauptkörper sitzt, während die andere am Ende der den beweglichen Teil umgebenden Hülse angeordnet ist. Ein fester, ringförmiger Widerlagerkörper, der mit dem Hauptkörper starr verbunden ist, ist derart angeordnet, daß das nachgiebige oder freie Ende des beweglichen Greiferteiles mit diesem Widerlagerteil zusammenwirken kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt und
Abb. 2 den Grundriß eines Teiles der Matrize,
Abb. 3 und 4 einen Querschnitt bzw. den Grundriß einer die Feder tragenden Hülse, Abb. 5 einen Querschnitt und
Abb. 6 den Grundriß des Betätigungsknopfes,
Abb. 7 eine Seitenansicht der Feder,
Abb. 8 den Grundriß des Stanzstückes, aus dem der Greifer gebildet wird,
Abb. 9 und 10 eine Seitenansicht bzw. eine Ansicht von unten des fertigen Greifers,
Abb. 11 und 12 einen Querschnitt bzw. den Grundriß eines anderen Teiles des Hauptkörpers,
Abb. 13 und 14 einen Querschnitt bzw. den Grundriß einer Unterlagscheibe der Matrize,
Abb. 15 und 16 einen Querschnitt bzw. den Grundriß einer Öse zur Befestigung des Matrizenteiles am Stoff und
Abb. 17 einen Schnitt durch die Matrize und die zugehörige Patrize in Ansicht.
Der Teil« des einen Hauptteiles der druck knopfartigen Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einer mit einem Flansch versehenen Scheibe, die eine hohle, mittlere. Hülse b hat, welche nach einer Seite aus dem scheibenförmigen Teil hervorsteht (Abb. ι und 2). Das äußere Ende der Hülse ist nach innen umgebogen, um einen schmalen Schulterring c zu bilden. An"~der Innenseite der Scheibe α wird durch Umfalzen des äußeren Randes der Scheibe α eine Platte d befestigt (Abb. 11 und 12), die eine hohle, mittlere Hülse e von schwach kegeliger Form hat. Dieser Teil d bildet die feste Umrandung der Matrizenöffnung. Das offene Ende der kegeligen Hülse ist zu einem schmalen Schulterring / einwärts abgebogen. Anstatt daß man dieser Hülse eine kegelförmigs Gestalt gibt, kann sie auch mit einer abgerundeten inneren Schulter versehen sein, die dann ein Widerlager für den weiter unten erläuterten Zweck bildet.
Gegen die Unterfläche der Platte d wird eine Unterlagscheibe g angebracht (Abb. 13 und 14). Diese wird aus einem napfförmigen Ring hergestellt, der im Anfangszustande einen mittleren zylindrischen Teil hat. Dieser letztere ist auf seiner Länge an einer Anzahl von Stellen geschlitzt, und die Teile zwischen den Schlitzen sind hierauf abwärts gebogen, um die etwas nachgiebigen Teile h zu bilden. Die Unterlagscheibe g wird an der äußeren Seitenfläche der Platte d dadurch befestigt, daß der Rand der Scheibe a (Abb. 17") über den Rand der Platte d und den Rand der Unterlagscheibe g herumgebogen wird. Während der Rand der Unterlagscheibe g zwischen dem Rand der Platte d und dem herumgebogenen Rand der Scheibe a dicht gefaßt wird, verbleibt zwischen dem Teil // und der benachbarten Oberfläche der Platte d ein kleiner Zwischenraum, welcher zur Aufnahme eines Teiles einer Öse bestimmt ist.
Innerhalb der Teile α und d ist der Greifer i angeordnet. Dieser ist entsprechend den ' Abb. 9 und 10 ausgebildet und an zwei oder mehreren Stellen auf den größten Teil seiner Länge geschlitzt, so daß er an dem einen Ende federnd ist. An dem federnden Ende ist der Greifer vorteilhafterweise mit einer zwiebelartigea Erweiterung ausgerüstet. Die Enden der Festhaltestreifen des Greifers i sind nach innen umgebogen, um den Greifer an den Greiferstellen zu verstärken. Der Greifer /, der am geschlossenen Ende mit einer mittleren Bohrung / versehen ist, kann aus einem Stück Metallblech hergestellt werden (Abb. 8), das aus einer kleineren, mittleren Scheibe k mit zwei oder mehr radial angeordneten Streifen / besteht, deren äußere Enden umgefalzt sind, um dem Teil / an den obenerwähnten Stellen die erforderliche besondere Stärke zu geben. Die Scheibe wird hierauf napfförmig ausgebaucht, wodurch die Streifen / veranlaßt werden, die annähernd zylindrische Form anzunehmen, wie sie in den Abb. 9 und 10 dargestellt ist. In Verbindung mit dem Greifer i ist eine äußere Hülse /7Γ (Abb. 3 und 4) vorgesehen, die eine geschlossene, mit einer mittleren Bohrung n versehene Stirnwand hat und mit einem äußeren Flansch ο am gegenüberliegenden Ende ausgerüstet ist. Diese Hülse m erstreckt sich . von dem geschlossenen Teile bis nahe zu dem zwiebeiförmigen Teil des Greifers i. Die Hülsen? trägt eine Schraubenfeder ρ (Abb. 6), die sich gegen den Flansch 0 der Hülle in abstützt. Wenn die Feder derart angeordnet wäre, daß sie unmittelbar auf den Teil i wirkte, so würde sie das Bestreben haben, einen unerwünschten, nach innen gerichteten Druck auf die federnden Enden des Teiles / auszuüben. Es ist wichtig, daß die Zusammenziehung der federnden Enden des Teiles / allein durch ihr Zusammenwirken mit dem nach innen liegenden Teil / der Hülse e bewirkt wird.
Bei dem Zusammenbau der Teile werden die Feder p, die Hülse in und der federnde Greifer / innerhalb der Hülse b des Teiles« angeordnet. Über die Hülse α wird alsdann ein hohler Knopf q (Abb. 5 und 6) geschoben und an der Hülse m und dem Greifer I mittels eines mittleren Nietes r befestigt, der mit dem Knopf q ein Stück bildet und durch die Löcher der Hülse m und des Greifers i hindurchgeht. Während sich das eine Ende der Feder /; gegen die Schulter ο der Hülse m abstützt, stützt sich das andere gegen den schulterförmigen Flansch c des Hauptteiles a. Infolge des in Richtung ihrer Längsachse ausgeübten Druckes der Feder ρ auf die Hülse m wird das freie Ende des federnden Greifers i gegen den Rand / der Hülse«? gepreßt, die mit der Platte d an dem Teil α befestigt ist, und das äußere Ende des federnden Elementes / wird infolgedessen zusammengezogen. Ein auf den äußeren Knopf q ausgeübter Zug bewirkt, daß die Hülse m und der federnde Greifer i in achsialer Richtung entgegen der Feder bewegt werden, was ein Zurückziehen des Greifers i mit Bezug auf die kegelige Hülse e des Teiles d zur Folge hat, mit der er zusammenwirkt. Infolgedessen erhält das freie Ende des federnden Greifers i die Möglichkeit, sich auszudehnen.
Der andere Teil der Befestigungsvorrichtung besteht aus einem kugelförmigen, unterkehlten oder mit einer Schulter o. dgl. versehenen Kopfteil s, über den der federnde. zusammendrückbare Greifer / hinübergehen kann. Der Kopfteil s wird an dem Teil, an dem er angebracht werden soll, durch einen Gewindebolzen t oder in irgendeiner anderen Art befestigt.
ίο Der das federnde Greifelement enthaltende Matrizenteil der Befestigungsvorrichtung wird an dem Stoff y durch eine Öse befestigt. Die auf der Zeichnung dargestellte Osenausbildung ist insbesondere für schwere Gewebe geeignet.
Sie besteht aus einer dünnen metallischen Scheibe (Abb. 15 und 16), die mit einem mittleren zylindrischen Ansatz ν auf der einen. Seite ausgerüstet ist. Dieser Ansatz ν ist an einer Anzahl von Stellen geschlitzt,, so daß er nach der Einführung durch den Stoff mit dem Hauptteil der Befestigungsvorrichtung in Eingriff gebracht werden kann. In Verbindung mit der Unterlagscheibe u ist ein Ring w vorgesehen, der in bekannter Weise Zahne χ hat, die in den Stoff y eingreifen. Dieser Ring wird an dem Unterlagsring α durch Umfalzen des äußeren Randes des Unterlagsringes u befestigt. Bei der Befestigung der Öse greift der Teil ν nach der Einführung in das Gewebe über den Teil e, und unter dem in achsialer Richtung auf den Teil ν ausgeübten Druck spreizen sich die Enden des Teiles ν und biegen sich um, indem sie in den Raum zwischen den Teilen //.
und b eintreten. Die geringe Nachgiebigkeit des Teiles h ermöglicht hierbei ein dichtes Erfassen und eine sichere Verbindung zwischen dem Hauptteil der Befestigungsvorrichtung und der Öse.
Bei der Benutzung der Befestigungsvorrichtung wird der eine Teil über den anderen; unter Druck herübergeführt, und der Patrizenteil wird durch den federnden Greifer in dem Matrizenteil festgehalten. Um die Teile wieder voneinander -zu lösen, ist es notwendig, daß der Knopf q auswärts gezogen wird, und dies hat zur Folge, daß der federnde Greifer von dem anderen Teil, der ihn umgibt, frei wird.

Claims (5)

  1. Patent-A.nsprüche:
    i. Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Matrizienteil der Befestigungsvorrichtung aus einem hohlen Hauptteil (a,b), einem innerhalb des Hauptteiles (α, b) angeordneten, in achsialer Richtung beweglichen und zusammendrückbaren Greiferteil (7),. einem außerhalb des Hauptteiles la, b) angeordneten und mit dem einen Ende des Greiferteiles (/) verbundenen Knopf (q), einer den Greiferteil (i) umgebenden und mit ihm verbundenen Hülse (m) und einer die Hülse (m) umgebenden 6g Feder (p) besteht, die auf den Greiferteil (/) einen Druck in achsialer Richtung ausübt und die sich zwischen Gegenlagerfiächen (c und o) abstützt, die an dem Hauptteil (a, b) bzw. an der Hülse (m) vorgesehen sind, wobei als Widerlager für den Greiferteil (/) ein mit dem Hauptteil \ß,b) verbundener fester, ringförmiger Körper (d, e) mit einem inneren Widerlager (/) dient.
  2. 2. Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Gerüst des Matrizenteiles von einer mit einem Flansch ausgerüsteten Scheibe (a), die auf ihrer einen Seite mit einer am äußeren Ende mit einem inneren Flansch (c) versehenen Hülse (b) ausgerüstet ist, und von einer Scheibe (d) gebildet wird, die mit einer mit dem Greiferteil ('/) zusammenwirkenden Hülse (e) versehen ist.
  3. 3. Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit dem Greiferteil
    (J) und der diesen Teil (/) umgebenden Hülse (m) in Verbindung stehenden Knopf I//J, der die Hülse (ύ) an dem Hauptteil («) umgibt.
  4. 4. Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnungeines in geringem Maße federnden, unterlagscheibenartigen Teiles (g), der mit dem Hauptteil (a) verbunden ist und mit einer Öse (u, v) zur Befestigung des Matrizenteiles an dem Stoffe zusammenwirkt.
  5. 5. Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse zur Befestigung des Matrizenteiles am Stoff aus einer mit einer nach der Außenseite vorspringenden, mehrfach geschlitzten Öse (v) versehenen Scheibe («) besteht, deren äußerer Rand um einen in an sich bekannter Weise mit Zähnen (x) zum Eingriff in den Stoff ausgerüsteten Ring (w) herumgebördelt ist, so daß dieser Ring (w) mit der Scheibe (ti) einen einheitlichen, starren Teil bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM83626D 1924-01-24 1924-01-24 Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung Expired DE408806C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0716819A1 (de) 1994-12-13 1996-06-19 GEBR. HAPPICH GmbH Druckknopfartige Befestigungsvorrichtung
DE102004051765B3 (de) * 2004-10-19 2006-02-02 Hirdes, Rüdiger, Dr.med.dent. Steckverbindung zur lösbaren Kupplung zweier Materialelemente
EP3024719A4 (de) * 2013-07-24 2017-01-04 Gridley, William Bootsentlüftung mit aufhängung und gelenkträgerschnittstelle

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5722130A (en) * 1994-12-13 1998-03-03 Happich Fahrzeug-Und Industrieteile Gmbh Press-button-like fastening apparatus
DE102004051765B3 (de) * 2004-10-19 2006-02-02 Hirdes, Rüdiger, Dr.med.dent. Steckverbindung zur lösbaren Kupplung zweier Materialelemente
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