DE823931C - Decken-Hohlziegel - Google Patents
Decken-HohlziegelInfo
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- DE823931C DE823931C DE1949P0000240 DEP0000240D DE823931C DE 823931 C DE823931 C DE 823931C DE 1949P0000240 DE1949P0000240 DE 1949P0000240 DE P0000240 D DEP0000240 D DE P0000240D DE 823931 C DE823931 C DE 823931C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
- E04B5/261—Monolithic filling members
- E04B5/265—Monolithic filling members with one or more hollow cores
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Description
- Decken-Hohlziegel Im Hochbau werden für die Errichtung von Decken vielfach aus Ton gefertigte und gebrannte sogenannte Decken-Hohlziegel verwendet, die auf verlegte Träger aufgesetzt oder dazwischen eingelegt werden. Auf diese Deckensteine wird dann entweder eine Zwischenfüllung aufgeschüttet oder Beton aufgetragen, der zu einem über den ganzen Raum durchgehenden Körper erhärtet. Aus Gründen der Material- und Gewichtsersparnis und der Schall- und Wärmedämmung besitzen die Deckensteine längsgerichtete Hohlräume. An ihren Längsseiten sind Vorsprünge oder Ansätze angebracht, mit denen sie sich auf die Balken oder Träger abstützen.
- In der Natur des Tonziegels ist es begründet, daß der Größe der Deckensteine infolge der beim Trocknen und Brennen auftretenden Schwindungen verhältnismäßig enge Grenzen gesetzt sind, insbesondere kann der Querschnitt nur ein bestimmtes liaß erreichen. Dies hat zur Folge, daß die Träger in verhältnismäßig geringem Abstand verlegt werden müssen.
- Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, Decken-Hohlziegel zu gewinnen, die eine verhältnismäßig große Spannweite haben und trotzdem mit den in der Ziegelei üblichen Methoden, vor allem mittels der Strangpresse, herzustellen sind.
- Gegenstand der Erfindung ist ein zusammengesetzter Deckenziegelstein, der quer zur Spannweite unterteilt ist und dessen Einzelziegel miteinander verbunden sind. Zweckmäßig besitzen die Einzelziegel an ihren Stoßflächen waagerechte, vorzugsweise hinterschnittene Aussparungen, in welche Verbindungsmittel eingreifen. Einzelsteine von derartigem Profil lassen sich ohne weiteres auf der Stratigpresse herstellen und mit den in jeder Ziegelei vorhandenen Einrichtungen trocknen und brennen. Die gebrannten Einzelsteine können dann zu dem gewünschten Decken-Hohlziegel zusammengesetzt werden. Bedenken gegen die Verwendung derartiger zusammengesetzter Deckensteine aus statischen Gründen sind unbegründet, da sie keine erheblichen Lasten aufzunehmen haben, sondern während des Baues im wesentlichen nur als Schalung für die aufzubringende Betondecke dienen. Um jedoch dem Verbundziegel eine genügende Festigkeit für den Transport und die Handhabung bei der Verlegung sowie zur Aufnahme des Gewichtes des frischen Betons zu geben, können die Verbindungsmittel in geeigneter Weise gewählt werden. Zweckmäßig erfolgt die Verbindung der Einzelziegel durch einen druckfesten Mörtel, z. B. Zementmörtel. Vorzugsweise besitzen die Einzelziegel Nuten, von denen jeweils zwei sich bei den aneinanderstoßenden Einzelziegeln zu einer Doppelnut ergänzen, die mit Mörtel ausgefüllt ist. Vor dem Einbringen des Mörtels können Armierungen, die z. B. aus spinal- oder zickzackförmigen Drähten bestehen, eingelegt werden.
- In anderen Fällen können auch je zwei gegenüberliegende hinterschnittene Aussparungen durch 1)oppelkeilleisten, z. B. aus Hartholz, miteinander verbunden sein. Diese Leisten werden zweckmäßig mit Bitumen o. dgl. imprägniert, dadurch wird eine größere Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtig=keit und zugleich eine elastische Einpassung in die Aussparungen der Steine erreicht. Neben den vorgenannten Verbindungsmitteln z. B. aus Holz oder Beton können an den Stoßflächen der Einzelsteine auch noch ineinandergreifende Hilfsleisten und Hilfsnuten vorgesehen sein.
- In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
- Fig. I ist die perspektivische Ansicht eines zweiteiligen Deckensteines; Fig. 2 bis 5 zeigen verschiedene Formen verlegter Deckenziegel mit Holzverbindern; Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer Verbindungsleiste; Fig.7 und 8 geben zwei verschiedene Ausführungen mit Betonverbindungen wieder; Fig. 9 zeigt eine Armierungseinlage.
- Der zweiteilige Deckenhohlstein nach Fig. i besteht aus den Einzelsteinen mit den Längsstegen i und 2, dem äußeren Quersteg 3, dem inneren Quersteg 4 und der Trennwand 5. Die Stege 3 laufen in die Flausche 6 aus. In den Stegen d sind je zwei schwalbenschwanzförmige Nuten 7 vorgesehen, in welche Holzleisten 8 (Fig. 6) von doppelkeilförmigem Querschnitt eingeschoben werden.
- Eine Decke mit derartigen Hohlsteinen zeigt Fig. 2. Die Steine sind hier auf die Holzbalken 9 verlegt. Die zwischen den Steinreihen gebildeten Rinnen sind mit Beton 1o ausgefüllt, der rungen li besitzt. Ferner ist auf die Decke eine Druckbetonschicht 12 aufgegossen. Zur besseren Verbindung zwischen Deckenstein und Beton kön-
nen an den Stegen 3 Zaliilti1igeti 13 ttiid auf ücll Stegen I Zapfen oder Leisten 14 voi-geselicn sein. Die Rahmenhölzerg ersetzen mit den IIolilziegeln die sonst für Betondecken erfor@hrliclie l@o@z- schalung. IV ach (lern I?rh@irten des liewchrtcn IZilihen- betons io zwischen den '-;tciiifcldci-n @@eracn die Balken g entfernt, und die l-ioliIzic',cl wcrdcn vcil dem Beton getragen, was durch (lic@ LZippen ?3 und die Leisten 1,1 noch begünstigt wird. 1)i; Ver«-cn- dung der zusammengesetzten Steine nach der Er- findung bietet also den zusätzlichen \-rirteil, daß cIie Schalung eingespart wei-(1c-n auch für (las Verlegen der Decke weniger Rahricnhölzer <, - braucht -,werden als bei kleinen i)erl;eiik:@rpern. Bei dem Beispiel nach hig.3 sind dreiteilige Deckensteine mit gewölbter ()iiertläche zwischen I-Trägern 15 eingesetzt Lind mit einer Betonschicht 16 überdeckt. Fig. .1 zeigt dreiteilige 1-lohlsteine von Bogenform zwischen entsprechende T-I;alken 1; ein- gesetzt; die Konstruktion ist liier wie(lerum niit einer Betonlage 16 überdecl_t. 1)ie in Ver- n-endeten zn-eiteili--en Deckenstein: besitzen noch einen mittleren Längsste`= 1 @. 1-1 ici-durch und (furch die gewölbte Form wird eine \-ersteifuu@ erreicht, so daß nur eine untere Doppelnut 7 erforderlich ist. Mit der Auskröpfung i9 liegen die Steine auf T-Balken 2o auf, die uriliiert sein l;iinneii. Fig. 7 und 8 sind _@u#führun@@siieisniele für Kon- struktionen finit Betonverbindung. 1)ic ztveiteili",en Steine besitzen Aussparungen 21 \-oii etN, as rein Querschnitt als die Nuten 7, in die nach dein Aneinandersetzen der beiden Steinh;ilften lleton eingegossen ist. Dabei kann eine _\rrnierung 22 von der in Fig. 9 gezeigten Form eingelegt werden. Der in Fig. 7 dargestellte Stein besitzt in (lern Steg I noch kleinere Hohlräume 23 zur @ewichtsvcrmiu<le- rung. In Fig. 8 ist in den Stegen 4 noch eine leer- bleibende Aussparung 21 vor;@esehcii, andererseits bewirken die schrägen Stege 2 ; ein( \-ersteifting des Querschnittes.
Claims (1)
-
ä. Decken-Hohlziegel nach Anspruch :f, dadurch gekennzeichnet, daß als Armierung spiral-oder zickzackförmige Drähte dienen. 6. Decken-Hol ilziegel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich je zwei hinterschnittene Aussparungen gegenüberliegen und durch Doppelkeilleisten z. B. aus Holz miteinander verbunden sind, die vorzugsweise imprägniert sind. ,^. Decken-Hohlziegel nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Verbindungsmitteln ineinandergreifende Hilfsleisten und Hilfsnuten vorgesehen sind. B. Decken-Hohlziegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Deckenstein durch Einfügung eines mittleren Zwischensteins zwischen die beiden Einzelziegel verbreitert ist. g. Decken-Hohlziegel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daB der Zwischenstein nach unten verjüngte Keilform hat und seine Seitenflächen mit Einrichtungen zur Verbindung mit den Seitenteilen versehen sind.PATENTANSPRÜCHE: 1. ZusammengesetzterDecken-Hohlziegel, der den Zwischenraum zwischen den Deckenbalken oder Trägern überspannt, dadurch gekeiiiizeich- net, daß der Deckenstein quer zur Spannweite unterteilt ist und die Einzelziegel miteinander verbunden sind. 2. Decken-Hohlziegel nach --\iispruch i, da- durch gekennzeichnet, (laß die Einzelziegel an ihren Stoßflächen waagerechte, vorzugsweise hinterschnittene Aussparungen besitzen, 111 welche Verbindungsmittel eingreifen. 3. Decken-Holilziegel nach Anspruch 1 tiii(1 2. dadurch gekennzeichnet, daß clie Einzelziegel durch Mörtel miteinander verbunden sind. Decken-Hohlziegel nach Anspruch 3, da-' durch gekennzeichnet. daß jeweils zwei Nuten zweier aneinanderstoßender Einzelzie;yel sich zu einer Doppelnot erl-änzen. die mit \lrtel ausgefüllt sind, der vorztihsvcise uriniert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0000240 DE823931C (de) | 1949-11-05 | 1949-11-05 | Decken-Hohlziegel |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1949P0000240 DE823931C (de) | 1949-11-05 | 1949-11-05 | Decken-Hohlziegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE823931C true DE823931C (de) | 1951-12-06 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0000240 Expired DE823931C (de) | 1949-11-05 | 1949-11-05 | Decken-Hohlziegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823931C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932058A1 (de) * | 1989-09-26 | 1991-04-04 | Martin Becker | Verfahren zum herstellen vorgefertigter flaechen-bauelemente |
-
1949
- 1949-11-05 DE DE1949P0000240 patent/DE823931C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932058A1 (de) * | 1989-09-26 | 1991-04-04 | Martin Becker | Verfahren zum herstellen vorgefertigter flaechen-bauelemente |
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