DE1812590A1 - Bauelementensatz zum Erstellen von doppelhaeuptig geschalten Betonwaenden,z.B. Kelleraussenwaende,Obergeschosswaende - Google Patents

Bauelementensatz zum Erstellen von doppelhaeuptig geschalten Betonwaenden,z.B. Kelleraussenwaende,Obergeschosswaende

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DE1812590A1 DE19681812590 DE1812590A DE1812590A1 DE 1812590 A1 DE1812590 A1 DE 1812590A1 DE 19681812590 DE19681812590 DE 19681812590 DE 1812590 A DE1812590 A DE 1812590A DE 1812590 A1 DE1812590 A1 DE 1812590A1
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Description

  • Bauelementensatz zum Erstellen von doppelhäuptig geschalten Betonwänden, z.B. Kelleraußenwände, Obergeschoßwände Die Erfindung betrifft einen Baulementensatz zum Erstellen von doppelhäuftig geschalten Betonwärten, z.B. Kelleraußenwände, Obergeschoßwände.
  • Derartige Wände aus Stahlbeton wurden im allgemeinen bisher in der Weise hergestellt, indem man auf die betonierten Fundamente beidseitig eine Holzverschalung in der Distanz des geplanten Betonquerschnitts mit seitlicher Versprießung und Verspannung der Schalung erreicht hat. Um die Betonmauer gegen Durchfeuchtung in Vertikalrichtung zu schützen, ist es erforderlich, auf ca. 30 cm über dem Fundament eine Horizontalisolierung anzubringen. Dies kann dadurch erfolgen, daß beispielsweise horizontal eine Bitumenpappe in den Beton eingelegt wird.
  • Nachdem der in die Schalung eingebrachte Beton drei Tage lan abgebunden hat, erfolgt das Entschalen der Betonmauer.
  • Die Betonmauer, welche im Erdreich sitz, ist gegen eindringende Feuchtigkeit in Horizontaltrichtung zu schützen.
  • Diese Isolierung wurde bis jetzt beispielsweise in der Weise vorgenommen, daß die entschalte Betonmauer mit einem Zementmörtel verputzt wurde. Nachdem der Zementputz abgebunden hatte, erfolgte auf die Putzflächen ein zwei- bis dreimaliger Isolieranstrich, beispielsweise ein Bitumenanstrich.
  • Dieses Verfahren ist aber verhältnismäßig umständlich und zeitraubend, da zunächst die Schalung erstellt und anschließend dieselbe nach dem Erstarren des Betons wieder entfernt werden muß. Dabei muß die Abbindezeit des Betons eingehalten und das beim Entschalen frei werdende Schalmaterial, soweit es für weitere Verschalungen eingesetzt werden kann, gereinigt werden Auf diese Weise wird nicht nur ein erheblicher Aufwand an Zeit bendtigt, sondern es wird auch wertvolles Bauhilfsmaterial mehr oder weniger beschädigt, welches dadurch zum Teil oder ganz im Lauf der Zeit verworfen werden muß.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, Außenwände von Kellern od.dg1. Untergeschosse durch Fertigbautsile herzustellen, wobei doch die bisher bekannten Fertigbauteile keine optimalen Eigenschaften, wie z.B. bezüglich Stabilität, Dichtung od.dgl. aufweisen.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Bauelementensatz zum Erstellen von doppelhäuptig geschalten Betonwänden, vorzugsweise Kelleraußerwänden, Obergeschoßwänden zu schaffen, bei welchem ein gesondertes Ein- und Ausachalen der Betonwände und ein vertikale und horizontale Isolierung, beispielsweise der Kellerwände entfällt. Dabei wird es trotzdem ermöglicht, Kelleraußen- und Innenwände sowie Obergeschoßwände in viel kürzerer Zeit zu erstellen, welche die gewünschten und bewährten Eigenschaften der vorbekannten Bauweise erfüllen und zum Teil noch verbessern.
  • Zur Lösung der erfindungsgemäß gestellten Aufgabe wird daher ein Bauelementensatz zum Erstellen von doppelhäuptig geschalten Betonwänden, beispielsweise Kelleraußenwände, ObergeschoßwAnde, vorgeschlagen, der gekennzeichnet ist durch mindestens zwei der folgenden einzelnen Elemente; a) ein winkelförmiges Eckelement mit Bodenabschluß-oder Grundplatte und seitlichen Stegen mit je einer Längsnut, b) ein U-förmiges Normalelement mit seitlichen Stegen mit je einer Längsnut, c) ein quaderförmig, einseitig offenes Laibungselement mit Bcdenabschlua- oder Grundplatte und mit seitlichen Stegen mit je einer Längsnut, d) ein u-förmiges Sturzelement sowie e) Spannelemente, bestehend aus V-förmigen oder anders geformten Blechstegen mit seitlichen Flanschen und Aussparungen zur Aufnahme von konisch verlaufenden, senkrecht durch die Blechstege gesteckten Spannern und Distanzhalteblechen.
  • Mit dem Bauelementensatz gemäß der Erfindung kannen in einfacher Weise, beispielsweise elleraußenwände erstellt werden, wobei die von den Elementen gebildeten Zwischenräume zwischen den einzelnen Wänden der Elemente mit Beton ausgefüllt und gegebenenfalls zusätzlich mit Armierungseisen versehen werden können.
  • Ferner ist es mit dem Bauelementensatz gemäß der Erfindung in abgewandelter Form möglich, auch Obergeschoßwände zu erstellen, wobei die Zwischenräume zur Luftisolation dienen können.
  • Die Erfindung weist mehrere Vrteile auf. So kann der Bauelementensatz gemäß der Erfindung für jede beliebige Grundrißform eingesetzt werden. Bei der Anwendung des Elementensatzes für Kellerwände können diese fugenlos, d.h. aus einem Guß und daher mit hoher Stabilität, jedoch mit größerer Dichtigkeit hergestellt werden. Da durch den Bauelementensatz Kiesnester, welche sich mitunter beim Betonieren der Wände bilden, nicht über die gesamte Wandstärke durchlaufen können.
  • Zum sicheren Einrichten und Befestigen der Elemente auf dem Betonfundament sind gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in der Bodenabschluß- oder Grundplatte der Eck-bzw. Laibungselemente und im Mittelteil der u-fbrmigen Norma1-elemente runde Aussparungen vorgesehen, durch welche abgekröpfte Rundeisen gesteckt werden können, die im Betonfundament verankert werden.
  • Der Bauelementensatz gemäß der Erfindung kann ferner durch sogennante Versetzungsgabeln ergänzt werden, welche in Aussparungen in den einzelnen Elementen eingesteckt werden können, wodurch diese leicht transportiert und an Ort und Stelle versetzt werden können.
  • Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel von bevorzugten Ausführungsformen der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die einzelnen Bauelemente gemäß der Erfindung, die beispielsweise in Form einer Eckverbindung zusammengesetzt sind.
  • Die Fig. la - le zeigen in isometrischer Darstellung einzelne Elemente des Bauelementensatzes.
  • Die Fig. if - li zeigen Schnitte . durch verschiedene abgewandelte Verbindungen zweier Elemente.
  • Fig. 2 zeigt einen Schnitt A-A gemäß Fig. 1 Die Fig. 3 u. 3a zeigen isometrische Darstellungen von Sturzelementen.
  • Fig. 4 zeigt eine Außenansicht eines versetzten Bauelementes.
  • Fig. 5 zeigt eine Versetzgabel.
  • Fig. 6 zeigt in isometrischer Ansicht eine teilweise mit den Elementen des Bauelementensatzes aufgebaute Wand.
  • Fig. 7 zeigt einen Grundriß der teilweise aufgebauten Wand von Figo 6 Fig. 8 zeigt in isometrischer Darstellung ein in ein Bauelement gemäß der Erfindung eingesetztes Spzanelement.
  • Fig. 9 zeigt einen Querschnitt durch einzelne Bauelemente gemäß der Erfindung, die beispielsweise in Form einer Eckverbindung bei einer Obergeschißwand zusammengesetzt sind.
  • Die Fig. 10a und lOb zeigen in isometrischer Ansicht zwei Bauelemente zur Herstellung von Obergeschoßwänden.
  • Fig. 11 zeigt ebenfalls in isometrischer Ansicht einen Teil der Wände von zwei Obergeschossen.
  • Fig. 12 zeigt in isometrischer Ansicht vergrößert im Detail ein in ein Element eingesetztes Spannelement bei einer Obergeschoßwand.
  • Wie sich aus den Zeichnung ergibt, besteht der Bauelementensatz aus einem winkelförmigen Eckelement 1, einem U-förmigen Normalelement 2 und ein- quaderförmigen, einseitig offenen Laibungselement 3 sowie aus weiter unten noch näher zu beschreibenden Spannelementen und einem u-förmigen Sturzelement (Fig. 3).
  • Sämtliche Elemente 1 bis 3 weisen an den Längskanten seitliche Stege 4 auf, welche jeweils mit einet längsverlaufenden Nut 5 versehen sind.
  • Zum Aufbau der Wände werden die einzelnen Elemente, wie in Fig. 1 beispielhalber dargestellt, aneinander in Reihenform aufgestellt. Die Verbindung der Eckelemente mit dem Normalelement erfolgt am Steg 4.durch ein bei 6 dargestelltes Spannelement. Anstelle des Spannelementes 6 kann auch, wie in Fig. lf gezeigt, eine Verschraubung 7 treten. Der durch die beiden sich gegenüber liegenden Nuten gebildete Hohlraum kann mit einem Dichtungsiörtel ausgefüllt werden.
  • Der so durch die einzelnen Elemente gebildete hohle Zwischenraum 8 wird zum fertigen Erstellen der Wände mit. Beton ausgefüllt. Zuvor kann in den Hohlraum eine etwaige erforderliche Bewehrung eingebaut werden.
  • Mit dem Versetzen der einzelnen Elemente 1 - 3 erfolgt im gleichen Augenblick die Verankerung mit dem Fundament. Zu diesem Zweck weist das Fundament, wie in Fig. 2 dargestellt ist, eine Aussparung 9 auf, welche beim Versetzen der genannten Bauelemente mit Beton ausgegossen wird. In disen Beton werden abgekröpfte Armierungseisen 10 eingesetzt, die durch Bohrungen 11 in den mittleren Teil des U-förmigen Normalelementes 2 sowie in den. Bodenabschluß- oder Grundplatten der Eck- bzw. Laibungselemente vorgesehen sind. Das Versetzen der Elemente auf dem Fundamen kann in Dichtungsmörtel erfolgen.
  • Wenn der Beton in der Aussparung 9 im Betonfundament erstarrt ist, werden die einzelnen Element in ihrer LAgQ festgehalten-Die Bauelemente werden aus Aussteifungsgründen für den Transport, für das Versetzen und gegen das Ausbrechen beim Verdichten des eingefüllten Betons mittels Betonrüttler an den seitlichen Wänden 12 der Normalelemente 2 durch besondere Spannelemente versteift. Diese Spannelemente werden im Betonwerk eingebaut und bestehen aus V-förmigen oder sonst geformten Blechstegen 13, die durch entsprechende Öffnungen 1 in den Seitenwänden 12 gesteckt werden. Diese V-förmigen blechstege 13 weisen Flansche und Aussparungen auf, in welche konisch geformte und ebenfalls V-förmig oder andersförmig ausgebildete Spanner 15 derart eingesetzt sind, daß die Winkelkante dieser Spanner gegen die Wände 11 drückt und somit ein Ausbrechen der Wände nach außen verhindert.
  • Die V-förmigen Blechstege weisren ferner innen ebenfalls Aussparungen auf, in welche Distanzbleche 16 eingesteckt werden, um eine vollständige Stabilisierung der Wände 12 nach innen zu gewährleisten.
  • Die Figuren la bis le zeigen in isometrischer Darstellung die verschiedenen Elemente des Bauelementensatzes gemäß der Erfindung, wobei das Laibungselement 3 in Fig. ld an der Unterseite mit einer Öffnung 3' und ein Anschlag 3" versehen ist. Das Laibungselement 3 in Fig. le ist nur mit einer Aussparung 3 versehen.
  • Während in Fig. lf eine Verschraubung 7 zur Verbindung der einzelnen Elemente untereinander dargestellt ist* zeigen die Figuren lg bis li weitere Abwandlungen der Verbindung der einzelnen Elemente untereinander, wobei insbesondere die Stege und die Nuten jeweils in abgewandelter Form ausgeführt sind.
  • In Fig. 3 ist in isometrischer Darstellung ein Sturzelement gezeigt, welches einen u-förmigen Querschnitt aufweist und an einer Seite mit einem Anschlag 17 versehen ist.
  • Fig. 3a zeigt ein weiteres Sturzelement in isometrischer Darstellung mit u-förmigem Querschnitt.
  • Fig. 4 zeigt eine Au3enansicht der versetzten Bauelemente mit den V-förmigsn Blechstegen sowie den Distanzhaltern 16 und Spannern 15.
  • Wenn der Aufbau vollendet ist, werden die Hohlräume mit Beton gefüllt und der Beton wird durch Vibration verdichtet.
  • Nach dem Erstarren des Betons bildet dieser zusammen mit den Bauelementen eine feste Wand, welche die vorteilhaften Eigenschaften einer verschalten Betonwand in der Steifigkeit und durch die größere Dichtigkeit aufweist, jedoch die Nachteile, die durch das Entfernen der Verschalung entstehen sowie die zeitraubende Arbeitsweise (preis) nicht zeigt. Die überstehenden Teile der V-föraigen oder anders geformten Blechstege sowie der Spanner werden in einfacher Weise durch Abbrennen entfernt.
  • In Fig. 5 ist eine Versetzgabel für die Bauelemente gemäß der Erfindung dargestellt, die aus einem als Handgriff dienenden Querstück 18 und einem damit über Stege 19 verbundenen Einhängestück 20 besteht. Dieses Einhängestück wird in entsprechende Öffnungen 21 in den Bauelementen eingehängt und um 900 gedreht, wodurch von beiden Seiten die einzelnen Bauelemente beim Versetzen von Hand manipuliert werden können.
  • Dadurch weist der Bauelementensatz gemäß der Erfindung den großen Vorteil auf, daß er ohne komplizierte Baumaschinen und Baukrane auch von Nichtfacharbeitern im Do-it-yourself-Verfahren angewendet werden kann.
  • Fig. 6 zeigt in isometrischer Darstellung einen Teil einer Wand mit einem Vorsprungs der mit den Bauelementen gemäß der Erfindung aufgebaut wurde.
  • Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 6.
  • Fig. 8 zeigt in isometrischer Darstellung vergrößert im Detail ein in das Wandelement eingesetztes Spannelement, bestehend aus dem V-förmigen Blechsteg 13 mit seitlichen Flanschen und Aussparungen sowie den senkrecht dasu verlaufenden konischen Spannern 15 und einem Distanzblech 16.
  • In den Figuren 9 bis 12 ist eine abgewandelte Ausführungsform des Bauelementensatzes zur Erstellung von Obergeschoßwänden dargestellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wand innenseiten der Betonelemente 1 bis 3 mit trapeaförmigen Aussparungen 22 versehen, über welche eine geeignete Matte 23 aus einem isolierenden Werkstoff, s.B.
  • eine Hartschalmatte, eine Holzwolle-laichtbauplatte od.dgl.
  • in der Bildung eines Luftzugskanales gelegt ist. Die inneren Schenkel 24 der mittleren Bauelemente können beispielsweise aus einem Leichtbauwerkstoff, wie bimsstein, Schaumbeton od.dgl. bestehen. Durch die besonderen, zwischen den trapezförmigen Aussparungen 22 und der Hartschaummatte 23 gebildeten Luftzugkammern wird gewährleistet, daß die Wand trock bleibt, was sich günstig auf den Wohninnenraum auswirkt. Auch bei dieser Ausführungsform sind die Spannelemente, bestehend aus den V-förmigen Blechstegen 13, den konisch verlaufenden Spannern 16 und den Distanz-Halteblechen 17 vorgesehen.
  • Wie sich insbesondere aus den Figuren lOa und 10b ergibt, sind die einzelnen Betonelemente der Oberseite mit abgeschrägte Flächen 25 sowie an der Unterseite mit entsprechend passend geformten Aussparungen 26 versehen. Dadurch wird beim Aufbau der Geschoßwände eine weitere Sicherung und Stabilisierung des gesamten Zusammenbaus gewährleistet. Ferner entstehen dadurch kein horizontalen Fugen, durch welche Witterungseinflüss ins Innere dringen können.
  • Wie sich insbesondere aus Fig. 11 ergibt, werden die Betonelemente in den Geschoßdecken 27 ait einer besonderen Verankerung verankert. Diese Verankerung liqt in Aussparungen 28 in der Geschoßdecke 27, die beispielsweise nit einer Betonmasse ausgefüllt werden kann.
  • Wie sich aus Fig. 12 ergibt, ist die Hartschaummatte 23 an der Außenwand mit den trapezförmigen Aussparungen 22 durch das Spannelement befestigt. Das Spannel-at besteht, wie bereits dargelegt, aus einem v-förmigen oder anders geformten Blechsteg t3 mit dem durchgesteckten Spanner 15. An der Innenseite ist ein Distanzhalteblech 16 durch den Blechsteg 13 gesteckt, wobei sich zum festeren Halt zwischen de Blechsteg 13 und der Hartschaummatte 23 eine Eisenplatte 29 befindet.
  • Innerhalb des V-förmigen Blechsteges 13 ist ein Rundeisen 30 vorgesehen, welches in eine Blechwinkel 31 liegt und zwar derart, daß der Zwischenraum mit Beton ausgefüllt ist.
  • Dadurch ergibt sich eine einwandfreie Befestigung und zusätzliche Verankerung.

Claims (7)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Bauelementensatz zum Erstellen von doppelhäuptig geschalten Betonwänden, beispielsweise Kelleraußenwänden, Obergeschoßwänden, gekennzeichnet durch mindestens zwei der folgenden Einzelelemente; a) ein winkelförmiges Eckelement (1) mit Bodenabschluß- oder Grundplatte und seitlichen Stegen (4) mit je einer Längsnut (5), b) ein U-förmiges Normalelement t2) mit seitlichen Stegen (4) und je einer Längsnut (5), c) ein quaderförmiges, einseitig offenes Laibungselement (3) mit einer Bodenabschluß- oder Grundplatte und seitlichen Stegen (4) itt je einer Längsnut (5), d) ein u-förmige Sturzelement e) Spannelemente, bestehend aus V-förmigen oder anders geformten Blechstegen (13) mit -seitlichen Flanschen und Aussparungen zur Aufnahme von konisch verlaufenden Spannern (15) und Dintanzblechen (16).
2. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenabschluß- oder Grundplatte der Eck- bzw.
Laibungselemente und der Mittelteil der U-förmigen Normalelemente runde Aussparungen (11) zum Durchtritt von abgekröpften Rundeisen (10), die der Verankerung dienen, aufweisen.
3. Bauelementensatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laibungselemente und/oder die Sturzelemente Anschläge (17) aufweisen.
4. Bauelementensatz nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Versetzungsgabel (18), die nach Einhängung in entsprechende Aussparungen (21) in den Bauelementen zum Versetzen und Einrichten der Bauelement dient.
5. Bauelementensatz nach Anspruch 1 zur Verwendung an Obergeschoßwänden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wandinnenseiten der Außenwände trapezförmige Aussparungen (22) vorgesehen sind, über welcheeine geeignete Matte (23) aus einem isolierenden Werkstoff, wie z.B. eine Hartschaummatte, eine Holzwolle-Leichtbauplatte od.dgl. in Verbindung eines Luftzugkanales gelegt ist.
6. Bauelementensatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Schenkel dr Batonbauelemente aus einem Leichtbauwerkstoff, wie z.B. Bimsstein, Schaumbeton od.dgl. bestehen.
7. Bauelementensatz nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet: daß die einzelnen Betonelemente an der Oberseite schräge Flächen (25) mit entsprechend konisch geformten Aussparungen (26) an der Unterseite aufweisen.
L e e r s e i t e
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