DE822326C - Vorrichtung zum Sieben und Foerdern von staubartigen oder koernigen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Sieben und Foerdern von staubartigen oder koernigen Stoffen

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DE822326C
DE822326C DEP32445A DEP0032445A DE822326C DE 822326 C DE822326 C DE 822326C DE P32445 A DEP32445 A DE P32445A DE P0032445 A DEP0032445 A DE P0032445A DE 822326 C DE822326 C DE 822326C
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DE
Germany
Prior art keywords
mass
springs
secondary mass
primary
sieve
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Expired
Application number
DEP32445A
Other languages
English (en)
Inventor
George Harry Strain
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sieben und Fördern von staubartigen oder körnigen Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sieben und fördern von staubartigen oder körnigen Stoffen. bei der eine Sekundärmasse mit einem Siebteil oder Siebtrog veranlaßt wird, absatzweise über einen Schlagteil gegen eine hin und her gehende Primärmasse oder einen Amboß zu stoßen. Dabei sind beide Massen über eine elastische Verbindung miteinander gekuppelt.
  • Nach einem Merkmal der Erfindung wird die Sekundärmasse in ihrer statischen Lage gehalten und ist durch Federn. die gegeneinander wirken, mit einer Eigenschwingungszahl versehen, wobei eine oder mehrere dieser Federn die Sekundärmasse an die Primärmasse und andere Federn die Sekundärmasse an die Erde oder an feststellende Gestellteile kuppeln, die von der schwingenden Masse weg verlegt sind.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind besondere Einrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe verschiedene Grade von Zusammenstößen zwischen der Primär- und der Sekundärmasse durch Verlagerung der Federn herbeigeführt werden können, die die Eigenfrequenz der Primärmasse bestimmen und deren statische Lage im Verhältnis zur Sekundärmasse aufrechterhalten.
  • Bei der jetzigen Anordnung wird der Schlagteil zuerst hart durch eine oder mehrere Federn gegen den Amboß gelegt,-mit dem diese Federn unmittelbar verbunden sind. Ein entgegenwirkender Satz von Federn, der mit dein feststehenden Gestellteil der Maschine durch Einstellschrauben mit Flügelmuttern verbunden ist, soll dabei den Schlagteil vom Amboß hinwegziehen, und zwar durch die Gegenwirkung gegen die zuerst erwähnten Federn. Wenn die gegenwirkenden Federn gleich eingestellt sind, kann nun nur noch die Hälfte der unerwünschten Schwingung, die bisher vom Amboß her übertragen wurde, zum Schlagteil gelangen, sobald sich dieser außerhalb der Einflußzone des Ambosses befindet. Die Amplitude der übertragenen Schwingung kann noch weiter durch Anziehen der Federn herabgesetzt werden, bis schließlich für praktische Zwecke der Schlagteil völlig stillgelegt zu sein scheint.
  • Durch Handhabung eines einzigen Handrades ist es möglich, die Schwingungen des Schlagteils, mit dem das Sieb oder der Trog oder eine sonstige Aufnahmevorrichtung in Verbindung steht, zu beruhigen. Dreht man das Handrad, so kann der Amhoß dem Schlagteil genähert oder auch von ihm entfernt werden. Die gewünschte Stärke der Schlagwirkung kann damit leicht und stufenweise entweder für das Sieben oder das Fördern der verschiedenen Materialien eingestellt werden.
  • Infolge der Schwingungen der Sukundärniasse, die rechtwinklig zur Siebfläche oder auch geneigt zu dieser Fläche erfolgen können, kann das Material in einer Neigung aufgehäuft werden, deren Steilheit von der Neigung der auftreffenden Impulse abhängt. Wird dabei das Material an einer Wanderung über das Sieb durch ein Hindernis gehemmt, so wird sich das Material gegen das Hindernis hin aufbauen. Die obere oder freie Oberfläche des Materials wird dabei aufwärts geneigt in der Bewegungsrichtung verlaufen, und zwar gemäß der Neigung der Impulse. Ist die Höhe des Hindernisses nicht groß genug, um das Material ganz zurückzudämmen, so wird etwas Material über das Hindernis hinwegfließen. Ist dabei die Höhe des Hindernisses einstellbar, so läßt sich die Größe dieses Fließens oder Materialabwurfs genau festlegen.
  • Bei früheren Ausführungen derartiger Siebvorrichtuttgen war kein Hindernis für den \Iaterialfluß vorn Aufnahmetrichter über die Austrittsleitungen zur Siebfläche vorgesehen. Das Material wurde deshalb ohne jede Bescliränkttng vorwärts geworfen, sobald es die schwingende Fläche erreichte. Infolge der großen Wirksamkeit der Förderimpulse war die Menge an vorwärts geworfenem Material dabei zeitweise größer, als daß sich das Sieb in zufriedenstellender Weise anpassen konnte. In diesem Fall wurde der Spalt zwischen den Austrittsleitungen und der schwingenden Oberfläche benutzt, um den Materialfluß einzudämmen. War nun die Siebwirkung veränderlich, so mußte auch der Spalt notgedrungen veränderlich gemacht werden. In manchen Fällen war der Spalt nicht breiter Nils !/, mnt. Dabei konnten sich Materialstücke leicht in dem schmalen Spalt festklemmen und eine Stockung im Materialfluß hervofrufen.
  • Um diese Arbeitserschwernis zu beseitigen, wird deshall) nach der Erfindung ein einstellbares Hindernis vorgesehen. Dieses besteht beispielsweise aus einem gewöhnlich halbkreisförmig im Querschnitt ausgebildeten und an seinen Enden geschlossenen Trog, der um eine Längsachse vierdrehbar ist. Der Trog wird zweckmäßig am Aufnahmeende des schwingenden Behälters oder Siebes befestigt, und zwar in der Querrichtung, wobei seine offene Seite nach oben gerichtet ist. Der Trog schwingt also in gleicher Weise wie der Teil, auf dem er befestigt ist. Wenn der Trog gebrochenes oder körniges Material enthält, wird dieses gegen die Vorderseite des Troges geworfen, an der es bis zu einer Höhe ansteigt, die durch die Neigung und die Stärke der eingebrachten Impulse bestimmt wird. Wird nun der Trog um seine Achse so weit verdreht, bis die Kante von dessen Vorderseite niedrig genug liegt, so wird das Material über diese Kante zum Sieb überlaufen.
  • Die feststehende Austrittsleitung zwischen Trichter und Sieb, welche das :Material zuführt, kann in der Querrichtung fast so breit sein wie der Trog lang ist. Ihre Ausdehnung in der anderen Richtung ist derart gewählt, daß sie bequem in den Trog bis zu einem sicheren Abstand vom Trogboden eintauchen kann. Dieser Abstand ist in allen Zeiten genügend groß, um einen freien Durchtritt auch der größten Stücke im Material zu gestatten, so daß eine Verstopfung verhindert wird.
  • Durch Drehung des Troges auf seiner Achse kann die Vorderkante des Hindernisses höher oder tiefer eingestellt werden. Der Betrag an abgegebenem Material kann sich daher in genau bestimmbarer Weise über die volle Weite des Siebes verändern. Eine besondere Feststellvorrichtung ist vorgesehen. um den Trog in der jeweils gewünschten Lage festzustellen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. i stellt eine Seitenansicht einer Siebeinrichtung nach der Erfindung dar; Fig.2 zeigt die Siebeinrichtung von unten gesehen; Fig. 3 veranschaulicht die Rückansicht der Einrichtung; Fig.4 ist ein Querschnitt durch die Steuervorrichtung für den Materialfluß und zeigt die Vorrichtung in einer Einstellung des Troges für gehemmten :liaterialfluß ; Fig. 5 gibt eine andere Einstellung des Troges wieder, bei der das Material zum Sieb überfließt. In den Darstellungen bezeichnet i den Amboß oder die Primärmasse und 2 den Schlagteil oder die Sekundärmasse. Diese Sekundärmasse umfaßt die Sieboberfläche 3 und alle Teile, welche die Siebfläche tragen. Es sind acht Amboßfedern 4 vorgesehen, die nicht nur die statische Lage des Ambosses in Beziehung zum feststehenden Gestell der Maschine festlegen, sondern auch die Eigenschwingung des Ambosses bestimmen und auf die Amplitude der Amboßschwingungen einwirken. Stoßstangen 5 sind gleitbar im feststehenden Gestell angeordnet und wirken unmittelbar auf das innere, rückwärtige Paar von Amboßfedern 4 ein. Mit Hilfe eines Handrades 6 und einer Schraubenspindel kann mit Hilfe der Stoßstangen 5 die Zusammendrückung dieses Paares der Amboßfedern herbeigeführt und damit die statische Lage des Ambosses verschoben werden.
  • Zwischen den Schlagteil und den Amboß ist eine Schlagfeder 7 derart eingesetzt, daß sie den Schlagt ei il hart gegen k-, die Amboßfläche anlegt. Weitere Schlagfedern 8 sind zwischen den Schlagteil und (las feststehende Gestell der Einrichtung eingebaut. Diese Federn wirken der Feder 7 entgegen. Die Spamiting der Federn kann durch Schrauben 9 mit Flügelmuttern verändert werden. Dadurch läßt sich die statische Lage des Schlagteils gegenüber dem Amboß verändern und Einfluß auf die Amplitude des schwingenden Schlagteils gewinnen.
  • Mit io ist der den Materialfluß steuernde Trog bezeichnet. Dieser ist um eine Achse i i verschw-enkbar, die durch die Seitenplatten 12 des Siebrahmens hindurchragt. Durch Stellmuttern 13 kann die Achse und damit der ganze Trog io festgestellt werden. Das Auslaßrohr 1q. des das Material zuführenden Trichters taucht in den Trog ein und befördert (las Material in den Trog. Bei der Einstellung gemäß Fig. 4 ist ein Überfließen des Materials ztirn Sieb 3 verhindert, während bei der Einstellung nach Fig. ; dieses Überfließen stattfinden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Sieben und Fördern von staubartigen oder körnigen Stoffen, bei der eine Sektindännasse finit einem Siebteil oder Siebtrog veranlaßt wird. :il)satzweise über einen Schlagteil gegen eine hin und her gehende Primärmasse oder einen Ainboß zu stoßen und beide Massen über eine elastische Verbindung miteinander gekul)pelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärmasse in ihrer statischen Lage gehalten wird und durch Federn, die gegeneinander wirken, mit einer Eigenschwingungszahl versehen ist, wobei eine oder mehrere dieser Federn die Sekundärmasse an die Primärmasse und andere Federn die Sekundärmasse an die Erde oder an feststehende Gestellteile kuppeln, die von der schwingenden Masse weg verlegt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Einrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe verschiedene Grade von Zusammenstößen zwischen der Primär- und der Sekundärmasse durch Verlagerung der Federn herbeigeführt werden können, die die Eigenfrequenz der Primärmasse bestimmen und deren statische Lage im Verhältnis zur Sekundärmasse aufrechterhalten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn für die Primärmasse durch Stoßstangen verlagert werden, die mit Handrad und Schraube verschiebbar sind. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn für die Sekundärmasse verstellbar sind, um die statische Lage und die Amplitude der Sekundärmasse im Vergleich zur Primärmasse festzulegen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch besondere Mittel an der Sekundärmasse zur Eindämmung oder zur Fließbehinderung des auf die zur Sekundärmasse gehörende Siebfläche gelangenden Materials.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmittel die Form eines um eine Achse drehbaren Troges haben, der quer zur Richtung des Materialflusses gelegt ist. so daß die Höhe des Hindernisses verändert werden kann, um ein bestimmtes Überfließen des Materials herbeizuführen.
DEP32445A 1946-08-01 1949-01-25 Vorrichtung zum Sieben und Foerdern von staubartigen oder koernigen Stoffen Expired DE822326C (de)

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GB822326X 1946-08-01

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DE822326C true DE822326C (de) 1951-11-26

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DEP32445A Expired DE822326C (de) 1946-08-01 1949-01-25 Vorrichtung zum Sieben und Foerdern von staubartigen oder koernigen Stoffen

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DE (1) DE822326C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176786B (de) * 1958-09-20 1964-08-27 Steinmueller Gmbh L & C Kugelregenreinigungsanlage
DE3402861A1 (de) * 1983-01-28 1984-08-02 Kinergy Corp., Louisville, Ky. Vibrations-siebmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176786B (de) * 1958-09-20 1964-08-27 Steinmueller Gmbh L & C Kugelregenreinigungsanlage
DE3402861A1 (de) * 1983-01-28 1984-08-02 Kinergy Corp., Louisville, Ky. Vibrations-siebmaschine

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