DE862131C - Vorrichtung zum Trennen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse

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Publication number
DE862131C
DE862131C DEM11258A DEM0011258A DE862131C DE 862131 C DE862131 C DE 862131C DE M11258 A DEM11258 A DE M11258A DE M0011258 A DEM0011258 A DE M0011258A DE 862131 C DE862131 C DE 862131C
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DE
Germany
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liquid
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Expired
Application number
DEM11258A
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English (en)
Inventor
Freerk Jan Fontein
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Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
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Publication date
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Publication of DE862131C publication Critical patent/DE862131C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngröße Bei !der Trennung von Partikeln, die mit Hilfe einer aufwärts strämenden Flüssigkeit vorgenommen wird, werden die Partikel, deren Setzgeschwindigkeit in der Flüssigkeit größer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Flüssigkeit aufwärts strömt, absinken, während die Partikel, deren Setzgeschwindigkeit geringer ist als die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit, von der Flüssigkeit aufwärts getragen werden.
  • Wird ein Gemisch behandelt,, das Partikel enthält, die alle die gleiche Größe, jedoch seine unterschiedliche Wichte haben, so vollzieht sich die Trennung nach der Wichte. Weissen sämtliche Partikel die gleiche Wichte auf, sind aber verschieden groß, so ergibt sich eine Scheidung nach der Korngröße.
  • Bei Verwendung dieser Methode. in der Praxis,, z. B. bei der Trennung von Kohle und Bergen in einer Kohlenwäsche, begegnet man nur selten derartigen homogenen Gemischen. Die zu trennenden Partikel sind dann meistens, sowohl was ihre Korngröße als auch was ihre Wichte anbelangt, un.-gleich, wodurch die aufwärts getragene spezifisch leiclite Fraktion mit feineren, spezifisch schwereren Partikeln verunreinigt sind, deren Setzgeschwindigkeit geringer ist als die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit.
  • Um diese Schwierigkeit möglichst zu beheben, wird das zu trennende Gemisch durch Sieben, in mehrerie nach .der Korngröße verschiedene Fraktionen aufgeteilt, die einzeln der Trennbehaln:dlung unterzogen werden. Hält man sich die ursprüngliche Mischung vor Augen" so ist @es deutlich, daß bieg den ,abgesiebten Fraktionen die größte und die kleinste Abmessung einander genähert sind, und der oben bezeichnete Übelstand wird daher bei der Trennbehandlung weniger in Erscheinung treten.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit soll der jeweiligen mittleren Korngröße des zur Behandlung gelangenden, in den einzelnen Abteilungen befindlichen Gemisches- angepaßt -werden. Es kommt deswegen in derjenigen Abteilung, in der eine feinere Fraktion getrennt wird, eine niedrigere Strömungsgeschwindigkeit zur Anwendung als die, die man in feiner@Abteitung anwendet, in der ieäne gröbere Fraktion getrennt wird. Weil der Unterschied in der Höhe des Wasserspiegels und @dev Höhe des Überlaufs ein Maß. für- die in den Ab- teilungen auftretende Geschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung darstellt, ist, wenn seine feinere Fraktion ,getrennt wird, dieser Unterschied der Höhen bei den bekannten Vorrichtungen gering. Als Nachteil dieses geringen Unterschiedes ist jedoch zu erwähnen, daß die Geschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung nur schwer geregelt werden kann, weil schon eine geringe Änderung der überlaufhöhe in diesem Falle seine verhältnismäßig große Änderung der Flüssigkeitsgeschwindigkeit hervorruft. Man hat versucht, diese Schwierigkeit zu beseitigen, indem man jede Abteilung einzeln mit einer Pumpe mit regelbarer Leistung versah. Dies vergibt eine verwickelte Konstruktion, mit der der weitere Nachteil verbunden ist, daß, wenn man die Trennvorrichtungen auf eine andere. Trennwichte einstellen w5.11, sämtliche Abteilungen einzeln ;einreguliert werden müssen.
  • Die Erfindung schafft eine Vorrichtung, deren Abteilungen mit einer einzigen Pumpe gespeist -und mittelsFeines einzigen Regelorgans reguliert werden, bei der eine Änderung der Höhe des Flüssigkextsspiegels in b:ezug auf den Rand des Überlaufs einen, für .sämtliche Abteilungen gleichen Einfluß auf die Geschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung ausübt.
  • Man erzielt dies gemäß der Erfindung dadurch, daß man den unteren Teil seiner jeden Abteilung in einen dauernd mit der Trennflüssigkeit gespeisten gemeinsamen Behälter ausmünden läßt und daß weiter Mittel vorhanden sind, mit denen in sämtlichen Abteilungen sein gleiches Flüssigkeitsniveau, aufrechterhalten wird, während denen überlaufränder .ohne Ausnahme in gleicher Höhe angebracht sind. Vorzugsweise werden zum Aufrechterhalten eines für sämtliche Abteilungen gleichen FlüssigkeitsspIeg els die Abteilungen mit einem gemeinsamen Sekundärüberlauf ausgerüstet. Die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit läßt sich dann durch Einstellen dieses Sekundärüberlaufs regulieren.
  • Ändert sich, indem andere Siebmaschenweiten angewandt sind, die Korngröße der abgesiebten, zu trennenden Fraktionen, so ist es auch! notwendig, das Verhältnis der in den verschiedenen Abteilungen in der Flüssigkeit auftretenden Strömungsgeschwindigkeiten zu ändern. Gemäß der Erfindung ist dementsprechend die Breite der üherläufe @einstellbar ausgebildet, so daß man mit ihnen die Menge der überlaufenden Flüssigkeit ändern kann, ohne daß sich der zwischen dem Flüssigkeitsspiegel und den Rändern der Überläufe vorliegende Höhenunterschi6d ,ändert.
  • Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt durch die @erfindungsgemäße Trennvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Trennvorrichtung.
  • Dias zu trennende Material wird bei i einem Dioppelsieb, das das Material in drei Kornfraktionen aufteilt, zugeführt.
  • Die feinere Fraktion wird der Abteilung 3, die mittlere Fraktion der Abteilung 4 und die gröbere Fraktion der Abteilung 5 zugeführt. Die Abteilungen sind- in der genannten Reihenfolge mit den Überläufen 6, 7 und 8 versehen und münden ,mit deren unteren Enden in Feinen gemeinsamen Behälter 9 aus. Mittels der Pumpe i o wird diesem Flüssigkeit durch die Leitung i i zugeführt, wobei die Flüssigkeit in den verschiedenen Abteilungen aufwärts strömt, und zwar mit einer derartigen Geschwindigkeit, daß Teile, deren spezifisches Gewicht einen bestimmten Wert unterschreitet, von der Aufwärtsströmung mitgeführt werden. Mittels des Siebes 12 werden die leichte Fraktion und die Flüssigkeit geschieden, und letztere strömt sodann über eine Leitung 13 der Pumpie i o wieder zu. Die von den verschiedenen Abteilungen herrührenden leichten Fraktionen werden einzeln abgeführt, indem auf der Siebfläche aufrecht stehende Streifen 14 engebracht werden. Die Teile, deren spezifisches Gewicht derart hoch ist, daß sie @entgegengesetzt zum Aufwärtsstrom absinken, sammeln sich an der niedrigsten Stelle des Behälters 9 und werden mittels einer Eimerkette 15 aus ihm entfernt. An die Zufuhrleitung i i schließt der Sekundärüberlauf 16 an. Dieser überlauf ist demnach kommunizierend mit den drei Abteilungen verbunden, so daß sich das Niveau der Flüssigkeit in jeder der drei Abteilungen auf gleicher Höhe befindet. Die Höhe des Flüssigkeitsniveaus läßt sich durch Regulierung der Austraghöhe des Überlaufs 16 einstellen.
  • Dieser Überlauf ist, wie die Fig. 2 zeigt, neben. den Abteilungen aufgestellt. Zum besseren Verständnis der Zeichnung ist er in Fig, i zwischen den Abteilungen und der Eimerkette eingezeichnet. Da sich die Ränder der Überläufe 6, 7 und 8 alle in gleicher Höhe befinden, steht auch das Flüssigkeitsniveau über diesen Rändern gleich hoch. Die Breite der Überläufe kann mittels der Schieber 17 eingestellt werden. Weil die aufwärts strömende Flüssigkeitsmenge bei seinem gleich hohen Flüssigkeitsniveau über den überlaufrändern in linearem Verhältnis zur Breite der Überläufe steht, kann das Verhältnis der Strömungsgeschwindigkeiten in, den verschiedenen Abteilungen durch Regelung der Breiteabmessungen der überläufie eingestellt werden.
  • Man stellt den richtigen Geschwindigkeitswert durch Regulierung der Höhe des Sekundärüberlaufs ein. Die über diesen Überlauf abfließende Flüssigkeit strömt durch eine Leitung 18 der Pumpe io wieder zu.
  • Soll auf eine andere Wichte getrennt werden, so genügt eine Verstellung der Höhe des Überlaufs 16. Will man die Trennung von Fraktionen einer anderen Körnung vornehmen, so muß das Verhältnis der verschiedenen Strömungsgeschwindigkeiten geändert werden, was man durch Verstellung der Schieber 17 bewirkt. Beispiel Es wird ein Gemisch von Bergen und durchwachsener Kohle auf eine Wichte von 1,95 getrennt. Als Trennflüssigkeit gelangt :eine Suspension von Bergepartikeln in Wassern mit Wichte 1,6 zur Verwendung. Dias zu trennende Material, das bereits von Teilen einer 8 mm unterschreitenden Größe befreit worden ist, wird durch eine Siebbehandlung in drei Fraktionen aufgeteilt, und zwar in eine feinere Fraktion von 8 bis 16 mm, eine mittlere Fraktion von 16 bis 34 mm und eine gröbere Fraktion von 34 bis 9o mm, und sodann den Trennvorrichtungsabteilungen zugeführt, deren Durchmesser in einer Richtung 30 cm und in der anderen Richtung 6o cm mißt.
  • Die für eine Trennung auf eine Wichte von 1)95 notwendige Strömungsgeschwindigkeiten betragen 6,5 cm/Sek. für die feinere, 13 cm/Sek. für die mittlere und 28 cm,/Srk. für die gröbere Fraktion, was übereinkommt mit einer Kapazität von ¢2,12 m3/Std., 84;24m3,'Std. und 181,44m3/Std. ist den drei Abteilungen. Man erzielt dies, indem man das Niveau der Flüssigkeit mittels des Sekundärüberlaufs derart einstellt, daß es sich 45 cm über den überlaufrändern befindet, und indem man die Breite der Überläufe der drei Abteilungen für die feinelre Fraktion auf 6 -cm, für die mittlere Fraktion auf 12 cm und für die gröbere Fraktion auf 25 cm einstellt. Die Leistung der Trennvorrichtung beläuft sich' auf etwa 6o t/Std., während die Pumpe eine Leistung von 3 i o m3/Std. aufweisen muß.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trennen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngröße, die außer aus einer das zu trennende Gemisch in zwei oder mehrere Fraktionen aufteilenden Siebanlage aus einer Anzahl Abteilungen hesteht, in denen die eigentliche Trennbehandlung derart vorgenommen wird, daß in jeder einzelnen Abteilung eine bestimmte KorngrößefraktIon mittels eines Flüssigkeitsaufwärtsstroms behandelt wird, dessen Geschwindigkeit derart eingestellt ist, daß Partikel mit -einer eine bestimmte Trennwichte unterschreitenden Wichte zusammen mit der Flüssigkeit über einen Überlauf zur Abführung gelangen, dadurch gekennzeichnet, idaß der untere Teil jeder einzelnett Abteilung in einen für sämtliche Abteilungen gemeinsamen, dauernd mit Trennflüssigkeit gespeisten Behälter ausmündet und daß weiterhin Mittel vorhanden sind, mit denen in sämtlichen Abteilungen ein gleiches Flüssigkeitsniveau aufrechterhalten wird, während deren überlaufränder ohne Ausnahme in gleicher Höhe angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufrechterhalten eines für sämtliche Abteilungen gleichen Flüssigkeitsniveaus die Abteilungen mit einem gemeinsamen Sekundärüberlauf ausgerüstet sind.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Siekundärüberlaufs einstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Überläufe der Abteilungen einstellbar ist.
DEM11258A 1950-10-12 1951-10-10 Vorrichtung zum Trennen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse Expired DE862131C (de)

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