DE409747C - Plansichter mit Sortierschwingsieb fuer die Papier- und Zellulosefabrikation - Google Patents

Plansichter mit Sortierschwingsieb fuer die Papier- und Zellulosefabrikation

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DE409747C
DE409747C DEK86019D DEK0086019D DE409747C DE 409747 C DE409747 C DE 409747C DE K86019 D DEK86019 D DE K86019D DE K0086019 D DEK0086019 D DE K0086019D DE 409747 C DE409747 C DE 409747C
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Germany
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sieve
sorting
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plansifter
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DEK86019D
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Kosmos Rud Pawlikowski GmbH
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Kosmos Rud Pawlikowski GmbH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/04Flat screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Plansichter mit Sortierschwingsieb für die Papier- und Zellulosefabrikation. Die Erfindung bezieht sich auf Plansichter (z. B. für die Papier- und Zellstoffherstellung, Erzscheidung und andere Zwecke) mit in die Sortierflüssigkeit eintauchendem Schwingsiebe, das zwischen seinem freischwingenden Einlaufende und seinem unterstützten Auswurfende von einer kreisenden Schüttelwelle erfaßt wird. Die Erfindung bezweckt, die Einstellung des Siebes für verschiedene Arten Sichtmaterial ohne jede Betriebsunterbrechung zu ermöglichen, so daß jeweils ohne weiteres von der Sichtung einer bestimmten Stoffart auf diejenige einer beliebigen anderen übergegangen und die für eine gewisse Stoffart günstigste Einstellung des Siebes jederzeit vorgenommen werden kann.
  • Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die das Auswurfende des Siebes tragenden oder haltenden Unterstützungsmittel verstellbar und einstellbar sind, um die Siebneigung und damit die Eintauchtiefe des Sortiersiebes verändern und dem jeweilig zu sortierenden Stoff anpassen zu können.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an einem Plansichter für die Papier- und Zellstoffherstellung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch den Sichter bei hoch eingestelltem Auswurfende, Abb.2 denselben Längsschnitt bei tiefer eingestelltem Siebauswurfende, Abb.3 veranschaulicht das Auswurfende des Sichters in größerem Maßstabe.
  • In dem Troge a. des Sichters ist das Plansieb b mittels exzentrischer Schüttelwelle c in der üblichen Weise auf und ab und hin und her beweglich. Der Stoffzulauf erfolgt durch eine Rinne d und Zulaufkästen e oberhalb des Siebes b nahe dessen vorderem Ende. Letzteres schwingt bei der Schüttelbewegung des Siebes frei und taucht in die im Troge a befindliche Sichtflüssigkeit eia. Das Plansieb b hält die in der zulaufenden Sichtflüssigkeit befindlichen schlechten gröberen Teile zurück und wirft sie infolge seiner Schüttelbewegung über das Auswurfende f aus. Die in der Sortierflüssigkeit schwebenden guten und feinen Teile des Sortiergutes gelangen mit der Sortierflüssigkeit durch die feinen Schlitze des Siebes b hindurch in den Trog a und in den Auslauf g. Der Flüssigkeitsstand im Troge a kann durch einen Schieber h dauernd gleich hoch gehalten werden.
  • Das Auswurfende f des Siebes b gleitet auf einem am hinteren Trogrande angeordneten Auflager. Dieses besteht aus einem in der Höhe verstellbar und feststellbar im Troge a angeordneten Querträger i., welcher mittels Stellschrauben j in Stellschlitzen h der Trogwand in beliebiger Höhe einstellbar ist. L:nterlegplatten l (Abb. 3) entsprechender Länge decken dabei die Stellschlitze k innen und außen. Zur Höhenverstellung dienen nach Lösen der Schrauben j Stellspindeln m an den beiden Enden des Querträgers i, die sich mit den Fußenden auf den Boden. des Troges d -stützen und den Querträger i mit ihrem Gewindeteil in Gewindebohrungen durchsetzen.
  • Mit dieser Einrichtung kann leicht und handlich während des Betriebes die Auflagerhöhe des Siebauswurfendes und damit dessen Eintauchtiefe geändert werden, um sie der jeweiligen Stoffart anpassen zu können und dadurch denselben Sichter für verschiedene Stoffarten geeignet zu machen. In Abb. i ist das in der Höhe verstellbare Auflager z: am Auswurfende des Siebes b so eingestellt, daß letzteres an seinem Einlaufende unter den Zulaufkästen e eine Strecke s in die Sortierflüssigkeit im Troge eintaucht. Bei der Schüttelaufwärtsbewegung des Siebes b muß der Widerstand dieser über dem Siebe b befindlichen Wassersäule s überwunden werden. Er ist um so größer, je länger die Strecke s ist. Je tiefer also das Sieb b in die Sortierflüssigkeit eintaucht, um so größer ist die Kraft, welche beim Auftauchen des Siebes das auf das Sieb aufgegebene Sortiergut durch die engen Schlitze des Siebes b hindurchzudrücken bestrebe ist. Je nach der Beschaffenheit des Sortiergutes darf diese Kraft eine bestimmte Größe nicht überschreiten. Wird nämlich die der Eintauchtiefe s entsprechende Durchdrückkraft zu groß, so kann es bei weichem oder leicht zerreißbarem Sichtmaterial vorkommen, daß auch größere Teile, die eigentlich über das Siebauswurfende f hinweg aussortiert werden sollen, in die engen Schlitze des Siebes hinein- oder durch diese hindurchgedrückt werden. Liegt diese Gefahr bei einem bestimmten Sichtmaterial vor, so wird durch Tieferstellen des Auflagers z. (las Siebeinlaufende angehoben, so daß es nicht mehr so tief in die Sortierflüssigkeit eintaucht (Abb. 2) und die Strecke s' kürzer als s in Abb. r wird.
  • an der Neigung und Eintauchtiefe des Siebes i) ist auch die Lage des Punktes p abliängig, in welchem die auszuscheidenden in der Sortierflüssigkeit oberhalb des Siebes b lchwirnmenden schlechten Teile direkt auf das Sieb zu liegen kommen und nun unmittelbar dessen nach dem Aus«-urfende f zu fördernder Schüttelbewegung ausgesetzt sind. Je flacher das Sieb b in die Sortierflüssigkeit eintaucht (Abb. 2), um so näher liegt der Punkt p den Zulaufkästen e und um so eher setzt die fördernde Austragewirkung des Schwingsiebes b ein. Durch Senken des Auflagers i ist es also möglich, das Austragen der über das Siebende f abzusortierenden Stoffe zti beschleunigen, wenn sich dies als nötig erweisen sollte, beispielsweise wenn diese- Stoffe einen verhältnismäßig hohen Prozentsatz des gesamten Sichtgutes ausmachen und infolgedessen rasch abtransportiert werden müssen, um Platz für das dauernd nachströmende frische Sichtgut zu schaffen.
  • Anstatt, wie in der Zeichnung -die gereinigte Sichtflüssigkeit am vorderen Ende des Sicliters bei g austreten zu lassen, kann sie auch unterhalb des Siebauswurfendes f aiii hinteren Sichterende abfließen. Dadurch wird die sonst erforderliche Abdichtung de Troges a am Ouerträger i durch die Unterlegplatten l entbehrlich. Die Unterstützung des Siebauswurfendes kann dann durch an diesem seitlich befestigte Rollen geschehen, die auf verstehbaren Bahnen gleiten, oder das Siebende wird in verstellbarer Weise an einem darüber angeordneten Haltemittel aufgehängt.
  • Außer bei Planlichtern für die Papier- und Zellstoffherstellung läßt sich die Erfindung auch bei solchen für andere Zwecke, z. B. für Erzwäsche,Torfaufbereitung usw., verwenden. Die Erfindung eignet sich auch besonders für solche Plansichter, deren Wirkungsweise auf der verschiedenen Benetzbarkeit der Sichtmaterialien beruht, die also in der Sortierflüssigkeit l:ei sonst gleicher Korngröße und gleichem spezifischen Gewicht verschieden schnell sinken. Dabei gelangen nur die leicht netzbaren und infolgedessen rasch sinkenden Sichtmaterialien auf das Sieb b, um durch dessen Schlitze hindurch abgeführt zu «-erden. Die weniger leicht benetzbar en und langsamer zu Boden sinkenden Sichtstoffe bleiben oberhalb des Siebes b in der Sichtflüssigkeit schweben und werden durch die Schüttelbewegung des Siebes über dessen Auswurfende f hinweg absortiert. Durch die Veränderung der Siebneigung gemäß der Erfindung kann die Eintauchtiefe des Schüttelsiebes b je nach Art des zu sichtenden Materials so gehalten werden, daß die abzusortierenden langsam sinkenden Sichtstoffe in jedem Falle bereits über dem gegebenenfalls ungelockten Siebauswurfen.de f angelangt sind, wenn sie bis auf dieses niedergesunken sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plansichter mit in die Sortierflüssigkeit eintauchendem Sortierschwingsiebe, insbesondere für die Papier- und Zellulosefabrikation, dadurch gekennzeichnet, daß die das Auswurfende des Sortiersiebes (b) tragenden oder haltenden Unterstützungsteile (i) verstellbar und einstellbar sind, um die Siebneigung und damit die Eintauchtiefe des Sortiersiebes verändern und dem jeweilig zu sortierenden Stoff anpassen zu können.
DEK86019D 1922-09-22 1922-09-22 Plansichter mit Sortierschwingsieb fuer die Papier- und Zellulosefabrikation Expired DE409747C (de)

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