DE822103C - Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Zeitschaltern, insbesondere fuer Anlagen der Zugbeeinflussung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Zeitschaltern, insbesondere fuer Anlagen der ZugbeeinflussungInfo
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- DE822103C DE822103C DEL189A DEL0000189A DE822103C DE 822103 C DE822103 C DE 822103C DE L189 A DEL189 A DE L189A DE L0000189 A DEL0000189 A DE L0000189A DE 822103 C DE822103 C DE 822103C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/08—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
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Description
- Schaltungsanordnung zur Uberwachung von Zeitschaltern, insbesondere für Anlagen der Zugbeeinflussung Die t?i-hiidiiiig lxzielit sich auf eine Schaltungsanordnung zur L'lier,i#achung eines Zeitschalters, insbesondere eines Zeitschalters für die Zugbeeinflussung. Hei Anlagen, die mit der induktiven Zugbeeinflussung ausgerüstet sind, wird der Übertragungsitnpuls von der Strecke durch Einwirkung eines Streckengleismagnets auf das vorbeifahrende Fahrzeug auf induktive Art übertragen und heeinflut3t ein sog. Hauptrelais. In diesem Falle wird bei vorliegender Gefahr der Lokomotivführer gewarnt, oder der Zug wird selbsttätig abg@ebremst. Fast immer soll der empfangene Impuls von der Strecke die Wirkung erst nach Ablauf einer ganz bestimmten Zeit auslösen, beispielsweise wenn der t.okomotivführer die Wachsamkeitstaste nicht betätigt hat oder die Fahrgeschwindigkeit des Zuges eine bestimmte Höhe noch überschreitet. Durch den Streckenimpuls wird hierbei ein "Zeitschalter zum Ablauf gebracht, durch dessen Ablauf nach vorher festgelegten Zeiten genau überprüft wird, ob die Wachsamkeitstaste von dem Lokomotivführer betätigt «-orden ist und ob die bestimmten Fahrgeschwindigkeitsgrenzen eingehalten worden sind.
- Bei Störungen am Zeitschalter, beispielsweise bei nicht rechtzeitigem Anlauf oder bei Unterbrechung des Ablaufes oder bei Ablauf mit zu geringer Geschwindigkeit, tritt die im Gefahrfalle beabsichtigte Wirkung nicht rechtzeitig oder nicht ein. Es ist daherzweckmäBig, denordnungsmäßigen Lauf des Zeitschalters zu überwachen.
- Es sind Zeitschalter bekannt, deren Schaltwalze mit einem Antriebsmotor oder mit einem Uhrwerk gekuppelt ist und die beim Ansprechen des Motors oder des Uhrwerkes einen Überwachungskontakt schließen. Erfolgt dieser Kontaktschluß nicht unmittelbar nach der Impulsübertragung, so fällt der Anker des Bremsventilmagnets ab und es wird das Bremsventil geöffnet, so daß eine Zwangsbremsung des Zuges eintritt. Diese Überwachungseinrichtung hat den Nachteil, daß nur der Kupplungsvorgang überwacht wird und nicht der eigentliche Ablauf des Zeitschalters mit der Schaltwalze. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die bisher benutzten "Leitschalter, insbesondere für Anlagen der induktiven Zugbeeinflussung, auch ohne eine Ablaufüberwachungseinrichtung bereits sehr zuverlässig arbeitendeApparate sind, daß sich jedoch die Sicherheit der Zeitschalter noch durch die Erfindung bedeutend erhöhen läßt. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß der ordnungsgemäße Ablauf des Zeitschalters mittels zweier Verzögerungsrelais überwacht wird, die von einem Zeitschalterkontaktwährend des Ablaufes abwechselnd erregt werden.
- Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung ist in der Zeichnung durch eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Der Bremsventilmagnet BM erhält während der freien Fahrt des Zuges seine Speisung über den Zeitschalterkontäkt b3, den Kontakt hl des nicht dargestellten Hauptrelais und über den Selbstschluß'kontakt bm des Bremsventilmagnets BM. Nach erfolgter Vorsignalbeeinflussung oder nach Überfahren eines Langsamfahrsignals werden die Kontakte hl und k' des nicht dargestellten Hauptrelais betätigt. Über den Kontakt h2 wird die Ei!aschaltung des Zeitschalters Te vorgenommen, und sobald' der Ablauf des Zeitschalters beginnt, werden die Walzenkontakte des Zeitschalters t1, t2, t3 betätigt. Der kurze Augenblick oder Stromunterbrechung beim Öffnen des Kontaktes hl bis zum Schließen des Zeitschalterkontaktes t2 wird durch das verzögernde Abfallen des Ankers des Bremsventilmagnets überbrückt. Würde der Zeitschalter nicht sofort ansprechen, so würden auch die Kontakte t1, t2, t3 nicht betätigt. Die Folge hiervon wäre, @daß der Bremsventilmagnet BM ebenfalls stromlos würde, so daß Zwangsbremsung unmittelbar daraufhin einsetzen würde. Der Zeitschalter-1.critakt t1 bindet den Zeitschalter Te, so d@aß derselbe nicht mehr von dem Kontakt 1e2 des nicht dargestellten Hauptrelais abhängig ist. Gleichzeitig mit der Erregung des Zeitschalters Te wird über den Kontakt i der während des Ahlaufes des Zeitschalters 'hin und :her pendelt, zunächst das Relais I erregt. Beim Umlegen des Kontaktes i wird das hela,s 1I erregt, so daß in abwechselnder Folge durch das Pendeln des Impulskontaktes i die Relais I und 1I, die noch durch einen Kondensator zusätzlich abfallverzögert sind, erregt werden, so d'aß ihre zugehörigen Kontakte i und z während des Ablaufes des Zeitschalters geschlossen bleiben. Parallel zu diesen Relaiskontakten i und 2 ist in den Stromkreis zum Bremsventilmagnet ein Ruhekontakt t3 der Zeitschaltwalze gelegt, der beim Arbeiten des Zeitschalters öffnet. Würde nun der Zeitschalter stehen bleiben wärirend des Ablaufes bzw. würde die Geschwindigkeit des Ablaufes verringert werden, so würde eines der beiden Relais I oder 1I abfallen so daß der Bremsventilmagnet BM stromlos würde, so daß mit Stromloswerden des Bremsventilmagnets eine Zwangsbremsung eintritt. Irin bei Uhrwerkzeitscha.ltern die Federkraft des Uhrwerkes immer gespannt zu halten, ist ein Aufzugmagnet Ta vorgesehen, der von dem periodisch schließenden Kontakt ta abwechselnd erregt wird.
Claims (2)
- PATEN TANSPI;CCHE: i. Schaltungsanordnung zur Überwachung von Zeitschaltern, insbesondere für Anlagen der Zugbeeinflussung, dadurch gekennzeichnet, daß der ordnungsgemäße Ablauf des Zeitsdhalters (Te) mittels zweier Verzögerungsrelais (I und 1I) überwacht wird, die von einem Zeitschalterkontakt (i) während des Ablaufes abwechselnd erregt werden.
- 2. Schaltungsanordnung zur Überwachung von Zeitschaltern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (i und 2) der den Ablauf des Zeitschalters (Te) überwachenden Relais (I und 1I) in Reihe in dem Stromkreis des Bremsventilmagnets (BM) und parallel zu einem Kontakt (t3) der Schaltwalze des Zeitschalters (Te) liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL189A DE822103C (de) | 1949-10-29 | 1949-10-29 | Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Zeitschaltern, insbesondere fuer Anlagen der Zugbeeinflussung |
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| DE822103C true DE822103C (de) | 1951-11-22 |
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| DEL189A Expired DE822103C (de) | 1949-10-29 | 1949-10-29 | Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Zeitschaltern, insbesondere fuer Anlagen der Zugbeeinflussung |
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|---|---|
| DE (1) | DE822103C (de) |
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1949
- 1949-10-29 DE DEL189A patent/DE822103C/de not_active Expired
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