DE821913C - Zapfwellenantrieb durch das Getriebe eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Zapfwellenantrieb durch das Getriebe eines KraftfahrzeugesInfo
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- DE821913C DE821913C DEA3709A DEA0003709A DE821913C DE 821913 C DE821913 C DE 821913C DE A3709 A DEA3709 A DE A3709A DE A0003709 A DEA0003709 A DE A0003709A DE 821913 C DE821913 C DE 821913C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2712/00—Mechanisms for changing direction
- F16H2712/06—Mechanisms for changing direction only with toothed wheels or friction wheels
- F16H2712/08—Mechanisms for changing direction only with toothed wheels or friction wheels only the toothed wheels may be disengaged
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Description
- Zapfwellenantrieb durch das Getriebe eines Kraftfahrzeuges Die Erfindung bezieht sich auf einen Zapfwellenantrieb bei Kraftfahrzeugen für den Antrieb von Winden und andere Zwecke. Nach der Erfindung wird die Kraft von einem der Räder eines Geschwindigkeitswechselgetriebes abgenommen, vorzugsweise von dem Rad größten Durchmessers auf der Vorgelegewelle, das üblicherweise das Rad für den dritten Gang ist. Die Einrichtung besteht aus einem Zahnradpaar gleichen Durchmessers, das fest mit einer Welle oder einer Hülse verbunden ist. Das Zahnradpaar ist einerseits in einer Richtung verschiebbar, um eines seiner Räder in Eingriff mit einem Zahnrad des Wechselgetriebes und das andere Rad mit einem Zahnrad der Zapfwelle zu bringen. Die verschiebbare Welle oder Hülse ist andererseits nach der anderen Richtung verschiebbar, tnn das zweite Rad in Eingriff mit dem Rad des Wechselgetriebes und das erste Rad in Eingriff mit einem Zahnrad einer Zwischenwelle zu bringen, während ein zweites auf dieser sitzendes Rad dauernd mit einem Rad der Zapfwelle in Eingriff steht.
- Es ist erwünscht, daß, wenn die verschiebbaren Räder in neutraler Lage sitzen, der seitliche Abstand zwischen jedem Rad und dem Rad auf der Vorgelegewelle etwas geringer ist,., als zwischen den verschiebbaren Rädern und dem anzutreibenden Rad, d. h. also das Rad auf der Zapfwelle oder das entsprechende Rad auf der Zwischenwelle.
- Die Kraft kann von jedem Ende oder beiden Enden der Zapfstelle weitergeleitet werden.
- Eine solche Einrichtung bildet ein einfaches und zuverlässiges Mittel, um die Zapfstelle in dem einen und im entgegengesetzten Drehsinn anzutreiben oder sie vollständig ausgeschaltet zu lassen, denn wenn das Rad auf der Vorgelegewelle zwischen den beiden verschiebbaren Rädern und deshalb außer Eingriff steht, sind auch die verschiebbaren Räder sowohl mit dem Rad auf der Zapfwelle als auch mit dem entsprechenden Rad auf der Zwischenwelle außer Eingriff, während aber das letztere dauernd mit dem entsprechenden Rad auf der Zapfstelle im Eingriff steht.
- Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
- Fig. i ist ein Längsschnitt des Zapfwellenantriebes nach der Erfindung, und zwar mit dem Schnitt nach der gebrochenen Linie i-i der Fig. 2; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie 2-2 der Fig. i in Richtung des Pfeiles gesehen; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in Richtung des Pfeiles gesehen.
- In den Zeichnungen ist A die Zapfwelle in den Lagern b, im Gehäuse B, das mit dem Getriebegehäuse C des Wagens verschraubt ist. An einem Ende der Welle A sitzt eine Kupplung a, die mit irgendeinem Rad oder einem anderen Triebteil gekuppelt werden kann.
- Weiter sitzt auf der Welle A ein Zahnrad D, das dauernd mit einem Zahnrad e im Eingriff steht, das von einem Ende einer Hohlwelle E geformt ist, die ihrerseits auf einem Zapfen e1 im Gehäuse B drehbar ist. Das andere Ende der Hohlwelle bildet das Zahnrad e2. Alle diese Räder sind in Fig. 2 nur gestrichelt dargestellt.
- Auf einem zweiten Zapfen f im Gehäuse B sitzt verschiebbar und drehbar eine Hohlwelle F, die zwei Zahnräder f1 und f2 gleichen Durchmessers bildet. Die Welle F wird an einem Ende durch eine Schaltgabel G mit der Schaltstange g (Fig. 3) verschoben, die in eine Nut f3 der Welle F eingreift. H bezeichnet das Rad für den dritten Gang auf der Vorgelegewelle im Getriebegehäuse.
- Wird die Welle F in der zu dem Pfeil der Fig. i entgegengesetzten Richtung bewegt, dann kommt das Rad f l in Eingriff mit dem Rad H und das Rad f2 mit dem Rad D auf der Zapfwelle, wobei diese angetrieben wird, wenn die Vorgelegewelle H umläuft.
- Angenommen, die Vorgelegewelle läuft gegen den Uhrzeiger um, wie in Fig. 2, dann dreht sich die Zapfwelle ebenfalls über die Räder f2 und D gegen den Uhrzeiger.
- Wenn die Welle F in Richtung des Pfeiles der Fig. i verschoben ist, dann kommt das Rad f2 mit dem Rad H auf der Vorgelegewelle und das Rad f 1 mit dem Rad e2 auf der Hohlwelle E in Eingriff, wobei das andere Rad e dieser Welle dauernd im Eingriff mit dem Rad D steht. Drehen sich die Räder f1 und f2 im Sinne des Uhrzeigers, wie oben, dann laufen die Räder e2-e gegen den Uhrzeiger, so daß in beiden Fällen die Zapfwelle A ebenfalls im Sinne des Uhrzeigers oder umgekehrt angetrieben werden kann. Bei der Mittellage der Welle F ist keines der Räder f1, f2 in Eingriff mit dem Rad H, so daß die Zapf welle und die Welle E stilliegen. Die Zähne des Rades H liegen dann zwischen den Zähnen der Räder f1 und f2. Der Zwischenraum zwischen diesen Zähnen und denen der Vorgelegewelle H ist kleiner als die entsprechenden Abstände zwischen den Rädern f2 und dem Rad D einerseits und dem Rad f l und dem Rad f2 andererseits. Dies stellt sicher, daß sich die Räder f1 und f2 zu drehen beginnen, bevor sie mit den Rädern e2 und D in Eingriff kommen.
- Am anderen Ende der Zapfwelle A kann eine Kupplung a nach Belieben angeordnet sein.
- Diese Kupplung a kann am anderen Ende der Welle A sitzen, oder es kann an jedem Ende eine Kupplung vorhanden sein. Ein Wellenende, vorzugsweise dasjenige, das dem Motor am nächsten liegt, kann mit einer Regelvorrichtung für die Motordrehzahl gekuppelt sein.
- Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß das Rad e2 einen größeren Durchmesser hat als das Rad e, so daß bei der Kraftübertragung über diese Räder die Drehzahl der Zapfwelle geringer ist, als wenn sie durch das Rad f2 in Eingriff mit dem Rad D direkt angetrieben wird.
- Die Zapfwelle kann sowohl bei fahrendem als auch bei .stillstehendem Fahrzeug mit laufendem Motor benutzt werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zapfwellenantrieb durch das Getriebe eines Kraftfahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar Zahnräder (f1, f2) gleichen Durchmessers verschiebbar auf einer Welle (f) sitzen und die Verschiebung in einer Richtung eines dieser Räder (f1) mit einem Zahnrad (H) des Wechselgetriebes und das andere Rad (f2) mit einem Zahnrad (D) auf der Zapfwelle (A) in Eingriff bringt, während bei Verschiebung in entgegengesetzter Richtung das andere Rad (f2) mit dem Triebrad (H) des Getriebes und das erste Rad :(f1) mit einem Zahnrad (e2) auf einer losen Zwischenwelle (E) in Eingriff kommt, wobei diese Zwischenwelle (E) über ein zweites Rad (e) mit dem Zahnrad (D) auf der Zapfwelle (A) dauernd kämmt.
- 2. Zapfwellenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Rad (f2) auf der Welle (f) und das zweite Rad (e) auf der Zwischenwelle (E) mit dem gleichen Rad (D) auf der Antriebswelle (A) in Eingriff kommen.
- 3. Zapfwellenantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alleWellen (F, A, E) in einem am Getriebekasten festen Gehäuse untergebracht sind.
- 4. Zapfwellenantrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Zapfwelle (A) mit einem Geschwindigkeitsregler für den Motor verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB821913X | 1944-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821913C true DE821913C (de) | 1951-11-22 |
Family
ID=10531432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA3709A Expired DE821913C (de) | 1944-08-07 | 1950-09-28 | Zapfwellenantrieb durch das Getriebe eines Kraftfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821913C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285338B (de) * | 1964-04-07 | 1968-12-12 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Antriebsblock fuer einen landwirtschaftlichen Schlepper, insbesondere einen Geraetetraeger |
-
1950
- 1950-09-28 DE DEA3709A patent/DE821913C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285338B (de) * | 1964-04-07 | 1968-12-12 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Antriebsblock fuer einen landwirtschaftlichen Schlepper, insbesondere einen Geraetetraeger |
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