DE820923C - Anordnung zur Ausloesung von Selbstschaltern bei Kurzschluessen in groesseren Entfernungen, insbesondere in Fahrleitungsanlagen - Google Patents

Anordnung zur Ausloesung von Selbstschaltern bei Kurzschluessen in groesseren Entfernungen, insbesondere in Fahrleitungsanlagen

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DE820923C
DE820923C DES38D DES0000038D DE820923C DE 820923 C DE820923 C DE 820923C DE S38 D DES38 D DE S38D DE S0000038 D DES0000038 D DE S0000038D DE 820923 C DE820923 C DE 820923C
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DE
Germany
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short
arrangement
event
circuits
voltage
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Expired
Application number
DES38D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl-Ing Dreesen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/24Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to undervoltage or no-voltage

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Anordnung zur Auslösung von Selbstschaltern bei Kurzschlüssen in größeren Entfernungen, insbesondere in Fahrleitungsanlagen Bei Leitungssystemen, die sich über größere Entfernungen erstrecken, insbesondere Fahrleitungen, namentlich bei Ohusanlagen, kann es vorkommen, daß der Leitungswiderstand wohl einen einwandfreien Normalbetriel> zuläßt, ein Kurzschlußstrom aber bei ungünstiger Lage des Fehlers infolge des hohen Spannungsabfalls längs der Leitung unterhalb der Auslösestromstärke der zugeordneten Selbstschalter bleibt. Es sollen daher Maßnahmen getroffen «erden, um auch in derartigen Fällen den bzw. die zugehörigen Selbstschalter zum selbsttätigen Auslösen zu bringen, damit Kabelbrände und sonstige Schäden, die durch den Kurzschlußstrom verursacht «-erden könnten, vermieden werden. Die Herabsetzung des Ohmwertes solcher Strecken bzw. Streckenabschnitte würde die Verlegung zusätzlicher Speiseleitungen oder die Anordnung zusätzlicher Unterwerke erforderlich machen. Dies würde einen erheblichen Mehraufwand bedeuten.
  • Es ist daher bereits der Vorschlag eines Verfahrens zur Herbeiführung der Schalterauslösung bei weit entfernten Kurzschlüssen in Bahnanlagen bekanntgeworden. Hiernach werden längs der Strecke des zu speisenden Leitungsabschnittes ein oder mehrere Kurzschließer angeordnet, die beim Anwachsen der Stromstärke über einen bestimmten einstellbaren Wert hinaus einen zusätzlichen Kurzschluß hervorrufen, durch den der Selbstschalter stromabhängig zum Auslösen gebracht wird und den Speiseabschnitt abschaltet. Zur Verwirklichung dieses Verfahrens werden aber verhältnismäßig schwer zu beschaffende Sondergeräte in Gestalt besonders konstruierter Überstromrelais und Kurzschließer für hohe Stromstärken benötigt. Diese werden durch die Erfindung, die mit einfachen handelsüblichen Geräten auskommt; vermieden.
  • Erfindungsgemäß ist an einigen oder einer Stelle, insbesondere am Ende einer Stichleitung, ein Spannungsrelais angeordnet, dessen Lage so gewählt und das so eingestellt ist, daß es unterhalb der niedrigsten an dem betreffenden Punkt betriebsmäßig auftretenden Spannung abfällt und dadurch über einen Offnungs- bzw. Schließkontakt den mit diesen durch Steuerleitungen verbundenen Spannungs- bzw. Ruhestromauslöser des Selbstschalters zum Ansprechen bringt.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Beispielsweise sind i, 2 die Fahrleitungen einer Obusanlage, die über einen Selbstschalter 3 gespeist werden. Die Leitung i ist an den einpoligen Selbstschalter 3 angeschlossen, die Leitung 2 ist geerdet. Am Ende der Fahrleitung, bei diesem Ausführungsbeispiel einer einseitig gespeisten Stichleitung, ist ein Spannungsrelais 4 angeordnet, das im erregten Zustand seinen Offnungskontakt 5 offenhält. Entsteht nun an einer vom Selbstschalter verhältnismäßig weit entfernt liegenden Stelle, z. B. an der Stelle 6, ein Kurzschluß, so ist möglicherweise der Kurzschlußstrom infolge der Entfernung vom Selbstschalter 3 und des hierdurch bedingten Spannungsabfalls so gering, daß der Überstrom- bzw. Kurzschlußauslöser am Selbstschalter nicht anspricht. Jedoch sinkt die Spannung am Leitungsende, die an der Relaisspule 4 liegt, unter ihren Normalwert. Daher fällt das Spannungsrelais ab und schließt seinen Offnungskontakt 5: Dadurch spricht der Spannungsauslöser 7 am Selbstschalter 3 an und bringt diesen zum Ausschalten.
  • Stattdessen kann man auch das Relais 4 mit einem Schließkontakt, d. h. einem bei erregtem Relais geschlossenen Kontakt, ausrüsten, der beim Absinken der Spannung unter den betriebsmäßigen Normalwert einen Ruhestromauslöser am Selbstschalter zum Ansprechen bringt.
  • Die Kontrolle der Anlage kann mit einfachen Hilfsmitteln, z. B. einer Kennlampe 8@ oder einem Spannungszeiger 9, bei spannungsloser Fahrleitung nach Betriebsschluß erfolgen, indem ein zweckmäßig als Taster ausgebildeter Hilfsschalter io betätigt wird. Bei der in der "Zeichnung dargestellten Anordnung, die während des Betriebes als Arbeitsstromanordnung arbeitet, die Steuerleitungen führen bei normaler Betriebsspannung keinen Strom, ist diese Kontrolle nur bei spannungsloser Fahrleitungsanlage möglich. Ist dagegen das Spannungsrelais ,4 mit Schließkontakten versehen, so daß die Steuerleitungen im Betrieb mit Ruhestrom arbeiten, so kann die t Tberwachungseinrichtung in Gestalt einer Kennlampe oder eines Spannungszeigers ständig in die Steuerleitung eingeschaltet sein. Der Zustand des Steuerleitungssystems ist dann auch während des Betriebes der Fahrleitung jederzeit zu ersehen.
  • Natürlich läßt sich die Erfindung sinngemäß auch bei zweiseitig gespeisten Strecken und mehrseitig gespeisten Netzen anwenden. Sie ermöglicht es, die einzelnen Speiseabschnitte länger zu bemessen bzw. mit weniger Speisestellen längs der Strecke auszukommen, sofern der betriebsmäßig auftretende Spannungsabfall innerhalb der als zulässig erachteten Grenzen bleibt. Abweichend von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel können natürlich die Hilfsstromkreise auch mit einer anderen Stromart als die Hauptleitungen und gegebenenfalls unabhängig von diesen gespeist werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Auslösung von Selbstschaltern bei Kurzschlüssen in größeren Entfernungen, insbesondere in Fahrleitungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß an einigen oder an einer Stelle, insbesondere am linde einer Stichleitung, ein Spannungsrelais angeordnet ist, dessen Lage so gewählt und das so eingestellt ist, daß es unterhalb der niedrigsten an dem betreffenden Punkt betriebsmäßig auftretenden Spannung abfällt und dadurch über einen Öffnungs- bzw. Schließkontakt den mit diesem durch Steuerleitungen verbundenen Spannungs- bzw. Ruhestromauslöser des Selbstschalters zum Ansprechen bringt.
DES38D 1949-10-07 1949-10-07 Anordnung zur Ausloesung von Selbstschaltern bei Kurzschluessen in groesseren Entfernungen, insbesondere in Fahrleitungsanlagen Expired DE820923C (de)

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DE820923C true DE820923C (de) 1951-11-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989009507A1 (fr) * 1988-03-28 1989-10-05 Zoltan Graf Von Spanyol Installation de protection de moteurs et de reseaux electriques ainsi que stabilisateur de la temperature

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989009507A1 (fr) * 1988-03-28 1989-10-05 Zoltan Graf Von Spanyol Installation de protection de moteurs et de reseaux electriques ainsi que stabilisateur de la temperature

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